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640px PalmengartenDer Palmengarten, der dem Kurpark von Bad Pyrmont sein unvergleichliches Flair verleiht. Foto: Staatsbad Pyrmont.

 

SA/SO 15./16. Juni 2019, 43. Deutsche Petanque-Meisterschaften Triplette im Kurpark des Niedersächsischen Staatsbades Pyrmont.

Bereits im 18. Jahrhundert rollten in Pyrmont die Kugeln. Die zahlreichen ostelbischen Junker die als Badegäste Pyrmont beehrten, achteten beim Spiel aber so sehr auf Ettikette und Standesunterschied, daß die Spielsüchtigen aus Adel und Bürgerschicht, in getrennten Spielbanken den französischen Kugelspielen Roulette und Billard oder dem Kartenspiel rouge et noir frönen mussten.

Die Zeiten haben sich geändert, die frankophile Spielsucht in etwas veränderter Form blieb hingegen, nun sogar schichtenübergreifend. Auch ein wenig Glücksspiel erhielt sich, durch die Auslosung der Poules oder die Unwägbarkeiten des Terrains. Eine spezielle Form der Zweiklassengesellschaft wird es trotz gesellschaftlicher Entwicklung aber auch beim demokratischsten aller Spiele, Pétanque, weiterhin geben. Die Spielergebnisse in den Vorrundengruppen am Samstag bilden die unüberwindliche Schranke zwischen Ober- und Unterschicht, zwischen dem A-Turnier der Meisteraspiranten und der eher ungeliebten B-Runde der „Loser“.

Statt steifem Hut, Fischbeincorsettagen und Bratenrock wie vormals, dominieren nun bunte Trikothemdchen und hängende Jeans-Hosenböden zwei Tage lang den südlich anmutenden Kurpark des niedersächsischen Staatsbades Bad Pyrmont in dem einst der Kaiser flanierte. Wenn das kein demokratischer Fortschritt ist.

128 Teams aus allen 10 deutschen Landesverbänden geben sich die Ehre. Der Bayerische Petanqueverband ist mit 11 Trios vertreten und schickt dabei sage und schreibe sechs „Zuagroaste“ aus anderen Landesverbänden zum Championnat. Nicht aus Mangel an eigenen starken Kräften, wie man annehmen möchte, sondern höchstwahrscheinlich wegen der vielgerühmten bairischen Weltoffenheit. Da tut auch die abgesagte DM-Qualifikation, wegen vermeintlich zu wenig Bewerbern nichts zu Sache. Ein bairischer Ausblick auf der BPV-Homepage.

Titelverteidiger sind die drei Düsseldorfer Niermann, Schumacher und Faci. Der letztere wird sich wahrscheinlich bei dieser DM besonders ins Zeug legen, um die frühzeitige Ernennung zum Nationalspieler durch das deutsche Bouleorgan petanque-aktuell.de zu rechtfertigen. Der Bundestrainer wird sich freuen, daß ihm die Qual der Wahl abgenommen wurde. Faci, der erfolgreichste Spieler des Vorjahrs hofft laut p.a. auf die deutsche Staatsbürgerschaft noch zum Jahresende, so er den Einbürgerungstest erfolgreich bewältigen sollte.

Ein Blick auf die offizielle Startliste offenbart, daß der einst übermächtige Landesverband BaWü allmählich zum Scheinriesen mutiert, daß Frauen nur in Triple-Schritten ihren Anteil am Petanque vergrößern, aber auch, daß der alte Haudegen Boris Tsuroupa enorme 38 Jahre nach seinen beiden ersten Titeln im 2:2 und 3:3 dieses Kunststück heuer wiederholen könnte. Das wird spannend. Die Bouleseite ptank.de hat einige interessante Superlative zur Meisterschaft gelistet.


 

Die Mondial la Marseillaise à pétanque hat sich verkauft. Das Mekka der weltweiten Boulegemeinde lieh seinen Namen dem belgischen Veranstalter-Unternehmen Pétanque Plus (Motto: Event, Clinic & Exhibition), das damit die 2e Open La petite Marseillaise a Pétanque, am vergangenen Pfingstwochenende in Spa, bereits zum zweiten Mal, veranstaltete.

Anders als bei der echten "Mondial", die für einen knallharten Ausscheidungswettbewerb für Tripletten steht, durften im Parc-des-7-heures im belgischen Seebad Zweierteams für 25 Euro an zwei Tagen mindestens 8 mal auf die Piste. Die Leute sollten bleiben und konsumieren. Musik, Tanz, Essen, Trinken, Remmidemmi und Kommerz. Als Gewinne winkten Reisen nach Marseille mit Teilnahme an der richtigen "Mondial" die vom 7. bis 11. Juli im Marseiller Park Borély die weltweite Boulegemeinde versammelt.

Nach 256 teilnehmenden Teams im Vorjahr erhoffte man sich dieses Jahr in Spa die ursprünglich konzipierte Zahl von 512 Equipen zu erreichen, scheiterte aber. Ein zusätzlicher spezieller Wettbewerb für Frauen war von vornherein auf 32 Teams beschränkt.

Die Spa Open sind derzeit noch der einzige Franchise-Wettbewerb, der quasi das Image der originalen „Mondial“ fördern darf um sich selbst zu fördern Der Präsident des ausrichtenden Kommitees der großen „Marseillaise“ Pierre Guille, der zur Preisverteilung La petite spadoise beehrte, bestätigte aber, daß man über eine Ausweitung der Idee nach Deutschland, China und die USA nachdenke. An was denkt da wohl der deutsche Boulefreund?

Sport gab es auch: Bei den Damen gewannen Jocelyn Moxhet und Christelle Pirson nicht nur gegen Karin Bultot und Audrey Durieux mit 13:10 sondern auch eine Reise nach Marseille, wie auch die Sieger des Männerwettbewerbs José dos Santos und Fabian lÀude, die sich mit 13:11 gegen Ludo Dicara und Renaud Bourdoux behaupteten.

Quellen: petanque-plus.eu und boulistenaute.com


 

Bierwampe kleinAnlässlich des Abschlusses der Ligasaison in den beiden obersten bairischen Ligen am vorletzten Juniwochenende weist BPV-Schiedsrichterobmann Kurt Lößel in einer Rundmail auf die geltende Kleiderordnung hin.

In Bayernliga und den Landesligen Nord und Süd ist u.a. einheitliche Oberbekleidung zwingend vorgeschrieben. Kurt Lößel: „Unsere Schiedsrichter sind keine Buhmänner und Spielverderber, sondern angewiesen nach Reglement zu handeln, bei Nichtbeachtung der Vorschrift droht der umgehende Ausschluss. Ausnahmen sind nicht möglich".

Hier zur Erinnerung der Originaltext des für Bayernliga und Landesliga gültigen Ligaspielreglement vom 22. April 2018:

3c/4c) Alle Teams müssen in erkennbar einheitlicher Kleidung antreten. Die Spieler müssen jederzeit in
ihrem Erscheinungsbild einer Mannschaft eindeutig zuzuordnen sein. Dazu ist als
Mindestvoraussetzung ein Oberbekleidungsstück in gleichartiger Farbe und darauf angebrachter
Vereinsbezeichnung / angebrachtes Vereinslogo erforderlich. Spieler sind von der Teilnahme
auszuschließen, soweit und solange sie diese Antrittsvoraussetzungen nicht erfüllen.
(Diese Regelung gilt verpflichtend ab der Ligasaison 2019 und wird dann gegebenenfalls mit
Ausschluss einzelner Spieler vom Landesligaspieltag sanktioniert.)


 

IMG 0066Die Herstellermarke ist zwar regelkonform auf der Kugel angebracht, aber in der FIPJP-Liste der genehmigten Kugeln des Herstellers wird der Typ nicht aufgeführt.

 

Mit Datum 3. Juni 2019 hat die FIPJP eine aktualisierte Liste der zugelassenen Wettkampfkugeln veröffentlicht. Einzige Änderung gegenüber der 2018er-Ausgabe ist eine neue Kugel mit der Wortmarke P.P.F. und einem stilisierten Werfer als Logogramm.

Ansonsten gibt es keine Veränderungen. Beim Blick auf die Liste der zugelassenen Kugeln des großen Monopolisten fällt allerdings auf, daß dort die Kultkugel TON’R fehlt. Würde das etwa bedeuten, daß allen TON’R-Bällen mit dem O-Logo die Wettkampfzulassung abgeht? Lediglich als Label des nicht mehr existenten vormaligen Herstellers Boule Noire ist das Tireurwerkzeug gelistet und damit offiziell für Wettkämpfe genehmigt. Gehören die neueren TON'R von Obut damit zum alten Petanqueeisen und müssen sich deren BesitzerInnen neu eindecken?

Etwa mit der eingangs genannten P.P.F.? Einem „Merchandising“-Produkt der bekannten französischen Turnierserie Passion Pétanque Française, die auch als Hersteller geführt wird. 9999 Sätze des sehr weichen, rückschlagarmen Schießeisens aus Karbonstahl wurden aufgelegt, 119 € soll das Set kosten. Die tatsächliche Kugelschmiede ist nicht vermerkt.


 

IMG 1242Sonntag, 2. Juni, 9:18 Uhr, zwölf Minuten vor Einschreibeschluß. Tote Hose in Furth im Wald. BPV läßt die Qualifikation zur DM 3:3 am vergangenen Sonntag sausen. Foto: A. Jost.





11 Startplätze stehen dem BPV bei der Deutschen Meisterschaft 3:3 in zwei Wochen in Bad Pyrmont (NiSa) zu. Zur geplanten Qualifikation für diese DM am ersten Juni-Sonntag in Furth im Wald hatten sich 19 Mannschaften angemeldet.

Von diesen 19 Triolen waren aufgrund der Leistungen im Vorjahr zwei Mannschaften bereits gesetzt. Ein gemischtes Team mit DPV-Kaderspielern aus unterschiedlichen Landesverbänden wurde durch Beschluß des BPV-Vorstands ebenfalls gesetzt. Damit waren drei Dreier von der Quali befreit. 

Die verbliebenen 16 gemeldeten Mannschaften sollten sich nun um 8 verbliebene, offene Startplätze bewerben.

Eine Punktlandung sozusagen, denn die Richtlinie über die Durchführung von Qualifikationen für Deutsche Meisterschaften (Anlage 3. der BPV Sportordnung Stand: April 2018) besagt unter Ziffer 2.3, daß die Anzahl der (Qualifikations-) Teilnehmer die Anzahl der auszuspielenden Startplätze um das Doppelte übersteigen muß.

Die teilnahmewilligen- und berechtigten Teams hatten die Rechnung aber ohne den Wirt BPV gemacht, denn tatsächlich fand eine Quali nicht statt. Stattdessen setzte der BPV-Sportvorstand aus der Liste der angemeldeten Teams kurzerhand die 8 ranglistenpunktebesten auf die DM Startliste zu den 3 bereits Vorqualifizierten. Punktum.



Was den BPV bewog, so zu entscheiden, bleibt sein Geheimnis, eine diesbezügliche Anfrage blieb unbeantwortet. Geheimnisvoll auch die Art der Kommunikation des Vorgangs. Nur wenn man sich durch die Tiefen der Homepage hangelt, kommt man unter „Anmeldung zur Qualifikation Triplette“ auf die Stornierung. Im BPV-Turnierkalender 2019 oder an anderer prominenter Stelle der BPV-Homepage, wo es aufgefallen wäre, sucht man eine Absage bis zum heutigen Tag vergeblich.

PS: Wie Absagen beim BPV normalerweise kommuniziert werden, zeigt ein Blick auf die Niedernberger Turniere im Turnierkalender.


 

Der Disziplinarausschuß der FIPJP belegte auf seiner Sitzung am 1. Mai in Almerimar Herrn Jean-Luc Rosticci mit einem lebenslangen Verbot aller Aktivitäten in allen Institutionen des Petanquesports.

Jean-Luc Rosticci wurde Fälschung, die Verwendung von Fälschungen, Anmaßung von Titeln und Funktionen, Vertrauensbruch, Mehrfachverletzung der FIPJP-Regeln und Gefährdung von Spielern vorgeworfen. Interessant: Ebenfalls bestraft werden Verbände, Ausschüsse und Clubs, die mit ihm kooperieren oder seine Dienste in Anspruch nehmen!

Rosticci war zwar von der FIPJP geladen, er erschien aber nicht vor dem Ausschuss, sondern schickte nur einen kurzen Brief, in dem er alle Beschuldigungen zurückwies.

Der Exilfranzose Jean-Luc Rosticci ist dem deutschen Boulefreund als Clubchef des Khao Rai Pétanque Club im thailändischen Pattaya bekannt, Ausrichter der heurigen neunten Auflage des Turniers Star Master Pattaya, bei dem sich ein Teil des DPV-Männerkaders im Februar einem „Internationalen Wettkampftraining auf Weltklasse-Niveau“ unterzog.

Mit der Verurteilung dürfte die Zusammenarbeit mit dem „rührigen Präsidenten“ und „Motor der Star Master“ für den DPV und seine Funktionsträger schlagartig beendet sein. Rosticci gelang es zwar in den Anfängen mit seinem Star Master noch echte Pétanque-Elite ins tropische Pattaya zu locken, in den letzten beiden Jahren war aber der einstige Glanz des Star Master verglüht, die Cracks blieben mehr und mehr fern, vielleicht ahnte manch Einer auch schon was kommen würde. Wer noch kam, war der DPV, der 2018 und 2019 seinem Männerkader noch zwei strapaziöse Fernreisen zeitig im Jahr zum nun bedeutungslosen Master-Turnier spendierte, dessen sportlicher Wert international nicht mehr der Rede wert war.

Quelle FIPJP


 

Durch die 2:2-DM und das RLT Edingen-Neckarhausen wird die DPV-Rangliste gut gerührt aber nicht durchgeschüttelt.

Die 2:2-Meisterfamilie Tsuroupa springt nach oben, Boris von 62 auf 12 und Dominique von 44 auf 9. Masterssieger Tobias Müller rückt auf Rang 20, den er sich mit dem bestplatzierten bairischen Aktiven, Vincent Probst teilt, der in 2019 bislang aber keine Punkte erlöst. Die Zugewinne des BPV insgesamt überschaubar.

Die Logenplätze bleiben unverändert: Faci vor R.Stentenbach vor Reichert. Bis auf Gharany, Garner, Skiba und V. Probst können 2019 alle DPV-Kadermänner punkten, in den Top Ten steht aber nur Robin Stentenbach. Pascal Müller punktet neben Paul Möslein als einziger U23-Kaderspieler und belegt Rang 11.

Bestplatzierte Frauen: Eileen Jenal (U23) teilt sich mit Verena Gabe Rang 36. Von den DPV-Kader-Spielerinnen können nur noch Luzi Beil und Krista Bisoke in 2019 punkten.

Die Frauenliste sieht Verena Gabe vorn, die dieses Jahr schon zweimal in die Ränge kam. Bayern mit Luzi Beil (U23) auf 4 und Domino Probst (U18) auf 10.

Das Ü55-Ranking führt nach wie vor Jean-Luc Testas an, vor Peter Weise und Aufsteiger Boris Tsuroupa. Werner Kempf, PCNC bester Bayernbouler.

Loge: Bei den Vereinen ist Düsseldorf ganz oben sur place. Wir haben spaßeshalber Düsseldorfs beste Sechs gegen die 6 Top-DPV-Kadermänner (ohne Düsseldorfer) gestellt, 653:644 für DD geht es derzeit aus. Rang: Bayerns bester Verein, die 1. MKWU auf 16.

Die nächste RL-Auffrischungsmöglichkeit: SA/SO 15./16. Juni, DM 3:3, Bad Pyrmont (NiSa).


 

Bei den Qualif’s Masters de Pétanque herrschte im April absolute Veranstaltungsflaute und im Mai konnte nur ein eingeschränkter aber internationalerer Personenkreis bei den Weltmeisterschaften in Spanien MdP-Qualipunkte machen.

In den beiden WM-Männerwettbewerben 1:1 und 2:2 gab es jeweils bis runter in die Viertelfinals Punkte zu gewinnen. Absahner Henri Lacroix strich für Platz 1 (2:2) und 2 (1:1) stolze 14 ein. Einzelweltmeister Maiky Molinas addierte zu seinen 8 Siegerpunkten noch deren zwei für die VF-Teilnahme der Schweiz im 2:2-Wettbewerb. Weitere „Doppelverdiener“ Fanomezantsoa Ramarimanana MAD 4 (HF 2:2) + 2 (VF 1:1) und Françoise N’Diaye SEN 2 + 2 (VF + HF). Der Punktevergabeschlüssel bei WMen: Sieg 8 / Finale 6 / HF 4 / VF 2.

Vor dem nächsten Qualifikationswettkampf dem National de Tinqueux am 1. und 2. Juni führt nun Lacroix das Classement mit insgesamt 22 Punkten an. Robineau und Rocher folgen mit 16 und Fazzino, J.Feltain, Malbec, T. Molinas und Suchaud mit 14 Punkten. Beste Nichtfranzosen: Mandiby (MAD) und M.Molinas (SUI) mit 10 Zählern. 130 Spieler sind derzeit klassiert.


 

SA/SO 18./19. Mai 2019, 39. Deutsche Doublette-Meisterschaften in Berlin, beim meisterschaftserprobten Club Bouliste de Berlin in Tegel.

Bayerns gutes Abschneiden im Vorjahr lässt die bairische Delegation von 8 im Vorjahr auf heuer 11 Doppel anschwellen. Angeführt werden die verjüngten Blanches-Bleues von Paul Möslein / Dominique Probst (Bay01), im Vorjahr die bestplatzierten Bayern, sowie Meisterdoppel Nicholas Mari / Aaron Sommer (Bay02), alle vom 1. BC Mechenhard.

Sascha Rosentritt aus Horb (BaWü) der zusammen mit Vincent Probst (Bay05) spielt, ist einer von drei bairischen Gastarbeitern aus anderen Landesverbänden. Cristina Zimmermann von der hessischen TG Weiskirchen bildet zusammen mit dem Niedernberger Faycal Chikhaoui Bay09 und Van Hop Noy Nguyen von den Bouledozers Berlin tut sich mit Dang Tuyen Nguyen vom TSV Ringheim zu Bay11 zusammen.

Wer Luzie Beil von der MKWU vermisst, findet sie zusammen mit Eileen Jenal (Niedersalbach) als Formation Saar04. Die beiden sowie Silvana Lichte / Krista Bisoke (NRW18) und Nina Rathje / Christa Balié NiSa10 bilden die einzigen reinen Damendoppel.

128 Zweierformationen sind am Start. 21 Damen insgesamt machen mit, wenn wir richtig gezählt haben. Der LV Baden-Württemberg ist nach wie vor Teilnehmerkrösus vor dem LV NRW. Zusammen stellen Sie mehr als die Hälfte der TeilnehmerInnen. Viel bedeutet allerdings keine Garantie auf Titel, wie die Titelverteidiger Till-Vincent Goetzke / Daniel Reichert* vom nur vierzehnduostarken LV Niedersachsen zeigen. Teilnehmerschlusslicht LV Ost mit 3 Formationen hängt nicht mehr alleine hinten rum, der im Vorjahr stark gerupfte LV Nord, mit nun ebenfalls 3 Doubletten, leistet freundlich Gesellschaft.

Unter DM aktuell führt der DPV die Startliste und den zeitnahen Ergebnisdienst, ab den Finalrunden wieder im neuen übersichtlicherem Turnierbaum-Layout.

*Verein/LV Horb/BaWü


 

Mosbrugger kartenspielFamilie Hüetlin beim Kartenspiel, Ölbild von Wendelin Mosbrugger, Konstanz, Rosengartenmuseum. Foto: wikimedia commons

Die WM ist vorbei und Experten bemühen sich, das Abschneiden des DPV einzuordnen. Der Bundestrainer sieht in einem Interview auf petanque-aktuell.de ein höchstes Niveau, der Fragesteller Vorgaben nicht erreicht und Uli Brülls platziert auf ptank.de den DPV auf einem mäßigen 17. WM-Gesamtrang.

Wir karteln ein wenig nach, indem wir dieser Tabelle ab dem 17. Platz Deutschland bis runter zu Lettland auf Rang 30 ein wenig Datenleben aus dem FIPJP-Fundus transplantieren und die WM damit zusammenhängend betrachten. Nun zeigt sich, daß Rang 17. eine eher wohlwollende Einschätzung ist.

Stempel small hellblau

 

  • Spät aber immerhin, hier sind die Ergebnisse der Landsberger Bouletage vom SA 15.06. Unsere PCN-Cracks Willi und Wilfried erreichen das Achtelfinale.

     
  • Popeye hat es gewusst. Zahlreichen Berichten in den Medien zufolge, haben Wissenschaftler von der FU Berlin der WADA empfohlen, Spinat auf die Dopingliste zu setzen. Das Gemüse enthält nach Erkenntnissen der Forscher den Wirkstoff Ecdysteron in größeren Mengen. Das Stereoid bewirkt zusammen mit eifrigem Training einen rapiden Muskelaufbau. Verkehrte Welt: Alkohol ist Sportlern und auch Boulern in der Wettkampfpause wohlfeil, ein vermeintlich gesunder Spinatauflauf aber streng verboten.

     
  • Boulediaspora München. Daß in den beiden höchsten Ligen des BPV einheitliche Oberbekleidung obligatorisch ist, hat sich noch nicht vollständig in den Weiten des bairischen Boulekosmos herumgesprochen. Ausgerechnet ein Team aus der bairischen Landeshauptstadt versuchte beim letzten LL-Spieltag ohne identifikationsstiftendes Gewand anzutreten. Ist die bairische Landeshauptstadt so abgelegen?

     
  • Auf petanque-suedbayern.de spricht Josti eine Horrorvision für die drei erfolgreichen Landesliga-Süd-Teams der 1. MKWU in der Aufstiegsfrage an, die durch ein weiter oben angesiedeltes Schreckgespenst ausgelöst werden könnte. In unserer eigenen Berichterstattung haben wir diesen Punkt doch glatt übersehen. 

     
  • DPV-Espoirs Kowalski, Junique und Reinert zu Gast beim National à Pétanque im lothringischen Pont-à-Mousson. Ein Bericht auf der DPV-Homepage. Hier die Startliste mit den 188 Formationen, vorwiegend aus der nordostfranzösischen Region Grand Est sowie die Ergebnisse. Gewonnen haben die neuen französischen Meister 3:3, Kevin Prud'Homme und Georges Feltin zusammen mit Joseph Sauvageot.

     
  • SO 23.06. 2019 • CdF 3:3 in Fréjus • Krass daneben lagen die Boulefreunde auf boulistenaute.com bei der Wahl Ihrer Favoriten. All die namhaften Trios von 1 bis 7 hatten sich beizeiten verabschiedet. Lediglich das auf Platz 8 gesetzte Team Mickael Bonetto, Jeremy Fernandez und David Riviera schaffte es ins Finale, unterlag aber dem Trio Kevin Prud’Homme, Georges Feltin und Claudy Winter (Haute Saone) mit 10:13 knapp. Bericht auf boulistenaute.com

     
  • SO 23.06. 2019 • CdF 3:3 in FréjusHalbfinale ohne ganz große Namen. Sowohl Christian Fazzino, Marco Foyot als auch Lacroixbezwinger Pascal Milei verpassen die Halbfinales. Sind Mickael Bonetto, Jeremy Fernandez und David Riviera jetzt Favoriten oder doch eher Kevin Prud’Homme, Georges Feltin und Claudy Winter?

     
  • SO 23.06. 2019 • CdF 3:3 in FréjusGötterdämmerung  • Das Achtelfinale bedeutet für die Meister der beiden letzten Jahre Endstation. Kein Triple für Lacroix, Rocher und Robineau und auch kein erster Titel für F.I.P. Fréjus. Die Niederlage kommt nicht überraschend nach dem wenig überzeugenden Auftritt im 1/16tel-Finale. Strahlende Sieger, Pascal Milei, Philippe Ziegler und Emmanuel Lucien, die gegen die nunmehrigen Exmeister mit 13:8 die Oberhand behalten. Auch die Teams von Ludovic Montoro, Bruno Gire oder auch Romain Fournie beenden ihre Vorstellungen im Achtelfinale.

     
  • SA 22.06.19 • Bayernliga 6. und 7. Spielrunde in Mechenhard. Mechenhard ist Meister. Bei einer noch ausstehenden Runde am morgigen Sonntag gegen MKWU2 führt Mechenhard mit sechs von sieben gewonnenen Begegnungen die Tabelle souverän an und kann nicht mehr eingeholt. Damit bestreitet Bayerns „Jugendensemble“ Mechenhard die BuLi-Aufstiegsrunde 2019. Fast alle anderen Teams sind zumindest theoretisch abstiegsgefährdet, für MKWU2 und Oettingen wird es eng...

     
  • SA 22.06. 2019 • CdF 33 in Fréjus • Henri Lacroix zittert sich mit Partner Dylan Rocher und Stephane Robineau zum schmeichelhaften 13:12 Sieg gegen die krassen Außenseiter Alexandre Racamora, Jean Heredia und Sonny Prud’Homme und steht im Achtelfinale. Die Teams von Ludovic Montoro, Mickael Bonetto, Marco Foyot, Christian Fazzino, Pascal Milei, Bruno Gire leisten im dort Gesellschaft. Frühzeitig heim reisen nach Niederlagen in den vorangegangenen KO-Runden Thierry Bezandry, Jeremy Darodes und auch Philippe Quintais samt Teams. Mit der Equipe Loy/Uytterhoeven/vanCampenhout fliegen gleich drei Exweltmeister bereits in der Barrage aus dem Turnier.

     
  • In einem Interview, veröffentlicht auf der Homepage des DPV beklagen die Initiatoren der DM 3:3 im Kurpark von Bad Pyrmont, das Ehepaar Hahlbrock, den hohen Aufwand für die Säuberung der Anlagen nach dem „Rauschenden Fest“. Insbesondere die Entsorgung der vielen Zigarettenkippen war nach Aussage von Gerd Hahlbrock mit viel Aufwand verbunden. Das Aufstellen von zusätzlichen Abfallbehältern und ein Apell zu Rücksichtnahme und Sauberkeit vor Beginn der Sportveranstaltung, hatten nicht gefruchtet. Die Frage, wer den Dreck denn in der “traumhaften Kulisse“ hinterlassen habe, wurde vom gesprächsführenden DPV-Funktionär nicht gestellt. 

     
  • SA/SO 22./23.06., BPV-Ligaspieltage, BL, LL
    SO 23.06., 11. H.-Sommer-Turnier. Niedernberg
    SA 29.06., 3. Kaiser-Maximilian-I-Turnier, Füssen
    SA 29.06., 10 Jahre BCI Röthenbach, Röthenbach

     
  • Kalte Dusche für die Weltmeister. Das Finale des Mondial de Montpellier verlieren Rocher, Lacroix und Robineau mit 4:13 gegen Peter Schroll, Benji Renaud und Christian Andriantseheno. Im Turnier 2:2 der Damen gewinnen Angie Colombet und Audrey Bandiera gegen Caroline Bourriaud / Allison Rodriguez 13:9. Link zu den Ergebnissen siehe Bericht Odyssée

     
  • Wer geht als der strahlende Held aus der Odyssée des Champions für Einzelkämpfer heute in Montpellier hervor. 12 Petanque-Weltmeister suchen einen Nachfolger für den listenreichen Odysseus Quintais, der 2018 obsiegte, damit zwar nicht Penelope aber ein hübsches Preisgeld gewann. Die "Odyssée" findet im Rahmen des Internationals von Montpellier für Damen und Herren an diesem Wochenende statt. Boulistenaute überträgt live

     
  • Proviantturnier in Ingolstadt fällt aus. Das ursprünglich für den 14. September als bairisches RLT geplante Proviantturnier des PC Ingolstadt muß, laut Angaben auf der PCI-Homepage, leider entfallen. Über die Gründe der Absage wurde nichts verlautbart. Bedauerlich, denn heuer hätte man in der Schanz das 20-jährige Turnierjubiläum feiern können.

     
  • Hier findest Du Deinen Meister! die aktuellen Welt. und EuropameisterInnen im Überblick

    Weltkrone pictoEuropakrone picto

     
  • Ligen nichts als ligenDie Saison hat begonnen, auf www.boule-ligen.de findest Du alle Links zu allen Verbandsligen in Deutschland

     
  • Der Termin für die Neuburger Boules Stadtmeisterschaften steht fest. Doublette formée, lizenzfrei, Samstag, 27. Juli 2019, Beginn 10 Uhr, Karlsplatz Neuburg.

     
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petanque club neuburg

 

Achtung: Ab sofort bis 8. Juli ist wegen des Schlossfestes kein Spiel auf dem Karlsplatz möglich. Stattdessen spielen wir auf dem Volksfestplatz/Weißbiergarten im Ostend.

Spiel und Training beim PC Neuburg vom 31. März bis 27. Oktober: Dienstag und Freitag ab 17 Uhr auf dem Karlsplatz. Gäste, Anfänger, Profis, Kinder, Senioren, Frauen, Männer sind stets willkommen! Wir haben immer ein paar Kugeln zur Ausleihe parat und geben gerne einen "Schnellkurs".

Kleine Bitte an unsere Gäste, die mit dem Wohnmobil anreisen.


Neuburger Boules Stadtmeisterschaften, Doublette formée, lizenzfrei, Samstag, 27. Juli 2019, Beginn 10 Uhr, Karlsplatz Neuburg.


Regeln am Arsch vorbei

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