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Herzlich Willkommen beim Petanque Club Neuburg
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EM Spanien • Drei DPV-Teams auf Platz 5 • Müller Zweiter im Tir

zelt_und_schotterNur ohne Säulen, fast wie bei der WM in Desbiens. Eine Europameisterschaft unter Zeltplanen, ausgespielt auf grobkörnigem Untergrund. Foto CEP.

Tir de précision, U23 Männer: Pascal Müller DEU spart sich die Repechage und schafft sich mit 39 Punkten als Zweitbester der Qualifikationsrunde direkt ins Viertelfinale. Vorrundenprimus ist Tyson Molinas FRA mit 45 Punkten. Platz 3: Riviere MON 38 P.. Viertelfinale: Pascal Müller (29) setzt sich mit dem vorletzten Schuss gegen Jason White ENG durch und steht im HF. Tyson Molinas FRA (50), Mathieu Berode BEL (32) und Antti Pasanen FIN (35) sind auch dabei. Halbfinale: Pascal Müller steigert sich, wirft Pasanen mit 40:28 raus und steht im Finale gegen Molinas, der gegen Berode gewinnt. Tyson Molinas holt sich den den Titel mit 39:16 gegen Pascal Müller.

Tir de précision, U23 Frauen: Vizeeuropameisterin Eileen Jenal bleibt nach Veranstalterwirrnis mit 10 Punkten weit unter ihren Möglichkeiten, erreicht trotzdem das VF, weil nur 8 Sportlerinnen zum Wettbewerb antreten. Die Repechage bestätigt die Rangfolge der Qualifikation. Vorne Picard FRA 35 P. vor Diaz-Reyes ESP 27 P. und Thatcher ENG 26 P.. Viertelfinale: Eileen Jenal kann sich nicht steigern und scheidet mit mageren 10 Punkten im VF aus. Emma Picard FRA (18), Linn Callderyd SWE (37), Kaylee Thatcher ENG (28) und Sara Diaz Reyey (25) haben eine Medaille sicher. Halbfinale: Picard schlägt Callderyd 33:23 und Diaz Reyes gewinnt gegen Thatcher 19:17. „Campeónessa“ Emma Picard schlägt Diaz Reyes im Finale mit 25:7.

Tir de précision, U18: Domino Probst schießt 18 Punkte und liegt auf Qualifikationsrang 12. In der Repechage rutscht sie ab auf Platz 15. In diesem Wettbewerb stehen 3 Mädels 15 Burschen gegenüber. Die Quali-Besten: Casale FRA 51 P. vor Caporgno ITA 47 P., Tyrlik POL 36 P.. Viertelfinale: Eine Klasse für sich Joe Casale FRA der im VF bei 19 von 20 Schüssen trifft und 60 Punkte erreicht. Im HF auch Louis Marsille MON (30), Tristan Alexandre BEL (28) und J.A. Escacho Alarcón ESP (32). Halbfinale: Casale (50) setzt sich gegen Marsille (25) durch und Escacho Alarcón (39) gegen Alexandre (25). Joe Casale, entscheidet das Finale gegen Escacho Alcarcón mit 32:25 für sich.

Die U23 Damen 3:3 fangen sich ein unerwartetes Fanny gegen Spanien ein, gewinnen aber gegen die Türkei mit 13:11, gegen CZE mit 13:3 und gegen BEL mit 13:5. Momentan bedeutet das Platz 2 hinter den ungeschlagenen Französinnen. Die Damen spielen kein Schweizer System sondern Jeder gegen Jeden. Samstag: DEU - NED 13:7 und DEU - ENG 13:7, DEU - SWE 3:13. Sonntag: DEU verliert das letzte Spiel gegen FRA 6:13 und verpasst wegen des schlechten Punkteverhältnisses das HF A. Nach Siegen gegen Türkei und Tschechien holt sich der DPV den Nations Cup und einen 5. Gesamtrang. Die französischen Damen holen sich den EM-Titel durch ein klares 13:0 gegen Belgien.

Die U23 Männer 3:3 holen sich gegen Finnland eine 10:13 Niederlage ab, gewinnen aber gegen NED 13:00, gegen TUR 11:10 und gegen SUI 13:6. Das ist momentan Rang 4 hinter ESP, FRA und MON. Samstag: DEU gewinnt beide Poulespiele gegen Dänemark und Ungarn und steht im VF. Sonntag: Das DPV-Team verliert gegen Monaco 6:13 und scheidet aus. Endergebnis Platz 5. Frankreich muß hart kämpfen und verteidigt glücklich mit 13:11 gegen Spanien den EM-Titel.

Die Juniors 3:3 gewinnen gegen ENG 13:11, AND 13:1 und TUR 13:7. Niederlagen setzt es gegen MON 8:10 und ESP 11:13. Ergibt derzeit Rang 8. Ganz vorne FRA vor MON und BEL. Samstag: DEU gewinnt im Poule gegen POL, verliert gegen FRA und steht nach Sieg gegen HUN im Viertelfinale. Sonntag: Auch hier ist mit 5:13 gegen Monaco Schluß. Endergebnis Platz 5. Neuer Europameister wird Monaco durch einen 13:7 Sieg gegen Frankreich.

Livestream spanisch


 
 

Europameisterschaft Espoirs und Juniors in Almerimar ESP

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Mar Plástico El Eljido, Foto ANE, wikimedia commons.

Die Stadt El Ejido mit ihrer „Luxusurbanisation“ Almerimar liegt in der spanischen Provinz Almeria zwischen den Meeren. Im Süden das Mittelmeer, im Norden das Plastikplanenmeer der abertausend Folien-Gewächshäuser, Herkunft unseres täglichen Supermarktgemüses.

Vom 11. bis 14. Oktober finden dort nun die Europameisterschaften für Espoirs und Junioren statt. Vielleicht schafft es ja das „Junge Gemüse“ des DPV, die Früchte der Ausbildungs- und Trainingsarbeit in Form von ein paar Medaillen oder guten Platzierungen zu ernten. 

Der DPV hat gemeldet für die

8. EM 3:3 und 3. EM Tir de precision Espoirs feminin: Luzia Beil, Eileen Jenal, Kerstin Lisner und Julia Reimers. Betreuer(in) Stefanie Schwarzbach und Jürgen Hatzenbühler. Teilnehmen werden nur 9 Nationalverbände.
Sieger 2017 3:3: 1. Deutschland, 2. Belgien, 3. Frankreich und Italien
Sieger 2017 Tir: 1. Thatcher ENG, Eileen Jenal DEU, Meeskens BEL und Walrave NED.
Im Wettbewerb 3:3 gibt es 2011 und 2009 Gold für DEU, 2008 Silber.

8. EM 3:3 und 3. EM Tir de precision Espoirs maskulin: Pascal Müller, Marco Kowalski, Leon Gotha und Christoph Probst. Betreuer Daniel Dias und Jürgen Hatzenbühler. 16 nationale Verbände nehmen teil.
Sieger 2017 3:3: 1. Frankreich, 2. Deutschland, 3. Belgien und Italien
Sieger 2017 Tir: 1. Amormino ITA, 2. Shiran ISR, 3. Molinas FRA und Dionisi MON.
In den Jahren 2016, 2015, 2011 und 2009 erringt DEU Bronze im Wettbewerb 3:3.

11. EM 3:3 und 9. EM Tir de precision Jugend (mixed): Dominique Probst, Silvana Lichte, Valentin König und Maurice Förster, Betreuer Linus Schilling und Martin Kuball. 19 Verbände sind dabei.
Sieger 2016 3:3: 1. Frankreich, 2. Belgien, 3. Italien und Spanien
Sieger 2016 Tir: 1. Molinas FRA, 2. Carillo ESP, 3. Alexandre BEL und Riviere MON.
2000 holte DEU eine 3:3 Silbermedaille im NC und 2002 gewann Patrick Béton eine Bronzemedaille im Tir.

Informationen El Ejido, CEP, DPV, Wikipedia


 
 

Noch'n Turnier

59205Zwei Generationen. Marco Foyot und Diego Rizzi. Foto Le Trophée l'Equipe.

Zum zweiten Mal veranstaltet die Agentur Quarterback die Trophée l’Equipe im Boulodrome in Tours. Vom 9. bis 14. Oktober präsentieren sich dem geneigten Publikum bei freiem Eintritt die asiatischen Equipen aus Kambodscha und Thailand, die Teams Madagaskar und Tunesien aus Afrika, sowie die europäischen Teilnehmer Dänemark, Frankreich und Italien. In insgesamt sechs Wettbewerben in den 3 Disziplinen Doublette, Triplette und Einzel jeweils für Männer und Frauen werden Pokale und Preisgelder vergeben. Vervollständigt wird das Feld der nationalen Teams und ihrer vielen bekannten Stars, durch die Equipen „Légendes“, bei den Damen mit Ranya Kouadri, Florence Schopp und Marie-Christine Virebayre sowie bei den "hommes" mit Marco Foyot, Philippe Quintais und Christian Fazzino. Bei der letztjährigen ersten Ausgabe der „Trophée“ räumte Thailand mit 4 Titeln ganz groß ab, Italien und Frankreich beschieden sich mit je einem Sieg. Sinn und Zweck der Veranstaltung, l'Equipe möchte mit vielen guten Spielern und Spielerinnen wie Diego Rizzi, Dylan Rocher, Charlotte Darodes oder Nantawan Fueangsanit viele publikumswirksame Spiele, 88 an der Zahl, für das Programm des eigenen Sport-TV-Senders aufzeichnen.

Der Interessent informiert sich hier über Teilnehmer, Termine und Ergebnisse.


 
 

Josef vince superiore

20181007_Neuburg-1070943_resizedStrahlende Sonne, strahlender Sieger und die Barttracht gleicht der des italienischen Europameisters. Fotos: Anton.

Sonntag 7. Oktober. Willi nennt Ambiente und Wetter oberitalienisch und den Spieltag um die Vereinsmeisterschaft einen richtigen Urlaubstag. Assolutamente giusto. Zeitgleich mit dem ersten Titelgewinn des Italienischen Vorzeigeboulers Diego Rizzi bei der EM in Savigliano spielen 2 Damen und 6 Herren des Petanque Club Neuburg auf dem einzigartigen Neuburger Karlsplatz bei strahlendem südlichen Urlaubswetter den traditionellen Vereinsmeistertitel im Tête-a-tête, Ausgabe 2018 aus.

Petrus scheint den PCN zu lieben. Das Niveau der Spiele ist hoch, auch Rizzi hätte Mühe gehabt ;-). Die Matches sind spannend. Josef und Roland beispielsweise kämpfen eineinhalb Stunden um die 13. Nach 4 Runden „sistema svizzero“ liegen Josef und Willi ungeschlagen gleichauf. In der entscheidenden letzten Runde verweist ein diesmal "unantastbarer" Josef unseren ehemaligen Serienmeister Willi in die Schranken und auf Platz zwei. Vorjahresmeister Anton, belegt mit 3 Siegen den letzten der preisdotierten Plätze. Pokal und edle italienische Tropfen gibt es für die 3 Sieger.
Beste Dame wird Marion auf Platz 4 mit 2 Siegen vor Reinhold und Wilfried die ebenfalls zweimal gewinnen. Die rote Laterne teilen sich Dagmar und Roland mit jeweils einem Sieg. Die zahlreichen Meisterschaftsschwänzer dürfen sich grämen, sie haben einen tollen Bouletag verpasst.20181007_Neuburg-1070918_resized


 
 

EM Einzel-Gold an Herlem FRA und Rizzi ITA, Strokosch mit Bronze

EM-Vorrunde: Nach 5 Spielrunden führt bei den Männern der große Favorit Henri Lacroix FRA, den DPV-Mann Manuel Prokosch beim 11:13 am Rande einer Niederlage hatte, vor Joseph Gimenez MON, und Diego Rizzi ITA. Manuel Strokosch DEU. Manuel holte noch Siege gegen BEL 13:2, GUE 13:3 und UKR 13:3, verliert gegen FIN 8:13 und schließt mit Rang 8 ab. In Poule A1 mit FRA und UKR trifft Strokosch zunächst auf Santmann AND und verliert 10:13. In der nächsten Begegnung gegen UKR geht es schon um die Wurscht und Strokosch gewinnt. Danach revanchiert er sich bei Santmann, gewinnt die Barrage gegen AND und erreicht die Runde der letzten 8. Die VF-Begegnungn: FRA - MON 13:5, SUI - SWE 7:13, ITA - ESP 13:8, DEU - BEL 13:11. Im HF hat Manuel Strokosch gegen den Tir-Weltrekordhalter Diego Rizzi ITA keine Chance, aber Bronze ist mehr als erwartet. Im Endspiel verwehrt der Italiener Frankreichs Henri Lacroix die Titelverteidigung und wird mit 13:11 erstmals Europameister. Die zweite Bronzemedaille holt sich Schwedens Ali Abdi Aden. Quelle boulistenaute.com

Bei den Damen liegen nach 5 Runden Herlem FRA, Jayer NOR, Jimennez ESP und Thill AUT vorn. Muriel Hess schafft es nicht ins A-Turnier. Nach zwei Siegen gegen JER 13:6 und BUL 13:4 sowie zwei Niederlagen gegen HUN 10:13 und SUI 9:13 verliert Muriel ihr letztes Spiel mit 8:12 gegen POL. Weiter geht's im Nations Cup zusammen mit MON, AND im Poule nun zum zweiten Mal gegen JER und Hess gewinnt. Die folgende Partie gegen MON geht leider verloren. Nächste Gegnerin JER. Zum dritten Mal bei diesem Turnier treffen die beiden bedauernswerten Sportlerinnen Muriel Hess und Joy Hart aufeinander. Muriel Hess verliert die Partie, vielleicht war ihr die Eintönigkeit bei Petanque-Europameisterschaften zu viel, und scheidet aus. Das VF der EM erreichen, DAN, FRA, ENG, NOR, SWE, POL, TUR, WAL. Gold geht an Sandrine Herlem nach 13:9-Finalsieg gegen die Silbermedaillengewinnerin Katarzyna Blasiak POL. Bronze teilen sich Charlotta Larsson SWE und Mia Carlsson DAN.

Nachtrag: Manuel Strokosch spielte zweimal gegen Ukraine, zweimal gegen Andorra und zweimal gegen Belgien. Nein, die EM litt nicht unter Teilnehmermangel, 33 Starter waren gemeldet. Warum also, um alles in der Welt, finden die Verbände keinen Turniermodus, der mit dieser Ödnis Schluß macht. Kaum vorstellbar, daß es den Sportlern Spaß macht, immer wieder gegen die gleichen Kontrahenten antreten zu müssen.   


 
 

Dümmer geht's nimmer

Die völlige Unsinnigkeit des derzeit praktizierten „Turniersystems“ bei internationalen Petanque-Championaten zeigt sich in seiner reinen Form am Spielplan des Meisterteams aus Frankreich bei der vergangenen Europameisterschaft der Damen in Palavas-les-Flots. 32 Teams stünden als mögliche Gegner in 11 Spielen parat, aber der hanebüchene Modus führt die Französinnen zweimal mit Finnland, zweimal mit Schweden und zweimal mit der Schweiz zusammen. Sportlicher Wert? Publikumsfreundlichkeit? Fairness und Ausgeglichenheit? Man stelle sich das nur mal bei einer Fußball-EM oder gar bei Olympia vor! Wir geben aber zu, daß sich so einfacher Freundschaften schließen lassen. Die Grafik zeigt die Begegnungen der 4 Finalisten der Damen EM im Vergleich.

Spielplane_finalisten


 

 
 

Wenn man sonst nix vorhat...

6 Stunden Petanque in stile italiano, Finale Scudetto 2018 ….. https://www.youtube.com/watch?v=kFvd0xhtYbo


 
 

Hé Jaques, quoi?

Petanqueschnulze, Text zum mitlesen ….. https://www.youtube.com/watch?v=Y167ZZInlaY


 
 

No risk, no fun!

Fingerübung für den angehenden Bouler ..... https://www.youtube.com/watch?v=aQkYZSLrZUw
 
 

Machen sich beim Boulen ganz schön nass

Seltsamer Zeitvertreib französischer Burschen am Strand.... https://www.youtube.com/watch?v=FBbbtWSD6sQ
 
 

Der reinste Petanque-Kugelhagel, schon wieder EM, diesmal in Italia

S_1c93c00538Mit den 2. Championaten im Einzel für Damen und Herren im piemontesischen Savigliano folgt nach der WM der Herren in Desbiens und eine Woche nach der Damen-EM in Palavas-les-Flots schon das nächste Petanque-Großereignis.

Die Starter für den DPV
Muriel Hess, Platz 2 Rangliste Frauen, DM 3:3 im 1/16, DM 2:2 mixte 1/4, DM 3:3 Frauen 1/2, DM Tir Platz 5. Erfolge bei Eurpameisterschaften: 1x Bronze Frauen, 2x Gold Esp. 1 x Silber Esp. EM Titelverteidigerin: Yolanda Matarranz ESP, Silber Jessica Johansson SWE, Bronze Natascha Kazmierczak BEL und Katarzyna Blasiak POL.

Manuel Strokosch, Rangliste 36., Bei der DM Einzel ohne Sieg im Poule, 3:3 1/8, 2:2 1/16, Mixte 2:2 1/16. Tir 2. Platz, Strokosch ist deutscher Rekordhalter im Tir de précision mit 58 Punkten, die er als Jugendlicher aufgestellt hat. Aktueller Deutscher Meister im Einzel ist Toufik Faci. EM Titelverteidiger: Henri Lacroix FRA, Silber Patrick Emile SUI, Bronze Raphael Gharany DEU und Rickard Nilsson SWE

Hier einige Links zur Information vorab: Die regionale Sportseite AostaSports.it, Der europäische Verband CEP, Savigliano in Wikipedia, die Gemeinde Savigliano, der italienische Petanqueverband FIB, der Deutsche Petanqueverband
Offizielles Plakat zur Meisterschaft


 
 

EM 3:3 Damen, Frankreich holt mit 13:0 den Titel gegen Italien

EM Qualifikation und Repechage Tir de precision: Entweder es läuft oder es läuft nicht. Das Einschießen auf der Bahn lässt es erahnen. Die Bronzemedaillistin der letzten Tir-WM Luzi Beil steht total neben der Kapp und scheidet mit indiskutablen 8 Punkten in der Qualirunde der EM im Tir de précision aus.

Die 4 Besten der Vorrunde sind fürs VF qualifiziert. Charlotte Darodes/Frankreich 42P, Veronica Martinez-Latorre/Spanien 33P, Matilda Boström/Schweden 32P und Katarzyna Blasiak/Polen 31P.
In der Repechage ziehen nach, Ludevine Maitre-Wicky/Schweiz 31+22=53P, Siri Sivan/Israel 29+24=53P, Ranu Homniam/Norwegen 23+28=51P, und Kaja Jamnik/Slowenien 21+33=54P. Im Viertelfinale setzen sich durch: Darodes gegen Homniam 36:18, Jamnik gegen Blasiak 21:19, Maitre Wicky gegen Boström 27:18 und Siri gegen Martinez Latorre 32:19. HF: Darodes vs Jamnik 30:18, Maitre Wicky vs Siri 23:39. Spannendes Finale: Nach eine Aufholjagd über 5 Ateliers rettet sich Darodes gegen Siri mit 33:33 ins Stechen, das sie 10:7 gewinnt. Enstand 43:40 für die neue Europameisterin Charlotte Darodes. Silber Sivan Siri Israel, Bronze, Maitre Wicky SUI und Jamnik SLO. Quelle: Boulistenaute.com

Ergebnisse Vorrunde 3:3 Quelle: div., 1. R. Deutschland vs Wales 13:6, 2. R. Deutschland vs England 13:2, 3. R. Deutschland vs Ukraine 13:10, 4. R. Deutschland vs Österreich 13:3. Nach vier Siegen in Folge kommt gegen Frankreich in der 5.R. die kalte Dusche. Wegen haarsträubend schlechter Schießleistungen kommen die DPV-Damen nicht über ein 7:13 gegen die Equipe der Gastgeber hinaus. Trotzdem, mit 4:1 Siegen liegt Deutschland auf Platz 3 der Vorrundentabelle und ist für die Poulezwischenrunde des A-Turniers qualifiziert. Ganz vorne, Frankreich 5:0 vor Tschechien 4:1, mit einem Punkt in der Feinwertung vor Deutschland. Als Mitfavoriten gestürzt und nur in B: Spanien, Monaco, Norwegen.

Poule-Zwischenrunde: Deutschland mit Polen, Schweiz und Dänemark. 1. Partie Deutschland vs Polen 10:13. 2. Partie Deutschland vs Dänemark 13:6. 3. Partie Barrage wiederum gegen Polen mit Chance auf Revanche. Schweiz als Gruppensieger bereits im Viertelfinale. Deutschland revanchiert sich und zieht ins VF ein. Beil, Gabe, Jenal gewinnen die Barrage gegen Polen deutlich, trotzdem etwas mühsam mit 13:7. Ein skandinavisches Trauma verhindert das Gastgeberteam. Nach 8:13-Niederlage gegen Finnland im Poule gewinnt die Equipe de France die Barrage gegen Schweden mit 13:5 und steht im "quart de finale".

Die Viertelfinals in A: Auch Sisu hilft nicht, Finnland unterliegt Italien 10:13. Die Schweiz rollt den Käse zum Bahnhof, ganz souverän 13:4 gegen Belgien. Ein Sieg so süß wie Pampuschky, Deutschland gewinnt 13:4 gegen die Ukraine. Frankreichs Sterne-Köchinnen lassen beim 13:2 gegen Holland überhaupt nix anbrennen.

1. HF: Basta Germania, Deutschland verliert nach hartem Kampf gegen Italien 10:13 und holt Bronze. 2. HF: Frankreich vs Schweiz 13:9.

Finale: 13:0 in 4 Aufnahmen. Frankreich deklassiert Italien im Finale und holt sich den 6. Europatitel. Für Italien ist es nach 3 x Bronze die beste Plazierung überhaupt. Deutschland ergattert sich die vierte Bronzemedaille, die Schweiz freut sich über die erste Medaille im A-Turnier.

WebTV Live



 
 

EM 3:3 der Damen • Flott in Palavas-les-Flots

AfficheEurope2018Flottes Plakat mit Damen: Luzie Beil, Angelique Colombet und Anna Maillard werben für die Europameisterschaft im "meerumschlungenen" Ferienort Palavas-les-Flots. Austragungsort die "Salle Bleue" Halle.

Klar, daß auf der Homepage des gastgebenden Vereins den französischen Weltmeisterfrauen auch die Favoritenrolle für die 9. EM für Tripletts zugesprochen wird. Aber „man wird mit der jungen deutschen Mannschaft rechnen müssen …. deren Espoirs sich schon an der Seniorenelite reiben“ so der O-Ton im Ankündigungstext. Daß DPV-As Luzi Beil auch noch das offizielle Plakat ziert, zeugt schon von gewisser Wertschätzung für l'équipe allemande.

Die Favoritenliste bei boulistenaute.com:

1. 100% FRANKREICH
2. 88% SPANIEN
3. 84% BELGIEN
4. 52% DEUTSCHLAND
5. 19% NIEDERLANDE
6. 12% MONACO
7. 11% SCHWEIZ
8. 9% DÄNEMARK

Der DPV hat mit eben dieser Luzi Beil und Eileen Jenal zwei sehr erfolgreiche Espoirs nominiert und ihnen mit Verena Gabe und Anna Lazaridis (EM-Bronze 2007 im Tir) zwei erfahrene Seniorinnen zur Seite gestellt. Alle vier Athletinnen konnten sich bei der vergangenen DM 3:3 in unterschiedlichen Equipen einspielen, mit unterschiedlichem Erfolg, Verena Gabe holt sich als Halbfinalistin noch am meisten Rückenwind.

DPV-Damen können schöne EM-Erfolge vorweisen, 2003, 2010 und 2014 ergattern sie die Bronzemedaille, 2007 gibt es Silber im Nations Cup. Rekordmeister mit 5 Titel, na klar, Frankreich. Die meisten Medaillen gehen jedoch an Spanien (2xGold, 4xSilber und 1xBronze). Das Podest 2016 in Bratislava beim letzten Championnat d'Europe schmücken Frankreich vor Spanien sowie Italien und da schau her, Österreich! Für die deutschen Damen ist Palavas-les-Flots ein gutes Pflaster. Ein zweiter Platz beim „International 2017“ ist in bester Erinnerung, auch 2018 sind die DPV-Damen nicht gerade erfolglos.

Neben der Triplett-Meisterschaft wird die 7. EM im Tir de précision ausgetragen. Spanien verzichtet leider auf die Titelträgerin der vergangenen beiden Championnate Yolanda Matarranz. Rekordmeisterin mit 3 Titel ist die Französin Angélique Papon. Mit Indra Waldbüßer 2012 und Anna Lazaridis 2007 holen bereits zwei deutsche Damen Bronze. Wie Schießmedaillen gehen, wissen auch Luzi Beil und Eileen Jenal, da hat der DPV noch zwei aussichtsreiche und dekorierte Kräfte für diesen Wettbewerb zur Verfügung.

33 Nationen sind bei den heurigen Titelkämpfen dabei. Alle Teams und ihre Betreuer dokumentiert die CEP auf ihrer Homepage. Wir hoffen auf zeitnahe Berichterstattung http://www.cep-petanque.com/women2018.html


 
 

Diebstahl in Desbiens?

Nisehnihurnispre_kleinBei aufmerksamer Betrachtung der Aufzeichnung der Viertelfinalbegegnung im Tir de précision bei der Desbienser WM zwischen den Niederlanden und Frankreich beschleicht den Betrachter das Gefühl, daß hier der Sportler Kees Koogje durch Untätigkeit der anwesenden SchiedsrichterInnen um die Früchte seiner Bemühungen gebracht wird. Die Referees lassen einen regelwidrig zappelnden und hoppelnden Dylan Rocher gewähren und schreiten nicht ein. Welchen Wert hat wohl der Titel, den Rocher danach erringen konnte? Es war Weltmeisterschaft oder vielleicht doch nur ein Dorfsportfest? Aufzeichnung auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=Bw1ZU0PEzXQ


 
 

DM Frauen 3:3 • Titel geht nach Rheinland-Pfalz

DM Frauen 3:3 in Wiedensahl. Der bairische LV kann sich verbessern. Zwar muß das weißblaue Top-Trio Bay05 Luzi Beil, Dominique Probst und Stefani Schwarzbach im Achtelfinale gegen die späteren Finalistinnen Milautzki, Seitz und Sieling (Hess02) klein beigeben, aber mit insgesamt 3 von 5 Teams in den KO-Runden holt sich der BPV einen zusätzlichen Startplatz für 2019. Bay01 mit Gisela Buschner, Stefani Probst und Simone Karlisch erreicht das Viertelfinale und wirft ganz überraschend in der Barrage die Startruppe Reimers, Lisner und Jenal aus dem A-Wettbewerb. Auch Bay04, die Würzburgerinnen Andrea Schneider, Susanne Lenz und Sabine Kipke schaffen es ins 1/16tel.

Ganz vorne werfen Anja Deubel, Carsta Glaser und Dagmar Knobloch (RhPf01) im HF das BaWü02-Trio Ann-Katrin Hartel, Muriel Hess und Verena Gabe aus dem Turnier und stehen im Finale. Gegnerinnen sind die Bay05-Besiegerinnen Marliese Milautzki, Simone Seitz und Natascha Sieling (Hess02), die im zweiten HF ihre "Landsfrauen" Latsch, Schellhaas und Hett (Hess06) besiegen. Gegen geballte RheinlandPfalz-Power aus Alzey und Herxheim können die Hessendamen beim 13:4 aber nicht bestehen. Wiedergutmachung für die Meisterinnen, die im Vorjahr bereits im Achtelfinale ausgerechnet gegen ein Hessentrio ausscheiden.  

B-Turnier: Das Finale ist eine klare Angelegenheit für Nord01 mit Maike Paustian, Veronika Schlegel und Iris Sötje (alle PF Dingen). 13:2 heißt es am Ende gegen Hess04 Bettina Kuntze (Rüsselsheim), Sabine Wagener (Dreieichenhain), Gisela Meller (Tromm). Bay02 mit Walter, Mühl, und Groß, das im Poule den späteren Deutschen Meisterinnen Deubel, Glaser und Knobloch zweimal einen großen Kampf liefert und Bay03 mit Dudaric-Jelas, Dürrbeck und Franke) verlieren in der ersten KO-Runde.


 
 

Frauen? uninteressant!

Wenn Männer antreten sind auch Kameras da. Auf eine Videoübertragung der Damenwettkämpfe in Wiedensahl verzichtete der DPV. Eileen Jenal (Europameisterin 3:3 und Vizeeuropameisterin Tir), Luzi Beil (Europameisterin 3:3 und WM-Bronzemedaillistin Tir) und Co. durften sich doch schon bei der Single-DM der Männer, deren Finalrunden selbstverständlich live übertragen wurden, als Fahnenschwenkerinnen präsentieren. Wie nett, was will Frau mehr. 
Die Herren auf der Papagei vergessen gerne, daß mehrheitlich die deutschen Athletinnen für den DPV wertvolle Platzierungen und  Medaillen holen und mit ihrer internationalen Klasse das Renommee des DPV entscheidend bestimmen. Französische „Internationals“ als ernstzunehmende Gradmesser, bescheinigen beispielsweise der DPV-Männerwelt regelmäßig ein unzureichendes Leistungsvermögen. Da kann auch ein fünfter Platz bei der WM nicht darüber hinwegtäuschen.


 
 

Hammer-Ergebnis für Gudula

DM Frauen in Wiedensaal, 22./23. Sept. 2018, Tir de précision: Unerwartet genügen Mercedes Lehner (BaWü) im Halbfinale 28 Punkte um Eileen Jenal (Saar01) auszuschalten, die nur 12 Punkte erreicht. Die Vizeeuropameisterin schaffte in der Quali noch 35 Punkte und im VF einen Spitzenwert von 39 Punkten. Die zweite Finalistin Gugi Hammer rutschte als Achte der Quali mit 28 Punkten gerade noch in die Finalrunden, wo sie im VF mit 31 Punkten Favoritin Muriel Hess und im HF mit 35 Punkten Lea Mitschker ausschaltet. Hess hatte mit 43 Punkten in der Qualirunde noch den Höchstwert der gesamten Veranstaltung erreicht. Das wäre im Männerwettbewerb in Tromm, nur mal zum Vergleich, der zweithöchste Score gewesen. Im Finale der DM genügen Gudula Hammer vom Waldheimverein Backnang 24 Punkte zum Sieg über Mercedes Lehner, die mit 14 Punkten ihr Leistungsvermögen nicht abrufen kann. Für die Backnangerin war es bei der 2. Tir-de-précision-DM Frauen der erste Titel, nachdem sie im Vorjahr bereits Platz 3 erreichte. Aus bairischer Sicht: Titelverteidigerin Domino Probst (20 P.) und Petra Groß (12 P.) überstehen die Qualifikationsrunde nicht. Luzi Beil erreicht mit 27 Punkten das VF, hat aber dort gegen Lea Mitschker keine Chance. Alle Ergebnisse: http://www.petanque-meisterschaften.de/tireur.php


 
 

Marius Borgeaud • Bouler mit Hund

borgeaud_boulespieler"Les joueurs de boules" von Marius Borgeaud, enstanden 1918, Öl auf Leinwand, Musée d’art de Pully, bei Lausanne, Schweiz.

Klar, flächig, still und kontrastreich präsentiert sich das Werk und spiegelt damit den Charakter des Boulespiels wider. Der Hund ist fast ein Art Markenzeichen des Künstlers, auf vielen seiner Bilder platzierte er Haustiere im Vordergrund. Borgeauds Aussage:“ Meine Arbeiten werden erfolgreich sein, aber ich werde es nicht erleben“, hat sich bewahrheitet. Er zählt zu den wichtigsten Schweizer Kunstmalern seiner Generation, zusammen mit Ferdinand Hodler oder Felix Vallotton. Der Zeitgenosse von Sisley, Rousseau, Pissarro fängt erst im Alter von 40 Jahren mit der Malerei an, nachdem er zuvor sein ererbtes Vermögen verjubelte, ein Leben in Saus und Braus führte und seine Gesundheit ruinierte. Der Spross aus großbürgerlichem Hause ging in sich und krempelte sein Leben um. Nach einer anfänglichen Phase des Post-Impressionismus entwickelt der Schweizer seinen eigenen Stil, abseits der gängigen Schulen. Seine realistisch-naive Malweise bewegt sich immer mehr zu reduzierter Kunst. Borgeaud lebte in der Bretagne und in Paris. Er starb 1924 und hinterließ ca. 300 Werke. https://marius-borgeaud.ch/


 
 

Triplette-und-Tir-DM der Damen 2018

DM Frauen 3:3 und Tir de précision am 22./23. September 2018 in Wiedesahl/Niedersachsen. Ausrichter sind die Busch-Bouler der TuSG Wiedensahl. Buschbouler? Wilhelm Busch, der allseits beliebte Vater von Max und Moritz und der Frommen Helene stammt aus dem Örtchen im Schaumburger Land. Der LV Bayern schickt für den Schießwettbewerb seine Allzweckwaffe Luzi Beil von der MKWU, Titelverteidigerin Domino Probst (MKWU) sowie Petra Gross aus dem fränkischen Schnackenwerth. 5 weißblaue Formationen sind für den Triplette-Wettbewerb startberechtigt. Mit guten Aussichten auf den Titel, die Meisterinnen des Jahres 2015, Luzi Beil, Bundestrainerin Steffi Schwarzbach und Dominique Probst als Bay05, Domino Probst hat damit die Möglichkeit ihren Vorjahrestitel zu verteidigen. Die weiteren bairischen Trios: Bay01 Buschner, Probst, Karlisch, Bay02 Walter, Mühl, Groß (alle Schnackenwerth), Bay03 Dudaric-Jelas, Dürrbeck, Franke (Röthenbach/Hof/Nürnberg) und Bay04 Schneider, Lenz, Kipke (alle Würzburg). Das Bairische Meistertrio 2018, Podiwin, Kale und Nickolay-Mari ist nicht am Start. Die Liste der 64 gemeldeten Teams: http://www.petanque-meisterschaften.de/teams.php

Fast komplett weißblau die Deutschen Meisterinnen des Vorjahres: Tir de précision: Dominique Probst, 1.MKWU. Triplette Damen: (Bay01) Susi Fleckenstein / Lindenberg, Dominique Probst / 1. MKWU und Jennifer Schüler (BV Ibbenbüren).


 
 

Unverhoffter Nebeneffekt

Die Viertelfinalteilnahme bei der Weltmeisterschaft hat für die Spieler des DPV Teams, Rosik, Löh, Stentenbach und Gharany noch einen unverhofften Nebeneffekt, von dem sie selbst vermutlich noch garnichts wissen. Mit jeweils zwei Punkten für ihre Viertelfinalteilnahme tauchen die Vier nun im aktuellen Classement Qualificatif aux Masters de Petanque 2019 auf einem geteilten Platz 397 auf. Um sich fürs Masters de Petanque 2019 zu qualifizieren, müssten die Madagaskarbezwinger aber noch etwas zulegen. Die nächste Gelegenheit ergäbe sich beim International in Bourg Saint-Andéol am kommenden Wochenende, wo die Sieger pro Nase 10 Punkte bekämen. Die Weltmeisterspieler erhielten für ihren Titel 8 Punkte, die der Finalisten aus Marokko 6 und die der Halbfinalisten aus dem Senegal und Tunesien jeweils 4. Ganz vorne im neuesten Qualif-Tableau, momentan die Weltmeister Dylan Rocher mit 98 Punkten und Henri Lacroix 89 Punkte. Stéphane Robineau auf Platz 3 kommt auf 77 Punkte. Die ersten 25 der Jahresabschlußtabelle dürfen bei der nächstjährigen gut dotierten Masters-de-Petanque-Serie mitmachen. https://mastersdepetanque.fr/qualif-mdp/


 
 

Olympisches Eigentor der FIPJP

Blaues_AugeZeichnung: nero

Wenn man etwas über den sportlichen Tellerrand hinausschaut, braucht es nicht viel, um zu erkennen, daß die Volksfestveranstaltung in der quebecischen Provinz ein ziemliches Eigentor des Petanque-Weltverbandes war und den olympischen Ambitionen geschadet hat. Der Petanquesport kann von Glück reden, daß er nicht im Blickpunkt einer großen Weltöffentlichkeit steht, sondern mit einigen Ausnahmen, eine weitgehend unbeachtete Randsportart darstellt. Die Einreiseverweigerungen durch die kanadische Behörden, die vorwiegend afrikanische Nationalverbände trafen, unter anderem den Vizeweltmeister Benin, hätte in Fußball oder Leichtathletik weltweite Aufmerksamkeit erregt und einen Skandal entfacht. Ein Weltdachverband, der es nicht schafft, seinen sportlich qualifizierten Mitgliederverbänden die Teilnahme an der eigenen Weltmeisterschaft zu ermöglichen, disqualifiziert sich selbst. Die FIPJP pocht zwar rigoros auf die Einhaltung ihrer Regeln und geht mit harter Hand gegen Abweichler vor, wie bei der Zerschlagung des vormaligen asiatischen Kontinentalverbandes APSBC im letzten Jahr, versagt dann bei ihren eigenen Aufgaben krass. Ein Schelm, der hinter dieser Unfähigkeit mehr sieht und Böses denkt. Die Auswahl des skurrilen Veranstaltungsortes sowie die extreme Franko-Eurolastigkeit innerhalb der FIPJP gäben jedenfalls reichlich Anlass. Olympia geht anders.


 
 

Netze häkeln

gleichstellungDaß noch viele Boulemänner Frauen das Talent zum Boulespielen absprechen und sie lieber beim Catering als auf dem Spielfeld sehen, ist leider eine Binsenweisheit. Bei den vergangenen Deutschen Ü55-Meisterschaften beispielsweise, die ausdrücklich offen ausgeschrieben waren, stellten Frauen nicht mal ein Sechstel aller TeilnehmerInnen. Aber, auch eine Bayerische Meisterschaft für Frauen vor ein paar Tagen, wurde mit mageren 12 Teams von den Frauen nicht wirklich überrannt. Es gibt noch Einiges zu tun. Der DPV veranstaltet nun zusammen mit dem Baden-Württembergischen Verband am 27. Oktober 2018 ein „Netzwerktreffen für Frauen“ in Mannheim/Freudenheim. Bei diesem verbandsübergreifenden Treffen ist ein Workshop über Erfahrungen zum Thema Frauen im Boule- und Petanquesport geplant, flankiert von einer Präsentation über Angebote für Frauen im Boulesport, sowie über die Möglichkeiten der Veränderung und Entwicklung in unserem Sport. Das Treffen soll neben dem Informationsaustausch die Möglichkeit des Kennenlernens und der weiteren Vernetzung bieten. Auf Nachfrage bestätigte uns Susanne Schmidt, Gleichstellungsbeauftragte des DPV, daß das Treffen sich nicht auf Funktionsträgerinnen aus Clubs und Verbänden beschränkt, sondern „alle interessierten Frauen eingeladen sind“. Essen und Getränke sind kostenfrei, zum Abschluß der Veranstaltung ist ein Supermelée-Turnier geplant.

Ausführliche Information und Anmeldung: http://deutscher-petanque-verband.de/einladung-zum-ersten-netzwerktreffen-fuer-frauen/


 
 

Proviantturnier Ingolstadt • PCI feiert 20. Geburtstag

1.__2._Platz_ADie Sieger und Zweiten von links: Michael Mayer, Susanne Reisinger, Raju Rohde, Christian Ott.

19. Proviantturnier für Doubletten, Ingolstadt, 15.09.2018. Fast so alt wie der Verein selbst ist das Proviantturnier in Ingolstadt. Seinen zwanzigsten Geburtstag feiert der Bouleclub von der Schanz heuer, mit der 19. Ausgabe des Turniers.

45 Teams aus ganz Bayern erweisen den Ingolstädtern ihre Reverenz, Petrus selbst steuert das optimale Boulewetter bei und die Veranstalter glänzen wieder einmal mit Top-Organisation und erstklassigem Service. Die Aufteilung in 9 Vierpoules und 3 Dreierpoules mit anschließenden KO-Runden in A und B bringt spannende Matches und überraschende Entscheidungen. In einem rein Münchner Endspiel verpasst das MKWU-Duo Susanne Reisinger / Michael Mayer dem BouPa-MKWU-Doppel Raju Rohde / Christian Ott ein 13:0-Fanny.

Das Sahnehäubchen, für den veranstaltenden Vereinsjubilar schaffen die Lokal-Helden Max Lohr und Axel Heine mit ihrem 3. Platz zusammen mit den MKWUlern Pavlos Papadopoulos / Thomas Jolitz. Erfreulich für den PCI, Sandro Pape / Robert Krems kommen auf Platz 5 und Sirko Rother / Reiner Habermeier sowie Ute und Ludwig Semmler auf Platz 9.

Im fränkisch dominierten Endspiel des B-Turniers gewinnen Andrea und Ludger Deiters (TV Fürth) gegen Jürgen Pickel / Werner Treuheit-Schmidt (Burgthann).


 
 

DM 55+ • Meistertitel geht an die Saar

Tromm, 15. u. 16. Sept. 2018, DM Ü55: Jacques Wolf, Sylvain Haritonidis und Rosario Italia (Saar08) gewinnen im rein saarländischen Endspiel 13:3 gegen Volker Jacobs, Hubert Arians und Rene Trimborn (Saar02). Die Titelverteidiger Testas, Härter und Weise (BaWü2) erreichen Platz 3 zusammen mit Janzer, Fetzner, Polzer (BaWü13). Das B-Turnier gewinnen Gödde, Striewe, Steffen (NRW24) gegen Bauer, Drogula, Motte (NRW06). Beste Bayern sind Hellmuth Platz, K.-H. Wied (beide Schweinfurter KL) und Harald Wischert (Würzburg), die im Achtelfinale an NRW20 scheitern. Im LV-Vergleich nach den Poules und der ersten KO-Runde landet Bayern auf einem dritten Rang. Alle Ergebnisse auf DM aktuell. http://www.petanque-meisterschaften.de/index.php


 
 

DM 55+ Tromm • Bayern spricht fränkisch

Deutsche Meisterschaften 55+ beim BC Tromm vom 15.-16. September. Nach stetigem bergauf, seit 2014 kann der bairische LV für dieses Jahr erstmals seine Teilnehmerzahl bei den Veterans nicht steigern. 13 Teams vertreten die weißblauen Farben in Hessen.

Karola Hermann, Frank Hausam und Christian Letalik vom PCNC Nürnberg sind als bestes bairisches Team des Vorjahres, als sie das Achtelfinale erreichen, als Bay02 wieder dabei. Als stärkster Club mit einem Kontingent von 9 Teilnehmern präsentiert sich der bairische Vizemannschaftsmeister und Vizepokalsieger Noris Cochonnets. Auffällig auch, das gewaltige Übergewicht der Frankenclubs generell. Von den 39 Teilnehmern stellt die Region zwischen Altmühl, Saale und Werra allein deren 29. Mit Ausnahme von Bay04, wo mit Pierre-Yves Glotin ein Münchner mitmachen darf, sind beispielweise die fünf gesetzten Top-Equipen rotweiß. Den Schwaben sagt man nach, daß sie erst mit 40 „gescheit“ würden, die Franken spielen scheinbar erst ab 55 richtig gut Boule. Ein altes Leiden des bairischen Boulesports: Mit 6 Teilnehmerinnen stellt die Bevölkerungsmehrheit des Freistaates wieder einmal einen sehr mageren Anteil der Gesamtequipe.  Gesamtdeutsch schaut es mit etwa 60 teilnehmenden Frauen nur marginal besser aus.

Erfolgreichste BPV-Veteranen: 2013 bei der DM in Kettwig-Essen stehen Albin Raux, Hellmuth Platz und Karl-Heinz Wied ganz oben auf dem Podest und 2014 in Mühlheim auf einem Bronzerang. 2015 in Tromm erreichen Andreas Oberdiek, P.-Y. Glotin und Gottfried Effenberg das Viertelfinale, ebenso wie Siggi Ress, Markus Hermann und Mio Nikolac 2016 in Furth im Wald.

Die Startliste der 55+ DM: http://www.petanque-meisterschaften.de/archiv_dm_teams.php?dm=17_55plus

Meister 2017 und Titelverteidiger Jean-Luc Testas und Daniel Härter vom frischgebackenen Bundesligameister BF Malsch zusammen mit Peter Weise von LBJ Wiesbaden sind als BaWü02 bestimmt keine Außenseiter. Deutscher Rekordhalter mit fünf 55+Titeln ist Rolando Jecle vor Klaus Mohr (4) und Klaus Eschbach (3).


 
 

WM 3:3 Desbiens • Siege für Frankreich und Dylan Rocher

Statt mit 48 Teams, startet die WM mit nur 42 Equipen. Aus Afrika fehlen Vizeweltmeister Benin, die Elfenbeinküste, Kongo und der Tschad. Anscheinend ist es nicht mehr gelungen, rechtzeitig die Einreisegenehmigungen für diese Teams zu bekommen. Aus Asien sind die Mongolei und Malaisia nicht dabei. Für das olympische Bestreben der FIPJP eine nicht förderliche Situation. Wenn es tatsächlich so sein sollte, wie Le Quoditien.com berichtete, daß vier afrikanische Länder keine Einreisegenehmigung für Quebec bekommen haben, ist das kein Ruhmesblatt für die FIPJP und den Petanquesport.

Tir de precision: Der Weltmeister von 2016 Sok Chan Mean aus Kambodscha scheidet mit 24 Punkten aus. Nicht viel besser, Belgiens Exweltrekordler Claudy Weibel mit 27 Punkten. Der Schweizermeister Patrick Emile muß sich mit 17 Punkten begnügen. Vorn Boulassal/Marokko 50P., Rizzi/Italien 48P., Koogje/NL 47P. und Sangkaew/Thailand 45P. DPV-Mann Sascha Löh erreicht mit 37 Punkten die Repechage. Dylan Rocher schafft 40 Punkte, das VF ist ihm trotzdem zuzutrauen. In der Repechage wirft Sascha Löh 29 Punkte und schließt mit Platz 15 ab. Dylan Rocher holt sich den Titel gegen den Madegassen Taratra Rakotoninosy mit 57 zu 47 Punkten. Die Auftritte des Franzosen werden von Diskussionen über vorgebliche Fußfehler und "blinde" Schiedsrichter in den einschlägigen Foren begleitet.

WM 3:3: Nicht gut vorbereitet scheint der DPV-Kader. Eine 9:13-Niederlage gleich zum WM-Auftaktmatch gegen Schweden, Gejammer über den Boden. Die zweite Partie gegen harmlose Engländer können Stentenbach und Co mit 13:7 gewinnen, holen sich aber zum Auftakt des 2. Spieltages eine 5:13-Klatsche gegen die Eidgenossen. In Runde vier gelingt ein 13:3-Sieg gegen die Slowakei. Zum Abschluß der Vorrunde setzt es dann noch eine 7:13 Niederlage gegen Tunesien. Die besten Acht der Vorrunde: Monaco, Madagaskar, Thailand, Italien, Belgien, Frankreich, Portugal und Tunesien.

Das DPV-Team erreicht Platz 24 der Vorrundentabelle und rutscht gerade noch in die Poule-Zwischenrunde des A-Turniers. Drei Feinbuchholzpunkte gegenüber Finnland geben den Ausschlag. Deutschland trifft in Poule A auf Tschechien (Platz15) und gewinnt mit 13:7. Das zweite Spiel gegen den Poulekopf und die beste Mannschaft der Vorrunde, Monaco, ist eine eindeutige Angelegenheit. Beim 5:13 spart die DPV-Equipe Kräfte für die Barrage gegen revanchegelüstige Tschechen, die sich aber erneut der DPV-Equipe beugen müssen. Mit 13:5 spielt sich Deutschland ins Achtelfinale gegen Madagaskar.

1/8: Gegen den haushohen Favoriten schafft die DPV-Equipe die Sensation der WM und wirft einen bis dahin fehlerfreien, nun scheinbar indisponierten, Weltmeister und Titelverteidiger mit 13:1! aus dem Wettbewerb. Im Viertelfinale wartet nun Senegal auf den DPV.

Die anderen Partien der "Huitièmes": Monaco - USA 13:4, Tunesien - Portugal 13:5, Italien - Neukaledonien 13:6, Marokko - Schweiz 13:9, Frankreich - Belgien 13:11, Thailand - Kanada 13:4 und Spanien - Senegal 11:13.

VF: Deutschland hält bis 7:7 mit, dann gibt Senegal Gas und gewinnt 13:7. Monaco patzt erstmals im Turnier und verliert gegen Tunesien 9:13, Italien gibt beim 12:13 in einer Marathonpartie gegen Marokko den Sieg aus der Hand. Frankreich besiegt Thailand klar mit 13:5. Quelle: svenskboule Bemerkenswert: Drei afrikanische von fünf gestarteten Verbänden im Halbfinale. Von der gigantischen europäischen Übermacht von 25 Teams überlebt nur Frankreich. Antananarivo mit zwei afrikanischen Finalisten war allen Lästermäulern zum Trotz keine Eintagsfliege.

HF: Frankreich fegt in nur 4! Aufnahmen das hilflose Team Senegal mit 13:0 aus dem Zelt und steht gegen Marokko, das mit 13:8 gegen Tunesien gewinnt, im Finale der WM.

Finale: Der 27-fache Titelträger aus dem Mutterland des Petanquesports holt sich in Quebec seine 28. Krone. Im Volksfestzelt von Desbiens schlagen die Bleues Lacroix, Suchaud, Rocher das Team Marokko, das sich trotz einer französischen 10:0-Führung tapfer wehrt, verdient mit 13:7.


 
 

Bald neuer Super-Dachverband?

Im Rahmen eines Treffens der internationalen Kugelsport-Verbandspräsidenten Claude Azema (CMSB und FIPJP), Frederic Ruis (FIB) und Mutlu Türkmen (CBI) am 31.August/1. September 2018 in Lyon waren sich die anwesenden Herren u.a. einig, noch einmal das Streben der Kugelsportler nach olympischen Ehren zu bekräftigen und den Umbau der CMSB in einen „richtigen“ Internationalen Verband, mit nationalen Verbänden als Mitglieder voranzutreiben. Laut einer Pressemitteilung der CMSB werden zu diesem Zweck weitere Meeting in Lausanne, mit Vertretern des Internationalen Olympischen Komitees und weiterer Sportorganisationen stattfinden. Im Vorfeld wurden auch schon einige personelle Veränderungen vorgenommen. Ein detaillierter Bericht wurde von der FIPJP angekündigt. http://fipjp.org/index.php/en/news/item/157-official-statement-meeting-of-the-cmsb

Die CMSB ist bislang nur ein Zusammenschluß der internationalen Kugelsport-Dachverbände für Petanque & Jeu provençal (FIPJP), Raffa/Boccia (CBI) und Boule Lyonnaise (FIP) ohne nationale „Unterfütterung“. Zwar ist die CMSB vom IOC anerkannt, nicht jedoch ihre Sportarten als olympische Disziplinen. In wieweit der geplante Umbau die einzelnen nationalen Kugelsport-Verbände zur Veränderungen und Zusammenschlüssen zwingen wird, ist noch nicht klar. Vielleicht bekommen wir in Zukunft unsere Lizenzen vom Deutschen Boccia-, Boule- und Petanque Verbandes (DBBPV). Daß darüber hinaus beispielsweise die pseudo-nationalen CEP-Mitgliedsverbände wie jene von England, Schottland, Wales, Guernsey und Jersey keine olympische Chance haben, ist klar. Gleiches gilt für die Ozeanien-Verbände der französischen Überseegebiete Neukaledonien und Tahiti. Wir kennen es vom Fußball wo bei EMs und WMs Landesverbände antreten dürfen, bei Olympia aber nur ein nationales britisches Teams startet.


 
 

CdF 2:2 Seniors & 1:1 feminin • Die Vorjahresmeister siegen erneut

Die Titelhalter von 2017 machen es schon wieder.

Nelly Peyre holt sich in Quillan erneut den französischen Titel im Petanque-Einzelwettbewerb. Im Endspiel besiegt sie diesmal Valerie Labrousse mit 13:11, muß sich aber ordentlich anstrengen. Ins Grübeln werden wohl die Verantwortlichen im Verband wegen der Nominierung für die Einzel-EM der Damen im Herbst kommen, denn die bereits nominierte Celine Lebosse schied bereits in der Runde der 64 gegen Christine Saunier aus.
Beim souveränen 13:4-Sieg von Henri Lacroix und Dylan Rocher über Stéphane Robineau und Benji Renaud wurde französische Boulegeschichte geschrieben. Noch nie gelang es vorher einem Spieler, in einem Jahr alle drei Männertitel zu gewinnen. Henri Lacroix ist nun Champion de France im Triplette, Doppel und Einzel 2018. Daß es zudem der dritte 2:2-Titel in Folge war macht die Leistung um so größer. "Le roi et le prince" scheinen für die WM gerüstet. https://www.championnats-ffpjp.com/


 
 

Desbiens ist im Petanque-Modus

9b7e35be-b140-4762-af31-c3b8d4f246e5_1024Ein Blick in eines der Zelte für die Petanque-WM in Desbiens

Nach einem Bericht des Korrespondenten Roger Blackburn von Le Quotidien vom 6. September ist Desbiens bereits voll im Petanque Modus. https://www.lequotidien.com/chroniques/roger-blackburn/desbiens-en-mode-petanque-bfdd48970c7908fbf17af7d56d920595

Die Zelte hinter dem Juvenat sind aufgebaut und die Spielbahnen angelegt. Der Belag ist mit relativ grobem Schotter durchsetzt, um das Spiel zu erschweren. 24 Bahnen erlauben den 48 teilnehmenden Teams gleichzeitig zu spielen. Die Hotels der Umgebung sind ausgebucht. Bürgermeister Nicolas Martel lachend: „Wir mussten aufpassen, daß einige Teams nicht zusammen im gleichen Hotel wohnen, um Feindseligkeiten zu verhindern. Die Mehrzahl reist zu Beginn der Woche an, die Franzosen kommen mit großem Tross, inklusive Arzt und Psychologen und agieren autonom u.a. mit eigenen Fahrzeugen für den Transport vom Hotel in Jonquiére nach Desbiens und zurück. Chantale Tardif, Regionalpräsidentin des Petanqueverbandes von Sagueny-Lac-Saint-Jeam: "Die (Franzosen) werden hier stärker hofiert als die Montreal Canadiens". Für die übrigen Teilnehmermannschaften ist ein Shuttleservice eingerichtet. Vier Teams aus Afrika haben laut Bürgermeister Nicolas Martel noch keine Visa erhalten. Parlamentsmitglied Richard Hébert soll es nun richten, ein dringlicher Brief an den Immigrationsminister wurde abgeschickt.

40685371_384108872124371_4720700934169034752_nAuch die Kosten für das Event in Höhe von 350.000 Dollar sind noch nicht abgedeckt. die Organisatoren warten auf weitere Spenden. Chantal Tardif hofft, daß mit der WM junge Leute für den Sport Petanque begeistert werden können. „Es ist ein Haufen Arbeit, aber es ist auch eine großartige Gelegenheit für unsere Gegend. Die WM ist einmalig, die gibt es kein zweites Mal, die Leute sollten das nicht verpassen“. Die Liveübertragung des Finales der WM soll die Region fördern. https://www.lequotidien.com/actualites/desbiens-sactive-pour-le-championnat-mondial-de-petanque-eca202fa6a6c040f56c3e2ec3ac0b344

Ein Problem überragt momentan aber alles andere, so Bürgermeister Martel. Der extreme Riesenkuchen von über 3.500 Pfund, der den Besuchern der WM und des gleichzeitig stattfindenden Extreme Festivals serviert werden soll, muß gewogen werden, um den peruanischen Rekordhaltern die bisherige Guiness-Bestleistung zu entreißen. Höhepunkt jeden Abend soll die Show Quebec Issime sein. http://quebecissime.net/fr/spectacle-cowboys#modal

Links das offizielle Plakat der Gemeinde Desbiens für das Volksfest Desbiens Extreme mit der bescheidenen Ankündigung der 48. Petanque-Weltmeisterschaften 3:3 und Tir de precision.

Lesen Sie auch unseren Beitrag "Eine Petanque-WM im Beiprogramm" vom 31. Juni 2018.


 
 

Senioren Schläger

Der französische Petanque Verband FFPJP berichtet am 6. September über einen gewalttätigen körperlichen Angriff auf einen Schiedsrichter bei einer Veranstaltung in Albertville. Die FFPJP verurteilt die Tat und kündigt neben disziplinarrechtlichen Maßnahmen gegen den Täter auch mögliche strafrechtliche Konsequenzen an. Die FFPJP erinnert daran, daß Schiedsrichter auch einen öffentlichen Auftrag haben und deshalb rechtlichen Schutz in jedweder Form genießen.

Ferner erklärt der Verband, daß er in Zukunft auch verbale Attacken gegen Schiedsrichter nicht mehr tolerieren wird und fordert alle Mitglieder auf allen Verbandsebenen auf, offizielle Schiedsrichter gegen jede Art von Übergriffen zu schützen.

Der Gewalttäter, ein Ü60 Spieler hatte den Schiedrichter niedergeschlagen und den am Boden liegenden Mann mit Füßen getreten. Der Schläger wurde von anderen Spielern überwältigt. Der  Schiedsrichter musste ärztlich versorgt werden und vebrachte mehrere Stunden im Krankenhaus. Vorausgegangen waren eine gelbe und eine rote Karte für den Täter, weil jener während des Wurfs mehrmals den Kreis mit beiden Füßen übertreten hatte. https://www.ffpjp.org/index.php/actualites-infos-news/item/148-agression-d-un-arbitre-officiel

PS: Kann in Deutschland kaum passieren, denn hierzulande werden Regelverletzer von Schiedsrichtern kaum oder nicht behelligt. Die Regeln des Artikel 6 gelten eher als Kann-Bestimmungen. Beinchen heben oder „yogisches Fliegen“, vollflächiges Überteten, Kreisverschieben und vorzeitiges Verlassen des Wurfkreises gehören im Land der angeblichen Prinzipientreue und Korrektheit, von Kreis- bis Bundesliga, eher zu allseits geübter Petanque-Folklore. http://deutscher-petanque-verband.de/regeln/


 
 

Montoro, Durk, Puccinelli & Hatchadourian sind Masters de Petanque

Die Generalprobe für die Equipe de France für die Weltmeisterschaft nächste Woche in Desbiens geht in die Hose. Im 2. Halbfinale des FinalFour der Masters de Petanque in Istres am Dienstagnachmittag ist die Equipe von Ludovice Montoro einfach zu stark. Auch ein Wechsel Suchaud für Quintais zur 7. Aufnahme beflügelt die Equipe tricolore nur kurz. Drei Luftlöcher von Lacroix und Suchaud verhelfen Montoro/Durk/Hatchadourian bei Stand von 10:9 zu drei Punkten.Endergebnis 13:9.

Im 1. Halbfinale verpasst die Equipe Madagaskars den Ambitionen Christophe Sarrios endlich einmal die Masters zu gewinnen, ein schmerzhaftes 13:3-Ende. Da können auch seine Mitstreiter, die Vorjahressieger Christan Fazzino und Christian Andriantseheno nichts daran ändern.

Fürs Finale wechselt die Equipe Montoro den Marseillaise- und Bastiasieger Jean-Michel Puccinelli ein. Die Madegassen Mandiby/Randriamanantane/Razanadrakoto spielen unverändert, sie sind nur zu dritt. In der ersten Etappe konnten sie wegen Visaschwierigkeiten sogar nur zu zweit antreten. In der 6. Aufnahme des Endspiels machen die Afrikaner beim Stand vom 1:4 vier Punkte, ihre letzten in diesem Finale sind und stellen auf 5:4. Der Rest des Endspiels gehört Ludovic Montoro, Maison Durk, Jean-Michel Puccinelli und Michel Hatchadourian, den Masters de Petanque 2018. Endergebnis 13:5.

Für die Equipe de France stehen am kommenden Wochenende in getrennten Teams erst noch die 2:2-Meisterschaften Seniors in Quillan auf dem Programm, bevor es in den Flieger zur WM nach Quebec geht. Optimale Vorbereitung kann anders aussehen. Das Nationalteam Madagaskars startet in völlig anderer Besetzung in Desbiens. http://www.boulistenaute.com/


 
 

CdF 3:3 Straßburg • Lacroix/Robineau/Rocher verteidigen Titel

Französische Meisterschaften 3:3 Seniors in Straßburg. Frühes Favoritensterben, schon in den Poules erwischt es beispielsweise den Mixed-Meister Stephane Dath und auch Patrick Hervo/Hatchadourian sowie Bruno Le Boursicaud. Die Runde der letzten 128 übersteht Marco Foyot, Vizemeister des Vorjahres nicht, ist aber in bester Gesellschaft. Montoro/Puccinelli, Samson Mandimby und die ganz hoch gewetteten Molinas/Savin/Malbec sagen ebenso überraschend Adieu. Die Runde der letzten 64 bedeutet das Ende u.a. für Da Cunha/Cortes/Lagarde und Kevin Philipson. Im 16tel-Finale schickt Philipp Quintais seinen Nationalmannschafts-Spezl Fifi Suchaud mit 13:7 heim und steigt in die nächste Runde auf. Auch Top-Favorit Henri Lacroix schafft den Sprung ins Achtelfinale. Im Viertelfinale treffen die Giganten Lacroix und Quintais aufeinander und Lacroix gewinnt 13:7. Die HF-Paarungen: Lacroix/Rocher/Robineau gegen Darodes/Sevilla/Feltain R. 13:1 und Thomas/Carlier/Baldassare gegen Lebrun/Demestre/Schaenotz 13:6. Im Finale lassen sich die Vorjahresmeister auch von den Außenseitern Thomas/Carlier/Baldassare nicht  stoppen und holen sich nach 2017 den 3:3-Titel erneut.  https://www.championnats-ffpjp.com/RsltCDF/2018/TS/Page_Rslt_FFPJP_CDF_TS_2018.html


 
 

Bundesliga • Malsch ist Meister 2018 • München mühsam

Nach den drei Samstagrunden der Petanque-Bundesliga in Malsch, sind die Boule Freunde Malsch vorzeitig Meister der Petanque Bundesliga 2018. Mit drei 3:2-Siegen gegen Bad Godesberg, Niedersalbach und München bleiben die Kraichgauer weiter ungeschlagen und liegen uneinholbar in der Tabelle vorn. Die BF sind Zweiter der BuLi-Aufstiegsrunde 2013 und holen sich im ersten Jahr gleich den zweiten Platz, ebenso wie im vergangenen Jahr. Tabellenzweiter Düsseldorf vergeigte mit einer 2:3-Schlappe in Runde 9, ausgerechnet gegen Schlußlicht Berlin, alle Chancen auf den Titel. München verliert zweimal, kann sich aber knapp gegen Lübeck behaupten und muß als Tabellensechster ebenso wie alle nachfolgenden Mannschaften noch um den Klassenerhalt bangen. 2. Tag: Meister Malsch bekleckert sich die blütenweiße Siegerweste durch eine 1:4-Niederlage gegen Osterholz, distanziert aber trotzdem am Ende den Zweiten Düsseldorf und den Dritten Osterholz deutlich. München bekleckert sich nicht mit Ruhm. Ein glücklicher Sieg gegen Lübeck ist die karge Ausbeute des Wochenendes, Platz 9. Als Absteiger stehen schon vor der letzten Spielrunde die Aufsteiger des Vorjahres fest. Wittlich, Lübeck und Berlin, können sich nicht in der höchsten Spielklasse halten. http://deutscher-petanque-verband.de/bundesliga/dpb_2018/


 
 

Malsch möchte den Meister machen

LetzenbergMalschÜberragend, Malsch und der Letztenberg.

Der Laie stellt erstaunt fest, daß im Regierungsbezirk Karlsruhe (Baden-Württemberg) gleich zwei Ortschaften mit dem Namen Malsch existieren. Jene im Landkreis Karlsruhe hat 14.400 Einwohner und einen Bouleclub namens Boulebeißer und auch im anderen Malsch im Landkreis Rhein-Neckar mit ca. 3.600 Einwohnern wird durch die ansässigen Boulefreunde organisiert petanquiert. Beide Malschen sind knappe 60 km voneinander entfernt und gaben in Boulekreisen bestimmt schon öfter Anlass zur Verwirrung. Der Austragungsort der letzten Spielrunden der Petanque-Bundesliga 2018 ist das kleinere Malsch südlich von Heidelberg, bei Wiesloch, im Rhein-Neckarkreis. Die Mannschaft der Boulefreunde aus dem Wein- und Wallfahrtsort am Nordwestzipfel des Kraichgaus ist aktueller Tabellführer der DPB und kann sich Hoffnungen auf den ersten Deutschen Meistertitel machen. https://www.boule-freunde-malsch.de/ Eine herausragende Veranstaltung für den kleinen Ort, sollte man meinen, die Website der Gemeinde ignoriert dieses deutsche Petanque-Großereignis allerdings souverän und verweist stattdessen auf das Fischerfest des Angelsportvereins mit Tischfußballturnier auf der Tierpark-Ranch. http://www.malsch-weinort.de/buerger/aktuelles/

Die fünf letzten Spielrunden der Saison 2018 stehen am Samstag und Sonntag auf dem Programm. Schwer wird es für die Gastgeber allemal, denn vier der fünf Gegner können sich noch praktische oder zumindest theoretische Hoffnungen auf den Tiel machen. Die BF Malsch stiegen 2013 in die höchste deutsche Klasse auf und haben mit den Plätzen 2 (2017), 6 (2016) 7 (2015) und 2 (2014) schon einige Meriten. Der Titel wäre nicht unverdient. Die derzeit in der deutschen Rangliste bestplatzierten Spieler der Boulefreunde heißen Philippe Jankowski (15), Jean-Luc Testas (29) und Rachid Belhaid (111). http://deutscher-petanque-verband.de/bundesliga/dpb_2018/

Bayerns Vereinsflaggschiff, die 1.MKWU gehört eher zu den theoretischen Hoffnungsträgern, mit bisher drei siegreichen Partien lief es für München heuer nicht optimal. Das Restprogramm gegen die, vor München platzierten, Schwergewichte Düsseldorf, Malsch, Horb und Osterholz gibt nicht unbedingt Anlaß zu Überschwang. Die weißblaue Boulegemeinde hofft trotzdem auf einen aufregenden und erfolgreichen Abschluß der BuLi-Saison. http://mkwu.de/sport/liga/1-mannschaft/


 
 

MdP: Team France knallt Team Robineau die Tür vor der Nase zu

7. und letzte Etappe der Masters de Petanque in Nevers. Die Viertelfinalbegegnungen bringen noch keine endgültige Entscheidung über die Ticketvergabe für Istres. Montoro vs. Sarrio 13:12, Madagaskar vs. E. locale 13:3, Team Robineau vs Team International 13:4, Equipe de France vs. E. Loy 13:4. Barrage der VF-Verlierer: Loy vs. Locale 13:1, Sarrio vs. International 13:11. 1. Semifinale: France vs. Madagaskar 13:4, 2. Semifinale: Montoro vs. Robineau 1:13. Damit ist klar, Frankreich und Team Montoro sind in Istres dabei.

Robineau muß nun auch das Finale gegen Team France gewinnen um sich zu qualifizieren. Bei einer Niederlage wäre Madagaskar weiter. Im Finale lässt Frankreich mit Lacroix, Rocher und Suchaud dem Team Stéphane Robineau, Antoine Cano und Kévin Malbec beim 13:6 nicht wirklich eine Chance und beendet alle Hoffnungen abrupt. 30 Punkte in der Endabrechnung sind zu wenig, Madagaskar bleibt mit 31 Punkten auf dem rettenden Platz 4. Am kommenden Wochenende steht übrigens der Verlierer Robineau mit den Siegern Lacroix und Rocher wieder in einer Mannschaft bei den französischen 3:3-Meisterschaften. Hoffentlich hat die Harmonie nicht gelitten.

Tabelle Endstand: Sarrio 41P(Q), France 37P(Q), Montoro 32P(Q), Madagaskar 31P(Q), Robineau 30P(ex), Loy 26P(ex), Team Intern. 16P(ex). Damit kommt es zu folgenden Halbfinales in Istres: Team Sarrio gegen Madagaskar und Team Frankreich gegen Team Montoro. https://mastersdepetanque.fr/resultats-classement/


 
 

Basta in Bastia

Das DPV-Trio für die WM in Desbiens, Sascha Löh, Robin Stentenbach und Moritz Rosik kommt beim International Pierrot Lamperti in Bastia nicht über die Runde der 128 hinaus und scheidet gegen die Equipe Yann Gazzo, Jean Rodriguez, Jean Brancaleoni aus. Ihren Poule überstehen die drei WM-Teilnehmer noch ungeschlagen. Von den Favoriten erreichen Puccinelli, Montoro, Hervo sowie Pietri, Cano, Bauer das Viertelfinale. Für die ungewohnte Kombination Rocher, Molinas und Canava ist im Achtelfinale Schluß. Im Sechzehntel scheiden die monegassischen WM-Teilnehmer um Eric Motte wie auch Khaled Lakhals Truppe aus. Bruno Le Boursicaud, Stephane Robineau und Damien Hureau machen bereits im 1/32stel-Finale Feierabend.

Halbfinale Team Millo (MC) gegen Team Puccinelli (F) 11:13 und Team Olmos (MC) gegen Team Cano (F) 13:10. Im HF-Ländervergleich Monaco gegen Frankreich steht es 1:1. Das Finale dominieren Jean Michel Puccinelli, Ludovic Montoro und Patrick Hervo. Mit 13:4 gegen die Monegassen J.-D. Fieschi, Denis Olmos und Jean Pierre Le Lons holen sie sich den Coupe Pierrot Lamperti. http://www.bucciata.com/Page_Rslt_Lamperti_2018.html

PS: In ihren Beiträgen auf der DPV-Website und F...... schreiben die DPV-Verantwortlichen, daß das Turnier in Bastia ein reines KO-Turnier sei und fallen aus allen Wolken, als ihre Jungs doch im Poule ran müssen. Liebe DPVer, schaut öfter mal auf unsere Homepage, da werdet Ihr informiert und unterhalten. Da konntet Ihr bereits am 20. August lesen, daß beim Pierrot Lamperti Poule gespielt wird.


 
 

Federations Cup • Thailands Damen dominieren in Taiwan

Mit viel Gedöns auf der Bühne wird der FIPJP Confederations Cup 2018 für Damen vom 25. bis 26. August in Taiwan eröffnet. Eine geschlossene Gesellschaft, Funktionäre und Ehrengäste sind in der Überzahl. Das Ambiente erinnert an Autobahnbrücke und Parkhaus-Untergeschoß. Zuschauer? Fehlanzeige. Das Turnier dauert von 25. bis 26. August. Gerade mal 4 Nationen aus zwei Föderationen machen mit: Frankreich, Singapur, Thailand, Taipei. Modus: 3:3, 2 x 2:2, Round Robin. Nach dem Spiel gibt es noch ein Shootout Team gegen Team. Ein Blick auf die Website der FIPJP lässt den Besucher im Unklaren über Sinn oder Unsinn der Veranstaltung. Am Ende steht Thailand ganz oben auf dem Podest, Frankreich auf Platz 2, Taipei wird Dritter. Die Siegerehrung: https://www.youtube.com/watch?v=BNx5Q_m6or4


 
 

DM Tête-à-tête in Tromm: Dritter Titel für Toufik

Nahe an der Perfektion, 11 von 12 bairischen Startern überstehen die Poules bei der DM im hessischen Tromm und dürfen in der ersten KO-Runde des A-Turniers weiter machen. Das ergibt eine Erfolgsquote von 91,66% und den Spitzenplatz im Vergleich mit den anderen Landesverbänden. Hessen 85,7% bringt 12 von 14 Teams durch und der Osten leuchtet mit 60%, 3 von 5 sind weiter. Die Teilnehmer-Krösuse BaWü 45,7% und NRW 48% hinken hinterher. NiSa wird ordentlich gerupft, einer von zwölf Startern kommt nur durch. Berlin macht mit seinen 2 Startern in B weiter.

In der ersten KO-Runde A gibt es für die Bayern-Armada einige Kracher. Johannes Groß muß gegen Toufik Faci ran, Alex Bauer trifft auf Jannik Schaake und Regis Pfortner bekommt es mit Daniel Orth zu tun. Auch für Paul Möslein wird es gegen Lokalmatador Marcel Bomsdorf schwer. Großes Pech für Luzi Beil und Vincent Probst, die gegeneinander spielen müssen. Im B-Turnier hat Stefan Neuhäußer Freilos in der ersten KO-Runde

1/32: Fünf Bayernspieler überstehen die erste KO-Runde. Damit ist der BPV mit einer Quote von 41,7% immer noch der erfolgreichste deutsche Landesverband bei dieser DM. Der Lohn, ein Zugewinn von 5 Startplätzen. 1/16tel-Finale: Vincent Probst : Jannik Schaake 5:13, Regis Pfortner : Peter Weise 7:13, Nicholas Mari : Moritz Leibelt 13:4, Andi Kreile : Tobias Müller 13:9 und Dang Nguyen : Paulo de Sousa 13:8. Achtelfinale: 3 x Bayern, Nicholas Mari : Jens Birkmeyer 13:5, Dang Nguyen : Jörg Engelke 12:13, Andi Kreile : Olaf Becker 10:13. Viertelfinale: Nicholas Mari verliert gegen Bayernschreck Jannik Schaake und scheidet aus. http://www.deutsche-petanque-meisterschaften.de/index.php

Im B-Turnier 1/16 scheidet Stefan Neuhäußer 10:13 gegen Hannes Blechinger aus. Das B-Finale gewinnt Bernd Lubitz mit 13:6 gegen Christian Husmann

HF A: Jannik Schaake gewinnt gegen Oscar Hodonou 13:6 und Jan Garner verliert gegen Toufik Faci 4:13. Endspiel A: Toufik Faci holt sich den dritten DM-Titel 2018. Er dreht das Finale gegen Jannik Schaake in den letzten beiden Aufnahmen und gewinnt 13:12. SportdeutschlandTV überträgt: http://sportdeutschland.tv/petanque-1/deutsche-meisterschaft-2018-tete-a-tete-tireur

Im Tir-Wettkampf schafft es Nicholas Mari ins Viertelfinale wo er gegen Oscar Hodunou ausscheidet, Stefan Neuhäußer übersteht die Qualifikation nicht. HF: Manuel Strokosch vs. Pascal Müller 37:35 und Toufik Faci vs. Oscar Hodonou 34:41. Finale: Hodonou gegen Strokosch 44:31. http://deutscher-petanque-verband.de/dm-tat-tir-2018/


 
 

MdP Limoux • Equipe de France wie Phönix aus der Asche

Ein 13:7-Endspielerfolg der Equipe de France über die Equipe Loy hilft beiden Mannschaften aus dem Tabellen-Schlamassel. Mit 10 Punkten für Quintais und Consorten sowie deren 7 für das Team Loy mit Da Cunha, Debard und Philipson sind beide Teams plötzlich wieder voll im Rennen um die vier Finalplätze in Istres. Drei Wochen vor der WM 3:3 sendet die Equipe tricolore nach vier erfolglosen Etappen plötzlich wieder vitale Lebenszeichen. Mit den Teams Frankreich (27P), Montoro (27P), Madagaskar (26P), Loy (24P) und Robineau (23P) wird die letzte Etappe in Nevers in der kommenden Woche zum superspannenden Fünfkampf um die drei noch offenen Plätze. Team Sarrio ist mit seinem heutigen VF-Sieg über Team Robineau uneinholbar mit 39 Punkten vorn. Claudy Weibels Team International versemmelt mit einem 10:13 gegen Team Montoro seine letzten Chancen vollends und ist raus aus dem Rennen nach Istres.

Die VF-Paarungen für Nevers stehen übrigens schon fest: France gegen Equipe Loy, Madagascar gegen die  Equipe locale, Team Sarrio gegen Montoro und Team International gegen Team Robineau.

Tabelle und Ergebnisse: https://mastersdepetanque.fr/resultats-classement/



 
 

DPV testet seine WM-Equipe in Bastia

a395c2aab8a802556751d14b54354c2fab7f10b4Beim 4. International de Bastia „Pierrot Lamperti“ am 25. August 2018 für Dreier-Teams sind auch die WM-Fahrer des DPV gemeldet. Sascha Löh, Robin Stentenbach, Moritz Rosik stellen sich den mehrheitlich französischen Wettbewerbern. Der vierte Mann für Desbiens, „Bouleprofi“ Raphael Gharany ist nicht gemeldet. Schade eigentlich, denn die Boulegemeinde wartet noch auf einen überzeugenden Auftritt des letztjährigen WM-Bronzemedaillisten. Neben Deutschland testet auch Monaco seine WM-Equipe. Die Besetzung der Teams aus Madagaskar und Italien geht aus der Meldeliste nicht hervor, aber möglicherweise stehen auch hier die Spieler für die 3:3-WM auf dem Platz. Ein gutes Dutzend Spieler aus der absoluten französischen Elite hat gemeldet, nicht jedoch die WM-Equipe als Ganzes. Chancen auf den Sieg haben beispielsweise die Trios Le Boursicaud, Robineau, Hureau oder Puccinelli, Montoro, Hervo. Auch Lacroix, Molinas und Canava können mitmischen. Bastia ist nicht unbedingt das absolute Topturnier, aber trotzdem, wie alle französischen Internationals, ein guter Gradmesser für die DPV-Asse. Gespielt wird Poules/KO, 8600 € Preisgeld warten auf die Siegerteams. http://www.bucciata.com/


 
 

BPV-Pokal-Achtelfinale • Knapp vorbei ist auch daneben

IMG_0335-1_kleinPCN und PCNC, die Sieger strahlen.

Freitag, 17. August, Neuburg, Karlsplatz. Eine ziemlich knappe Angelegenheit ist das Achtelfinale im BPV-Pokal zwischen dem PC Neuburg und dem  PCNC aus Nürnberg. Nach den beiden Tripletten steht es überraschend 1:1, weil Gustav mit einem sehenswerten Carreau sur place aus einem 9:12 ein 13:12 für unser Trio2 macht. Vorher gibt unser Triplette1 klar mit 5:13 ab. Unsere drei Doubletten beginnen alle stark und gehen teils hoch in Führung, aber nur Duo2 mit Karl und Wilfried hält durch und siegt überlegen mit 13:3. Unser Doublette3 ist in einer einzigen Aufnahme unkonzentriert und fängt sich eine 5er-Packung in einer ansonsten ausgeglichenen Partie, 8:13. Ganz bitter wird es für unser Duo1, 9:0, 11:2, 12:6 und 3 Kugeln auf der Hand zum Zumachen reichen nicht für den dritten Siegpunkt. Am Ende geht die Partie 12:13 perdü. Endstand 3:2 für den PCNC bei 54:51 Punkten. In dieser Achtelfinalpartie haben wir gegen gute und glückliche Nürnberger sehr gut gespielt aber auch gut Lehrgeld bezahlt. Routine und Kaltschnäuzigkeit gehören eben auch zu unserem Sport, da sind uns die Noris Cochonnets diesmal überlegen. Wir gratulieren und wünschen ihnen viel Erfolg in Lindau.


 
 

Les Vieux Fourneaux - Die Alten Knacker

Bildschirmfoto_2018-08-16_um_18.01.59Zeichner Paul Cauuet sowie Autor Wilfried Lupano setzten 2014 zusammen Les Vieux Fourneaux in die französischsprachige Welt der Comics. Im Jahr 2015 veröffentlichte dann der deutsche Splitter Verlag das Comicalbum Die Alten Knacker mit dem Untertitel "Die übrig bleiben" auch für das deutsche Publikum. https://www.splitter-verlag.de/autoren-zeichner/autoren-l/lupano/ Die Sozialkomödie um drei Übersiebzigjährige, deren kriminelle Energie sich ganz und gar nicht mit dem Klischee des rüstigen Rentners verträgt, rockt den Comicmarkt in Frankreich. Das Werk gewann auf Anhieb den begehrten Publikumspreis auf dem 42. Festival International de la Bande Dessinée d’Angoulême, dem wichtigsten internationalen Comicfestival.

Zwischenzeitlich sind Die alten Knacker nach Asterix die bestverkauften Comic-Helden in La France. Bis heute gibt es, auch für den deutschen Comicfreund, vier Bände. Januar 2019 soll die fünfte Episode erscheinen (siehe Bild oben), der Titel steht zwar noch nicht fest, aber Knacker Mimile ganz rechts, hält schon mal die Boulekugeln parat. https://www.splitter-verlag.de/die-alten-knacker-bd-5.html

Der Erfolg des schrägen Seniorentriplettes hat auch die Filmwirtschaft begierig gemacht, am 22. August 2018 startet Les Vieux Fourneaux als Spielfilm in den französischen Kinos. Pierre Richard, Eddy Mitchell, Roland Giraud und Alice Pol stellen dar. Hier der Trailer zum Film. http://www.allocine.fr/video/player_gen_cmedia=19579034&cfilm=257873.html


 
 

2. National d'Objat - Damen lassen sich Zeit - Herren haben es eilig

Claudy Weibel, Christian Fazzino und Bruno LeBoursicaud ließen beim 13:3 gegen die indisponierten Finalgegener Quintais, Lacroix und Hureau nichts anbrennen und siegten überlegen. Spielverlauf: 0:0 / 2:0 / 6:0 / 10:0 / 10:1 / 10:4 / 13:4. https://www.dailymotion.com/video/x6rw20a Das Turnier zählte zum Qualif' Masters de Petanque 2019. https://mastersdepetanque.fr/qualif-mdp/

Das ausgeglichene Damenendspiel gewinnen Caroline Bourriaud und Élodie Estève gegen Céline Lebossé und Camille Durand mit 13:10. https://www.dailymotion.com/video/x6rvw95


 
 

Frankreich brennt auf Revanche

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Frankreichs U23-Team für Almeria: Alison Rodriguez, Caroline Bourriaud, Emma Picard und Celine Lebosse, Foto: FFPJP

Nur die Bronzemedaille für die französischen U23-Damen bei der EM im heimischen Saint Pierre les Elbeuf nagt noch immer am Selbstverständnis der „Grand Nation“. Es war das "schlechteste" Ergebnis jemals. Jean-Philippe Soricotti, verantwortlicher Trainer der weiblichen Espoirs in Frankreich hofft mit der nun nominierten Mannschaft für die EM in Almeria die "Schmach" von 2017 vergessen zu machen. Allison Rodriguez und Caroline Bourriaud haben bereits die Erfahrung von zwei EM-Teilnahmen und bilden das Fundament des Teams. Zusammen mit Emma Picard und Céline Lebossé ist das Spiel offensiv ausgerichtet ohne eine vielseitige Basis zu vernachlässigen, so die FFPJP.  In den Jahren 2008, 2013, 2015, 2016 stand Frankreich bei EMs ganz oben, 2009 und 2011 gab es zweimal Silber hinter Deutschland. Titelverteidiger in Spanien ist das Team des DPV. Nach einer Presseinformation der FFPJP und Boulistenaute.com http://www.boulistenaute.com/actualite-selections-championnats-europe-espoirs-feminins-20078


 
 

Wer fährt zur Petanque-WM 3:3 und wer bestimmt es?

Carreaux_klein_800Im Kapitel II, Artikel 7 der Regularien der FIPJP für die Teilnahme an Petanqueweltmeisterschaften wird bestimmt, daß das Exekutiv-Komitee des FIPJP die Teilnahmequoten für die einzelnen Kontinentalverbände festlegt. 48 Starter sollen es nach Möglichkeit sein, 50 dürfen. Der Interessent kann sich die Regularien  von der Website der FIPJP herunterladen. http://www.fipjp.org/index.php/fr/reglements/championnats-du-monde

Dem Afrikanische Verband gehören 23 Mitglieder an, von denen 10 ein Startrecht in Desbiens zugebilligt wird. Defacto sind das die 8 besten Teilnehmer des A-Turniers und die 2 vordersten Plätze des B-Turniers der letzten Kontinentalwettkämpfe. Damit dürfen theoretisch 43% der Mitglieder mitmachen. Zugesagt haben aber erst 6 Teams. Mauretanien, Kongo, Tschad und Mail, allesamt bettelarme Länder dürften zwar, können möglicherweise aber nicht. Reisen tatsächlich nur die sechs bestätigten Teams an, sänke die Quote des Verbandes, der den amtierenden Weltmeister und Vizeweltmeister stellt, auf für die FIPJP, beschämende 26%.  

Asien erhält ebenfalls 10 Startplätze, wenn man die Australier, die Mitglied in zwei Kontinentalverbänden sind, dazu zählt. bei 24 Verbandsmitgliedern ergibt das eine Quote von 42%. Ausscheidungskriterien waren auch hier die Ergebnisse der letzten Asienmeisterschaft. Ohne Australien sinkt die Quote auf 38%. Die qualifizierten Verbände Singapur und Mongolei haben ihre Teilnahme noch nicht bestätigt.

Der Panamerikanische Verband hat angeblich 9 Mitglieder, davon sind 3 Mitgliedsverbände zur WM zugelassen. Quebec hat zugesagt, USA ist wahrscheinlich dabei, vielleicht kommt noch Mexiko oder Panama. Die Quote hier 33%. Panamerikanische Meisterschaften oder Qualifikationswettkämpfe gibt es nicht. Die Startplatzzuteilung nehmen wahrscheinlich die zahlungskräftigsten Verbände USA und Quebec vor. Armenhäuslern wie beispielsweise Cuba oder Dominikanische Republik fehlt es vermutlich an Einfluß und Geld. Einen eigenständigen kanadischen Verband gibt es übrigens nicht, die quebecische Provinzföderation hat sich praktischerweise ein kanadisches Ahornblättchen vorgebunden.  

Ozeanien zählt 5 Mitgliedsverbände und ist dreimal bei der WM vertreten. 60% der Mitglieder wären somit dabei. Wobei WM-Teilnehmer Australien auch im Asiatischen Kontinentalverband vertreten ist. Die französischen Defacto-Kolonien Neukaledonien und Französisch Polynesien sind zwar völkerrechtlich unselbstständig, aber als Ozeanienverbandsmitglieder und WM-Teilnehmer wohl der französischen Dominanz im Weltverband geschuldet. Völkerrechtlich eigenständig sind nur Australien, Neuseeland und der südpazifische Winzstaat Vanuatu.

Europa der größte Verband mit 41 Mitgliedsverbänden darf stattliche 24 Teams entsenden, das ergibt eine Quote von 59%. Aufgebläht wird die CEP durch die Sonderbehandlung des Vereinigten Königreiches. Vollwertiges CEP-Mitglied ist hier nicht ein nationaler UK-Verband, sondern die Verbände der unselbständigen Landesteile England, Schottland und Wales, sowie die der Kanalinseln Jersey und Guernsey, die als Besitz der britischen Krone gelten, ähnlich wie beispielsweise alle wildlebenden Schwäne in Großbritannien und wie jene, keinerlei völkerrechtliche Souveränität besitzen. Qualifiziert sind die 16 besten Mannschaften des A-Turniers der vergangenen EM und die 8 Erstplatzierten des Nations Cup. Zugesagt haben alle, finanzielle Probleme sind eher ausgeschlossen.

Damit stellt Europa mit 41 FIPJP-Mitgliedern die Hälfte aller WM-Teilnehmer. Die Restwelt mit 61 Mitgliedsverbänden schickt die andere Hälfte, so denn das Geld reicht. Nicht überraschend, im 12-köpfigen Exekutiv-Komitee des FIPJP sitzen 9 Mitglieder aus Europa, sowie je 1 Mitglied aus Quebec, Tunesien und Thailand. Quelle: FIPJP.


 
 

Informationssperre in Travemünde?

Das Holstentorturnier der CdB Lübeck in Travemünde gilt als die größte Petanque-Veranstaltung in Deutschland und kann sich locker mit französischen Boule-Großveranstaltungen messen. Eine Mammutaufgabe, die höchsten Respekt abnötigt, an zwei Tagen fast 900 Teams in zwei Wettbewerben zu verorganisieren.

Was Travemünde trotzdem zum Ärgernis macht, ist der Ergebnisdienst der Veranstalter. Der Boulesport wird von den Mainstreammedien weitgehend ignoriert und ist dringend auf journalistische Eigenleistungen angewiesen. Ein Turnier wie Travemünde ist nicht nur eine Ereignis für die aktiven Teilnehmer, sondern auch für eine vieltausendköpfige bundesweite und europäische Bouleöffentlichkeit, die begierig nach Ergebnissen und Neuigkeiten lechzt. Sport und aktuelle Berichterstattung gehören untrennbar zusammen.

Andere wissen es und liefern. Ein DPV betreibt einen vorbildlichen aktuellen Ergebnisdienst bei seinen Meisterschaften. In Frankreich bekommt der Boulefreund über verschiedene Plattformen aktuelle und ausführliche Berichte und Resultate, sogar von Provinzevents, in Echtzeit! Verbände, Veranstalter, Bouleplattformen und Einzelpersonen arbeiten im Internet zusammen und liefern Neuigkeiten am laufenden Band. Technik macht es möglich.

Wenn aber die Köpfe langsam ticken, nützt die rasende Geschwindigkeit des Internets nichts. Zwei Tage nach Turnierende ist die Startliste immer noch die neueste Meldung auf der Website der CdB im Internet. Man hält Information offenbar für Geheimnisverrat. Deutschland gilt ja gemeinhin als Servicewüste, Lübeck gehört unbedingt dazu.

Nachtrag: Mittwoch, 8. August, die Ergebnisse sind da: 3:3 - Lasse Dithmar, Anders Erlandsen und Morten Saxild-Hansen aus Dänemark gewinnen gegen Till-Vincent Goetzke, Bernhard Goetzke und Thomas Hucke.
2:2 - Robin Stentenbach und Marco Schumacher setzen sich gegen Sascha von Pleß und Dominique Tsouropa durch. http://www.cdb-lübeck.de/


 
 

Bouleart - Petanque mit der Neuburger Sommerakademie

IMG_0327Neuburgs Sommerakademie für Bildende Kunst, Musik und Theater ist eine Institution in Kulturtkreisen und zieht seit 40 Jahren im August Kunstschaffende aus aller Welt in die Ottheinrichstadt. https://www.sommerakademie-neuburg.de/ Das Kulturamt der Stadt veranstaltete in Zusammenarbeit mit dem Petanque Club Neuburg, am Sonntag, 5. August, erstmals ein Bouleturnier auf dem Karlsplatz für die interessierten Kursteilnehmer und Dozenten. 40 boulebegeisterte Künstler u.a. aus Österreich, China, Usbekistan, Frankreich und dem Inland hatten trotz der Hitze gemeldet. In Anbetracht des fast zu guten Wetters, tat die Beschränkung auf 3 Runden Schweizer System in Verbindung mit Zeit- und Zähllimit, dem Turnier und den Teilnehmern gut. Die Kunst- und Kulturschaffenden nahmen das neue Event begeistert an, von der ersten Kugel an entwickelte sich eine spannungsvolle Wettkampfatmosphäre und teilweise hochklassige Matches. Bei der Internationalität der Sommerakademie verwundert die Besetzung des Siegertreppchens nicht. Ganz vorne, die jungen Dozenten Constantin und Jakob vom Mozarteum in Salzburg vor dem Musikerduo Li und Zhou aus Shanghai. Foto: Marion


 
 

Zeichen der Zeit: Das Boulfie

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Eine Petanque-WM im Beiprogramm

db13aa_c6be51c98f534aa384d5b0a7dbe6353cDesbiens von oben, der Gebäudekomplex rechts unten ist das Juvenat de Desbiens. Foto: Poste de traite de Desbiens.

Im quebecischen Desbiens, einer 1000-Seelen-Gemeinde am Lac-Saint-Jean, steigt in diesem Sommer die 9. Ausgabe des Festival Desbiens Extrême. Ein 5-Tages-Volksfest für Kinder, Erwachsene, Senioren mit Sport, Unterhaltung, Kinderaktion, Gaudiwettkämpfen, Fressbuden, Vorführungen, Ausstellungen, Feuerwerk und Shows aller Art.

Für die Fete stellt die Gemeinde große Zelte auf, alle sind lustig drauf, bestaunen beispielsweise die mit 12 Metern Länge, größte Kuchenform der Welt, rasten bei der „Tretbootweltmeisterschaft“ vor Begeisterung aus oder brunchen mit den erzkatholischen "Knights of Columbus". https://www.youtube.com/watch?v=3jDzSvyxiJA. Heuer hat man den traditionellen Termin des Festivals vom Sommer in den kanadischen Herbst vom 13. bis 16 September 2018 verschoben, weil der ortsansässige petanqueverrückte Andre de LaRonde, ehemaliger Chef zweier (!) Bouleclubs und Funktionär des quebecisch/kanadischen und regionalen Petanqueverbands vor Jahren auf die verwegene Idee kam, das besagte Extremfestival wegen der Kostensynergien mit einer Boule-WM aufzupeppen. Gesagt, getan. 2016 veranstalteten die Desbienser nach dem Bau von 18 Boulebahnen, zur Probe eine Provinzmeisterschaft, „Coupe de Quebec“, die ganz gut klappte. https://www.youtube.com/watch?v=s-mTaw1HWx4 Claude Azemas Weltverband beschied daraufhin die WM-Tauglichkeit und gab den Zuschlag. https://www.youtube.com/watch?v=oU74XjHJWgk Für Bürgermeister Martel war das ganze Konstrukt eine einmalige Gelegenheit sein Nest samt Extremfestival zu geringen Kosten weltberühmt zu machen. O-Ton Martel: Als ich die Akte analysierte, sah ich die Gelegenheit, eine Weltmeisterschaft zu niedrigeren Kosten zu bekommen. Es wird ein schönes Schaufenster für uns und für die Region sein.

Der umtriebige Initiator Andre de LaRonde verstarb leider im April 2017 und kann deshalb sein „WM-Baby“ nicht mehr selbst  erleben. Bürgermeister Nicolas Martel ist sich dennoch sicher, das das Festival ein voller Erfolg wird, schießt doch die Regierung von Quebec großzügig noch 115.000 Dollar für die Fete zu. https://www.lelacstjean.com/desbiens-toujours-extreme/  Etwas Geld fehlt noch, wer will, darf spenden. https://www.lequotidien.com/sports/la-48e-edition-du-championnat-du-monde-de-petanque-a-desbiens-60fdafa7323914390f9d2f3a03b596a9

Das Fest zieht sich durchs ganze "Ville", entlang der Siebten Avenue, Austragungsort der WM wird das Juvenat de Desbiens sein, eine ehemalige Schule samt Freigelände, am südlichen Ende von Desbiens, die durch ein ein soziales Hilfswerk zur Wiedereingliederung desorientierter Jugendlicher und junge Erwachsener wiederbelebt werden soll. Zwei Zelte mit einem Fassungsvermögen von ca. 5000 Personen bieten nun Platz für das ganze Remmidemmi, schlechtes Wetter könnte ja sein.

Allen Beteuerungen zum Trotz, die wirkliche Boulehochburg ist das Provinznest am See des Heiligen Johannes nicht. Die Gemeinde in der Region Saguenay rühmt sich und die Natur rundum bestimmt zu Recht als ideale Destination für Rafting, Fishing, Canoeing, Biking, Glamping/Camping und Spelunking (nicht das, was einige jetzt denken). http://www.ville.desbiens.qc.ca/tourisme Von Petanquing war da bisher nicht die Rede und wird es wohl auch in Zukunft nicht sein. WM-Erfahrung haben die Besbienser übrigens, vor fast 40 Jahren war Desbiens neben der Stadt Jonquière Teilausrichter der Wildwasser-Kanuweltmeisterschaft.

Die Vorbereitungen für die Petanque-WM 3:3 laufen, der Interessent klickt hier.

Auch der Weltverband FIPJP berichtet und informiert schon substantiell 48. Petanque-Weltmeisterschaften für Männer, 3:3 vom 13. bis 16. September in Desbiens, Quebec, Kanada.


 
 

Christine Mach und Michael Gerstmayr Neuburger Stadtmeister 2018

IMG_0326Nach dem erstmaligen Sieg eines Mixed-Duos bei der Neuburger Stadtmeisterschaft im Vorjahr, ist auch dieses Jahr wieder ein gemischtes Doppel ganz vorne. Der Bayerische Meister 2018 im Doublette, Michael Gerstmayr aus Dornstadt, holt sich mit Partnerin Christine Mach Titel und Preisgeld. Im Finale lassen beide den PCN-Heroen Gustav und Reinhold keine Chance und siegen überlegen. Das Spiel um Platz 3 ist ebenfalls eine Auseinandersetzung Dornstadt gegen PCN, diesmal mit dem besseren Ende für die Donaustädter. Dieter und David (PCN) gewinnen gegen  Jan und Michael. Im Spiel um Platz 5 siegen Erika und Walter (PCI) gegen Marianne und Burschi (BF Lenting). Platz 7 geht an Marion und Karl (PCN) gegen Daniela und Driss (Landsberg).

Besonderheit des Spielsystems in Neuburg: Jeder Platz wird ausgespielt. Nach einer Round Robin in den einzelnen Gruppen, spielen nur die 8 Gruppensieger im KO-Modus die Plätze 1 bis 8 aus. Für die Gruppenzweiten geht es nur noch um 9 - 16, usw.


 
 
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Spiel und Training am Karlsplatz. Dienstag und Freitag ab 17 Uhr, Gäste willkommen.


Marion, PCN wird Zweite beim NSWD-Turnier des PC Ingolstadt mit 21 TeilnehmerInnen am vergangenen Wochenende im Klenzepark Ingolstadt. Sam, PCI gewinnt, auf den Plätzen, Sandro und Tine jeweils PCI.


Trophée l'Equipe • Kambodscha und Thailand dominant
Beim Doppelwettbewerb der Trophée l’Equipe in Tours gewinnen die Kamboschanerinnen Ouk und Ké mit 13:2 gegen Tunesiens Beiji-Belli. Platz 3 geht an Wonchuvej-Thamakord THA, die ITA, Roméo -Rattenni 13:2 besiegen.
Bei den Männern Finalsieg durch Team Thailand gegen Mandimby-Rajaobelina aus Madagaskar mit 13:9. Platz 3 für Bougriba-Hammami TUN ebenfalls mit 13:9 gegen Rocher-Suchaud.
Einzelwettbewerb Damen: Sreya Un aus Kambodscha schlägt Marie-Christine Virebaye und gewinnt das Finale mit 13:6. Den Bronzeplatz sichert sich Katrine Junge Olsen aus Dänemark durch einen 13:12-Sieg gegen Thailands Nantawan Fueangsanit. Im asiatischen Finale der Männer setzt sich Thanakorn Sangkaew THA gegen den Kambodschaner Chanmean Sok mit 13:4 durch. Das europäische Endspiel um Bronze gewinnt Dylan Rocher FRA gegen Alessio Coccioli ITA knapp mit  13:11.
Triplettes: Damenwettbewerb, Den dritten Platz sichert sich Thailand durch ein 13:5 gegen Tunesien. Der Sieg geht an Kambodscha, das Frankreichs Europameisterinnen mit 13:3 abfertigt. Bei den Männern dominiert Madagaskar mit klarem 13:3-Sieg im Finale gegen Kambodscha. Platz drei für Tunesien, 13:12 gegen Frankreich.

Im Gesamtklassement liegt Kambodscha mit 46 Punkten vorn, Platz zwei für Thailand mit 39 Punkten vor Frankreich mit 28 Punkten.


Termine:
20.10.2018 - Würzburger Glühweinturnier, Würzburg, RLT

27.-28.10.2018 - Bundesliga-Aufstiegsrunde, Gersweiler


Termine international:


 
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