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img5cd02c9b16da5Henri Lacroix, 12-facher Weltmeister, Foto boulistenaute,com

 

Die zweite Equipe für die Masters-de-Petanque-Runde 2020 gibt „Le roi“, wie sich das für eine Majestät gehört, selbst bekannt und greift damit der offiziellen Verlautbarung von Veranstalter Quarterback vor.

In sein Team holt der 12-fache Weltmeisters Jean-Claude Jouffre, David Doerr und Kevin Philipson. Die Neuigkeit plauderte, wie im Boulistenaute-Forum zu erfahren war, der Meister bereits am vergangenen Samstag auf seinem offiziellen Netzwerk-Account aus. Damit nimmt Lacroix nach der Pause 2019, sollte sich die Ankündigung bewahrheiten, dieses Jahr wieder sein Startrecht beim „Masters“ wahr. Die Fans werden jubeln.

Boulistenaute-User „josgio“ hatte bereits vor einigen Tagen die Zusammensetzung von Lacroixs Team richtig angekündigt, nachdem er auch mit seinem Tipp für Rochers Équipe voll ins Schwarze getroffen hatte. Der PCN berichtete.

Die MdP-Besetzungstipps von Boulistenaute Jean-François Olmos, genannt „josgio“:

Équipe 1: Dylan Rocher, Philippe Quintais, Philippe Suchaud, Stephane Robineau.
Équipe 2: Henri Lacroix, Jean-Claude Jouffre, David Doerr, Kevin Philipson.
Équipe 3: Jean Feltain, Jean Michel Puccinelli, Maison Durk, Michel Hachadourian
Équipe 4: Mickael Bonetto, Jeremy Fernandez, David Riviera, Christian Fazzino

Der französische Verband nominiert angeblich dieses Jahr kein Nationalteam, somit wäre noch Platz für zwei auswärtige Nationalmannschaften sowie für ein Team Wild Card. Es darf weiter gerätselt werden. Quelle boulistenaute.com


 

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Die drei Silberfinalteams. Foto BC Ratisbonne.

 

Die Spielgemeinschaft PC Sauerlauch & friends holt sich am Samstag überlegen den Sieg bei der Silberendrunde der Regensburger Hallenmeisterschaft vor der SG elf München und dem PC Neuburg.

Spielberechtigt waren die zweitplatzierten Teams der drei vorausgegangenen Vorrundentage der Hallenmeisterschaft des BC Ratisbonne, an denen jeweils 4 Teams teilnahmen. Der PCN, eigentlich nur Vorrundendritter in seiner Gruppe, rückte durch den Verzicht des Vorrundenzweiten PC Buddy Moskau in den Kreis der Spielberechtigten. Bericht und Ergebnisse


 

Männer 3:3 • Nach dem 13:2-Höhenflug im Viertelfinale gegen Team Rocher kommt für Mandimby/Bauer/Sevilla gegen Feltain/Montoro/Renaud der brachiale 1:13-Absturz im Semifinale.

Rajoelison/Bezandry/Monros machen im anderen Halbfinale beim 13:0 ebenfalls sehr kurzen Prozess mit Maurel/Molinas/Even. Und auch im folgenden Finale geht alles sehr fix, Feltain/Montoro/Renaud holen sich mit 13:1 gegen Rajoelison/Bezandry/Monros Preisgeld und Pokal für die Besten und treten die Nachfolge der Vorjahressieger Rocher/Lacroix/Robineau an.

Frauen 3:3 • Das Frauenturnier der Grande 8 entscheidet das Aussenseitertrio Nadja Djabri, Cecile Kozohorsky und Ane-Marie Valmonte für sich. Im Finale unterliegt Team France mit Angelique Colombet, Audrey Bandiera und Sandrine Herlem. Das hartumkämpfte 13:12 im HF gegen die Vorjahressiegerinnen Caroline Bourriaud, Celine Lebosse und Alison Rodriguez hatte wohl zuviel Kraft gekostet. Nadja Djabris Team war im HF gegen Moriotti/Bories/Bauduin siegreich geblieben.

Männer 1:1 • Im Herreneinzel revanchiert sich Dylan Rocher für die Niederlage beim Championnat de France gegen Michel Hatchadourian, 13:5 das eindeutige Ergebnis. Der Sieg bedeutet auch die Wiederholung des Vorjahreserfolges.

Frauen 1:1 • Das Dameneinzelfinale ist nach Meinung des Boulistenaute-Users P06 der beste Teil des Tages. Emma Picard setzt sich in einer ausgeglichenen Partie mit 13:10 gegen Fanja Aubriot durch.

PS: Dass auch für Weltklassespieler das Regelbuch gilt, musste Ludo Montoro erfahren, als er das Cochonnet, allerdings mit ausdrücklicher Billigung des Gegners, ins Aus kickte. Bei einem geglückten Sauschuss des Gegners in der AF-Barrage war das Schweindl an ihm hängen geblieben und somit weiter im Spiel. War zwar gut gemeint, was Montoro tat, aber schlecht gemacht. Die rote Karte durch den Schiedsrichter war korrekt. Dass die Gegner nun gegen das dezimierte Montoro-Team beim Stand von 3:6 das Match aufgaben war eine super faire Geste und hat letztendlich erst den späteren Endspielsieg von Montoros Truppe möglich gemacht.


 

ae8ae011e2c1e26c911cab897914f0c8b03b621dDO/SA 16./18.01. Grande Finale PPF, Frèjus • Herren Achtelfinale Poules •

Die Favoriten des Events, Dylan Rocher, Henri Lacroix und Stephane Robineau schrammen in den AF-Poules haarscharf an einer Blamage vorbei. Nach einer Niederlage gegen die Equipe Maurel, Even, Molinas in der zweiten Partie ihrer Gruppe muß das Meistertrio in die Barrage und zittert sich durch einen knappen 13:12-Sieg gegen Frankreichs Jugendweltmeister-Team mit Casale, Dubois und Scholl noch in die Viertelfinalpoules.

Ebenfalls bereits ausgeschieden sind namhafte Teams wie Fazzino/Foyot/Nallet, Hatchadourian/Pietri/Andriantseheno oder Philipson/Dionisi/Zyskowski.

Viertelfinales

Im VF-Poule A gelingt dem Trio Mandimby/Bauer/Sevilla der große Coup, in der Barrage komplimentieren sie das Meistertrio Rocher/Lacroix/Robineau mit einem deutlichen 13:1 in einer guten halben Stunde aus dem Turnier. Rajoelison/Bezandry/Monros gewinnen ihre beide Poule-Begegnungen und qualifizieren sich so sicher fürs Halbfinale.

Im VF-Poule B lassen Feltain/Montoro/Renaud mit zwei Siegen nichts anbrennen und steigen wie auch Maurel/Molinas/Even, die Barragesieger gegen Cano/Darodes/Dubois, in das Halbfinale auf. Diego Rizzis Team kann nicht reüssieren und sagt mit zwei Niederlagen Ciao.

Hier ein Übersichtlicher Spielplan mit allen Teilnehmer*nnen. Dazu eine Übersicht des 1:1-Turniers der Damen und eine entsprechende Grafik für das Herren-Einzel jeweils mit Ergebnissen. Quellen: PPF, boulistenaute


 

Wie der Boulefreund Berichten auf PA.de entnehmen kann, verliert nach Osterholz Scharmbeck auch Buli-Vizemeister BF Malsch einen Großteil seines Spitzenpersonals.

Zwar halten einige Topp-Leute des Vereins die Klasse und wechseln zu einem BuLi-Aufsteiger, aber andere steigen freiwillig ab und spielen eine oder gar zwei Ligen tiefer. Auch beim Exbundesligisten FT Freiburg ist dieses Phänomen des persönlichen Downsizings zu beobachten. Viele hochkarätige Leistungsträger verlassen den Club um eine Liga tiefer anzuheuern.

Der EuroCup zeigt auch 2019, dass DPV-Spitzenclubs mit europäischer Konkurrenz nicht mithalten können. Niederlagen gegen Nonames aus Winzverbänden machen besorgt. Die Stellungnahme des Malscher Coaches zu den europäischen Mißerfolgen, sein Club käme in der BuLi mit 80% Einsatz durch, stellt der höchsten Liga des zweitgrößten Petanqueverbandes in Europa ein miserables Zeugnis aus.

Ob Elitespieler*innen unserer BuLi oder sich selbst einen Gefallen tun, wenn Sie zweit- oder drittklassig Liga spielen, kann angezweifelt werden. Soviel gute Spieler*innen nach internationalen Maßstäben haben wir in Deutschland nicht, als dass unsere höchste Liga darauf verzichten könnte.


 

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Das Grande Finale PPF vom 16. bis 18. Januar in Frejus ist das erste Großereignis in Frankreichs Boulesaison 2020.

Die Turnierserie Passion Petanque Francaise 2019, besteht aus einer Reihe ausgewählter Veranstaltungen des FFPJP-Boulekalenders. Die bestplatzierten Spieler aus der Rangliste dieser Turniere bilden 16 Dreierteams, die das Grande Finale zum Abschluß der Serie in Frejus bestreiten.

Die dafür notwendige Platzierung unter den besten 48 ist jedoch keine Garantie für eine Teilnahme, die Veranstalter vergeben sogenannte Wild Cards an Teams, die die Attraktivität des Turniers für die Zuschauer erhöhen sollen. Das französische Junioren-Weltmeisterteam bekommt beispielsweise einen jener Kartons und dürfte als Team 16 eine echter Zugewinn sein.

Ob nun der Präsident des Hauptsponsors, ein Immobilien-Unternehmen, ein derart sportliches Zugpferd darstellt, dass es eine Aufstellung in Wild-Card-Team 15 rechtfertigen würde, mag bezweifelt werden. Seine Teammitglieder fürs Finale, Christian Fazzino, als Nr. 50 der Rangliste eigentlich auch nicht qualifiziert und Marco Foyot (30), werden wohl finanziell ausreichend für diesen „Liebesdienst“ entschädigt werden. Sportlich beweisen müssen die beiden Petanqueschlachtrösser sowieso nichts mehr.

Eine ganze Reihe namhafter qualifizierter Spieler fand keine Berücksichtigung in den Teilnehmer-Equipen, Stefano Bruno, Pascal Dionisi, Simon Cortes, Claude Jouffre oder Christian Andriantseheno um einige zu nennen.

Cindy Peyrot die PPF-Ranglistenerste bei den Damen hat in diesem Jahr auch 3 Männerwettbewerbe gewonnen und einige gute Platzierungen erreicht. Für das PPF-Männer-Ranking zählte jedoch nur einer dieser Wettbewerbe. Trotzdem, sie hat ebenso wie beispielsweise die hochgestuften Finalteilnehmer „Dawson“ Dubois, Schroll oder Balliere 12 Punkte erreicht und wäre im Männerfeld gewiss eine echte Attraktion gewesen, mehr zumindest als der Chef eines Immobiliengeschäfts.

Quelle: PPF

Hier das Grande-Finale-Starterfeld der Männer.


 

img5df25dccd8622Ziemlich fokussiert. Foto: boulistenaute.com

 

Seit mehr als 10 Jahren wertet "Boulistenaute" Sylvain Bonnet akribisch die Ergebnismeldungen des Französischen Verbandes aus und stellt zum Jahresende auf boulistenaute.com eine Rangliste der erfolgreichsten Spieler*innen des Jahres bei Nationals zusammen.

2019 steht Dylan Rocher zum siebten Mal in 15 Jahren ganz oben. 5 Siege und etliche Topp-Platzierungen ergeben 127 Punkte und reichen dieses Jahr zu Platz 1. Sein bestes Ergebnis gelang ihm 2012 mit 177 Punkten, sein zweitbester Score 146 brachte 2013 jedoch nur einen 2. Rang. Den schafft heuer Henri Lacroix mit 119 Gesamtpunkten (5 Siege), obwohl er etwas kürzer trat. Auf Platz 3 Maison Durk, der eine starke Saison spielte.

Mit Cindy Peyrot und Alison Rodriguez sind auch zwei Damen in der Männerrangliste gut platziert. Das Damenranking führt Cindy mit 6 Siegen und einigen guten Resultaten an. 68 Punkte stehen für sie zu Buche, der Abstand zur Zwoten Celine Lebossé ein einziger Punkt und noch ein  Zählerchen dahinter kommt schon Charlotte Darodes.

Alle Informationen auf boulistenaute.com


 

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Gut zu tun haben Kugelaufleger und Kugelzureicher, denn der Tireur schießt wie am Fließband. Hier Philippe Suchaud, der beim 1000-Kugel-Weltrekord 2016 allein 94 Treffer bei 100 Schüssen beitragen konnte. Foto: Screenshot Video Daily motion.com.

 

SA 21.12. Rumilly / Hochsavoien / FRA • 1000 Kugeln sind am kommenden Wochenende das Ziel, 10 Spitzenbouler teilen sich die Aufgabe, innerhalb einer Stunde möglichst viele davon zu treffen. Jeder Treffer wird mit einem Euro zugunsten der mildtätigen Organisation ILONA honoriert.

ILONA steht dem Petanquesport in Frankreich nahe und hilft, wenn Kinder von Boulern in medizinische, soziale und / oder finanzielle Schwierigkeiten geraten.

2016 hatten in Beziers 10 absolute Toppstars der Szene wie Philippe Quintais, Diego Rizzi, Philippe Suchaud, Claudy Weibel und Dylan Rocher mit 879 Punkten die Messlatte recht hoch gelegt und den gültigen Weltrekord in diesem Showwettbewerb aufgestellt.

An diesem Wochenende versuchen sich jeweils ein Herren-, ein Mixte- und ein Espoirs-Team an der sehr schwierigen Aufgabe, dieses Ergebnis zu toppen. Dagegen erscheint die Hürde für eine 5er-Damenequipe machbarer. Der aktuelle Rekord steht hier bei 311/500. Caroline Bourriaud, Celine Lebosse, Camille Durand, Jenny Rathberger und Chloe Roux werden sich an dieser Bestmarke versuchen.

Mit Lucas Desport, Adrien Delahaye oder Joe Casale beispielsweise, konnten namhafte Kräfte für das Nachwuchsteam gewonnen werden. Gallionsfigur der Männerequipe ist der schussgewaltige Bruno Le Boursicaud, der im Verein mit Alex Mallet, Yann Soeur, Jeremy Pardoen und anderen Cracks versuchen wird, auch ordentlich Geld in den Spendenbeutel von ILONA zu schiessen.

Die Equipe mixte bilden die o.g. fünf Damen sowie die 3 Besten aus den beiden Schießen der Männer und Espoirs. Le Boursicaud ist gesetzt und zur Verstärkung macht auch noch der unverwüstliche 1000-Kugel-Co-Weltrekordhalter Claudy Weibel mit.

Boulistenaute wird bei diesem Spektakel auf dem Boulevard Robert Ramel live dabei sein. Wer sich das Video des Weltrekords von 2016 in Beziers zur Einstimmung zu Gemüte führen will, klickt hier.

Quelle: boulistenaute.com


 

Nur noch die vier Damen, Glaser, Lazaridis, Gabe und Bisoke bilden den derzeitigen Frauenkader des DPV. U.a. wurde Deutschlands derzeit wohl beste Tireurin Anita-Dolores Bathelemy aus dem, im Umbau begriffenen, Spielerinnenpool gestrichen.

Die diesjährige Tir-de-precision-Meisterin wird mit einer Bestleistung von 44 Punkten auf Rang 8 der ewigen DPV-Bestenliste, als beste Frau, geführt. Einem Bericht des Mannheimer Morgen zufolge hat sie sogar schon 52 Punkte geworfen. Weltklasse wäre das. Die Feudenheimerin rangiert derzeit auf Platz 34 der aktuellen DPV-Frauenrangliste.

Die DPV-Trainer-Gilde bevorzugt laut PA.de jüngere Spielerinnen: „Unser Konzept sieht vor, einen jüngeren Kader aufzubauen mit Spielerinnen, die wir noch entwickeln können und die sowohl gut legen als auch schießen“. Damit kann Barthelemy mit ihren 70 Jahren bestimmten Anforderungen naturgemäß nicht mehr entsprechen.

Trotzdem ist es ein reizvoller Gedanke, sich die schußgewaltige Dame, die sich heuer in glänzender Form präsentierte, bei der vergangenen Frauen-WM im Tir-Wettkampf vorzustellen.

2019 Deutsche Meisterin Tir Frauen
2017 Deutsche Vizemeisterin 3:3 Frauen
2008 DM Halbfinale 3:3 Ü55
2007 Deutsche Meisterin 3:3 Frauen
1992 DM Halbfinale 2:2

Quellen: Mannheimer Morgen, DPV und Petanque-Aktuell


 

Futtern im BoulodromeVive la Pétanque, frische Austern für das Fußvolk. Foto Helmut Neumaier.

 

„Auf diesem Planeten kann die Franzosen niemand stoppen“ so kommentiert ein beeindruckter Helmut Neumaier von unserem Nachbarclub PC Ingolstadt das Spitzenspiel der Viertelfinales zwischen den Lyon Canuts und Petanque Genevoise.

IMG 20191201 WA0001Eine kleine Reisegruppe aus unserer Nachbarstadt ist in die Charente gereist um europäischen Petanque-Spitzensport zu erleben. Die Lyon Canuts werden bislang ihrer Favoritenrolle vollauf gerecht. Eine Überraschung ist die Teilnahme der Engländer aus Baldock Town am Viertelfinale, aber auch das Fehlen von Pachy Waterloo BEL, dem Siegerteam aus dem Jahr 2016.

 

Stars zum Anfassen, Gerhard Braun Ingolstädter Schlachtenbummler in Saint Yrieix ist begeistert. Hier mit Lyons Spitzenboulerin, der Exweltmeisterin Mouna Beji aus Tunesien. Foto: Helmut Neumeier.

 

 

Die Ergebnisse der Halbfinales
Lyon FRA - Genf SUI 19:7
Dronero ITA - Karlslunde DAN 17:14
Esch LUX - Baldock ENG 17:14
Monaco MON - Zeist NED 19:7

HF-A
Lyon FRA - Esch LUX 17:4
Monaco MON - Dronero ITA 20:6

Finale. Monaco zwingt die Lyon Canuts in die Triplettes. Nach vier Einzel- und zwei Doublettes-Siegen führen die Seidenweber 14:7. Im Triplette mixte mit Beji, B. Molinas und Mallet gegen Della Pietra, Lelons und Olmos fällt die Entscheidung zugunsten der Franzosen.

Endstand 19:7, die Lyon Canuts holen den Europapokal 2019 gegen CB Monegasque. Ein schönes Abschiedsgeschenk für Fazzino und einige andere Spieler die den Verein verlassen und ein paar Kilometer weiter nach Bron wechseln.


Die Boulefreunde Malsch können doch noch gewinnen, in einem knappen VF halten die Badener das Team aus dem schwedischen Örebro 17:14 nieder, können im Halbfinale aber Pachy Waterloo, den Sieger von 2016 nicht bezwingen. Breslau schlägt Järvenpää und steht gegen Waterloo im Finale. Malsch zusammen mit Järvenpää auf Rang 3.

Die Resultate B:
Örebro SWE - Malsch DEU 14:17
Brünn CZE - Breslau POL 15:16
Waterloo BEL - Pecs HUN 18:0
Järvenpää FIN - Upsciems LAT 19:3

HF-B
Malsch DEU - Waterloo BEL 12:19
Breslau POL - Järvenpää FIN 17:14

Im Finale Waterloo gegen Breslau geben die Belgier nur ein Einzel gegen die unverwüstliche Katarzyna Blasiak ab und machen anschließend den Sack mit nur 2 Doublettes zu. Endstand 16:2.

 

Alle 4 Mannschaften, die an den beiden Finales teilnehmen, Foto Neumaier

Alle Finalisten


 

IMG 20191130 151325Aufmarsch und Begrüssung der Gladiatoren vor den KO-Runden. Foto H. Neumaier

 

FR 29.11. Saint Yrieix s.C. EuroCup Finalrunde • Nach den ersten beiden Runden in den Poules haben sich die Lyon Canuts FRA, Valle Maira Dronero ITA, Riganelli Esch LUX und CB Monegasque MON bereits mit je zwei Siegen für das Viertelfinale der Hauptrunde qualifiziert.

Die Boulefreunde Malsch hatten in Poule 4 im ersten Spiel gegen die Equipe aus Monaco keine Chance, lediglich ein Einzel gewannen die Badener durch Roger Sibka, nach den drei Doppeln war die Partie bereits entschieden, Resultat 2:19.

In Runde 2 im Spiel gegen den zweiten Verlierer der ersten Runde PSC Järvenpää aus Finnland, durften die BF Malsch nach zwei siegreichen Einzeln und drei gewonnenen Doublettes beim Stand von 13:8 auf die Barrage hoffen. Mit zwei Kantersiegen in den Triplettes ,13:2 und 13:1, beendeten die Finn*innen den kleinen Malscher Höhenflug jedoch abrupt. Endstand 13:18. Malsch damit für das B-Turnier (FedCup) qualifiziert, wie auch schon Upesciems LAT, Pecs HUN und Breslau POL.

Järvenpää darf dagegen noch einmal gegen Genf mit Weltmeister Maiky Molinas ran, das in Runde zwo von CB Monegasque mit 21:0 kalt abgeduscht wurde. Die Schweizer Equipe gewann zwar in Runde 1 mit 17:4 gegen die Skandinavier*innen, aber Spiele gegen Finnland können schon speziell sein, wir wir seit der U23-EM wissen. Sicher ist da nix.

Nachtrag:

Die Ergebnisse ider samstäglichen Barrages: Örebro SWE gegen Zeist NED 8:18, Baldock ENG gegen Brünn CZE 18:3, Waterloo BEL gegen Karlslunde DAN 14:17 und Genf SUI gegen Järvenpää FIN 16:5

 

 


 

a07bb170c4a36161aa1f8f4859c19794 MDie Siegerteams der neuen französischen Clubmeister. Foto FFPJP.

 

Insgesamt 24 Mannschaften gingen in den 5 Finalrunden der CNC Open (Männer) und der CNC-F (Frauen) an diesem Wochenende in Saint Yrieix an den Start und spielten in den drei Ligen bei den Männern und zwei bei den Frauen, die französischen Meistertitel aus.

Neuer französischer Clubmeister 2019 in der Liga CNC 1 bei den Männern wurde das Team aus Bassens das sich gegen die favorisierte Equipe des viermaligen Meisters Sully sur Loire durchsetzen konnte. Den Titel in der zweiten Liga CNC 2 gewann das prominent besetzte Arlanc, in CNC 3 triumphierte Brive la G.

In der ersten Frauenliga CNC-F 1 holte sich Palavas les Flots den Titel gegen Marck und in der CNC-F 2 ging die Meisterschaft nach Quentigny.

Die Ergebnisse


 

SA 23.11.2019, Phnom Penh, Finalrunden WM Juniors und Damen •

Die Junioren halten Frankreichs und Europas Ehre hoch und revanchieren sich im Finale der Weltmeisterschaft für die 10:11-Vorrunden-Niederlage gegen Laos. Mit 13:1 fällt das Finalergebnis eindeutig aus. Bronze geht an Thailand, das gegen den Weltmeister ausscheidet und Spanien, das im Viertelfinale die Hoffnungen der Gastgeber zerstört und Kambodscha 2 aus dem Turnier wirft. Kambodscha 1 kann sich nach 3 Vorrunden-Niederlagen nur für das B-Turnier qualifizieren und scheiterte dort bereits im Achtelfinale am späteren Sieger Belgien.

Das DPV-Team mit Sylvana Lichte, Gabriel Huber, Fabio Trampler und Justin Neu folgt den Belgiern durch Siege gegen Polen, Tschechien und Vietnam bis ins Finale, unterliegt jedoch knapp mit 11:13.

Bei den Damen kann Frankreich gegen südostasiatische Teams nicht gewinnen. Nach Vorrundeniederlagen gegen Laos und Kambodscha 2 wandelt Frankreich auf einem wundersamen europäischen Pfad Schweiz-Schweden-Niederlande bis ins Halbfinale, wo Thailand mit 13:4 dem Treiben ein Ende setzt. Ausgerechnet das von der FIPJP für zwei Jahre geächtete Laos verwehrt bei seiner Rückkehr auf internationalen Boden seinen gastgebenden Nachbarn mit 13:6 das Finalteilnahme-Vergnügen, Bronze dürfte nur ein schwacher Trost für die ambitionierten kambodschanischen Damen sein.

Neue Weltmeisterinnen und somit Nachfolgerinnen Frankreichs sind Thailands hochfavorisierte Damen um Thongsri Thamakord mit einem überlegenen 13:4 Sieg über Laos, das damit sein drittes(!) Finale in Phnom Penh verliert.

Ein winziger Trost für das gebeutelte deutsche Damenteam dürfte der überlegene Sieg Kanadas im B-Turnier bedeuten. Nach der DPV-Equipe hatten auch die folgenden Gegnerinnen dem Spiel des Teams um Maryse Bergeron wenig entgegen zu setzen. Die Schweiz musste im Finale gar ein Fanny hinnehmen.

Die Medaillen in Phnom Penh:

Damen Triplette
🥇Thailand, 🥈Laos, 🥉Frankreich, 🥉Kambodscha.
Damen Tir de precision
🥇Ke Leng, CAM, 🥈Thepphakan Bivilak, LAO, 🥉Cherry Thet Khin, MYN, 🥉Yan Jing Wan, CHN.
Junioren Triplette
🥇Frankreich, 🥈Laos, 🥉Thailand, 🥉Spanien.
Junioren Tir de precision
🥇Peempod Rinkaew, THA, 🥈Jean Philippe Buche, MON, 🥉Jarotia Rakotoarivelina, MAD, 🥉Joe Casale, FRA .

Zehn der 16 Medaillen gehen nach Asien, 5 nach Europa und 1 nach Afrika. Thailand erfolgreichste Nation mit 2 x Gold und 1 x Bronze, Laos dreimal Silber.


 

Ke Leng 4times champMit dem Gewinn des vierten WM-Titels nach 2013, 2015 und 2017, krönt sich Kambodschas Petanque-Heroeine Ke Leng zur alleinigen Rekord-Welttitlträgerin im Tir de precision der Damen. Mit ihrem Sieg in Phnom Penh zog sie endgültig an der Französin Angelique Papon vorbei, die 2005, 2007 und 2009 dreimal in Folge gewann. Foto: cambodianess.com

 

Phnom Penh • WM Frauen / Jugend Qualifikation Tir de précision

Justin Neu erzielt bei den Jugendlichen 34 Punkte und verpasst nur knapp den direkten Einzug ins VF, kann in der Repechage aber auf mehr hoffen. MAD, MON, ITA und SWE bereits im VF.

U23-Europameisterin Eileen Jenal erwischt keinen guten Tag und muß sich bei der Quali der Frauen mit 18 erzielten Punkten weit hinten anstellen. Wie die DPV-Hoffnung verpasst auch Frankreichs Vertreterin Daisy Frigara mit nur 18 Punkten die vorderen Ränge und muß nun auf eine überragende Leistung in der Repechage hoffen um doch noch das Viertelfinale zu erreichen.

Glück: Die Zahl der Repechage-Teilnehmerinnen wurde von 16 auf 19 erweitert, weil die Plätze 15 bis 19 (nach den ersten Vier) alle 18 Punkte erreichten. Cambodschas Ke Leng führt das Classement an, auch die Vertreterinnen von Norwegen, Laos und Myanmar bereits für das VF qualifiziert. (Tabellen, Klick auf die Namen) Quelle Boulistenaute

Repechage Damen: Ursprünglich hocheingeschätze Damen wie Daisy Frigara FRA (18/35), Mouna Beji TUN (18/35) oder Mathilda Boström SWE (21/34) kämpfen vergeblich, die Hypothek aus der 1. Runde wiegt zu schwer. Laura Streel BEL (26/40), Nantawan Fueangsit THA (25/37), Jing Yon Wang (CHN) (28/32) und die unverwüstliche Maryse Bergeron CAN (27/31) nutzten die Hoffnungsrunde mit guten Leistungen und stehen im VF. DPV-Starterin Eileen Jenal gelingt im zweiten Anlauf keine Leistungssteigerung (18/21), Platz 21 für die U23-Europameisterin.

Repechage Juniors: Bei den Juniors schafft Peempod Rinkeaw THA mit 46 Punkten den Bestwert in der Repechage sowie der gesamten WM bisher und qualifiziert sich ebenso für das VF wie Joe Casale FRA (35/38), Lihor Khoun CAM (28/41) und ein ausgeglichen werfender DPV-Junior Justin Neu (34/34).

Endrunde Juniors: im Viertelfinale ist für Justin Neu Schluss. Madagaskars Jarotia Rakotoarivelina ist mit 30:19 deutlich besser. Ein viergeteilter 5. Rang ist jedoch ein gutes Ergebnis. Den Titel sichert sich Peempod Rinkaew mit 37 zu 15 gegen Monacos Jean Philippe Buche, der sich im HF im Prestige-Duell gegen Joe Casale aus Frankreich mit 43 zu 35 behauptet. Die zweite Bronzemedaille geht an den Madegassen.

Endrunde Damen: Im Tireurwettbewerb der Damen schreibt Ke Leng aus Kambodscha Geschichte, mit ihrem 4. WM-Titel bei den Tireurinnen nach 2013, 2015 und 2017. Finalgegnerin Thepphakan Bivilak aus Laos darf sich beim 36:22 über Silber freuen. Bereits im HF sind die Asiatinnen unter sich, Bronze geht an Cherry Thet Khin aus Myanmar und Yan Jing Wan aus China. Die europäischen Vertreterinnen Laura Streel aus Belgien und Norwegens Ranu Homniam chancenlos in den Viertelfinals.


 

DO 21.11. Phnom Penh, WM 3:3 • Nach zwei knappen Niederlagen am Donnerstag gegen Polen und Japan verpassen die DPV-Junioren das Achtelfinale knapp. Türkei, Tschechien und Dänemark retten sich mit ebenfalls 3 Niederlagen aber dank der höheren Buchholzzahl 14 vor den Deutschen in die KO-Runde. Souverän auf Platz 1 die ungeschlagene Equipe aus Thailand, vor Kambodscha 2, Laos, Marokko und Frankreich. Dem deutschen Team bleibt das B-Turnier. Resultate

Für die deutschen Damen kommt es knüppeldick, zwei hohe Niederlagen gegen Madagaskar und Polen bedeuten einen 42. Gesamtrang in der Vorrundentabelle. Lediglich sechs Teams sind schlechter platziert. Thailand und Kambodscha 2 führen das Klassement an. Kambodscha 1, Schweden, Israel, Vietnam, Laos und Tunesien sind für das Achtelfinale qualifiziert. Die Teams von Platz 9 bis 24, darunter auch Favoriten wie Frankreich, Spanien und Madagaskar müssen in die Cadrage. In dieser Zwischenausscheidung können sich die beiden französischen Teams doch noch für das AF qualifizieren, Spanien, Belgien, Italien oder auch die Schweiz scheiden jedoch aus. Resultate


 

MI 20.11. WM 3:3 Juniors Vorrunde • Nach dem 1. Tag der Vorrunde mit Begegnungen sind die DPV Junioren noch gut dabei. Nach Siegen und Buchholzpunkten mit Polen, Dänemark und Monaco gleich, liegen Gabriel Huber, Silvana Lichte, Fabio Trampler und Justin Neu derzeit auf Rang 10 der VR-Tabelle.

Die Teams Marokko, Thailand, Kambodscha 2 und Laos führen ungeschlagen das Feld an und dürften bereits für die Endrunden qualifiziert sein. Frankreichs hoch eingeschätze Juniors lassen beim 11:12 gegen Laos bereits Federn. Die Gastgeber-Equipe CAM 1 muss nach zwei Niederlagen gegen Madagaskar und Marokko um den Einzug in die Endrunde bangen. Titelverteidiger Madagaskar mit zwei Siegen noch auf Kurs Finalrunde.

Die Ergebnisse des DPV-Teams: DEU - Schweden 13:9, DEU - Spanien 5:13, DEU - Singapur 13:0. In Runde 4 geht es gegen unseren Nachbarverband Polen.

Tabelle und Ergebnisse


MI 20.11. WM 3:3 Damen Vorrunde • Von den 47 Teams die den Kampf um den Titel bei den Damen aufgenommen haben, sind nur noch 6 Teams ungeschlagen. Mit Titelverteidiger Thailand, Spanien, 2 x Kambodscha durchaus Favoriten, mit Italien und Vietnam eher Außenseiterteams.

Die beiden französischen Equipen leisten sich bereits je eine Niederlage, wie auch Belgien oder Tunesien beispielsweise. 5 Teams sind sieglos, darunter die Mongolei mit der Schwerinerin Maya Maizul Nyamaar Maaß.

Das DPV-Team mit momentan nur einem Sieg nicht Fisch, nicht Fleisch und im Hinterfeld der Tabelle platziert. Eileen Jenal, Verena Gabe, Carsta Glaser und Anna Lazaridis müssen nach zwei knappen Niederlagen gegen Malysia und Frankreich 2 sowie einem Sieg gegen das Tabellen-Schlusslicht Brunei auf nun weiterhin anstehende schwächere Gegnerinnen hoffen. Brunei übrigens ein Ausbund an Konstanz mit drei 4:13 Niederlagen.

Die Ergebnisse


 

Mannen 1024x525Das niederländische Meisterpodest 2019 der Männer 3:3. Sind die WM-Teilnehmer 2020 hier schon dabei? Drei der vier Teams machen auch beim Finalweekend Masters mit. Foto NJBB.

 

Für den niederländischen Nachbarverband NJBB beginnt die WM Triplette Herren 2020 in Prilly/Lausanne bereits am 16. und 17. November mit dem Finalweekend Masters 2019 beim Club De Gooiers in Nieuw-Loosdrecht.

Der niederländische Verband NJBB tut sich nicht mit einem Männerkader ab. Platzhirsche von Trainers Gnaden oder besonders konzeptkonforme, nach Bedarf austauschbare Spielertypen spielen nicht so die Rolle in Hollands Männerpetanque. Alte Verdienste sind wert-, Seilschaften zweck- und Vereinsmeierei sinnlos. Der Verband benennt nur für die Altersklassen bis U23 sowie für Frauen und Veteranen jeweils einen Kader, aber eben nicht für die „Mannen“.

Wer zur WM der Männer will, muß sich als Team finden und als Team qualifizieren. Formierte Mannschaften mit max. 4 Spielern, die sich in den Spielen abwechseln können, bestreiten den sogenannten kwalificatiecyclus, heuer bestehend aus 3 Quali-Turnieren sowie der Nederlands kampioenschap Tripletten. Das Meisterteam ist automatisch für diese Endrunde qualifiziert.

Die 7 besten Teams aus dieser Serie dürfen sich neben der Meisterequipe am abschließenden Finalweekend Masters beteiligen. Am ersten Tag werden in zwei „Franse Poules“ jeweils 2 Halbfinalisten ermittelt, die überkreuz in einer HF-Serie von 3 Spielen um den Einzug ins Finale kämpfen. Die beiden Siegerteams fechten im Anschluß den WM-Teilnehmer aus, Modus „Best of Five“. Es wird auf Zeit gespielt, 60 min. plus zwei extra Aufnahmen. Ein zufälliger Gewinner ist eher ausgeschlossen.

Den Siegern bleibt ein halbes Jahr gemeinsame Vorfreude und Vorbereitung auf die WM. Und, die Spieler sind der Maßstab für Strategien und Konzepte. Nicht umgekehrt.


 

74799604 2481024548659798 4544799878546456576 nBPV-Team gewinnt sensationell den DPV-Länderpokal beim ersten großen gemeinsamen Auftritt im neuen azurblauen Outfit. Machen Kleider auch Sieger ;-)? Foto BPV


 

Clermont FerrandDas Siegerteam Clermont-Ferrand, eine erfolgreiche Mischung aus Alt und Jung. Foto: Boulistenaute.com

 

FR 08.11. TdV • Valence d'Agen • Mannschaftswettbewerb

Runde 1: Bonettos Marseille, Topfavorit der Veranstaltung musste in das Endscheidungsschiessen um sich gegen Rumilly, mit Casale, Pardoen, Gervasoni und Le Dantec stark besetzt, durchsetzen zu können. Das einzige Stechen übrigens in der ersten Runde. Rumilly hatte schon beide Doppel gewonnen.

Clermont-Ferrand mit Suchaud und Puccinelli entschied im Triplette die Partie gegen einen Mifavoriten, Team Nizza um Michel Hatchadourian, von Boulistenaute immerhin auf Platz 6 gewettet. Meister Lacroix gewann ebenfalls dank des Triplettesieges die Partie seines Clubs Frejus gegen Valence d’Agen 1. Bei den Begegnungen Lyon gegen Chalons sur Saone 3:1, Vesoule gegen Valence 3:1 und Pau gegen Les Sables d’Olonne 4:0, setzten sich jeweils die vermeintlichen Favoriten durch.

Runde 2: Marseille, das in der ersten Runde schon gewackelt hat, fällt in der zweiten Runde gegen Argeles-Gazost und zwar unsanft mit 0:4. Das Team aus den Pyrenäen mit Kevin Lellouche und Cedric Salvini, ursprünglich weit unter dem Radar der Fachleute. Auch ein anderer Favorit, Frejus unterliegt , aber hauchdünn im Shootout mit 33:34 gegen Clermont-Ferrand. Zuvor hatte Lacroix’ Team mit dem Triplettesieg gegen Suchaud und Co. noch einen 0.2-Rückstand ausgeglichen.

Im VF treffen aufeinander: Argeles-Gazost gegen Vesoul 4:0, Toulouse gegen Palavas les Flots 2+:2, Perigueux gegen Foix 4:0 und Lyon gegen Clermont-Ferrand 1:3.

Im Halbfinale 1 reisst die Erfolgssträhne von Argeles Gazost gegen Toulouse, Endergebnis 1:3. Im 2. Semifinale verliert Aussenseiter Perigueux gegen Favorit Clermont-Ferrand mit 0:4.

Finale: Toulouse (Bonnaud, Faurel, Faurel und Schmitt) gegen Clermont-Ferrand (Chapeland, Beulama, Puccinelli und Suchaud). Nach den beiden Doppeln steht es 1:1, Beulama/Chapeland (C-F) fangen sich gegen Faurel/Faurel (T) eine Fanny und Suchaud/Puccinelli  (C-F) gleichen gegen Bonnaud/Schmitt (T) mit 13:2 aus. Im Triplette haben dann die Underdogs Faurel, Faurel, Schmitt und der eingewechselte Bonnaud keine Chance und verlieren klar mit 4:13 gegen Suchaud, Puccinelli und Chapeland. Gewinner der Trophée des Villes: Clermont-Ferrand.

Sensationelle Leistung aber auch von Toulouse, das mit einem Team von No-names das Finale erreichte. Mit Ausnahme von Paul Faurel, bei RanKing auf Platz 82 geführt, sind die anderen Spieler nicht unter den besten 3000 in Frankreich zu finden.

Hier die Ergebnisse des Hauptwettbewerbs

Das Finale des Grand Prix (B-Turnier) sieht hingegen den Aussenseiter vorn. Valence (Caillot, Garin, Gouilhot und Ferreira) gewinnt gegen Frejus (Cortes, Lacroix, Lacroix und Montoro) mit 2:0.

Beschreibung des Wettbewerbs bei PCN


 

d631ae3a6272cf6ba27483bff57f4767dc7f1a34Lucas Desport, 20 Jahre alt, vom Club EP Mussidan Saint Medard und für die Städtemannschaft von Perigueux am Start, gewinnt den Tireurwettbewerb der Trophée des Villes knapp gegen den für Auch startenden Überraschungsfinalisten Frédéric Cazes (im Hintergrund). Foto Boulistenaute.com

 

DO 07.11. Trophée des Villes • Valence d'Agen • Der dreiundzwanzigjährige Frédéric Cazes, für das Team aus Auch, Dept. Gers am Start, schiesst sich mit 50 Punkten an die Tabellenspitze bei der Qualifikation des Tir de precision-Wettkampfs.

Lucas Desport für Perigeux folgt mit 49 Punkten knapp dahinter auf Rang zwei, vor Philippe Suchaud, der Clermont-Ferrand vertritt mit 45 Punkten. Der hoch eingeschätzte Mickael Bonetto aus Marseille verpasst die KO-Runde mit 32 Punkten deutlich, wie auch Christophe Sarrio, Lyon mit 31. 55+-Europameister Christian Lagarde aus Cahors scheitert mit 40 Punkten hingegen knapp.

Mit 356 erzielten Punkten für die ersten Acht, reicht der diesjährige Vorrundenwettkampf nicht ganz an die Güte der Veranstaltung des Vorjahres heran, als die Top 8 zusammen auf phänomenale 400 Punkte kamen.

Die Viertelfinalbegegnungen der besten Acht. In Klammern die Resultate in der Qualifikation.

Frederic Cazes (50) vs Benjamin Tatu (41) 27:24
Joe Casale (42) vs Vanick Vincent (43) 41:21
Philippe Suchaud (45) vs Sony Even (42) 29:33
Jeremy Leroch (42) vs Lucas Desport (49) 20:35

Halbfinales 1: Frederic Cazes (23/Auch) vs Joe Casale (17/Rumilly) 44:32. Halbfinales 2: Lucas Desport (20/Perigueux) vs Sony Even (Valence d'Agen II/27) 33:22. (In Klammern Alter/Ville).

Finale: Mit Frederic Cazes und Lucas Desport stehen sich die beiden Besten der Vorrunde gegenüber. Im Endspiel kommen die beiden Kontrahenten aber nicht annähernd an ihre Quali-Ergebnisse heran. Desport gewinnt mit 28 zu 26. Quelle: Boulistenaute.com


 

JNM 3 370x210Das EM-Team des Gastgeberverbandes mit Trainer und Verbandsvorstand. Foto BBD.

 

Der Boccia Bund Deutschland war vom 27. bis 31. Oktober Ausrichter der Boccia Europameisterschaft U18. In 5 Disziplinen suchten 11 nationale Verbände ihre neuen Meister*innen. Im Einzel und Doppel bei weiblichen und männlichen Jugendlichen sowie im Doppel gemischt.

Die deutschen Vertreter*innen kamen allesamt aus Bayerisch-Schwaben, einer Hochburg des Bocciasports in Deutschland. Im Wettstreit gegen die europäische Elite waren die Vier Schwaben jedoch chancenlos und kamen in allen Wettbewerben nicht über die Vorrunde hinaus. Lediglich im Mixed gelang dem BBD ein Sieg gegen San Marino.

Italien spielte in der gepflegten Sporthalle der Anna-Pröll-Mittelschule in Gersthofen bei Augsburg die erste Geige und gewann alle 5 Titel. Unser Nachbarland Österreich erwies sich als europäische Bocciamacht und holte einmal Silber und viermal Bronze. Die Slowakei, Ungarn, die Türkei, die Schweiz und Frankreich teilten sich die restlichen Silber- und Bronzemedaillen.

Alle Ergebnisse

Hier die wichtigsten Begegnungen Re-live auf Sportdeutschland.tv


 

Stempel small hellblau

 

  • Erstmals • Vom 4. bis 6. Dezember veranstaltet der französische Verband FFPJP erstmals Championnats de France „Tir de precision“. Ermittelt werden Meister*innen bei Seniors und Juniors/Cadets. Austragungsort ist Valence. An der Endrunde nehmen 24 Männer, 20 Frauen, 14 Juniors masc. und 13 Juniors fem. teil. Die Qualifikationen finden auf Regional- und Departementsebene statt.

     
  • Wo ist was los in Frankreich • Boulistenaute.com veröffentlicht eine Liste mit Links zu den Veranstaltungskalendern 2020 der Departements-Verbände, nach Regionen geordnet. Die Liste ist noch nicht vollständig.

     
  • Martigues, das erste National des Jahres in Frankreich geht an das Meistertrio des Vorjahres Georges Feltain, Kevin Prud’Homme und Claudy Winter. Das Damendoublette gewinnen Emile Chavalier und Beatrice Pesenti. Quelle boulistenaute.com

     
  • Vincent Probst und Vincent Behrens wechseln von der 1. MWKU zum bairisch-fränkischen Bundesligaaufsteiger Mechenhard. Ein gutes Omen für den 1. BC vom Untermain, wenn es nach dem Vornamen der beiden Neuzugänge geht.

     
  • Der DPV legt die Termine und Spielorte für die 5 BuLi-Spieltage 2020 fest. 18.4. Hamburg/Gersweiler, 23.5. Bad König/Zehlendorf und 29./30.8. Düsseldorf.

     
  • MdP Equipe primeur • Dylan Rocher als Primus der Masters-de-Petanque-Rangliste 2019 und somit erster Wahlberechtigter, entscheidet sich bei der Formation seines Teams für Philipp Quintais (Pl.15), Stephane Robineau (Pl.11) und Philippe Suchaud (Pl.19) als Mitspieler. Der Boulefreund vermisst Henri Lacroix, den Co-Weltmeister, Ranglistenzweiten und Dauerpartner von Rocher und Robineau. Boulistenaute josgio hat mit seinem ersten Tip schon mal voll ins Schwarze getroffen. Hat er nun auch mit seiner zweiten Mannschaftsaufstellung recht? Lacroix/Doerr/Philipson/Jouffre? Quelle Quarterback

     
  • Kunstvoll boulen • Im Rahmen der 41. Neuburger Sommerakademie bereitet das Kulturamt Neuburg in Zusammenarbeit mit dem PC Neuburg wieder ein Bouleturnier für die kunstschaffenden Teilnehmer*innen vor. Es ist die 2. Auflage nach dem sehr erfolgreichen Debut 2018. Termin 1. August 2020, 16 Uhr, Karlsplatz, Neuburg.

     
  • Muss nun verdient werden • Der DOSB hat auf seiner Sitzung im Dezember 2019 eine neue Fördersystematik für Nichtolympische Sportarten beschlossen. Dies betrifft auch die Kugelsportarten/Petanque. Die neue Mittelvergabe u.a. aus Steuergeldern des BMI soll sich in Zukunft, analog zum PotAS-System für die Olympischen Sportarten, an sportlichen Erfolgen und Erfolgaussichten bei World Games und Weltmeisterschaften orientieren. Ein neues Vergabesystem war notwendig geworden, weil der Bundesrechnungshof die bisherige Mittelverwendung als undurchsichtig, unsachgemäß und verschwenderisch angeprangert hatte. Der Interessent informiert sich hier.

     
  • Pikantes Derby • Die vierte Runde des französischen Vereinspokals CdFdC ist (nach Zonen) ausgelost. Wie es der Zufall will muß Christan Fazzino mit seinem neuen Club Terraillon Bron ausgerechnet gegen seinen Ex-Arbeitgeber Lyon Canuts ran, den er nach einem erfolgreichen Jahr verlassen hat. Hier alle Paarungen

     
  • SA 18.01. Burgthann, 1. Hallenturnier 2020, Heidrun Karpinski PCNC, Jochen Deml, Michael Hahn beide SGP Nürnberg bleiben nach 4 Runden ungeschlagen und gewinnen vor Peter Krug, Nelly Krug, Werner Härtel sowie Patrick Fournier, Michele Fournier, Markus Hermann. 5 von 26 Teams bleiben ungeschlagen.

     
  • Internationale Meisterschaften 2020

     
  • Die OMV 2020 des BPV findet am Sonntag 09. Februar 2020 um 10.30 Uhr beim ASV Zirndorf in der Vereins-Gaststätte Kaisergarten statt. Schwabacher Straße 51, 90513 Zirndorf.

    Der Präsi-Cup, ein Bouleturnier für die bairischen Vereinsvorstände steigt einen Tag zuvor, am SA 08. Februar 2020 in der Boulehalle Burgthann, Mimberger Straße 101, 90559 Burgthann, Beginn 10:00 Uhr.

     
  • Wie die DPV-Homepage vermeldet, soll zusätzlich zu den bisherigen Aktivenpools ein spezieller DPV-Kader 55+ aufgebaut werden. Gestiegene internationale Anforderungen machen in Zukunft eine qualifizierte Vorbereitung durch den Verband erforderlich. Einen Geldgeber exklusiv für diesen Bereich hat der DPV bereits gefunden, weitere Übungsleiter könnte eventuell der bairische Verband stellen.

     
  • Microboules • In einer Rangliste der kleinsten europäischen Petanqueverbände, innerhalb der mit Winzmitgliedern gesegneten C.E.P., liegt der Verband aus Bosnien-Hercegovina mit sage und schreibe 8 lizensierten Mitgliedern (2 Frauen / 6 Männer) angefochten an der Spitze. Mit weitem Abstand dahinter die Föderationen aus San Marino mit 42 (33/9) und Litauen mit 53 (40/13) Lizenzinhaber*innen. Quelle CEP

     
  • B-Schein • DPV bietet einen Ausbildungslehrgang zum Erwerb der Trainer*in-Lizenz B im Leistungssport Petanque an. Bei der B-Lizenz handelt es sich Ausbildungsstufe zwei im DOSB-Trainerwesen. Voraussetzung für die Teilnahme des Kurses vom 20. bis 24. April 2020 in Ludwigshafen-Oppau ist der Besitz einer gültigen C-Trainer-Lizenz Petanque Leistungssport.

     
  • PCN Vereinsmitglied Erika Rottmüller, mit Lizenz des PCI startend, wurde vom BPV-Sportreferenten M. Ress in die bairische Equipe für den Senioren-Länderpokal 2020 berufen. Zusammen mit Petra Groß, Karola Hermann und Traudl Nickolay-Mari bildet sie das Team Damen 55+ Bericht BPV

     
  • Parlez-vous bavarois ? • 5 von 10 Trainer*innen im aktuellen DPV-Kaderwesen stellt allein der weissblaue Verband. Nach Stefanie Schwarzbach, Philipp Zuschlag, Sebastian Lechner und Andreas Kreile taucht nun auch noch Fritz Gerdsmeier vom BF Niedernberg im Kreis der Bundesübungsleiter auf. Der BPV glänzt zwar, wie ein Blick in die DPV-Rangliste verrät, nicht unbedingt mit der Masse an guten Spieler*innen, verfügt aber ganz offensichtlich über reichlich hochqualifiziertes Trainerpersonal.

     
  • Mehr Vitamin D • Die PCI-Boulder verlegen bis auf Weiteres ihre regelmäßigen Spielübungen am Montag, Mittwoch und Freitag in den sonnigeren Klenzepark. Ihr angestammter Proviantplatz ist derzeit einfach noch zu schattig.

     
  • Zur Vaudoise arena, dem Austragungsort der Petanque WM 3:3 in Prilly/Lausanne/Schweiz findet sich ein informativer Beitrag auf wikipedia.org. Aktuell gehen im nagelneuen Komplex verschiedene Sportveranstaltungen der Olympischen Jugend-Winterspiele 2020 über die Bühne. Auf www.olympicchannel.com lässt sich im Rahmen der Olympiaberichterstattung der eine oder andere Blick auf die Sportanlagen erhaschen.

     

petanque club neuburg


Jahreshauptversammlung 2020 • SA 15. Februar 2020, 17.30 Uhr, Bürgerhaus im Ostend, Berliner Straße 164, 86633 Neuburg. Alle Mitglieder des Petanque Club Neuburg e.V. sind herzlich eingeladen.


Termine neuburgisch


Spiel und Training beim PC Neuburg. Samstag und Dienstag ab 14:00 Uhr auf dem Karlsplatz in der "Oberen Stadt". Gäste, Anfänger, Profis, Kinder, Senioren, Frauen, Männer sind stets willkommen! Sprechen Sie uns an, wir haben immer ein paar Kugeln zur Ausleihe parat und geben gerne einen "Schnellkurs".


Wo wird sonst noch in der Region Boule gespielt?


Ich will Mitglied beim PCN werden!


 

Regeln am Arsch vorbei


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