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dylan tanzt"Petanque-Weltmeister" Dylan Rocher bei einer seiner Tanzsporteinlagen bei der WM in Desbiens. Foto: boulistenaute.com

Dylan Rocher, der dreifache Petanqueweltmeister, die strahlende junge Gallionsfigur des französischen Petanquesports beklagt sich in einem Interview bei „Le Parisien“ unter anderem darüber, daß Petanque zu wenig Anerkennung in der Sportwelt und der Öffentlichkeit genieße.

Es gäbe unter den Sportweltmeistern jenseits der alles überragenden Fußballer eine Sport-Mehrklassengesellschaft. Er als Petanqueweltmeister würde zu wenig als Weltmeister wahrgenommen. Petanque hafte immer noch das Klischee des pastissaufenden Prolos an.

Petanque ist Randsportart, zumindest außerhalb Frankreichs, aber das ist nicht wirklich ein  Problem. Das liegt wo anders und da darf sich Tir-de-précision-Weltmeister Dylan Rocher gern an die eigene Nase fassen. Wenn es dem Petanquesport nämlich nicht gelingt sich an die eigenen Regeln zu halten, kann es schwerlich echter oder gar olympischer Sport sein. Da ist Rocher die Spitze eines gigantischen Eisbergs. Seinen Tir-Titel durfte „Le prince“ bei der WM in Quebec nur gewinnen, weil unfähige und verantwortungslose FIPJP-Schiedsrichter seine Regelverletzungen duldeten und damit andere Spieler um ihren Erfolg betrogen.

Petanque und Rocher mit mehr Öffentlichkeit, hätten bei der Desbienser WM einen Skandal aller erster Güte am Hals gehabt. Dylan sollte begreifen, daß er selbst mit ein Grund ist, daß Petanque die große Anerkennung versagt bleiben muß. Vor einer breiten Öffentlichkeit geschützt, darf Petanque so seine Probleme weiter aussitzen und sich auf dem Weg zum echten Sport selbst im Wege stehen.


 

640px Viagens de Gulliver 008Illustration: Viagens de Gulliver, um 1900, wikimedia commons

Unterhaltsame und aufschlussreiche Lektüre für die Feiertage präsentiert uns der europäische Petanque-Dachverband CEP. Ein Blick in die aktuelle Statistik der CEP zu den vergebenen Spiellizenzen, offenbart ein geradzu grotekes Mißverhältnis bei der Verteilung der Spielerpässe in Europa.

Da gibt es einen alles überragenden französischen Lizenz-Giganten und 40 europäische Lizenzzwerge. Insgesamt betreiben innerhalb der CEP mit ihren 41 National(Regional)verbänden 390.068 Spieler und Spielerinnen aller Altersklassen ihren Sport mit einer Lizenz ihrer jeweiligen nationalen Föderation. Doch mit allein 301.444 Spielerpässen zeigt sich der französische Verband dabei mehr als dreimal so stark wie das gesamte restliche vierzignationenstarke Petanque-Europa. Geradzu mikroskopisch muten die Verbände Jerseys und Sanmarinos mit jeweils 35 und 40 Lizenznehmern an. Belgien, Niederlande, Spanien und Deutschland sind mit jeweils ca. 15.000 Lizenzen wiederum die vermeintlichen Riesen innerhalb der Petanquewichtelschar.

Ende Februar 2019 veranstaltet der Club Pétanque Khao Rai im thailändischen Pattaya zum neunten Mal sein Turnier "Star Master". Der DPV gibt sich mit zwei Dreierteams die Ehre. Neben renommierten internationalen Petanqueurs sind Jetlag und große Hitze die zu erwartenden Gegner für die DPV-Cracks.

Im Februar 2018 hatten sich die groß angekündigten absoluten französischen Petanqueheroen die Reise ins tropische Pattaya allerdings erspart, weil sich das Turnier zeitlich mit dem National de Sète in Frankreich überschnitt. Auch kommendes Jahr wird es wohl wieder eng, Sète findet vom 2. bis 3. März statt. Man wird sehen wie prominent das "Star Master" besetzt sein wird. Ein DPV-Start in Sète scheint für 2019 nicht geplant. Ein Verlegenheitstrio mit Sascha Koch, Pascal Keller und Vincent Probst konnte 2018 nicht reüssieren.

Mit Raphael Gharany, Moritz Rosik und Sascha Löh vertraut Nationaltrainer Zuschlag für Pattaya auf drei der „Helden“ von der letzten Dreier-WM in Quebec. Vincent Probst, Marco Lonken und Pascal Keller vervollständigen den Tross. Die Besetzung der beiden Equipen ist noch nicht entschieden.

Der letzte DPV-Verbandstag hat auf seiner Sitzung, Ende November in Frankfurt die Erhöhung der Abgabe für erwachsene Lizenznehmer beschlossen.

Auf Antrag des DPV-Präsidiums wird die Gebühr ab 1.1.2019 von bislang 12 auf 14 € angehoben. Dies ist seit 2006 die erste Beitragserhöhung. Eine entsprechende Änderung des §8 Abs.2 der seit dem 20.03.2017 gültigen DPV Finanzordnung soll in Kürze erfolgen.

Für uns bairische Beitragzahler wird sich die Änderung wohl erst für das Jahr 2020 auswirken, die bereits abgewickelte Beitragsberechnung für 2019 erfolgte noch zu den bisherigen Konditionen. Eine Verlautbarung des BPV zu den geänderten Beitragsätzen liegt noch nicht vor. Ebenso fehlt ein Bericht auf der Homepage des DPV.

Quelle: Homepage des Hessischen Landesverbands.
Die derzeit gültige DPV Finanzordnung kann hier heruntergeladen werden.


 

Nachdem der Aufgabenbereich des DPV-Vizepräsident Thomas Schorr vom DPV-Präsidium im November beschnitten wurde, ist dieser von seinem Amt zurückgetreten.

Der Aufgabenbereich Nationalteam U23, bislang in Schorrs Zuständigkeit, übernimmt nun der Vizepräsident Jugend Linus Schilling zusätzlich zu seiner bisherigen Verantwortung für den U18-Bereich.

Ein Nachfolger für Thomas Schorr ist auch schon gefunden, mit Martin Schmidt übernimmt der Präsident des hessischen Landesverbandes, den DPV-Sportbereich. Martin Schmidt ist nach DPV-Angaben ausgebildeter Pétanque-Trainer. Der DPV apelliert an „alle Beteiligten in den Landesverbänden, Martin Schmidt nach Kräften bei einer erfolgreichen Leitung des Sports im Deutschen Pétanque Verband zu unterstützen“. Quellen ptank und DPV


 

Der französische Petanqueverband FFPJP gilt als professionell geführte und äußerst erfolgreiche Sportvereinigung. Entscheidungen aller Art kommunizieren die Franzosen generell in verständlich formulierter Form als Erklärung oder „Communique“ auf ihren Homepages. Das beitragzahlende Mitglied, die Öffentlichkeit und die Presse fühlen sich ernst genommen, bestens informiert und wissen Sachverstand und Qualifikation der Verbandsverantwortlichen zu schätzen.

Andere Länder, andere Sitten: Der Beginn einer aktuellen Verlautbarung eines großen mitteleuropäischen Petanqueverbandes klingt original so: „Update DPV Herren: Ho Ho Ho … Rechtzeitig zur X-Mas konnten wir die Kaderspieler bei den Herren für 3 Turniere nominieren.“

Diese Erklärung in klassischem Schwachdeutsch erschien gottlob nur in niveauregulierter facebook-Umgebung, sodaß eine breite Öffentlichkeit von dem Erguß verschont blieb. Mittels angehängtem selbstgedrehtem Gezappel aus dem iVideo-Baukasten informiert dann das „Trainerteam“ seine Kader-„Helden“ von ihrer Nominierung für Turniere in Thailand und Tunesien und für die Doppel-WM. Zum Schmunzeln, wie erbeten? Eher zum Weinen.

Ganz schräg: Vermutlich weil Ihnen vor lauter Filmchendrehen keine Zeit mehr bleibt, bitten die Trainer ihre facebook-liker um Tipps für Damenturniere im Frühjahr.

Verbandswesen in der facebook-Blase, ziemlich abgehoben oder vielleicht doch eher extrem abgesenkt?


 

IMG 0067 1HSV-Fan und Boule-Gott „Xberg“ stellt zum Jahresende sein Bouleforum ein. Das Forum ist noch geraume Zeit unter http://www.monsieurbernier.de/forum/index.php besuchsfähig, allerdings nur noch im Lesemodus, Senf abgeben ist nicht mehr.

Auch das Bouleforum kämpft mit den Problemen aller öffentlich zugänglichen Diskussionsrunden. Sinken Gesprächsniveau und Diskussionskultur erhöhen sich die Fliehkräfte. Den röhrenden Platzhirschen in den Quasselrunden laufen die Gegner davon. Irgendwann ist dann die Walstatt verwüstet und der letzte Klecks Senf verspritzt.


 

Volle 42 Seiten umfasst der Veranstaltungskalender des französische Verband für Petanque und Jeu provençal FFPJP für die Events unter seiner Regie im neuen Jahr 2019.

Allein die kompletten und strengen Regularien nehmen schon 10 Seiten in Anspruch. Alle Nationals, Supranationals, und Internationals auf französischem Boden sind aufgeführt. Die nationalen und internationalen Championnate sind selbstverständlich inklusive.


Für den DPV scheint der Verbandstag vom November in Frankfurt nach wie vor nicht der Rede wert. Fast drei Wochen nach Abschluß der Veranstaltung findet sich nichts davon auf der Homepage des DPV.

Martin Beikirch, Präsident des Landes-Petanque-Verband Berlin kennt wohl seine Pappenheimer und hat deshalb bereits Ende November auf der LPVB-Homepage einen Kurzbericht verfasst, damit zumindest die wichtigsten Informationen an die Öffentlichkeit kommen. Siehe https://www.petanque-berlin.de/

img5bff8cadeccc6Der Französische Verband für Petanque und Jeu provençal FFPJP hat seine Kleiderordnung überarbeitet. Eines ist klar, durchlöcherte, ausgewaschene oder verdreckte Klamotten sind im Bereich der FFPJP bei jedem Turnier verboten. Ebenso sind geschlossene Schuhe obligatorisch, immer und überall. Keine Flip-Flops, keine Sandalen. Das häufig kolportierte Jeansverbot gibt es nicht generell, nur bei Meisterschaften und Qualifikationsturnieren sind die Blaumänner nicht erlaubt, bei allen anderen Turnieren darf mit blauem hängendem Hosenboden angetreten werden, sofern er nicht durchlöchert ist. Reine Sportkleidung darf auf jeder Veranstaltung muß aber nur bei Nationalen und regionalen Meisterschaften getragen werden. Quelle FFPJP


 

Stempel small

 

  • Interview mit Jannik Schaake. Der DPV lobt in einem Homepage-Beitrag dessen Engagement bei https://petanque-aktuell.de/ und sagt großzügig „heißen Info-Draht“ zu.

     
  • Première des Dames. Vom 24. bis 28. März finden erstmals Afrikanische Pétanque-Meisterschaften im 3:3 der Damen statt. Gastgeber ist der tunesische Verband FTBP in Tunis.

     
  • Sieger beim ersten Burgthanner Hallenturnier 2019 am 19. Januar sind Novina/Dudaric/Nikolac (Röthenbach) vor Siebentritt/Mari/Hartmann (Mechenhard). Beide Teams bleiben als einzige ohne Niederlage. Gespielt wurden 4 Runden frei gelost.

     
  • DPV-Vizepräsident Schiedsrichterwesen Holger Franke hat die Schiedsrichter-Einsatzliste für die DPV-Veranstaltungen im Jahr 2019 veröffentlicht.

     
  • Der Worldgames Athlete-of-the-year-Contest 2018 geht ohne die kambodschanische Petanque-Weltmeisterin Ke Leng bis 31. Januar weiter. Mit knapp unter 4.000 Stimmen verpasste die Boulerin die Endrunde der besten 10 relativ deutlich. Aktuell in Führung die russischen Gymnasten Marina Tschernova und Georgi Pataraia mit über 32.000 Stimmen.

     
  • Der Bayerische PV feiert einen 2. Platz von Matthias Ress, Raju Rohde und Victor Bockelmann beim NRW-Kaderturnier TOP72 in Düsseldorf am vergangenen Wochenende leider nur im geschlossenen Kreis seiner facebook-Lieben. Den Rest der Bayernbouler geht es wohl nix an.

     
  • 26. und 27. Januar, Saisonbeginn bei unserer rot-weiß-roten Nachbarschaft. Offene Hallenmeisterschaft Lassee 3:3

     
  • Verboten. Die Welt Doping Agentur WADA stellt die Liste der verbotenen Substanzen und Methoden innerhalb und außerhalb von Sportwettkämpfen zum herunterladen bereit. Die Liste ist auch auf Deutsch erhältlich und gilt ab 1.1.2019

     
  • Auf dem 74. Kongress der FFPJP, vom 11./12. Januar in Troyes/Aube, ist der bisherige Vizepräsident Joseph Cantarelli, der seit dem Tod von Präsident Michel Desbois das Amt kommisarisch geleitet hat, zum neuen Präsidenten des französischen Verbandes FFPJP gewählt worden. Der Interessent findet hier, neben der Tagesordnung, auch eine Vielzahl von Präsentationen und  Veröffentlichungen der unterschiedlichen Ausschüsse und Kommisionen zu den einzelnen Tagesordnungspunkten.

     
  • Samstag, 9. Februar 2019, Hallenturnier Burgthann, 3:3 formée, 4 Runden frei gelost, lizenzfrei, 9 € pro Person.

     
  • 2e International de Sète vom 2. bis 3. März 2019 in Sète (Circuit PPF Mäner 3:3 / Frauen 2:2)

     
  • 2. und 3. März 2019, 1. DPV-Länderpokal 55+/65+ Boulesporthalle Gersweiler/Saarland (Männer / Frauen 9:9)

     
  • Finale der Kleinen Regensburger Hallenliga am 26.01.2019 mit den Vorrundendominatoren SV Wetzelsberg, FC Tegernheim, SG elf München und BCR Regensburg. http://www.ratisbonne.de/

     
  • Der BPV sucht noch Vereine und Spielgemeinschaften für Veranstaltungen der Saison 2019. Sportreferent Matthias Ress bittet um Bewerbungen unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Einzelheiten im Beitrag auf der Homepage des BPV

     
  • Boulen im Zelt. Eine wetterflüchtige Gruppe des PC Ingolstadt trifft sich in der kalten Jahreszeit regelmäßig in Irgertsheim im Bierzelt der Gaststätte „zum Manne“, das winters gastronomisch nicht genutzt wird. Die Verhältnisse entsprechen zwar nicht unbedingt internationalen Anforderungen und der Luftraum ist arg limitiert, aber wenn es regnet oder schneit bietet das Zelt, diagonal bespielt, einen recht kommoden Aufenthalt für Kurzstreckenboule.

     
  • Die Deutsche Petanque-Bundesliga startet am 13. April zweigeteilt. Der Süden trifft sich zum 1. Spieltag beim BC Rastatt, der Spielort für die Nordlichter steht noch nicht fest.

     
  • BPV - Turnierkalender 2019..................................... DPV - Veranstaltungen 2019.................................... CEP - das tut sich in Europa 2019........................... FIPJP - Weltmeisterschaften 2019..........................

     
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  • Hier findest Du Deinen Meister!

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petanque club neuburg

 

Spiel und Training beim PC Neuburg in der Winterzeit:

Jeweils am Samstag ab 14 Uhr auf dem Karlsplatz. Gäste sind immer herzlich willkommen!

Wenn es regnet oder schneit, spielen wir im Zelt "Beim Manne" in Irgertsheim


Ordentliche Mitgliederversammlung PCN am Freitag, 15. Februar 2019 im BSV-Vereinsheim, Grünauer Straße 120, Beginn 19 Uhr.


Der PCN wird unterstützt von:

Integra Soziale Dienste


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