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cambodge2Claude Azema referiert, Schiedsrichtereinweisung in Kambodscha. Foto FIPJP.

 

Einem Bericht auf der Homepage des Weltverbands FIPJP zufolge, hat sich Weltverbandspräsident Claude Azema zusammen mit Vizepräsidentin Suphonnarth Lamlert in Phnom Penh, Kambodscha umgeschaut und die Einrichtungen für die kommenden Weltmeisterschaften für Frauen und Jugendliche vom 17. bis 23. November inspiziert. Zusammen mit den verantwortlichen Behörden vor Ort, stimmten die beiden Verbandsoberen Fragen zur sportlichen und verwaltungstechnischen Organisation ab.

Claude Azema nutzte die Gelegenheit auch und setzte ein Training für die Schiedsrichter der Präzisionschießwettbewerbe an. Angesichts der gewöhnungsbedürftigen Vorgänge beim Tir-de-précision-Wettkampf der WM 2018 in Desbiens gewiß keine überflüssige Veranstaltung. Überforderderte Referees legten damals die Regeln bevorzugt zugunsten des späteren Weltmeisters aus.

Daß die FIPJP in einem anderen Beitrag auf ihrer Homepage, ganz ungewohnt, zudem Tipps zu Visafragen für Kambodschareisende gibt und auf die Möglichkeiten der unkomplizierten Beschaffung online oder bei der Einreise verweist, soll in diesem Zusammenhang nicht unerwähnt bleiben. Wahrscheinlich hat im Vorfeld der WM die FIPJP in Zusammenarbeit mit kambodschanischen Behörden bereits dafür gesorgt, daß sich der Visaskandal von Desbiens nicht wiederholt. Einer Reihe von Nationalmannschaften war seinerzeit die Einreise nach Kanada verweigert worden.   

Der Boulefreund kann sich wahrscheinlich auf regulären Petanquesport in Kambodscha freuen. Im wahrsten Sinne des Wortes.

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Nach den Turnieren in Palavas-les-Flots hat die Auswahlkommission der FFPJP jene 12 Spielerinnen nominiert, die vom 7. bis 12. August beim National in Objat als Verbandsstarterinnen teilnehmen werden. Für den französischen Verband gilt es dort die Besetzung für die EM Espoir feminin in Saint-Pierre-Lès-Elbeuf und die Frauen-WM in Kambodscha zu finden.

Audrey Bandiera, Nadege Baussian-Protat, Caroline Bourriaud, Angelique Colombet, Camille Durand, Daisy Frigara, Sandrine Herlem, Aurelie Hontang, Celine Lebosse, Anna Maillard, Emma Picard und Alison Rodrigues hat der Verband benannt.

Charlotte Darodes und Cindy Peyrot werden nicht berücksichtigt, weil sie sich geweigert haben, an der Triplett-Veranstaltung in Palavas-les-Flots, in einer seit langem festgelegten Teamformation teilzunehmen. Beide Damen verließen den Wettbewerb am Tag vor dem Start. Im 3:3-Wettbewerb sollten nicht nur die Spielerinnen bewertet, sondern auch Formationen ausgetestet werden. Diese klar definierte Strategie war allen Beteiligten lange vorher bekannt. Charlotte Darodes und Cindy Peyrot haben sich zwischenzeitlich wieder beim Verband gemeldet um ihren Verstoß gegen die „Sportmoral“ zu erläutern.

Der französische Verband FFPJP und seine Technische Leitung „werden sich nun die Zeit nehmen, um über administrative und sportliche Folgemaßnahmen" gegen die beiden unbotmäßigen Sportlerinnen zu entscheiden. Man darf gespannt sein, ob der Verband hart bleibt oder die Beiden einen Promibonus bekommen. Frankreich ist im Weltpetanque feminin nicht unangefochten.

Quellen: FFPJP und Boulistenaute.com

 


 

DPV EspFem EM 2019Das U23-Team für Saint Pierre,  Foto: DPV.

 

Luzia Beil, Eileen Jenal, Dominique Probst und Jennifer Schüler vertreten den DPV vom 03. bis 06. Oktober 2019 bei der Europameisterschaft Espoirs feminin in St. Pierre les Elbeuf / Frankreich.

So lautet die Entscheidung der DPV-Verantwortlichen nach den Damenturnieren im französischen Palavas. Der EM-Austragungsort Saint Pierre ist ein gutes Pflaster für den DPV, holten die Espoirs feminin doch dort 2017 den 3. Titel in dieser Altersklasse nach Deutschland. Bereits 2011 und 2009 gab es schon Gold. 2018 gelang immerhin ein erster Platz im Nationscup genannten B-Turnier der EM.

Im Vorfeld des Titelgewinns von 2017 überraschten die jungen Damen Luzia Beil, Eileen Jenal und Kerstin Lisner übrigens mit der Teilnahme am Finale beim International feminin in Palavas. Ein echter Coup und ein Riesen-Ausrufezeichen im Hinblick auf die folgende damalige EM.

Dieses Jahr hatte der Auftritt der deutschen Damen beim International feminin nicht die Wucht der Vorjahre, als jeweils mindestens eine Viertelfinalteilnahme heraussprang. Statt Ausrufezeichen hinterlässt der Auftritt der DPV-Damen in Palavas diesmal eher ein  Fragezeichen, auch wenn der DPV-Bericherstatter von gelungener Sichtung spricht.


 

img45aba14e0fde1Marc Hascoet, Herr der Listen. Foto: boulistenaute.com

Der französische Verband FFPJP führt offiziell keine Bestenlisten. trotzdem existiert eine fortgeschriebene saisonübergreifende Rangliste für den französischen Verbandsbereich schon seit geraumer Zeit.

Marc Hascoet aus Olonne-sur-Mer in der Vendée führt mit seinem Blog CUP, Classement Unifié des joueurs de Pétanque, ein ausgefeiltes nationales Ranking für Frauen und Männer. Grundlage sind die Veranstaltungen auf der Basis des offiziellen Veranstaltungskalenders der FFPJP mit genau angepasster Wertigkeit.

Phänomenal, daß der 62-jährige Marc Hascoet diese Sisyphusarbeit alleine stemmt. Noch dazu mit Vergnügen, wie uns der Ingenieur im Ruhestand versichert. Die Rechenunterlagen umfassen mehr als 10.000 Spieler. Marc schreibt, daß hinter den Kulissen der FFPJP an Ranglisten gebastelt wird und kündigt das Ende seines Blogs an, sobald das offizielle Ranking für die Öffentlichkeit in Frankreich Realität ist.

Eine „Sondage“ im Blog gestattet dem User seine Meinung zur Ranglistenfrage in Frankreich kundzutun. Die Listen werden jeweils zu den Monatsenden aktualisiert. Damit ist der Privatmann Marc Hascoet doch erheblich flotter als etwa der DPV bei seiner Listenpflege.

Hier die Ranglisten für Männer und Frauen mit absolutem Anspruch auf realistische Einordnung. Ergänzend gibt es ein Ranking der besten Auf- und Absteiger und weitere höchst informative Aufzeichnungen.


 

Masters de Petanque7139 a 2223, 5. Etappe, Clermont-Ferrand.

Valentin Beulama und Steeven Chapeland-Debard (beide Petanque Arlancoise) kennt der Boulefreund hierzulande von ihrem Auftritt bei Hofgartenturnier 2019 in München, als sie zusammen mit Marco Kowalski den Elsässern Mickael und Etienne Feyertag sowie Jean Pfeffer im Finale unterlagen. Zusammen mit Richard Mondillon bewerben sie sich nun für die Teilnahme bei der 5. Etappe der Masters de Petanque als Èquipe locale. Mit Bruno Gire versucht sich ein weiterer prominenter Bouler, der 2017 als regulärer MdP-Teilnehmer antrat.

Bei drei noch ausstehenden Etappen kann Clermont schon eine Entscheidung bringen. Für Tabellenführer Team France die vorzeitige Final-Four-Teilnahme und für die Equipe Fazzino, aktuell Tabellenletzte, falls es ganz schlecht läuft, das Aus. Siege sind jedenfalls Pflicht. “Moustachu“ verzichtet auf den formschwachen Tyson Molinas und spielt mit Doerr und Darodes. Als kommende VF-Gegner warten entweder Team Rocher, Team Gasparini oder eine Equipe locale.

Hier ein Blick live in die Stadt Clermont-Ferrand.


 

Decouvrir RomansImposanter Anblick, Foto: Stadt Romans-sur-Isere.

 

MI/DO 17./18.07 4. Etappe der Masters de Petanque in Romans-sur-Isere.

Die Zurückliegenden müssen reagieren, lautet die Überschrift der Pressemitteilung der Veranstalter der MdP. Ob die 4. Etappe bereits eine Vorentscheidung bringt bleibt abzuwarten. Vielleicht nehmen sich die Teams aus dem Tabellenkeller Puccinelli, Fazzino und Gasparini die letztjährige Serie zum Vorbild. Ein fulminanter Endspurt des zu Beginn weit zurückliegenden späteren Siegerteams Puccinelli, begann auch bei der 4. Etappe. Die Spannung bleibt hoch. Aus der Liste der Bewerber für die Équipe locale ragt das Trio Stéphane Garin, Bruno Le Boursicaud, Jérémy Guilhot hervor.

Hier die Presseveröffentlichung mit allen wichtigen Informationen.


 

troyes2019 fill 598x336Redner und Bühne mit Honoratioren beim Kongress des französischen Petanqueverbandes. Foto: FFPJP.

 

Im Januar 2019 war der DPV-Präsident Gast bei der 74. Jahreshauptversammlung der FFPJP in Troyes und durfte unseren Verband in einer fünfminütigen Rede den Delegierten vorstellen.

Dem DPV selbst war das Ereignis in zwei umfangreichen Beiträgen (1 / 2) auf der Homepage mehr Worte wert, als der Redetext des Vortragenden zum Inhalt hatte. Nun liegt das Kongress-Protokoll vor, die Niederschrift der Präsidentenrede, die in Englisch gehalten wurde, findet der Leser auf Seite 66.

Im Text findet er Ungereimtheiten, wie die geschilderte „Gründung eines Fernsehsenders“ die möglicherweise einer mangelhaften Übersetzung geschuldet ist. Auch daß der Report die über 3000 Kinder beim Olympic Day als Gäste des Petanqueverbandes suggeriert, kann an einer Missdeutung liegen. Bei Zahlen gibt es jedoch keine Deutungsmöglichkeiten.

Während die französischen Delegierten über einen geschilderten 10%-Jugendanteil an der Gesamtmitgliederzahl staunen, sagt die aktuelle Statistik des DPV (792 zu 21.747) mit 3,64% etwas völlig anderes. Auch die Zahlen bei den Veterans klaffen kräftig auseinander. Nicht 50% Ü55-Mitglieder sondern 63% sind es laut DPV-Statistik. Mit 0,9% zu 1% beim Anteil der Bouler an den Gesamtsportlern in Deutschland bleibt der Vorstand fast präzise. Insgesamt aber ein überwiegend falsches Bild, das hier vermittelt wurde.

Von viel Geld ist noch die Rede, die der Bund gibt. Wieviel, findet sich weder in der Rede noch in irgendwelchen Veröffentlichungen des DPV. Die grobe Angabe 50% für Administration und Coaches und 50% für Sportler sagt wenig.

In Veröffentlichungen des DPV ist häufig von vielen wertvollen Kontakten die Rede, die eifrige DPV- Petanquereisende nach eigenen Angaben, stets knüpfen und knüpften. Die vielen Freundesbande reichen aber scheinbar nicht aus, um den DPV-SpielerInnen endlich mehr, dringend notwendige, Startmöglichkeiten bei Turnieren in Frankreich zu ermöglichen, als jene zwei Einladungen nach Sète und Bastia, für die sich der Präsident auch noch überschwänglich bedanken musste.

Mit einer starken, langandauernden Offensive des DPV für Petanque als Schulsport, mit dem Präsidenten an der Spitze, wäre dem deutschen Petanque weitaus mehr geholfen. Nachrichten darüber vernäme der Boulefreund gern. Den überflüssigen Auftritt in Frankreich braucht dagegen kein Mensch.

Vielleicht sehen die DPV-Funktionäre wenigstens das Protokoll der Franzosen in Inhalt, Form und Umfang als Vorbild dafür, was sie hier in Deutschland ihren Mitgliedern an Information schuldig sind.

Nachtrag: Der Name des DPV-Präsidenten erscheint nicht aus Unhöflichkeit, wie es uns ein Leser vorwirft, sondern weil sich der Verbandsvorsitzende in einem zurückliegenden Gespräch mit dem Verfasser, die Nennung seines Namens auf der PCN-Homepage verbeten hat. Er soll seinen Willen haben.


 

Ob die Teams in getrennten Lostöpfen lagen oder Fortuna sich einen Scherz erlaubt hat, lässt sich nicht nachweisen.

Das Los fürs Achtelfinale (Gruppenhalbfinale) wollte es, dass Teams aus einem Verein nicht gegeneinander antreten müssen. Die Folge, nun drohen in den drei Gruppen Nord, Ost und Süd, wenn es ganz dumm läuft, vereinsinterne Endspiele.

Einzig die Weststaffel hält mit Aschaffenburg gegen Schweinfurt KL und Schnackenwerth 1 gegen Marktheidenfeld die Vielfalt hoch. Schnackenwerth ist zum zweiten Mal in Folge Gastgeber.

Im Norden haben beide Fürther Teams zum zweiten Mal inacheinander Heimrecht, Blanc gegen Burgthann 3 und Rouge gegen Burgthann 1. Fingerspitzengefühl und Gleichbehandlung steht wohl nicht in den Regularien.

Gruppe Ost: Der PC Ingolstadt 2 empfängt die Boule-Party zum Tänzchen, die Schanzer damit schon wieder Gastgeber, BouPa erneut Gast. PCI 1 reist nach dem Sechzehntelfinale wiederum, diesmal nach Vaterstetten zur Ersten.

Im Südzirkel empfängt der Augsburger BC den Pokalfavoriten MKWU 1 zum Spitzentreffen und die Zweite der Münchener ist zum zweiten Mal Hausherr, Sauerlach 1 reist an.

Letzter Spieltermin 18. August.

Nachtrag: Der BPV hat nachgebessert und die Partie PC 2 gegen BouPa gedreht. Die Münchner jetzt mit Heimrecht. Auch die ursprünglich lautende Begegnung Vaterstetten - PCI 1 wurde geändert. Der zweimalige Heimvorteil für TV Fürth gegen Burgthann bleibt bestehen, Alle vier Teams hatten in der Vorrunde Heimrecht, aber nur die beiden Burgthanner Teams müssen nun reisen.


 

Das Sechzehntelfinale in den vier Gruppen des BPV-Pokals 2019 ist abgeschlossen. 

Die Staffeln, die sich größtenteils an den Ligaeinteilungen orientieren, West, Nord und Süd bringen im Durchschnitt klare Sieger, klare Verlierer. Die Gruppe Ost dagegen, mangels endemischer Teilnehmer mit Teams aus der Südbayernliga aufgefüllt, entpuppt sich als die ausgewogendste Staffel. Gut gemischt BPV.

Wie ausgewogen die einzelnen Gruppen aufgestellt sind, ist durch eine Addition der Ergebnisse, den resultierenden Durchschnittswert sowie das durchschnittliche Unterlegenheits- und Überlegenheitsverhältnis am Ende der Absätze dargestellt. Eine zwingende Notwendigkeit für diese Spielerei besteht nicht.

Die Gruppe Nord war flott und hat bereits am 11. Juni für klare Verhältnisse gesorgt. Zweimal Burgthann und zweimal TV Fürth heissen die Überlebenden und sorgen für stark eingeschränkte Vielfalt im Lostopf Nord. Der Pokalvize 2018, PCNC, muss ausgerechnet gegen Fürth passen.
3. Gesamt 95:29 / Durchschnitt 23,8:7,25 / AQ: 1,00: 0,31 / 3,28:1,00

Die Gruppe Ost sieht zweimal den PC Ingolstadt als Sieger. Einmal relativ klar, beim Aufeinandertreffen der Zweiten, einmal mit dem knappsten aller Ergebnisse, 15:16, zwischen dem Bayernligaabsteiger und der Schanzer Primula. Übrigens: Nach dem Vorjahresmodus wäre der PCI 1 mit 2:3 ausgeschieden. Vaterstetten, gegen Lenting knapp, Boupa gegen Sauerlach 2 etwas kommoder, heißen die weiteren Qualifikanten.
1. Gesamt 73:51 / Durchschnitt 18,25: 12,75 / AQ: 1,00:0,70 / 1,43:1,00

Die Gruppe West mit 4 Teams von 4 Clubs aus Marktheidenfeld, Schnackenwerth, Schweinfurt (KL) und Aschaffenburg präsentiert sich als die heterogenste Staffel und hält die Illussion einer Breitensportveranstaltung aufrecht. Bei der Begegnung Marktheidenfeld gegen Schnackenwerth 2 gibt es aber das einzige Mal im 16tel-Finale ein demoralisierendes 31:0-Gemetzel. Das sorgt auch mit für den absolut schlechtesten Wert bei der Ausgewogenheit der Kontrahenten.
4. Gesamt 94:17 / Durchschnitt 23,5:4,25 / AQ: 1,00:0,18 / 5,53:1,00

Die Gruppe Süd sparte sich ihre Überraschung bis zum Schluß auf. Cupsieger 2018, der BC Lindenberg 1 schafft es am letztmöglichen Spieltag gegen Sauerlach 1 nicht, auch die Zweite aus der Käsehochburg verliert, gegen MKWU 2. Augsburger BC und MKWU1 heißen die beiden anderen Achtelfinalisten die sich gegen SG elf und BC Jahn aus der Landeshauptstadt durchsetzen.
2. Gesamt 90:34 / Durchschnitt 22,5:8,5 / AQ: 1,00:0,38. / 2,34:1,00


 

620 20180513 Neuburg 1000966 Schöner Spielplatz. Die Stadt Neuburg lädt zur 20. Boules Stadtmeisterschaft im Herzen der historischen Altstadt. Foto: PCN 2018

 

Pressemitteilung der Stadt Neuburg an der Donau vom 08.07.2019 | Wer wird Stadtmeister?

Am 27. Juli veranstaltet die Stadt Neuburg die 20. offenen Boules Stadtmeisterschaften
auf dem Karlsplatz in der Oberen Stadt. Beginn ist um 10.00 Uhr. Anmeldungen sind
von 09.30 Uhr bis 09.45 Uhr vor Turnierbeginn bei Organisator Harald Neumeier auf dem Karlsplatz möglich.

Seit 17 Jahren wird im Rahmen des eintägigen Turniers ein Wanderpokal ausgespielt, den sich im
vergangenen Jahr die Oettinger Michael Gerstmeyr und Christine Mach erspielen konnten. Nach erfolgreicher Erprobung kommt auch heuer eine Zeitregel zum Einsatz. Nach jeweils 45 Minuten Spielzeit haben die Kontrahenten noch eine weitere Aufnahme bis zur Beendigung ihres Spieles, danach sind 10 Minuten Pause und die nächste Runde wird eingeläutet.

Die Veranstalter hoffen bei diesem kleinen Jubiläum erneut auf eine möglichst große Zahl von Turnierteilnehmern, geht es doch in erster Linie um eine Breitensportveranstaltung. Die Startgebühr beträgt nur zwei Euro pro Spieler.

In diesem Jahr werden mindestens für die ersten drei Plätze Geldpreise ausgereicht. Für die Plätze danach gibt es wie in den Vorjahren 3x2 Eintrittskarten des Kulturamtes zu Aufführungen im Stadttheater. Jede Mannschaft besteht aus zwei Spielern, Alleinspieler erhalten in jedem Fall einen Partner. Besonders freut sich Organisator Harald Neumeier über weibliche Turnierteilnehmerinnen, deren Anteil durchaus noch steigerungsfähig ist.

Der Spielmodus richtet sich nach der Anzahl der teilnehmenden Mannschaften. Jedes Team wird
maximal 7 Partien bestreiten, da nahezu alle Platzierungen ausgespielt werden. Aufgrund des Zeitlimits dürfte das Turnier damit spätestens um 19 Uhr beendet sein. Boules Kugeln sind von jedem Spieler selbst mit zu bringen. Diese Veranstaltung der Stadt Neuburg an der Donau wird nur bei Dauerregen abgesagt.


 

Stempel small hellblau

 

  • Ausgiebige und hilfreiche Informationen für bayerische Sportvereine, veröffentlicht der Bayerische Landessportverband BLSV in seinen Handlungsempfehlungen und Schutzmaßnahmen. Die Infos werden entsprechend der sich stetig ändernden Vorschriftenlage regelmäßig aktualisiert.

    Spezielle Petanqueinformationen hier

     
  • Schiassn dahoam • nun auch vor kleinem Publikum!

    Unser Schiassn dahoam kann mit keinen Videoauftritten dienen. Lediglich mit Namen und Ergebnis in einer mickrigen Bestenliste vermerkt zu sein ist zugegebenermaßen nicht annähernd so glamourös wie ein Auftritt vor Kamera und Hundertpublikum. Durch die aktuellen Lockerungen der Kontaktbeschränkungen dürfen unsere bairischen Teilnehmer*innen nun wenigstens vor ganz kleiner Zuschauerschar auftreten. 10 Bouler*innen haben die Herausforderung von Fred Rauch aus Germering bisher angenommen und stark gekontert. Lokalmatador Uwe liegt weiterhin vorne und wartet auf Angriffe. Volker hat die rote Laterne an Elisabeth weitergereicht. Es geht aufwärts ;-) Die Liste ist den ganzen Sommer über geöffnet. Hier gehts zu den Regeln

    Die aktuelle Bestenliste

    1 • Uwe Horlacher, PC Neuburg, 74 Pkt.

    2 • Max Beil, Petanque Coop Sauerlach, 64 Pkt.

    3 • Günter Hochwimmer, FC Tegernheim, 59 Pkt.

    4 • Hellmuth Platz, BC Würzburg/SKL, 58 Pkt.

    5 • Roland Netter, PC Neuburg, 45 Pkt.

    6 • Albert Krämer, P&BF Georgensgmünd, 44 Pkt.

    7 • Dominique Horlacher, PC Neuburg, 40 Pkt.

    8 • Moni Krämer, P&BF Georgensgmünd, 35 Pkt.

    9 • Fred Rauch, 1. BC Germering, 33 Pkt.

    10 • Volker Schmidt, BC Würzburg, 27 Pkt.

    11 • Elisabeth Müller, 1. BC Germering, 25 Pkt.

    Selbstverständlich können Teilnehmer*innen die sich in einem erneuten Schiessen verbessert haben, das höhere Resultat nachmelden. Ein Limit gibt es nicht.

     
  • Befördert • Sebastian Lechner bis dato vom DPV auf der Verbandshomepage als Bundestrainer 55+ geführt, firmiert nun unter der Bezeichnung Bundestrainer Seniorenbereich (m/w). Lechner hatte bis Anfang Februar 2020 auch noch das Präsidentenamt im bairischen Landesverband BPV bekleidet. Quelle DPV

     
  • Wieder da • Ex-Nationalspieler und Boulekursbetreiber Sönke Backens, der 2016 nach der für den DPV desaströsen WM in Madagaskar im Unfrieden vom DPV schied, ist wieder da und „verstärkt das DPV Trainerteam“. Backens soll sich um den Kader Seniorinnen kümmern. Das Verbandstrainerteam für den gesamten Bereich Seniors m/w hatte sich zuvor durch Kündigungen und Rücktritte komplett aufgelöst. Quelle Homepage DPV

     
  • CEP cancels • Wegen der anhaltenden Unsicherheit und der Zweifel, dass es jeder Nation möglich seine werde zu reisen und an Wettbewerben teilzunehmen, haben die Verantwortlichen der CEP die „unprecedented“ Entscheidung getroffen, alle Turniere für das Jahr 2020 abzusagen. Betroffen sindneben der bereits vorher verlegten EM 3:3 Frauen nun auch die 5 Einzel-/Doppelwettbewerbe in Riga, die EMs für Juniors und Espoirs, sowie das erstmalig im großen Rahmen geplante EuroCup-Finale in St. Yrieix. Quelle CEP

     
  • Gewaltige 18 Seiten umfassen die Verhaltensmaßregeln, genannt Protocol verantwoord sporten, des holländischen Nationalen Olympischen Komitees und des NJBB. Dabei lassen die Verantwortlichen keinen Bereich unbesprochen und unterweisen Gemeinden, Sportanbieter, Verbände, Vereine, Vorstandsmitglieder, Verwalter von Sportanlagen und öffentlichen Räumen sowie Ausbilder, Übungsleiter, Freiwillige, Sportler, Eltern, Betreuer und Besucher ausgiebigst. Heißt es nicht die Deutschen wären bürokratisch. Quelle NJBB

     
  • Bei dem piepts wohl • Ein Unternehmen im rheinland-pfälzischen Neuwied hat sich mit der Umsetzung des Infektionsschutzes im Sport beschäftigt und einen Piepser für die persönliche Ausstattung entwickelt, der bei Unterschreitung der vorschriebenen Abstände zwischen Personen Laut gibt. Das Gerät ist primär für den Einsatz im organisierten Fussball vorgesehen. Quelle BR24

     
  • Noch stadthaft? • Die Stadt Neuburg hat als Veranstalter die Durchführung der Boules-Stadtmeisterschaft Doublette am 25.07.2020 noch nicht vollständig abgeschrieben. Wenn es die Gesundheits- und Gesetzeslage zulässt, könnte die traditionelle Meisterschaft unter strengen Hygienevorschriften in Form eines Einladungsturnieres mit begrenzter Teilnehmerzahl sowie erstmals auf festgelegten Bahnen stattfinden. Regulär stehen auf dem Karlsplatz ca. 2.000 Quadratmeter „terrain libre“ zur Verfügung.

     
  • Rücktrittswelle • Noch bevor es der DPV selbst verkündet, macht petanque-aktuell.de den Rücktritt von DPV-Bundestrainer Seniorinnen Frank Lückert, sowie der Athletik-Funktionstrainer Fritz Gerdsmeier und Andreas Kreile publik. Als Begründung für den angeblichen Rücktritt wird Loyalität gegenüber den kürzlich geschassten Bundestrainern Philipp Zuschlag und Martin Peter genannt. Damit stünde der DPV komplett ohne Übungsleiter für den Bereich „Senior*innen“ da. Gerdsmeiers Konterfei fehlt bereits auf der DPV-Homepage, Lückert und Kreile lächeln noch.

     
  • Miau • Die CMSB, ehemals Welt-Dachverband der Kugelsportarten kümmert sich derzeit um die psychische Gesundheit von Hund und Katz. Die Confédération Mondiale des Sports de Boules nahm wegen interner Streitigkeiten und Umstrukturierungen ihre Homepage vom Netz und löste sich zu Beginn des Jahres auf. Das Internationale Olympische Komitee hat die Kugler aus seiner Mitgliederliste gestrichen. Auf wikipedia lebt der Verband aber noch weiter und die dort verlinkte originale Webadresse führt nun nach Japan zu fürsorglichen Tierfreunden, wuff!

     
  • Sascha kocht sie alle ab • Sascha Koch kann beim privaten organisierten Fernwettkampf Championnat du monde de tir confiné reüssieren. Wegen Querelen unter den Beteiligten verliessen Boulistenaute.com sowie einige Weltklasseleute die Veranstaltung vorzeitig. Dadurch kam der 22. der DPV Rangliste vom TV Waldhof-Mannheim unverhofft zur KO-Runden-Chance, die er mit fabelhaften Leistungen nutzte. 41, 42, 37 und 34 Punkte im Finale gegen den hierzulande wenig bekannten Franzosen Johan Berger bescherten Koch einen „Schiessweltmeistertitel confiné“. Muss man erst mal schaffen. Quelle P.A.de

     
  • Das zentralistische Frankreich erlaubt einheitlich und flächendeckend all seinen Boulern wieder das vorsichtige, abstandswahrende Boulen. Die Aktivitäten sollen vorerst auf Einzelspiele und Präzisionsschießen unter strengsten Hygieneauflagen beschränkt sein. Den Clubs bleibt übrigens anheimgestellt, ob sie ihr Vereinsgelände öffnen oder nicht. Der Verband hat die komplette Saison 2020 neutralisiert. Dies betrifft nicht den Coupe de France des Clubs, der sich über zwei Kalendejahre hinzieht. Evtl. dieses Jahr mögliche verbandsorganisierte Wettkämpfe sollen in veränderter Form dem veränderten Zeitrahmen angepasst, stattfinden. Quelle FFPJP

     
  • Von wegen Feintuning • DPV-Vizepräsident Martin Schmidt spricht relativen Klartext und nimmt in einem ausführlichen Bericht auf der DPV-Homepage Stellung zur Beendigung der Zusammenarbeit zwischen DPV und den ehemaligen Trainern Philipp Zuschlag und Martin Peter. DPV-Vize Schmidt: „es gab es bei den Trainern der Senioren-Kader zunehmend stärkere Abkoppelungstendenzen bis hin zur Autonomie von den verantwortlichen Personen im DPV.  Der von mir im Auftrag des Präsidiums gesteckte Rahmen wurde immer wieder, sowohl in persönlichen Treffen als auch in späteren Videokonferenzen, in Frage gestellt.“ Das Statement des DPV-Vize Sport im kompletten Wortlaut. Zum Vergleich hier die ursprüngliche Verlautbarung des DPV-Vize Kommunikation Roderig zum gleichen Thema.

     
  • Infos der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

     
  • Corona-Shooting die Vierte • Das von P.A. veranstaltete sogenannte Corona-Shooting ist auch mit wechselnden Regeln ein Erfolgsmodell. Aktuell geht bereits die 4. Auflage über die Bühne. Die Sieger des CS3: Damen - Lara Koch, Jugend - Pascal Tran, Männer - Daniel Reichert. 133 Bouler*innen nahmen teil. Quelle P.A.

     
  • BPV: Deutsche Petanque-Bundesliga 2020 abgesagt Wie der BPV auf seiner Homepage am 1. Mai berichtet, haben DPV und die Vertreter der Landesverbände bei einer Fernkonferenz am 30. April beschlossen, alle weiteren Spieltage der Petanque-Bundesliga 2020 abzusagen. Der für 18. April geplante 1. Spieltag ist bereits ausgefallen.

     
  • Vanuatu wer? Als 5. Mitglied nach Australien, Neuseeland, Neu-Kaledonien und Tahiti verzeichnet der Ozeanische Petanqueverband die Föderation von Vanuatu. Für hiesige Boulefreunde dürfte der melanesische Archipel im Südpazifik mit einer Einwohnerzahl wie Gelsenkirchen eher ein böhmisches Dorf sein. Zum Kennenlernen lohnt ein Blick in die Enzyklopädie Wikipedia. Dazu vermittelt die Internet-Homepage der dailypost.vu noch Einblicke ins „daily life“. Vanuatu gilt übrigens als COVID-19-frei.

     
  • Insel der Seligen • Völlig unbeeinflusst von der weltweiten Corona-Pandemie präsentiert sich die Homepage des asiatischen Bouleverbandes ABSC. Die selige Ruhe seit Weihnachten 2019 wird nur unterbrochen durch einen Eintrag am 17. April 2020, der eine neue magere Schiedsrichter-Liste im ABSC-Homepagegefüge verkündet.

     
  • Samson stark • Allain Samson Mandimby, MAD schiesst am 3. Tag des Championnat du monde de tir confiné fabelhafte 41 Punkte und rückt auf Platz 2 vor. Mit stattlichen 35 Pkt. nimmt Jungstar Valentin Beulama (Pl. 6) seinem Spezl Steeven Chapeland immerhin 5 Punkte ab. Lara und Sascha Koch vermeiden einen Familienkonflikt, beide einträchtig mit jeweils 25 Pkt. im Mittelfeld. Eileen Jenal hält auf Rang 8 weiterhin die deutschen Farben hoch. Quelle: boulistenaute.com