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Klamme Finger II - Kohle, Benzin oder Strom
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Eiszapfen_4Klamme Finger müssen nicht mehr sein, es gibt eine ganze Reihe unterschiedlicher Hand- und Taschenöfen, die uns die Wurfhand geschmeidig halten. Das Internet ist voll davon. Mit welcher Technik der Winterbouler seine Finger erwärmt, verrät sich zumindest in 2 Fällen durch die olfaktorische Aura.

Jene Bouler mit der dezenten Lagerfeuernote schüren mit flachen Kohlestäbchen im filzummantelten altbekannten Taschenofen. Die Feststellung, Dir brennt wohl der Kittel, ist dann weniger despektierlich, sondern den deutlichen Betriebsabgasen geschuldet. Für € 10.- ist das Produkt schon zu haben, inklusive 12 Kohlestäbchen. Die Heizstäbe lassen sich gut anzünden und glühen ca fünf bis sechs Stunden. An beiden Enden entzündet - mehr Hitze, aber deutlich kürzere Brennzeit. Die erzeugte Wärme ist ordentlich, aber auch verbrannte Finger sind möglich. Die gute Winterjacke müffelt daheim an der Garderobe weiter.

Das Aroma "brennende Chemiefabrik" deutet auf einen Handwärmer mit Benzinantrieb hin. Das Befüllen mit dem Brennstoff kann zum Gefummel und Gesabber werden und das Anzünden zur Glücksache. Mal brennt er an, mal verbrennt man sich die Finger. Je nach Hersteller und Brennerform heizt er sich auf wie ein Hochofen oder er bleibt kalt. 0 bis über 6 Stunden Heizdauer sind drin. Kosten inklusive Benzin auch hier ab 10.- Euro. Auch hier hängen sich die Abgase in den Klamotten fest.

Eine geruchsneutral Alternative das Gelkissen, für 50 Cent zu haben, aber innerhalb einer dreiviertel Stunde hat es sich ausgewärmt. Für ein paar Partien bei Minusgraden eigentlich ungeeignet. Wer was riechen will muss das Teil aufschneiden, der Inhalt wird von der Kartoffelchipsindustrie für die Geschmacksrichtung Salz Essig verwendet.
 
Olfaktorisch ebenfalls unauffällig der  elektronisch/elektrische Handwärmer. Äußerlich mal eleganter Handschmeichler, mal sperriger Kloben. Bis zu 5 Stunden ununterbrochene Heizdauer sind bei den Hightechboliden möglich, unterschiedliche Heizstufen bis ca. 50 Grad Celsius einstellbar. Aufladezeit zwischen 1 und 6 Stunden an der Steckdose oder aber dem USB-Anschluß des Computers. Die Preisspanne reicht von 10 bis 60 Euro, wobei Zweitfunktionen wie Akku fürs Handy oder Taschenlampe möglich sind. Vorteil des Elektronischen, er lässt sich je nach Bedarf problemlos ein- und ausschalten und die gute Daunenjacke riecht garantiert nicht und ist auch noch in besserer Gesellschaft tragbar.

Ein Tiroler vergleicht Gel und Kohle https://www.youtube.com/watch?v=90oAnVV9XV8 Ein Waldläufer motzt über einen Benzinerofen https://www.youtube.com/watch?v=nNh9eSS22FQ Ein elektrischer Handwärmer wird vorgestellt https://www.youtube.com/watch?v=fZpGaavFKlY