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p3Vorstellung: Ganz links Vorturner Jean Casale, zweiter von rechts Bürgermeister David Rachline, Frejus. Foto: ville-frejus.fr

Der neue Bouleclub Fréjus International Pétanque kurz F.I.P. wurde offiziell am Donnerstag, dem 25. Oktober, auf dem Formigé-Platz in Frejus bei angenehmen Temperaturen den Fréjusianern und vielen Neugierigen vorgestellt. Für die zukünftigen Lizenznehmer des Vereins, die Weltmeister Dylan Rocher und Henri Lacroix und weitere Klassespieler der ideale Zeitpunkt für eine Demonstration ihrer guten Form mit schönen Carreaus und präzisen Würfen. So der Bericht auf der Homepage der Stadt Fréjus.

Der Umzug des gesamten Spielpersonals des ABC Draguignan in die Nachbargemeinde Fréjus mit Sack und Pack zum 1. Januar 2019 ist damit höchst offiziell. Ein einzigartiger Vorgang, der sich schon im Sommer angedeutet hat. Weltklasse-Petanqueurs beiderlei Geschlechts wie Saunier, Mattaranz, Rousseau und Lerat, Lacroix, Rocher, Robineau, Pucinelli, Montoro, Cortes, Bauer, Bonetto und Rio wechseln geschlossen die Fronten. Auch die Jeu-provençal-Cracks Kerfah, Matraglia und Bée verstärken die Karawane Richtung Küste und bilden nun gemeinsam die neue Boulesupermacht F.I.P..

Der Umzug hinterlässt laut varmatin.com zufolge Zorn und Erbitterung beim verlassenen Club ABC Draguignan. Die Verantwortlichen für den Auszug, die PPF-Manager Pascal Mari und Alex Barbero, sowie, allen voran Draguignans sportlicher Leiter Jean Casale, hätten allesamt nicht mit offenen Karten gespielt, so die ABCD-Chefs Claude Arneodo und Jean-Michel Raffalli. Von einem Dolchstoß in den Rücken ist gar die Rede. Noch im Mai hatte Draguignans Trainer Casale einen kommenden Wechsel abgestritten. Der Umzug hinterlässt beim einstmaligen „Club de pétanque de Haut Niveau“ einen Trümmerhaufen. Auch Draguignans Clubchefs wollen nun zum Jahresende den Bettel hinschmeißen. „Es war einfach zuviel Geld im Spiel, wir hatten keine Chance, es war schlimmer als bei PSG“, so Claude Arneodo. (Mit PSG ist der franz. Fußballclub gemeint). Viel Böses Blut vergiftet die Angelegenheit, auch von parteiischer Sportsubventionierung mit Steuergeldern durch Fréjus ist die Rede.

Wenn denn die dreijährige Vorbereitungsphase zur Gründung des neuen Clubs der Wahrheit entspricht, von der Fréjus’ seit 2014 amtierender Bürgermeister David Rachline (Front National) spricht, hat Jean Casale seinen ABC Draguignan, der nichtsahnend fleißig investierte und baute und die Saison 2019 plante, schon sehr lange hintergangen, so die Vorwürfe.

Und die Sportler? Dylan Rocher spricht von sportlicher Entwicklung und Stolz auf die Zeit bei Draguignan und daß Geld keine Rolle spiele. Henri Lacroix schweigt und will erst zu gegebener Zeit was sagen; lediglich Stephane Robineau spricht Klartext und von einem „schönen (finanziellen) Angebot“.

Casale will mit seinem Coup Fréjus als den „wichtigsten Pétanque Club auf nationaler und internationaler Ebene positionieren“. Als Entwicklungs-Unterbau wird am 5. November eine neue Petanqueschule in der azurblauen Kapitale eröffnet, „eine einzigartige Chance für die jungen Leute aus der ganzen Region“. Die Schule bietet auch einen "Bereich für Erwachsene an. Entdeckungstage, Workshops, Wochen- und Wochenendaufenthalte und Kurse auf verschiedenen Niveaus sind das ganze Jahr über geplant". Unnötig zu erwähnen, daß die neue Schule in Fréjus das Ende der anderen regionalen Schule etwas landeinwärts bedeutet.

2019 ist Fréjus Gastgeber des Grande Finale PPF vom 16. bis 19. Januar, des CdF 3:3 Männer Ende Juni und des Turniers Mondial de pétanque Laurent Barbero - City of Fréjus vom 18. bis 22. August.

Die Trophée des Villes vom vom 22. bis 25. November im Boulodrome Christian Fazzino in Montluçon sieht die Seriensieger des vergangenen Jahres zum vorletzten Mal im Trikot des Titelverteidigers, rückt aber auch mit Christian Fazzino einen Spieler in den Blickpunkt, der in seiner großen, seriösen Laufbahn immer standorttreu blieb.

Auch die Endrunde des EuroCup Ende November in Saint Yrieix sur Charente bestreitet der ABC Draguignan noch in der glorreichen Besetzung der Vorjahre. Danach ist der Club wohl tot.

Nach Berichten von boulistenaute.com, varmatin.com, ville-frejus.fr und petanque-club-neuburg.de.


 

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