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Die CEP (Confédération Européenne de Pétanque) schmückte sich noch bis vor Kurzem auf ihrer Homepage unter der Rubrik „Licences“ mit 404.383 lizenzierten Mitgliedern.

Tatsächlich handelte es sich, wie nun neuerdings unter der Bezeichnung C.E.P./Membership Survey/Membership zu erfahren ist, um die Gesamtzahl aller organisierten Petanquer*innen in Europa, also Lizenzinhaber*innen und lizenzlose Mitglieder zusammen. Eine Spalte Lizenzinhaber*innen führt die CEP nun nicht mehr extra. Lediglich in der Browser-Adresszeile https://www.cep-petanque.com/licences.html hat der Etikettenschwindel noch überlebt.

Unter einer weiteren Rubrik C.E.P./Federations/Our members erfährt der Leser aber auch, dass sich die Zahl der „Individual members“ in 39 Mitgliedsverbänden auf 24.989 bei Jugendlichen (U18) und 263.440 bei Erwachsenen, in der Summe also auf 288.429 beläuft. Man könnte nun annehmen, bei dieser geringeren Gesamtzahl würde es sich jetzt um die tatsächlich gemeldeten Lizenzinhaber*innen handeln, wenn nicht diese ominösen 24.989 Jugendlichen (U18) wären. Eine Zahl, die jene von nur 21.835 Jugendlichen (U18) bei den Gesamtmitgliedern (C.E.P./Membership Survey/Membership) bei Weitem übersteigt.

Sollte tatsächlich etwas dran sein, an der Plattitüde vom „magischen“ Boulesport?


 

Die ursprünglich für den 16./17. Mai in Halle geplante DM Doublette sowie die DM Triplette (geplant für 13./14. Juni 2020 in Tromm) sind gemäß der DPV-Verlautbarung vom 20. März, definitiv abgesagt und werden nicht nachgeholt.

Die Formulierungen

"Aus gegebenem Anlass stellt der DPV noch einmal klar, dass es voraussichtlich mindestens (!) in der ersten Jahreshälfte 2020 (bis 30. Juni, Anm.d.V.) keinerlei Aktivitäten im organisierten Pétanque-Wettkampfsport des Nationalverbandes geben wird"

und

"Deutsche Meisterschaften, die in diesem Jahr nicht termingerecht durchgeführt werden können, werden nicht nachgeholt".

sind eindeutig.

In einem Beitrag "So wie der DPV, so auch wir der BPV" vom 22. März stellt sich der BPV-Vorstand voll hinter die DPV-Beschlüsse und verkündet ebenso zu handeln.

Dies würde im Klartext bedeuten, dass auch Bayerische Meisterschaften / DM-Qualifikationen, die im ersten Halbjahr hätten stattfinden sollen, abgesagt sind und nicht mehr stattfinden werden.

Im Einzelnen wären dies, BM / DM-Quali Doublette 2. Mai, SV Wetzelsberg, BM Doublette Jugend/Erwachsene 21. Mai in Burgthann und BM / Quali Triplette, 30.Mai, BF Niedernberg.

Der BPV-Beitrag vom 15. März, in dem der BPV-Vorstand Veranstaltungen nur bis Ende April aussetzt, dürfte damit logischerweise überholt sein.

Verwirrung stiftet nun ein BPV-Beitrag von 11. April, aber auch der DPV-Bericht von 9. April, in dem u.a. ausdrücklich von einer Absage nur der DM Doublette und den zugehörigen Landes-Doublette-Quali- und Meisterschaftsturnieren die Rede ist. Über alles andere würden erst am 24. April der DPV-Vorstand und die Landesverbände informieren!

PS: Einzig der LV Rheinland-Pfalz reagierte auf die o.g. DPV-Veröffentlichung und sagte alle Veranstaltungen bei 31. Juni ohne wenn und aber ab.


 

Die italienische Internetplattform „ilgiornale.it“ berichtete bereits am Gründonnerstag im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie von einem Drama in der Welt des italienischen Kugelsports.

Roberto Nespoli, Präsident der bergamaskischen Sektion des italienischen Boccia- und Petanqueverbandes sprach gar von einem „Massaker“. „Ich musste allein in der Region Brescia und Bergamo 35 Familien kondolieren.“ Nespoli: "Die Verstorbenen, Spieler und Ehrenamtler, waren zwischen 60 und 75 Jahre altIrgendwann hörte ich auf die verschwundenen Freunde zu zählen, weil ich selbst lebensbedrohlich erkrankte“. Nespoli, nach 15 Tagen Krise wieder auf dem Weg der Besserung, ist ehemaliger italienischer Spitzenspieler.

Marco Gunio De Santis, Präsident der FIB, des italienischen Boccia- und Petanque-Gesamtverbandes, berichtete von „Hunderten von Infektionen in Boulesportkreisen und bisher von mindestens 250 Todesfällen“. Schwerpunkte seien die Regionen Venetien, Friaul, Lombardei, Piemont und Marken. "Eine endgültige Bilanz sei im Moment nicht möglich", so der Präsident.

In Italien gibt es 1600 Bocciabahnen, beliebte Treffpunkte der Generation 65+, die nun wegen des Coronavirus, das weiterhin hunderte von Opfern pro Tag fordert, geschlossen sind.

Antonio Riva, 80 Jahre alt, mit drei WM- und zwei EM-Titeln einer der Größten in der Geschichte des Bocciasports kämpft laut Ilgiornale.it um sein Leben. Aber auch die Jungen erwischt es. Die 31-jährige Weltmeisterin Virginia Venturini (BL) erkrankte schwer und musste mit typischen Covid-19-Symptomen in Quarantäne. Zum Glück geht es ihr wieder besser. Quelle: ilgiornale.it


 

Das Exekutivkomitee der FIPJP hat in Anbetracht der Unwägbarkeiten, verursacht durch die aktuelle Covid-19-Pandemie beschlossen, die Weltmeisterschaft Pétanque Triplette der Herren in Prilly/Lausanne/Schweiz zu verschieben.

Der ursprünglich geplante Termin 16./19. Juli 2020 kann im Hinblick auf mögliche Reiseprobleme qualifizierter Mannschaften sowie die Verfügbarkeit der Anlagen, nicht gehalten werden. Die WM soll nun ein Jahr später, vom 15. bis 19. Juli 2021 ebenfalls in Prilly/Lausanne ausgetragen werden. Darin sind sich das WM-Organisationskomitee, die FIPJP sowie die zuständigen Schweizer Behörden einig.

Siehe auch die aktuelle Verlautbarung der Lausanner Veranstalter.


 

Ob und wann die WM der Männer 3:3 stattfindet, steht derzeit noch in den Sternen. Sicher ist jedoch daß mit dem Vizeweltmeister 2018 Marokko und dem Bronzemedaiilengewinner 2018 Senegal zwei höchstprominente afrikanische Verbände nicht auf der Teilnehmerliste für Prilly/Lausanne stehen.

Der afrikanische Qualifikationswettbewerb für die WM, die kontinentalen Triplette-Meisterschaften in Lomè/Togo Mitte Juni 2019 sahen nur 9 der insgesamt 23 afrikanischen Mitgliedsverbände am Start. Die Gründung eines afrikanischen Konkurrenzverbandes, Zwistigkeiten über die Oberhoheit der FIPJP und nicht bezahlte Verbandsbeiträge führten zu Boykott und Ausschluss verschiedener afrikanischer Verbände, mit der Folge, dass das Afrika-Championnat zur Farce wurde. Alle angetretenen Verbände konnten sich auch für die WM 2020 qualifizieren.

Nach den Querelen bei der WM in Kanada, als drei qualifizierten afrikanischen Verbänden, darunter der damals amtierende Vizeweltmeister Benin, die Einreise nach Kanada verweigert wurde, sind es auch dieses Jahr wieder die Sportler, die unter den fast schon traditionellen Streitigkeiten in internationalen Petanqueinstitutionen zu leiden haben.

Quelle FIPJP,

Nachtrag: Zwischenzeitlich wurde die WM auf 2021 verschoben.


 

800px VoodooGroupFreibergCyprien Tokoudagba, Voodoo Pantheon. Foto wikimedia commons

 

Der DPV stellt in einem Beitrag auf seiner Homepage die Umgestaltung bzw. Aufstockung seiner Spitzenliga zur Diskussion.

Aktuell umfasst die Deutsche Petanque Bundesliga 12 Teams, die in einer einfachen Runde Jeder gegen Jeden an 4 Spieltagen den Meister ausspielen. 3 Teams steigen ab und die 10 Meisterteams der Landesverbände ermitteln in einer Aufstiegsrunde 3 Aufsteiger.

Der Sportausschuss des DPV hat nun auf der Verbandshomepage mit viel gestalterischem Aufwand 3 Varianten einer erweiterten Bundesliga vorgestellt, die zwischen 16 bis 32 Mannschaften umfassen könnte.

Es fehlt nur etwas Entscheidendes. Warum und zu welchem Zweck die Petanque-Bundesliga erweitert werden soll, ist dem DPV-Beitrag leider nicht zu entnehmen. Dabei könnte die Beantwortung dieser Frage, vorab, schon viel zur Klärung beitragen.

Dass die Spitzenliga des nach Frankreich größten Verbandes in Europa im internationalen Vergleich nicht konkurrenzfähig und dringend reformbedürftig ist, zeigt das jährliche Abschneiden der DPV-BuLi-Meister im EuroCup. Dazu wäre eine offene Diskussion weitaus dringlicher und zielführender.

Mit dem jetzigen Vorstoß, spricht man über eine Medizin, ohne zu wissen, ob sie dem Patienten denn überhaupt nützt.


 

Der erst seit wenigen Wochen aktive Kommunikationsausschuss des DPV hat in Anbetracht des sich rapide verändernden Altersdurchschnitts im Boulewesen eine Denkschrift verabschiedet, in der DPV-Vizepräsident Kommunikation Christoph Roderig eine grundlegende Reformation der DPV-Öffentlichkeitsarbeit anmahnt.

Aufgerüttelt durch die alarmierende neue Mitgliederstatistik der CEP, ist den Verantwortlichen im Deutschen Pétanque Verband völlig klar, dass sich Petanque immer schneller zum Sport der Generation 65+ entwickelt. Allein die Petanquenation Frankreich hatte innerhalb eines Jahres einen Verlust von ca. 3000 Spieler*innen unter 23 zu verkraften, bei einem gleichzeitigen Zuwachs von Männern im fortgeschrittenen Rentenalter in ähnlicher Höhe.

Petanque, so Roderig „wird immer mehr von älteren Mitgliedern der Jahrgänge bis 1955 und früher praktiziert, also Menschen, denen sich das Internet als permanente Informationsquelle nicht erschließt“. Uns vom Kommunikationsausschuss, so der Vizepräsident, ist längst klar, dass der DPV mit seiner aufwändigen und neugestalteten Homepage komplett ins Leere stösst. Jungendliche die mit dem Internet aufgewachsen sind, laufen uns davon und gehen als Zielgruppe verloren. Bouleaffine, aber mehrheitlich greise Senior*innen kapieren das Internet hingegen nicht. Diese Leute erreichen wir, hier ist der Vizepräsident Kommunikation absolut überzeugt, wenn überhaupt, nur noch über das Telefon und mit Anzeigenblättern.

Im Übrigen, so Roderig in seiner Denkschrift „ist das Internet doch nur gut für reine Unterhaltung, irrelevante Informationen, die Buchung von Hotelzimmern, Flügen, Zugfahrten, für Online-Banking oder die Suche nach Telefonnummern“. Der Vizepräsident stellt klar: „Jede seriöse Information funktioniert nur über das älteste Kommunikationsmedium der Welt und das ist Papier“.

Damit ist mittel- und langfristig die Kommunikations-Stossrichtung des DPV klar, „Internet war gestern - nur die gedruckte Information hat Wert!“. Beim nun erforderlichen technischen Umbau will der Verband auch Schritt für Schritt die Qualität seiner Informationen durch Outsourcing anheben, denn, da sind wir uns alle einig, so Roderig, „Marke Eigenbau“ senkt schleichend den Qualitätsanspruch“. Höhere Qualität können wir beim DPV naturgemäß nicht liefern, „wir machen schliesslich alles nur ehrenamtlich und in unserer Freizeit“.

Der angedachte neue Kommunikationsfahrplan des DPV sieht u.a. vor:

  1. Gründung eines Verlags für das neue Anzeigenblatt Boule 66 plus / zielgruppenkonforme Anzeigenakquise (Doppelherz, Prostagutt, Lifta etc.).
  2. Aufbau eines Call-Centers.
  3. Telefonnummernerfassung durch Vereine, als Gegenleistung Verlosung von Heil- und Hilfsmitteln für die Ältesten in den Clubs (Gehhilfen, Inkontinenzartikel etc.).
  4. Abbau und Kürzung der Beiträge auf der DPV-Homepage und für eine gewisse Übergangszeit bis zum Stopp der Homepage, nur noch Veröffentlichungen von Blindtext in 36-Punkt-Schrift.
  5. Parallel dazu, Start des Full-Call-Service, gegen Aufpreis und bei Bedarf evtl. mit redaktionellen Informationen.
  6. Launch des bundesweiten Anzeigenblattes Boule 66 plus, Verteilung evtl. durch gehfähige Senioren.
  7. Langfristig – der DPV hofft damit absolut zukunftssicher zu sein – Start des DPV-Exklusiv-Service KdK (Kraft durch Kommunikation), organisierte Busfahrten und bunte Verkaufsnachmittage bei Boule, Kaffee und Kuchen. Zum Verkauf stehen Artikel für den senioren Boulealltag (siehe oben). Live-Moderation durch den DPV-Vizepräsidenten „Alles ist Kommunikation“ Christph Roderig.

Man and petanque ball in hand on white background

Auffällig, aber trotzdem bequem zu tragen und beim Wurf nicht hinderlich. "Le petit chien de garde" gibt es für unter 100 €. Foto: MGD

 

Die bekannte französische Elektronikkette Mistergooddeal bringt am kommenden Donnerstag ein Gerät auf den Markt, das die französische Petanqueszene in Wallung bringen dürfte.

Le petit chien de garde, der kleine Aufpasser, ist ein unscheinbarer kleiner Computer mit Leuchtdioden, der während des Trainings an einem Finger der Wurfhand getragen wird. Der Apparat zeichnet alle Finger-,Hand- und Armbewegungen während eines Wurfes auf. Ist ein Wurf in der Ausführung perfekt gelungen, können diese Parameter sofort abgespeichert werden.

le petit chien IMG 0275Bei jeden neuen Wurf vergleicht „der kleine Aufpasser“ die Bewegungsabläufe in Echtzeit mit dem abgespeicherten perfekten Profil und signalisiert entweder Übereinstimmung mit grünem Licht oder mittels einer Reihe von grellen Gelb- bis Rottönen eine mehr oder weniger große Abweichung bei der Wurfausführung. Die Programmierung von bis zu 20 verschiedenen Bewegungsabläufen ist möglich

Um den Trainingseffekt zu verstärken ist das Gerät zudem in der Lage mit elektrischen Impulsen korrigierend einzugreifen. Die Spannweite reicht dabei von angenehm empfundenen Vibrationen bei „gestes parfait“ bis hin zu „chocs électriques douloureux“ bei nachlässiger Wurfausführung.

Le petit chien de garde ist sowohl für das Einzeltraining geeignet wie auch als idealer Helfer im Gruppentraining. Alle Würfe eines Jahres können aufgezeichnet und in einer graphischen Kurve am Computer anschaulich dargestellt werden. Trainingsfort- und Rückschritte sind damit direkt ablesbar.

Wie dem Bericht auf midilibre.fr zu entnehmen ist, kommt der kleine Aufpasser für unter 100 € auf den Markt. Preisnachlässe für Vereine dürften bei der Abnahme größerer Mengen möglich sein.


 

Auf das grassierende "Social distancing" gehört ein ordentliches "Video conferencing". Anbieter entsprechender Softwarelösungen haben verständlicherweise Konjunktur. Ob nötig oder nicht, "Web conferencing" boomt, wer will schon vereinsamen.

Die us-amerikanische Zoom Inc. unterstützt im Gegensatz zu anderen Anbietern das Screen-Sharing mit bis zu 49 Teilnehmern pro Bildschirm und findet entsprechend viele begeisterte Nutzer. Die Zoomaktie brummt.

Auch ohne groß darüber zu sprechen, bietet Zoom Inc. erheblichen Zusatznutzen, für sich selbst. Bei der Installation des Zoom-clients auf macOS wird z.B. ein lokaler Webserver mitinstalliert, der dem Nutzer auch noch nach der Deinstallierung erhalten bleibt. Zoom und wer auch immer, ist so über die Kamera dem Nutzer weiterhin ganz nah.

Auch als IOS-App wirkt Zoom ganz besonders intensiv gegen "Social distancing" indem es viele personenbezogene Daten und die ID des Users an Facebook übermittelt, auch wenn der Zoom-Nutzer überhaupt keinen facebook-account besitzt.

Die EFF (Electronic Frontier Foundation) kritisiert u.a. auch, dass Telefonkonferenz-Administratoren Teilnehmer umfangreich überwachen können und etwa die Aufmerksamkeit von Teilnehmern prüfen: Ist das Zoom-Fenster eines Teilnehmers nicht im Vordergrund, erhält der Administrator einen Hinweis. Außerdem haben Administratoren Zugriff auf die Geräteinformationen der Teilnehmer (inkl. Betriebssystem, Gerätenamen, verbundene Peripherie-Geräte etc.), deren IP-Adressen sowie den Standort der Teilnehmer.

Wie schön, dass uns Zoom in Zeiten des "Social distancing" so nahe ist. Quelle wikipedia


 

MO 23.03.2020 • Die neue Statistik des europäischen Petanqueverbandes weist im Vergleich zur letzten Zählung ein sattes Plus aus und kommt nun auf insgesamt 404.383 lizenzierte Mitglieder in allen Altersstufen.

Geschrumpft ist hingegen die Zahl bei Juniors und Espoirs und die der Mitgliedsverbände. Armenien, Bosnien und Weißrussland tauchen in den aktuellen Auflistungen nicht mehr auf. Speziell der armenische Verband, hatte für seine geringe Gesamtmitgliederzahl einen ungewöhnlich hohen Anteil an weiblichen U18 Lizenzinhaberinnen.

Einbruch bei Juniors und Espoirs

Durch seinen Austritt beeinflusst er trotzdem die negative C.E.P.-Bilanz bei Junioren und Espoirs nur unmaßgeblich. Der Französische Verband FFPJP trägt mit einem Verlust von fast 2000 Jugendlichen den Löwenanteil des Schwundes. Da helfen auch milde Zuwächse wie beispielsweise in Guernsey, Griechenland, Ungarn oder der Schweiz in der Gesamtschau nichts.

Der U18-Anteil schrumpft von 6,2 auf 5,9%, das bedeutet einen Aderlass sowohl proportional als auch in absoluten Zahlen. Der Rückgang bei den Espoirs ist mit 2,94% auf 2,68% moderater. Wirklich aufwärts geht es für Petanque nur auf seinem stetigen Weg zum reinen Seniorensport für Männer.

Der Anteil weiblicher Mitglieder stieg zwar in absoluten Zahlen geringfügig, sank aber in der Relation zu den Gesamtzahlen auf nun unter 20%.

Frankreich bleibt mit knapp 75% aller Lizenzinhaber*innen in Europa mehr als dominant, obwohl der gallische Verband mit 300.604 zu 300.144 (16,5% fem.) auch eine mäßige Gesamteinbuße verkraften muss. Der DPV wächst insgesamt gesehen, schrumpft jedoch bei Juniors und Espoirs.

Hier die Zusammenfassung und Gegenüberstellung der alten und der aktuellen Zahlen sowie ein Beitrag von 2018 zum Thema


 

Stempel small hellblau

 

  • Ausgiebige und hilfreiche Informationen für bayerische Sportvereine, veröffentlicht der Bayerische Landessportverband BLSV in seinen Handlungsempfehlungen und Schutzmaßnahmen. Die Infos werden entsprechend der sich stetig ändernden Vorschriftenlage regelmäßig aktualisiert.

    Spezielle Petanqueinformationen hier

     
  • Schiassn dahoam • nun auch vor kleinem Publikum!

    Unser Schiassn dahoam kann mit keinen Videoauftritten dienen. Lediglich mit Namen und Ergebnis in einer mickrigen Bestenliste vermerkt zu sein ist zugegebenermaßen nicht annähernd so glamourös wie ein Auftritt vor Kamera und Hundertpublikum. Durch die aktuellen Lockerungen der Kontaktbeschränkungen dürfen unsere bairischen Teilnehmer*innen nun wenigstens vor ganz kleiner Zuschauerschar auftreten. 10 Bouler*innen haben die Herausforderung von Fred Rauch aus Germering bisher angenommen und stark gekontert. Lokalmatador Uwe liegt weiterhin vorne und wartet auf Angriffe. Volker hat die rote Laterne an Elisabeth weitergereicht. Es geht aufwärts ;-) Die Liste ist den ganzen Sommer über geöffnet. Hier gehts zu den Regeln

    Die aktuelle Bestenliste

    1 • Uwe Horlacher, PC Neuburg, 74 Pkt.

    2 • Max Beil, Petanque Coop Sauerlach, 64 Pkt.

    3 • Günter Hochwimmer, FC Tegernheim, 59 Pkt.

    4 • Hellmuth Platz, BC Würzburg/SKL, 58 Pkt.

    5 • Roland Netter, PC Neuburg, 45 Pkt.

    6 • Albert Krämer, P&BF Georgensgmünd, 44 Pkt.

    7 • Dominique Horlacher, PC Neuburg, 40 Pkt.

    8 • Moni Krämer, P&BF Georgensgmünd, 35 Pkt.

    9 • Fred Rauch, 1. BC Germering, 33 Pkt.

    10 • Volker Schmidt, BC Würzburg, 27 Pkt.

    11 • Elisabeth Müller, 1. BC Germering, 25 Pkt.

    Selbstverständlich können Teilnehmer*innen die sich in einem erneuten Schiessen verbessert haben, das höhere Resultat nachmelden. Ein Limit gibt es nicht.

     
  • Befördert • Sebastian Lechner bis dato vom DPV auf der Verbandshomepage als Bundestrainer 55+ geführt, firmiert nun unter der Bezeichnung Bundestrainer Seniorenbereich (m/w). Lechner hatte bis Anfang Februar 2020 auch noch das Präsidentenamt im bairischen Landesverband BPV bekleidet. Quelle DPV

     
  • Wieder da • Ex-Nationalspieler und Boulekursbetreiber Sönke Backens, der 2016 nach der für den DPV desaströsen WM in Madagaskar im Unfrieden vom DPV schied, ist wieder da und „verstärkt das DPV Trainerteam“. Backens soll sich um den Kader Seniorinnen kümmern. Das Verbandstrainerteam für den gesamten Bereich Seniors m/w hatte sich zuvor durch Kündigungen und Rücktritte komplett aufgelöst. Quelle Homepage DPV

     
  • CEP cancels • Wegen der anhaltenden Unsicherheit und der Zweifel, dass es jeder Nation möglich seine werde zu reisen und an Wettbewerben teilzunehmen, haben die Verantwortlichen der CEP die „unprecedented“ Entscheidung getroffen, alle Turniere für das Jahr 2020 abzusagen. Betroffen sindneben der bereits vorher verlegten EM 3:3 Frauen nun auch die 5 Einzel-/Doppelwettbewerbe in Riga, die EMs für Juniors und Espoirs, sowie das erstmalig im großen Rahmen geplante EuroCup-Finale in St. Yrieix. Quelle CEP

     
  • Gewaltige 18 Seiten umfassen die Verhaltensmaßregeln, genannt Protocol verantwoord sporten, des holländischen Nationalen Olympischen Komitees und des NJBB. Dabei lassen die Verantwortlichen keinen Bereich unbesprochen und unterweisen Gemeinden, Sportanbieter, Verbände, Vereine, Vorstandsmitglieder, Verwalter von Sportanlagen und öffentlichen Räumen sowie Ausbilder, Übungsleiter, Freiwillige, Sportler, Eltern, Betreuer und Besucher ausgiebigst. Heißt es nicht die Deutschen wären bürokratisch. Quelle NJBB

     
  • Bei dem piepts wohl • Ein Unternehmen im rheinland-pfälzischen Neuwied hat sich mit der Umsetzung des Infektionsschutzes im Sport beschäftigt und einen Piepser für die persönliche Ausstattung entwickelt, der bei Unterschreitung der vorschriebenen Abstände zwischen Personen Laut gibt. Das Gerät ist primär für den Einsatz im organisierten Fussball vorgesehen. Quelle BR24

     
  • Noch stadthaft? • Die Stadt Neuburg hat als Veranstalter die Durchführung der Boules-Stadtmeisterschaft Doublette am 25.07.2020 noch nicht vollständig abgeschrieben. Wenn es die Gesundheits- und Gesetzeslage zulässt, könnte die traditionelle Meisterschaft unter strengen Hygienevorschriften in Form eines Einladungsturnieres mit begrenzter Teilnehmerzahl sowie erstmals auf festgelegten Bahnen stattfinden. Regulär stehen auf dem Karlsplatz ca. 2.000 Quadratmeter „terrain libre“ zur Verfügung.

     
  • Rücktrittswelle • Noch bevor es der DPV selbst verkündet, macht petanque-aktuell.de den Rücktritt von DPV-Bundestrainer Seniorinnen Frank Lückert, sowie der Athletik-Funktionstrainer Fritz Gerdsmeier und Andreas Kreile publik. Als Begründung für den angeblichen Rücktritt wird Loyalität gegenüber den kürzlich geschassten Bundestrainern Philipp Zuschlag und Martin Peter genannt. Damit stünde der DPV komplett ohne Übungsleiter für den Bereich „Senior*innen“ da. Gerdsmeiers Konterfei fehlt bereits auf der DPV-Homepage, Lückert und Kreile lächeln noch.

     
  • Miau • Die CMSB, ehemals Welt-Dachverband der Kugelsportarten kümmert sich derzeit um die psychische Gesundheit von Hund und Katz. Die Confédération Mondiale des Sports de Boules nahm wegen interner Streitigkeiten und Umstrukturierungen ihre Homepage vom Netz und löste sich zu Beginn des Jahres auf. Das Internationale Olympische Komitee hat die Kugler aus seiner Mitgliederliste gestrichen. Auf wikipedia lebt der Verband aber noch weiter und die dort verlinkte originale Webadresse führt nun nach Japan zu fürsorglichen Tierfreunden, wuff!

     
  • Sascha kocht sie alle ab • Sascha Koch kann beim privaten organisierten Fernwettkampf Championnat du monde de tir confiné reüssieren. Wegen Querelen unter den Beteiligten verliessen Boulistenaute.com sowie einige Weltklasseleute die Veranstaltung vorzeitig. Dadurch kam der 22. der DPV Rangliste vom TV Waldhof-Mannheim unverhofft zur KO-Runden-Chance, die er mit fabelhaften Leistungen nutzte. 41, 42, 37 und 34 Punkte im Finale gegen den hierzulande wenig bekannten Franzosen Johan Berger bescherten Koch einen „Schiessweltmeistertitel confiné“. Muss man erst mal schaffen. Quelle P.A.de

     
  • Das zentralistische Frankreich erlaubt einheitlich und flächendeckend all seinen Boulern wieder das vorsichtige, abstandswahrende Boulen. Die Aktivitäten sollen vorerst auf Einzelspiele und Präzisionsschießen unter strengsten Hygieneauflagen beschränkt sein. Den Clubs bleibt übrigens anheimgestellt, ob sie ihr Vereinsgelände öffnen oder nicht. Der Verband hat die komplette Saison 2020 neutralisiert. Dies betrifft nicht den Coupe de France des Clubs, der sich über zwei Kalendejahre hinzieht. Evtl. dieses Jahr mögliche verbandsorganisierte Wettkämpfe sollen in veränderter Form dem veränderten Zeitrahmen angepasst, stattfinden. Quelle FFPJP

     
  • Von wegen Feintuning • DPV-Vizepräsident Martin Schmidt spricht relativen Klartext und nimmt in einem ausführlichen Bericht auf der DPV-Homepage Stellung zur Beendigung der Zusammenarbeit zwischen DPV und den ehemaligen Trainern Philipp Zuschlag und Martin Peter. DPV-Vize Schmidt: „es gab es bei den Trainern der Senioren-Kader zunehmend stärkere Abkoppelungstendenzen bis hin zur Autonomie von den verantwortlichen Personen im DPV.  Der von mir im Auftrag des Präsidiums gesteckte Rahmen wurde immer wieder, sowohl in persönlichen Treffen als auch in späteren Videokonferenzen, in Frage gestellt.“ Das Statement des DPV-Vize Sport im kompletten Wortlaut. Zum Vergleich hier die ursprüngliche Verlautbarung des DPV-Vize Kommunikation Roderig zum gleichen Thema.

     
  • Infos der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

     
  • Corona-Shooting die Vierte • Das von P.A. veranstaltete sogenannte Corona-Shooting ist auch mit wechselnden Regeln ein Erfolgsmodell. Aktuell geht bereits die 4. Auflage über die Bühne. Die Sieger des CS3: Damen - Lara Koch, Jugend - Pascal Tran, Männer - Daniel Reichert. 133 Bouler*innen nahmen teil. Quelle P.A.

     
  • BPV: Deutsche Petanque-Bundesliga 2020 abgesagt Wie der BPV auf seiner Homepage am 1. Mai berichtet, haben DPV und die Vertreter der Landesverbände bei einer Fernkonferenz am 30. April beschlossen, alle weiteren Spieltage der Petanque-Bundesliga 2020 abzusagen. Der für 18. April geplante 1. Spieltag ist bereits ausgefallen.

     
  • Vanuatu wer? Als 5. Mitglied nach Australien, Neuseeland, Neu-Kaledonien und Tahiti verzeichnet der Ozeanische Petanqueverband die Föderation von Vanuatu. Für hiesige Boulefreunde dürfte der melanesische Archipel im Südpazifik mit einer Einwohnerzahl wie Gelsenkirchen eher ein böhmisches Dorf sein. Zum Kennenlernen lohnt ein Blick in die Enzyklopädie Wikipedia. Dazu vermittelt die Internet-Homepage der dailypost.vu noch Einblicke ins „daily life“. Vanuatu gilt übrigens als COVID-19-frei.

     
  • Insel der Seligen • Völlig unbeeinflusst von der weltweiten Corona-Pandemie präsentiert sich die Homepage des asiatischen Bouleverbandes ABSC. Die selige Ruhe seit Weihnachten 2019 wird nur unterbrochen durch einen Eintrag am 17. April 2020, der eine neue magere Schiedsrichter-Liste im ABSC-Homepagegefüge verkündet.

     
  • Samson stark • Allain Samson Mandimby, MAD schiesst am 3. Tag des Championnat du monde de tir confiné fabelhafte 41 Punkte und rückt auf Platz 2 vor. Mit stattlichen 35 Pkt. nimmt Jungstar Valentin Beulama (Pl. 6) seinem Spezl Steeven Chapeland immerhin 5 Punkte ab. Lara und Sascha Koch vermeiden einen Familienkonflikt, beide einträchtig mit jeweils 25 Pkt. im Mittelfeld. Eileen Jenal hält auf Rang 8 weiterhin die deutschen Farben hoch. Quelle: boulistenaute.com