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Friedhof und Aussegnungshalle der Stadt Germering. Idealer Ort für Besinnung und Kontemplation und, wie uns Boulefreund Fred veranschaulicht, das geeignete Ambiente für sportliche Konzentrationsaufgaben in Abgeschiedenheit. Foto: Stadt Germering

 

Boulefreund Fred Rauch vom 1. BC Germering schrieb uns, dass ihn der bei „Petanque Aktuell“ publizierte Schiesswettbewerb über Facebook angeregt hat, sich ebenfalls an der Aufgabe zu versuchen.

Sein Ort an dem er sich der Herausforderung stellte, war der Friedhof der Stadt Germering. Das Ergebnis, 32 Punkte insgesamt. Freds Problem, er hat keine Zeugen, keine Videoaufzeichnung und wie viele andere Bouler auch, mit Facebook nix am Hut.

Der PCN möchte und kann helfen und eröffnet deshalb unter AKTUELLES ab sofort eine Ergebnisliste der Tireur*innen die sich selbst kontrollieren und setzt vorerst Fred als ersten Teilnehmer mit seinen 32 Punkten auf Platz 1. Alle schiessfreudigen Facebook-Verweiger*innen aus der Region und darüber hinaus sind eingeladen, Freds Herausforderung anzunehmen. Wir sind gespannt, vielleicht geht ja was. Die Liste, publiziert unter Aktuelles (linke Spalte) hier auf der Homepage, bleibt voraussichtlich bis Ende Juni geöffnet.

Die vier oder acht besten Schütz*innen, je nach Gesamtteilnehmerzahl beim "Schiassn dahoam", dürfen sich nach überstandener Coronaepedemie bei einem gemeinsamen Shootout messen. Auch Preise sind angedacht. Ort und Termin werden nach Gegebenheiten beschlossen.

Nachfolgend die Regeln für das selbstkontrollierte "Schiassn dahoam"

Zielkreis, 50 cm Durchmesser mit einer mittig platzierten Ziel-Boulekugel, Abwurfkreise (ebenfalls 50 cm Durchmesser) in 7, 8 und 9 Metern Entfernung (Abstand jeweis Mitte Zielkreis und Innenkante Wurfkreis). Pro Entfernung (beginnend bei 7 Metern) werden nacheinander 10 Schüsse abgegeben, also insgesamt 30 Schüsse. Ziel- und Schusskreise mit den korrekten Maßen können auf dem Boden aufgezeichnet oder sauber in den Boden eingeritzt sein. Natürlich dürfen auch starre Wurfkreise verwendet werden, sind aber speziell als Zielkreis nicht zu empfehlen. 

Und so wird gezählt.

5 Punkte: Treffer, Zielkugel verlässt den Zielkreis und Schusskugel verbleibt im Zielkreis (Carreau).

3 Punkte: Treffer, Zielkugel und Schusskugel verlassen beide den Zielkreis.

1 Punkt: Treffer, Schusskugel berührt die Zielkugel nur und die Zielkugel verbleibt im Zielkreis.

0 Punkte: Schusskugel verfehlt Zielkugel oder Schusskugel schlägt außerhalb des Zielkreises auf. Bitte beachten: Auch eine Kugel die ausserhalb des Zielkreises aufkommt und die Zielkugel trifft ist ungültig.

Eine Schuss- oder Zielkugel hat dann den Zielkreis verlassen, wenn sie mit dem vollen Durchmesser die Kreis-Aussenlinie überschritten hat. Idealerweise sind 150 Punkte möglich. Achtung: Bei der Schiessprüfung muss der/die Tireur*in die in Bayern üblichen und vorgeschriebenen Verhaltensmassregeln zum Schutz vor Ansteckung beachten.

Allez tireurs, Ergebnismeldungen mit vollständigem Namen, Verein, Gesamttrefferzahl und evtl. dem Ort des Schiessereignisses an den Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Wer mag, kann sein Alter angeben. Auf Wunsch tragen wir Teilnehmer*innen auch unter Pseudonym oder mit einen Künstlernamen in die Liste ein.


 

56e45462ec88f08880fe2ed67b433a79abff6eecAm Freitag, den 20. März findet im Vorfeld des Nationals in Puy-en-Velay ein aussergewöhnlicher Tête-à-tête-Wettbewerb in der „Orgel-Halle“ von Espaly Saint-Marcel statt.

Absolute Petanque-Meister wie Philippe Quintais, Philippe Suchaud, Christian FazzinoBruno Le Boursicaud und andere Könner, treten bei diesem Turnier mit 4 Kugeln an. Die weitere Einladungsliste: Damien Hureau, Mickael Bonetto, Sebastien Rousseau, Julien L’Amour, Jeremy Fernandez, Vincent Demuth, Eric Dasnias, Kevin Malbec, Kevin Ghrifa, Jordan Clodic, Dominique Patruno, Ludovic Massoutier und Didier Cailloce. Dazu kommen noch 7 ortsansässige Cracks.

Absolut neu ist es nicht, dass Einzelmatches mit 4 Kugeln gespielt werden. Im vergangenen Jahr genehmigte beispielsweise der franz. Verband für das Endspiel der Odyssee der Champions in Montpellier den Gebrauch von 4 Kugeln. Bruno Le Boursicaud besiegte damals in einem spannenden Match Dylan Rocher mit 13:11.

In Espaly soll jedoch das gesamte Turnier von allen 32 Teilnehmern durchgängig mit 4 Kugeln absolviert werden. Das gab es, wie von den Veranstaltern explizit vermeldet, wohl noch nie. WebTV und boulistenaute.com sind Live dabei.

Die Ankündigung der Veranstaltung flatterte erst heute ins Haus, also scheint das Event bislang von "Corona" noch unbehelligt zu sein. Man wird sehen, ob es so bleibt.


 

SA 07.03.2020, Grand Prix de Viernheim • Der Grand Prix d’Allemagne, Deutschlands Dachmarke für lizenzfreie Jedermannturniere startet kurioserweise mit einem lizenzpflichtigen Event in die Saison. Die Veranstaltung ist gleichzeitig als DPV-Masters deklariert, dem ersten des Jahres, von insgesamt 9 deutschen DPV-Petanque-Ranglistenwettbewerben.

Das Turnier für Triplettes ausgeschrieben, bietet Lizenzinhaber*innen die erste Möglichkeit, gleichzeitig Punkte für die DPV-Rangliste, die hessische Rangliste und die offene GdA-Rangliste zu ergattern.

Der PC 1984 Viernheim richtet aus. Der DPV nutzt die Veranstaltung als Wettkampftraining für nicht näher bezeichnete Espoirs-Formationen. Der hessische Verband verkündet das Turnier als lizenzfrei.


 

Mas Coulet Parking

International de Sète. Noch sind Autos in der Überzahl am Parking Mas Coulet. Foto: icisete.fr

 

In Frankreich ist die Saison in vollem Gange. Einige Nationals, darunter 2 Qualifikationsturniere für die Master de Petanque 2021 sind bereits entschieden. Der Coupe de France des Clubs 2019/2020 hat die Sechzehntel- und Achtelfinals absolviert und erlebt in zwei Wochen mit dem "Finale der 8" in Marseille seinen Höhepunkt.

Mit dem International de Sète steigt am kommenden Wochenende auch die Turniersiere Passion Pétanque Française ins Geschäft ein, mit ihrer nun achten Saison. 512 Triplettes umfasst die Meldeliste bei den Männern. 128 Doubletten sind im Damenturnier dabei.

Der DPV hat zwei Équipen gemeldet: Sascha Koch, Marco Lonken und Vincent Probst (Startnr. 13) sowie Sascha Löh, Andre Skiba und Moritz Rosik (17).

Die PPF-Tour staffelt heuer erstmals die Punktevergabe und wertet, ähnlich wie die MdP-Serie, ihre Turniere. Das International de Sète fällt mit einem Sternchen in die untere von nun drei Kategorien. Sète-Sieger erhalten 12 Pkt., Finalisten 8 Pkt., HF’en 4 Pkt. und VF’en 2 Pkt. Achtelfinalisten gehen leer aus. Beim 2-Sterne-Supranational in Cannes, am Monatsende lautet der Punkteschlüssel dann 14/10/6/4/2 (bis AF). Die Turniere in Andrézieux-Bouthéon oder Montpellier beispielsweise gehören zur den 3-Sterne-Events, 16/12/8/6/4 Punkte gibt es hier zu erben.

Über das Niveau der Nationals streiten sich die Weisen, die CUP-Rangliste stuft Sète vor Cannes ein. Aber wahrscheinlich ist nicht nur die Besetzung, sondern auch die Höhe des Preisgeldes für PPF bei der Klassifizierung ausschlaggebend. In Sète werden 8.000 € ausgelobt, Cannes gibt mit 10.000 € mehr Geld für weniger Teilnehmer.

Eine 32 Teams umfassende Setzliste wurde sowohl für das Herren- als auch das Damenturnier bereits veröffentlicht. Cedric Jankowski von den Boulefreunden Malsch tummelt sich in der Prominenz. Mit seinen Partnern, den 3:3-Meistern Frankreichs von 2019, Claudy Winter und Kevin Prud’Homme rangiert er auf Setzplatz 13.

Siehe auch unser Beitrag.

PS: Ein freundlicher Leser teilte uns mit, dass Cedric Jankowski seinen Start in Sète wegen des "Coronavirus" absagte. Schade. Bleibt zu hoffen, dass dem Turnier die "annulation" erspart bleibt.


 

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"The wild bunch". Mit Ludo Montoro, Bruno Le Boursicaud, Kévin Malbec und Christophe Sarrio hat Quarterback im wahrsten Sinne des Wortes ein "Wild-Card-Team für die Master-de-Petanque-Kampagne 2020 nominiert. Ziel der Vier das Finale Four in Les-Saintes-Maries-de-la-Mer.

 

Mit der Benennung ihres Teams „Wild-Card“ stehen nun alle Teams fest, die 2020 in 7 Etappen um den Einzug ins "Final Four" in Les Saintes-Maries-de-la-Mer streiten werden.

Vorjahressieger Ludovic Montoro (Nizza) führt eine Équipe an, die nach Meinung von Veranstalter Quarterback die Gegner das Fürchten lehren könnte, zumal mit Christophe Sarrio von den Lyon Canuts ein weiterer Vorjahressieger im Team steht. Ex-MdP-Sieger Bruno Le Boursicaud war zwar schon lange nicht mehr dabei, steht aber, wie seine Siege bei der Odyssee Montpellier oder bei der Trophée des Villes zeigen, als Tireur und Leger wieder voll im Saft. Der vierte Mann, Kevin Malbec ist ein weiterer „Masterssieger“. Schussgewaltig wie BLB kann aber auch er problemlos „Pointeur“.

Diskutiert und teils harsch kritisiert wird im Boulistenauteforum, dass einige topqualifizierte Spieler, wie Tyson Molinas (Rang 5) oder Mederic Verzeaux (10), nicht berücksichtigt wurden. Auch Madagaskar ist weder als Team noch mit Einzelspielern vertreten, obwohl sich Mandimby (18) oder Andriantseheno (22) eine Berechtigung erkämpft haben und FIPJP-Chef Azema im Vorfeld eine Berücksichtigung andeutete. Nach der Nominierung von Italien und Marokko war die Teilnahme eines madegassischen und damit 3. ausländischen Nationalteams aber schon längst nicht mehr wahrscheinlich. Im Falle Molinas ist hingegen durchaus Verständnis für die Verantwortlichen angebracht, solange der Spieler eine schlechte, wenig telegene, Angewohnheit auf dem Platz nicht ablegt. 

Erboste Boulistenauten wollen die Nationalteams raushaben (mit Ausnahme der französischen). Die Top-24 der Qualif-Liste sollten ganz strikt auch die ersten 6 Teams bilden. Die Veranstalter dürften nur das Recht zur Bildung eines einzigen Wild-Card-Teams haben, um mit nichtqualifizierten, evtl. ausländischen, stets aber prominenten Namen die Attraktivität des Starterfeldes für das Publikum zu erhöhen. Eine mit den Etappen wechselnde Équipe locale zur Vervollständigung des Achterfeldes, wie bereits praktiziert, ist hingegen unumstritten.

Alle Infos auf der Homepage Masters de Petanque.


 

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"Die Löwen vom Atlas", im Vorjahr an den späteren MdP-Siegern knapp gescheitert, versuchen es 2020 erneut. Foto: Quarterback

 

Der marokkanischen Equipe gelang während der Masters de Pétanque-Serie 2019 zwar kein einziger Etappensieg, trotzdem konnten sich die Nordafrikaner durch stetige Punktgewinne als Dritte der Vorrunde für das große Final Four qualifizieren.

Hier scheiterten Abd El Mankari, Khalid Benar und Mohamed Ajouad (Bouchgour wurde nicht eingesetzt.) im HF mehr an ihren Nerven als an ihren Gegnern, den späteren Masterssiegern Montoro, Robineau, Sarrio und Bonetto.

Heuer erhalten die Maghrebiner, Vizeweltmeister von 2018, erneut die Gelegenheit mit vielleicht stabilerem Nervenkostüm, zu gewinnen. Veranstalter Quarterback nominierte folgendes Team:

Abdessamad El-Mankari, Mohamed Ajouad, Hodayfa Bouchgour und Neuling Aziz Farouk.

Coach Hafid Alaoui: „Das Masters de Petanque betrachten wir als Spitzenwettbewerb. Letztes Jahr haben wir gezeigt, dass wir mit den Besten mithalten können. Wir wollen schon während der Etappen brillieren und das Finale erreichen“.


 

Matthias Ress (MKWU), Vincent Probst (Mechenhard) und Tobias Müller (BaWü) verpassen mit 12:13 gegen C. Schellekens, O. Djibril und X. Steijns NL nur hauchdünn das Finale beim Triplette Royale in Düsseldorf. Sieger durch Münzwurf D. Fifi BEL, R. Zuidland und N. Claes beide NL durch Münzwurf.

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Abb: Quarterback

 

Masters de Petanque 2020 • 2019 verpasste die Squadra Azzura nach demütigenden Niederlagen zwar noch knapp das Finale der letzten Vier, konnte bei den Europameisterschaft im September aber mit dem hart erkämpften Triplette-Titel gegen Belgien und dem Gewinn der Tir-EM durch Rizzi voll überzeugen.

Die gefeierten letztjährigen Masterssieger Sarrio, Bonetto, Montoro und Robineau enttäuschten hingegen als Team France durch eine unerwartete Niederlage bereits im EM-Viertelfinale gegen Belgien.

Auch die Teilnahme an der Trophee d'Equipe 2019 gestaltete sich zum Triumphzug für die Italiener, als sie sowohl den Doppel- wie auch den Triplettewettbewerb für sich entschieden.

Nun nominiert Sportvermarkter Quarterback die Azzurris erneut für die Teilnahme am Sommerspektakel MdP und gibt dem Team um Capitaine Diego Rizzi somit die Chance, sich 2020 zu rehabilitieren. Coach Ricardo Capaccioni: "Wir haben das Final Four 2019 knapp verpasst. Das war bitter für uns, aber wir werden Abhilfe schaffen“.

Die Equipe d’Italie: Diego Rizzi, Alessio Cocciolo, Florian Cometto und Andrea Chiapello, der das letztjährige Teammitglied Biancotto ersetzt.


 

Der PCN verzichtet auch 2020 wieder auf eine Teilnahme am BPV-Pokal, ruft aber einen als Wanderpokal gedachten Regionalcup für die Donau-Altmühlregion ins Leben.

Gastgeber der ersten Ausgabe soll die Eichstätter Boulegemeinde sein, als Austragungstermin wurde Samstag der 05. September 2020 festgelegt. Gespielt wird im Hofgarten der fürstbischöflichen Sommerresidenz. Eingeladen ist für die Premiere jeweils ein Team der Spielgemeinschaften und Clubs aus Eichstätt, Lenting, Ingolstadt und Neuburg. Die Veranstaltung ist als Breitensportveranstaltung gedacht, gender- und jahrgangsoffen, lizenzfrei, nicht an Ligamannschaften orientiert. Spielmodus: 2 x 3:3 und 3 x 2:2. Jedes Team tritt einmal gegen jedes andere anwesende Team an, absolviert also insgesamt 3 Begegnungen. Die einzelnen Matches sind zeitbeschränkt auf 50 Minuten plus zwei Aufnahmen. Erwünscht ist, dass möglichst viele Spieler*innen zum Einsatz kommen. Einladungen und genaue Ausschreibung in Kürze.


 

 

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Die amtierenden Triplette-Weltmeister, Suchaud, Quintais, Lacroix und Rocher v.l. Foto: FFPJP

 

Die technische Kommission des französischen Petanqueverbandes FFPJP unter Leitung von Jean-Yves Peronnet hat die Titelträger der vergangenen WM in Desbiens/Kanada erneut für die Weltmeisterschaft nominiert. Damit haben Henri Lacroix, Dylan Rocher, Philippe Suchaud und Philippe Quintais die Chance, ihren Titel dieses Jahr im schweizerischen Prilly/Lausanne zu verteidigen. Auch Dylan Rocher, der in Kanada unter äußerst umstrittenen Umständen die Weltmeisterschaft im Präzisionsschiessen gewann, darf sich zur Titelverteidigung wieder in den Abwurfkreis stellen, wo er sich dann hoffentlich auch halten kann.

Titelverteidigungen sind garnicht so selten in der Geschichte der Weltmeisterschaften für Triplettes. Gleich die ersten Champions De Souza, Marcou und Maraval FRA gewannen bis 1963 dreimal in Folge. Auch italienischen und schweizerischen Formationen gelang das Kunststück nacheinander zu gewinnen. Didier Choupay und Daniel Voisin, beide auch schon beim DPV als Trainer engagiert, holten zusammen mit Christian Fazzino beispielsweise zwei Titel in Folge. Philippe Quintais konnte 1995 und 1996 mit Le Dantec und Philippe Suchaud ebenfalls zweimal in Folge gewinnen. Als Krönung setzte er das Triple-Triple 2001, 2002 und 2003 gemeinsam mit Lacroix, Suchaud und Eric Sirot drauf.

Der Formation Henri Lacroix, Philipp Suchaud, Bruno Le Boursicaud und Thierry Grandet hätte sich in die Annalen als alleinige Rekordhalterin eintragen können, wenn der Verband nach den Titelgewinnen 2007, 2008 und 2010 im Jahr 2012 nicht erstmals einen gewissen Dylan Rocher einsetzte. So gewannen zwar Lacroix, Suchaud und Le Boursicaud ihren vierten Titel nacheinander nicht aber Thierry Grandet. Für Rocher war es damals die erste 3:3-Goldmedaille.

240px Philippe QuintaisPhilippe Quintais, 30 Jahre Petanque-WM-Geschichte im Triplette. Foto Robin Druis, wikimedia commons.

Für den 53-jährigen Philippe Quintais, der allerdings im Endspiel 2018 in Desbiens nicht zum Einsatz kam, werden es nun innerhalb von 30 Jahren die fünfzehnten 3:3-Weltitelkämpfe im Triplette als Spieler sein.

Sein erster Auftritt schloss „Le Duc“ 1990 zusammen mit Milcos und Wattiez in Monaco mit einem dritten Rang ab. Der erste Titel gelang aber bereits ein Jahr später mit Schatz und Simoes in Andorra. Weitere Triplette-Titel folgten 1993, 1995, 1996, 1998, 2001, 2002, 2003 und dann erst wieder 2018. Mit weiteren Bronzmedaillen 1997 und 2000 sowie Silber 1992 und 2002 hat Quintais bei jeder Triplette-WM, bei der er mitmachte somit auch Edelmetall gewonnen.

Vergessen werden soll nicht, dass der in Chartres geborenen Rechtshänder das französische Triplette-Team bei den Championnaten 2007 und 2008 als Coach mit zum Titel führte. Quintais' Lieblingsposition ist Milleu, er angelt gern und als Leibspeis' präferiert er "côte de bœuf". Diese Saison ist er beim Petanque Club St Pierre d'Oléron engagiert. Quellen: wikimpedia, boulistenaute, FFPJP.


 

img5cd02c9b16da5Henri Lacroix, 12-facher Weltmeister, Foto boulistenaute,com

 

Die zweite Equipe für die Masters-de-Petanque-Runde 2020 gibt Henri Lacroix selbst bekannt und greift damit der offiziellen Verlautbarung des Veranstalters Quarterback vor.

In sein Team holt der 12-fache Weltmeister den neunundfünzigjährigen Jean-Claude Jouffre. dazu Espoir David Doerr von Petanque Pau Pasteur sowie Kevin Philipson, den franz. Einzel-Meister von 2010.

Die Neuigkeit plauderte, wie im Boulistenaute-Forum zu erfahren war, der Meister bereits am vergangenen Samstag auf seinem privaten Netzwerk-Account aus. Damit nimmt Lacroix nach der Pause 2019, sollte sich die Ankündigung denn bewahrheiten, dieses Jahr wieder sein Startrecht beim „Masters“ wahr. Die Fans werden jubeln.

Boulistenaute-User „josgio“ hatte bereits vor einigen Tagen die Zusammensetzung von Lacroixs Team richtig angekündigt, nachdem er auch mit seinem Tipp für Rochers Équipe schon voll ins Schwarze getroffen hatte. Der PCN berichtete.

Die MdP-Besetzungstipps von Boulistenaute Jean-François Olmos, genannt „josgio“:

Équipe 1: Dylan Rocher (1), Philippe Quintais (15), Philippe Suchaud (19), Stephane Robineau (11).
Équipe 2: Henri Lacroix (2), Jean-Claude Jouffre (24), David Doerr (17), Kevin Philipson (25).
Équipe 3: Maison Durk (3), Jean Feltain (12), Jean Michel Puccinelli (14), Michel Hachadourian (6).
Équipe 4: Christian Fazzino (4), Mickael Bonetto (7), Jeremy Fernandez (8), David Riviera (8). In Klammern jeweils die Platzierung im Qualifikationsranking.

Der französische Verband nominiert angeblich dieses Jahr kein Nationalteam, somit wäre noch Platz für zwei auswärtige Nationalmannschaften sowie für ein Team Wild Card. Es darf weiter gerätselt werden. Quelle boulistenaute.com.


 

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Die drei Silberfinalteams. Foto BC Ratisbonne.

 

Die Spielgemeinschaft PC Sauerlauch & friends holt sich am Samstag überlegen den Sieg bei der Silberendrunde der Regensburger Hallenmeisterschaft vor der SG elf München und dem PC Neuburg.

Spielberechtigt waren die zweitplatzierten Teams der drei vorausgegangenen Vorrundentage der Hallenmeisterschaft des BC Ratisbonne, an denen jeweils 4 Teams teilnahmen. Der PCN, eigentlich nur Vorrundendritter in seiner Gruppe, rückte durch den Verzicht des Vorrundenzweiten PC Buddy Moskau in den Kreis der Spielberechtigten. Bericht und Ergebnisse


 

Männer 3:3 • Nach dem 13:2-Höhenflug im Viertelfinale gegen Team Rocher kommt für Mandimby/Bauer/Sevilla gegen Feltain/Montoro/Renaud der brachiale 1:13-Absturz im Semifinale.

Rajoelison/Bezandry/Monros machen im anderen Halbfinale beim 13:0 ebenfalls sehr kurzen Prozess mit Maurel/Molinas/Even. Und auch im folgenden Finale geht alles sehr fix, Feltain/Montoro/Renaud holen sich mit 13:1 gegen Rajoelison/Bezandry/Monros Preisgeld und Pokal für die Besten und treten die Nachfolge der Vorjahressieger Rocher/Lacroix/Robineau an.

Frauen 3:3 • Das Frauenturnier der Grande 8 entscheidet das Aussenseitertrio Nadja Djabri, Cecile Kozohorsky und Ane-Marie Valmonte für sich. Im Finale unterliegt Team France mit Angelique Colombet, Audrey Bandiera und Sandrine Herlem. Das hartumkämpfte 13:12 im HF gegen die Vorjahressiegerinnen Caroline Bourriaud, Celine Lebosse und Alison Rodriguez hatte wohl zuviel Kraft gekostet. Nadja Djabris Team war im HF gegen Moriotti/Bories/Bauduin siegreich geblieben.

Männer 1:1 • Im Herreneinzel revanchiert sich Dylan Rocher für die Niederlage beim Championnat de France gegen Michel Hatchadourian, 13:5 das eindeutige Ergebnis. Der Sieg bedeutet auch die Wiederholung des Vorjahreserfolges.

Frauen 1:1 • Das Dameneinzelfinale ist nach Meinung des Boulistenaute-Users P06 der beste Teil des Tages. Emma Picard setzt sich in einer ausgeglichenen Partie mit 13:10 gegen Fanja Aubriot durch.

PS: Dass auch für Weltklassespieler das Regelbuch gilt, musste Ludo Montoro erfahren, als er das Cochonnet, allerdings mit ausdrücklicher Billigung des Gegners, ins Aus kickte. Bei einem geglückten Sauschuss des Gegners in der AF-Barrage war das Schweindl an ihm hängen geblieben und somit weiter im Spiel. War zwar gut gemeint, was Montoro tat, aber schlecht gemacht. Die rote Karte durch den Schiedsrichter war korrekt. Dass die Gegner nun gegen das dezimierte Montoro-Team beim Stand von 3:6 das Match aufgaben war eine super faire Geste und hat letztendlich erst den späteren Endspielsieg von Montoros Truppe möglich gemacht.


 

ae8ae011e2c1e26c911cab897914f0c8b03b621dDO/SA 16./18.01. Grande Finale PPF, Frèjus • Herren Achtelfinale Poules •

Die Favoriten des Events, Dylan Rocher, Henri Lacroix und Stephane Robineau schrammen in den AF-Poules haarscharf an einer Blamage vorbei. Nach einer Niederlage gegen die Equipe Maurel, Even, Molinas in der zweiten Partie ihrer Gruppe muß das Meistertrio in die Barrage und zittert sich durch einen knappen 13:12-Sieg gegen Frankreichs Jugendweltmeister-Team mit Casale, Dubois und Scholl noch in die Viertelfinalpoules.

Ebenfalls bereits ausgeschieden sind namhafte Teams wie Fazzino/Foyot/Nallet, Hatchadourian/Pietri/Andriantseheno oder Philipson/Dionisi/Zyskowski.

Viertelfinales

Im VF-Poule A gelingt dem Trio Mandimby/Bauer/Sevilla der große Coup, in der Barrage komplimentieren sie das Meistertrio Rocher/Lacroix/Robineau mit einem deutlichen 13:1 in einer guten halben Stunde aus dem Turnier. Rajoelison/Bezandry/Monros gewinnen ihre beide Poule-Begegnungen und qualifizieren sich so sicher fürs Halbfinale.

Im VF-Poule B lassen Feltain/Montoro/Renaud mit zwei Siegen nichts anbrennen und steigen wie auch Maurel/Molinas/Even, die Barragesieger gegen Cano/Darodes/Dubois, in das Halbfinale auf. Diego Rizzis Team kann nicht reüssieren und sagt mit zwei Niederlagen Ciao.

Hier ein Übersichtlicher Spielplan mit allen Teilnehmer*nnen. Dazu eine Übersicht des 1:1-Turniers der Damen und eine entsprechende Grafik für das Herren-Einzel jeweils mit Ergebnissen. Quellen: PPF, boulistenaute


 

Wie der Boulefreund Berichten auf PA.de entnehmen kann, verliert nach Osterholz Scharmbeck auch Buli-Vizemeister BF Malsch einen Großteil seines Spitzenpersonals.

Zwar halten einige Topp-Leute des Vereins die Klasse und wechseln zu einem BuLi-Aufsteiger, aber andere steigen freiwillig ab und spielen eine oder gar zwei Ligen tiefer. Auch beim Exbundesligisten FT Freiburg ist dieses Phänomen des persönlichen Downsizings zu beobachten. Viele hochkarätige Leistungsträger verlassen den Club um eine Liga tiefer anzuheuern.

Der EuroCup zeigt auch 2019, dass DPV-Spitzenclubs mit europäischer Konkurrenz nicht mithalten können. Niederlagen gegen Nonames aus Winzverbänden machen besorgt. Die Stellungnahme des Malscher Coaches zu den europäischen Mißerfolgen, sein Club käme in der BuLi mit 80% Einsatz durch, stellt der höchsten Liga des zweitgrößten Petanqueverbandes in Europa ein miserables Zeugnis aus.

Ob Elitespieler*innen unserer BuLi oder sich selbst einen Gefallen tun, wenn Sie zweit- oder drittklassig Liga spielen, kann angezweifelt werden. Soviel gute Spieler*innen nach internationalen Maßstäben haben wir in Deutschland nicht, als dass unsere höchste Liga darauf verzichten könnte.


 

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Das Grande Finale PPF vom 16. bis 18. Januar in Frejus ist das erste Großereignis in Frankreichs Boulesaison 2020.

Die Turnierserie Passion Petanque Francaise 2019, besteht aus einer Reihe ausgewählter Veranstaltungen des FFPJP-Boulekalenders. Die bestplatzierten Spieler aus der Rangliste dieser Turniere bilden 16 Dreierteams, die das Grande Finale zum Abschluß der Serie in Frejus bestreiten.

Die dafür notwendige Platzierung unter den besten 48 ist jedoch keine Garantie für eine Teilnahme, die Veranstalter vergeben sogenannte Wild Cards an Teams, die die Attraktivität des Turniers für die Zuschauer erhöhen sollen. Das französische Junioren-Weltmeisterteam bekommt beispielsweise einen jener Kartons und dürfte als Team 16 eine echter Zugewinn sein.

Ob nun der Präsident des Hauptsponsors, ein Immobilien-Unternehmen, ein derart sportliches Zugpferd darstellt, dass es eine Aufstellung in Wild-Card-Team 15 rechtfertigen würde, mag bezweifelt werden. Seine Teammitglieder fürs Finale, Christian Fazzino, als Nr. 50 der Rangliste eigentlich auch nicht qualifiziert und Marco Foyot (30), werden wohl finanziell ausreichend für diesen „Liebesdienst“ entschädigt werden. Sportlich beweisen müssen die beiden Petanqueschlachtrösser sowieso nichts mehr.

Eine ganze Reihe namhafter qualifizierter Spieler fand keine Berücksichtigung in den Teilnehmer-Equipen, Stefano Bruno, Pascal Dionisi, Simon Cortes, Claude Jouffre oder Christian Andriantseheno um einige zu nennen.

Cindy Peyrot die PPF-Ranglistenerste bei den Damen hat in diesem Jahr auch 3 Männerwettbewerbe gewonnen und einige gute Platzierungen erreicht. Für das PPF-Männer-Ranking zählte jedoch nur einer dieser Wettbewerbe. Trotzdem, sie hat ebenso wie beispielsweise die hochgestuften Finalteilnehmer „Dawson“ Dubois, Schroll oder Balliere 12 Punkte erreicht und wäre im Männerfeld gewiss eine echte Attraktion gewesen, mehr zumindest als der Chef eines Immobiliengeschäfts.

Quelle: PPF

Hier das Grande-Finale-Starterfeld der Männer.


 

img5df25dccd8622Ziemlich fokussiert. Foto: boulistenaute.com

 

Seit mehr als 10 Jahren wertet "Boulistenaute" Sylvain Bonnet akribisch die Ergebnismeldungen des Französischen Verbandes aus und stellt zum Jahresende auf boulistenaute.com eine Rangliste der erfolgreichsten Spieler*innen des Jahres bei Nationals zusammen.

2019 steht Dylan Rocher zum siebten Mal in 15 Jahren ganz oben. 5 Siege und etliche Topp-Platzierungen ergeben 127 Punkte und reichen dieses Jahr zu Platz 1. Sein bestes Ergebnis gelang ihm 2012 mit 177 Punkten, sein zweitbester Score 146 brachte 2013 jedoch nur einen 2. Rang. Den schafft heuer Henri Lacroix mit 119 Gesamtpunkten (5 Siege), obwohl er etwas kürzer trat. Auf Platz 3 Maison Durk, der eine starke Saison spielte.

Mit Cindy Peyrot und Alison Rodriguez sind auch zwei Damen in der Männerrangliste gut platziert. Das Damenranking führt Cindy mit 6 Siegen und einigen guten Resultaten an. 68 Punkte stehen für sie zu Buche, der Abstand zur Zwoten Celine Lebossé ein einziger Punkt und noch ein  Zählerchen dahinter kommt schon Charlotte Darodes.

Alle Informationen auf boulistenaute.com


 

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Gut zu tun haben Kugelaufleger und Kugelzureicher, denn der Tireur schießt wie am Fließband. Hier Philippe Suchaud, der beim 1000-Kugel-Weltrekord 2016 allein 94 Treffer bei 100 Schüssen beitragen konnte. Foto: Screenshot Video Daily motion.com.

 

SA 21.12. Rumilly / Hochsavoien / FRA • 1000 Kugeln sind am kommenden Wochenende das Ziel, 10 Spitzenbouler teilen sich die Aufgabe, innerhalb einer Stunde möglichst viele davon zu treffen. Jeder Treffer wird mit einem Euro zugunsten der mildtätigen Organisation ILONA honoriert.

ILONA steht dem Petanquesport in Frankreich nahe und hilft, wenn Kinder von Boulern in medizinische, soziale und / oder finanzielle Schwierigkeiten geraten.

2016 hatten in Beziers 10 absolute Toppstars der Szene wie Philippe Quintais, Diego Rizzi, Philippe Suchaud, Claudy Weibel und Dylan Rocher mit 879 Punkten die Messlatte recht hoch gelegt und den gültigen Weltrekord in diesem Showwettbewerb aufgestellt.

An diesem Wochenende versuchen sich jeweils ein Herren-, ein Mixte- und ein Espoirs-Team an der sehr schwierigen Aufgabe, dieses Ergebnis zu toppen. Dagegen erscheint die Hürde für eine 5er-Damenequipe machbarer. Der aktuelle Rekord steht hier bei 311/500. Caroline Bourriaud, Celine Lebosse, Camille Durand, Jenny Rathberger und Chloe Roux werden sich an dieser Bestmarke versuchen.

Mit Lucas Desport, Adrien Delahaye oder Joe Casale beispielsweise, konnten namhafte Kräfte für das Nachwuchsteam gewonnen werden. Gallionsfigur der Männerequipe ist der schussgewaltige Bruno Le Boursicaud, der im Verein mit Alex Mallet, Yann Soeur, Jeremy Pardoen und anderen Cracks versuchen wird, auch ordentlich Geld in den Spendenbeutel von ILONA zu schiessen.

Die Equipe mixte bilden die o.g. fünf Damen sowie die 3 Besten aus den beiden Schießen der Männer und Espoirs. Le Boursicaud ist gesetzt und zur Verstärkung macht auch noch der unverwüstliche 1000-Kugel-Co-Weltrekordhalter Claudy Weibel mit.

Boulistenaute wird bei diesem Spektakel auf dem Boulevard Robert Ramel live dabei sein. Wer sich das Video des Weltrekords von 2016 in Beziers zur Einstimmung zu Gemüte führen will, klickt hier.

Quelle: boulistenaute.com


 

Nur noch die vier Damen, Glaser, Lazaridis, Gabe und Bisoke bilden den derzeitigen Frauenkader des DPV. U.a. wurde Deutschlands derzeit wohl beste Tireurin Anita-Dolores Bathelemy aus dem, im Umbau begriffenen, Spielerinnenpool gestrichen.

Die diesjährige Tir-de-precision-Meisterin wird mit einer Bestleistung von 44 Punkten auf Rang 8 der ewigen DPV-Bestenliste, als beste Frau, geführt. Einem Bericht des Mannheimer Morgen zufolge hat sie sogar schon 52 Punkte geworfen. Weltklasse wäre das. Die Feudenheimerin rangiert derzeit auf Platz 34 der aktuellen DPV-Frauenrangliste.

Die DPV-Trainer-Gilde bevorzugt laut PA.de jüngere Spielerinnen: „Unser Konzept sieht vor, einen jüngeren Kader aufzubauen mit Spielerinnen, die wir noch entwickeln können und die sowohl gut legen als auch schießen“. Damit kann Barthelemy mit ihren 70 Jahren bestimmten Anforderungen naturgemäß nicht mehr entsprechen.

Trotzdem ist es ein reizvoller Gedanke, sich die schußgewaltige Dame, die sich heuer in glänzender Form präsentierte, bei der vergangenen Frauen-WM im Tir-Wettkampf vorzustellen.

2019 Deutsche Meisterin Tir Frauen
2017 Deutsche Vizemeisterin 3:3 Frauen
2008 DM Halbfinale 3:3 Ü55
2007 Deutsche Meisterin 3:3 Frauen
1992 DM Halbfinale 2:2

Quellen: Mannheimer Morgen, DPV und Petanque-Aktuell


 

Futtern im BoulodromeVive la Pétanque, frische Austern für das Fußvolk. Foto Helmut Neumaier.

 

„Auf diesem Planeten kann die Franzosen niemand stoppen“ so kommentiert ein beeindruckter Helmut Neumaier von unserem Nachbarclub PC Ingolstadt das Spitzenspiel der Viertelfinales zwischen den Lyon Canuts und Petanque Genevoise.

IMG 20191201 WA0001Eine kleine Reisegruppe aus unserer Nachbarstadt ist in die Charente gereist um europäischen Petanque-Spitzensport zu erleben. Die Lyon Canuts werden bislang ihrer Favoritenrolle vollauf gerecht. Eine Überraschung ist die Teilnahme der Engländer aus Baldock Town am Viertelfinale, aber auch das Fehlen von Pachy Waterloo BEL, dem Siegerteam aus dem Jahr 2016.

 

Stars zum Anfassen, Gerhard Braun Ingolstädter Schlachtenbummler in Saint Yrieix ist begeistert. Hier mit Lyons Spitzenboulerin, der Exweltmeisterin Mouna Beji aus Tunesien. Foto: Helmut Neumeier.

 

 

Die Ergebnisse der Halbfinales
Lyon FRA - Genf SUI 19:7
Dronero ITA - Karlslunde DAN 17:14
Esch LUX - Baldock ENG 17:14
Monaco MON - Zeist NED 19:7

HF-A
Lyon FRA - Esch LUX 17:4
Monaco MON - Dronero ITA 20:6

Finale. Monaco zwingt die Lyon Canuts in die Triplettes. Nach vier Einzel- und zwei Doublettes-Siegen führen die Seidenweber 14:7. Im Triplette mixte mit Beji, B. Molinas und Mallet gegen Della Pietra, Lelons und Olmos fällt die Entscheidung zugunsten der Franzosen.

Endstand 19:7, die Lyon Canuts holen den Europapokal 2019 gegen CB Monegasque. Ein schönes Abschiedsgeschenk für Fazzino und einige andere Spieler die den Verein verlassen und ein paar Kilometer weiter nach Bron wechseln.


Die Boulefreunde Malsch können doch noch gewinnen, in einem knappen VF halten die Badener das Team aus dem schwedischen Örebro 17:14 nieder, können im Halbfinale aber Pachy Waterloo, den Sieger von 2016 nicht bezwingen. Breslau schlägt Järvenpää und steht gegen Waterloo im Finale. Malsch zusammen mit Järvenpää auf Rang 3.

Die Resultate B:
Örebro SWE - Malsch DEU 14:17
Brünn CZE - Breslau POL 15:16
Waterloo BEL - Pecs HUN 18:0
Järvenpää FIN - Upsciems LAT 19:3

HF-B
Malsch DEU - Waterloo BEL 12:19
Breslau POL - Järvenpää FIN 17:14

Im Finale Waterloo gegen Breslau geben die Belgier nur ein Einzel gegen die unverwüstliche Katarzyna Blasiak ab und machen anschließend den Sack mit nur 2 Doublettes zu. Endstand 16:2.

 

Alle 4 Mannschaften, die an den beiden Finales teilnehmen, Foto Neumaier

Alle Finalisten


 

IMG 20191130 151325Aufmarsch und Begrüssung der Gladiatoren vor den KO-Runden. Foto H. Neumaier

 

FR 29.11. Saint Yrieix s.C. EuroCup Finalrunde • Nach den ersten beiden Runden in den Poules haben sich die Lyon Canuts FRA, Valle Maira Dronero ITA, Riganelli Esch LUX und CB Monegasque MON bereits mit je zwei Siegen für das Viertelfinale der Hauptrunde qualifiziert.

Die Boulefreunde Malsch hatten in Poule 4 im ersten Spiel gegen die Equipe aus Monaco keine Chance, lediglich ein Einzel gewannen die Badener durch Roger Sibka, nach den drei Doppeln war die Partie bereits entschieden, Resultat 2:19.

In Runde 2 im Spiel gegen den zweiten Verlierer der ersten Runde PSC Järvenpää aus Finnland, durften die BF Malsch nach zwei siegreichen Einzeln und drei gewonnenen Doublettes beim Stand von 13:8 auf die Barrage hoffen. Mit zwei Kantersiegen in den Triplettes ,13:2 und 13:1, beendeten die Finn*innen den kleinen Malscher Höhenflug jedoch abrupt. Endstand 13:18. Malsch damit für das B-Turnier (FedCup) qualifiziert, wie auch schon Upesciems LAT, Pecs HUN und Breslau POL.

Järvenpää darf dagegen noch einmal gegen Genf mit Weltmeister Maiky Molinas ran, das in Runde zwo von CB Monegasque mit 21:0 kalt abgeduscht wurde. Die Schweizer Equipe gewann zwar in Runde 1 mit 17:4 gegen die Skandinavier*innen, aber Spiele gegen Finnland können schon speziell sein, wir wir seit der U23-EM wissen. Sicher ist da nix.

Nachtrag:

Die Ergebnisse ider samstäglichen Barrages: Örebro SWE gegen Zeist NED 8:18, Baldock ENG gegen Brünn CZE 18:3, Waterloo BEL gegen Karlslunde DAN 14:17 und Genf SUI gegen Järvenpää FIN 16:5

 

 


 

Stempel small hellblau

 

  • Teuer • Bis zu 25.000 € Bußgeld drohen. Die Stadt Neuburg listet auf, was Neuburger*innen noch außerhalb ihrer Wohnung tun dürfen.

     
  • Schiassn dahoam • selbstkontrolliert

    1. Am Goldfischteich, PC Neuburg, 60/66 Pkt.

    2. Le Choqueur de crapaud, PC Neuburg, 45 Pkt.

    3. Fred Rauch, 1. BC Germering, 32 Pkt.

    Die Teilnehmer*innen mit Pseudonym sind dem PCN namentlich bekannt. Wir weisen darauf hin, dass das Schiessen in der Entfernungsreihenfolge 7/8/9 Meter absolviert werden muss. Kompetitor*in "Am Goldfischteich" hat eine zweite Serie beginnend bei 9 Metern geworfen und einen besseren Wert erzielt. Gültig ist jedoch nur der Wert, der bei Ausführung in der korrekten Reihenfolge erreicht wurde.

     
  • Weil die olympischen Spiele verschoben wurden, müssen nun auch die Worldgames, die traditionell immer ein Jahr nach den olympischen Sommerspielen stattfinden, verlegt werden. Gastgeber Birmingham / USA empfängt nun erst im Juli 2022 die Sportler der in der IWGA organisierten Sportverbände, darunter auch die Kugelsportler (Petanque, Boccia und Boule Lyonnaise), die sich derzeit mit einer veränderten Verbandstruktur neu organisieren.

     
  • Bullshit • "Wir verhindern gerade, dass ganz Frankreich bis 30. Juni Boule spielt und dann sollen nur eine Woche später alle „Spucker“ im Parc Borely wieder ihren Spass haben können? Was für ein Bullshit!" Originalkommentar von User Corsicaboom im Boulistenaute-Forum zur Ankündigung der Veranstalter von „Mondial à pétanque La Marseillaise“, am Veranstaltungsfahrplan (5.-9. Juli) festhalten zu wollen.

     
  • Boule boomt in Asien • Mit Turkmenistan und Kasachstan sind im letzten Jahr zwei mittelasiatische Petanqueverbände in die asiatischen Föderation ABSC aufgenommen worden. Auch der indische Verband, hat sich 2019 neu erfunden und darf wieder mitmachen. Die Inder, noch Ende 2018 gefeierte Gastgeber der asiatischen Meisterschaften 2:2 in Odisha, waren kurz danach aus unbekannten Gründen suspendiert worden. Mit 28 Mitgliedern ist der asiatische Verband nach der europäischen Föderation zweitgrößter Kontinentalverband innerhalb der FIPJP. Quelle ABSC

     
  • Bouletraining dahoam • Wer sinnvolle und kostenlose Trainingsanleitungen sucht, schaut im Bouleblog von Franz Bröckl nach.

     
  • Petanque aktuell Live • Samstag ab 12.30 Uhr, Gespräche und Viertelfinaldurchgänge im Wettbewerb „Wirbleibenzuhauseshooting“.

     
  • 1001 im Durchschnitt • Mit 31031 Besuchen insgesamt verzeichnete die Homepage des PCN im vergangenen Monat März mehr Zuspruch als jemals zuvor. Tagesspitzenreiter, der 10. März, mit 1439 Klicks. Großes Danke an unsere Leser.

     
  • Le couperet est tombé ce jeudi • Am Donnerstag ist das Hackbeil gefallen. So drastisch beschreibt die FFPJP die Absage aller französischen Meisterschaften 2020 (Petanque und Jeu Provencal) die von Juni bis September stattfinden sollten. Dazu beschließt der französische Verband, offizielle Wettbewerbe auf allen Organisationsebenen der FFPJP, bis mindestens 30. Juni 2020 auszusetzen. Falls sich die Lage zur Jahresmitte bessert, würde den Mannschaftswettbewerben (Ligen, Pokal, etc.) Vorrang bei der erneuten Terminvergabe gewährt werden.

     
  • Der oder das Virus? Der Duden gibt Auskunft und erklärt Hintergründe.

     
  • Nieder mit dem Virus • Mit dem "viralen Schuss-Wettbewerb" gelingt der DPV-Berichterstattung möglicherweise die Lösung im Kampf gegen den Erreger.

     
  • Gesagt ist gesagt: “bereits 17 Boulespieler*innen haben sich an einen stillen Ort begeben und ihre 30 (mal mehr mal weniger) Schuss live auf Facebook abgeliefert.“

     
  • Schlappe für Alfons Hörmann • Der Chef des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Alfons Hörmann (CSU), verliert entgegen allen Erwartungen die Stichwahl um den Landratsposten im Landkreis Oberallgäu. Die Kandidatur von Deutschlands oberstem Sportehrenamtler war u.a. wegen seiner politischen Nähe zu CSU-Innen- und Sportminister Horst Seehofer ziemlich umstritten. Kritiker sahen die Unabhängigkeit des deutschen Sports in Gefahr. Die Allgäuer Wähler*innen lösten das Problem indem sie sich für Indra Baier-Müller (FW) entschieden.

     
  • 100 „beaux gestes“ zeigt boulistenaute.com in einem dailymotion-Video. Anschauen und dann üben, Zeit gäbe es nun in Hülle und Fülle.

     
  • Damen EM 3:3 / TdP verschoben • Wie einem offenen Brief der CEP an die europäischen Verbanände zu entnehmen ist, hat der Europäische Petanque Verband die für 4./7. Juni 2020 geplanten Europameisterschaften Triplette / Tir de precision der Damen in Torrevalega/Spanien vorerst auf den 29. Oktober / 1. November 2020 am gleichen Ort verschoben. Die C.E.P. kündigt auch an, offen und oft zu kommunizieren um die Mitgliedsverbände und deren Präsidenten über die Pläne der C.E.P. auf dem Laufenden zu halten.

     
  • In der Mitgliederliste des BPV ist die SG Petanque Dachau 2020 zwar noch nicht aufgeführt, aber für den BPV-Pokal 2020 schon angemeldet. Dazu passt ein Beitrag in „Dachau aktuell“ über eine neue Pétanque-Bahn im Fondi-Park Dachau.

     
  • BPV Cup 2020 • Gottfried Schaaf, der neue Referent für Breitensport im  BPV, erinnert in einer Mail an den Ablauf der Meldefrist für die Teilnahme am diesjährigen BPV-Pokalwettbewerb am 31. März 2020. Ob, wann und in welcher Form der Cup stattfindet ist jedoch nicht klar. Bisher haben sich 33 Teams aus 24 Vereinen eingeschrieben. 

     
  • Stadtteilfest auf 2021 verschoben • Das für den 16. Mai 2020 in Neuburg geplante Stadtteilfest Schwalbanger wird definitiv abgesagt. Der PC Neuburg hatte noch bei der JHV im Februar beschlossen, sich mit diversen Bouleaktivitäten an der Veranstaltung zu beteiligen. Das Stadtteilfest war als Neuburger Veranstaltung im Rahmen des bundesweiten „Tages der Städtebauförderung 2020“ geplant und soll nun 2021 stattfinden.

     
  • IMG 0204Ein paar Videos von boulistenaute.com auf Dailymotion als Überbrückungshilfe für die kommende Saure-Gurken-Zeit • Ein Klick auf die Gurken zeigt eine Auswahl von Spielen der Trophée l'Equipe.