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Die amtierenden Triplette-Weltmeister, Suchaud, Quintais, Lacroix und Rocher v.l. Foto: FFPJP

 

Die technische Kommission des französischen Petanqueverbandes FFPJP unter Leitung von Jean-Yves Peronnet hat die Titelträger der vergangenen WM in Desbiens/Kanada erneut für die Weltmeisterschaft nominiert. Damit haben Henri Lacroix, Dylan Rocher, Philippe Suchaud und Philippe Quintais die Chance, ihren Titel dieses Jahr im schweizerischen Prilly/Lausanne zu verteidigen. Auch Dylan Rocher, der in Kanada unter äußerst umstrittenen Umständen die Weltmeisterschaft im Präzisionsschiessen gewann, darf sich zur Titelverteidigung wieder in den Abwurfkreis stellen, wo er sich dann hoffentlich auch halten kann.

Titelverteidigungen sind garnicht so selten in der Geschichte der Weltmeisterschaften für Triplettes. Gleich die ersten Champions De Souza, Marcou und Maraval FRA gewannen bis 1963 dreimal in Folge. Auch italienischen und schweizerischen Formationen gelang das Kunststück nacheinander zu gewinnen. Didier Choupay und Daniel Voisin, beide auch schon beim DPV als Trainer engagiert, holten zusammen mit Christian Fazzino beispielsweise zwei Titel in Folge. Philippe Quintais konnte 1995 und 1996 mit Le Dantec und Philippe Suchaud ebenfalls zweimal in Folge gewinnen. Als Krönung setzte er das Triple-Triple 2001, 2002 und 2003 gemeinsam mit Lacroix, Suchaud und Eric Sirot drauf.

Der Formation Henri Lacroix, Philipp Suchaud, Bruno Le Boursicaud und Thierry Grandet hätte sich in die Annalen als alleinige Rekordhalterin eintragen können, wenn der Verband nach den Titelgewinnen 2007, 2008 und 2010 im Jahr 2012 nicht erstmals einen gewissen Dylan Rocher einsetzte. So gewannen zwar Lacroix, Suchaud und Le Boursicaud ihren vierten Titel nacheinander nicht aber Thierry Grandet. Für Rocher war es damals die erste 3:3-Goldmedaille.

240px Philippe QuintaisPhilippe Quintais, 30 Jahre Petanque-WM-Geschichte im Triplette. Foto Robin Druis, wikimedia commons.

Für den 53-jährigen Philippe Quintais, der allerdings im Endspiel 2018 in Desbiens nicht zum Einsatz kam, werden es nun innerhalb von 30 Jahren die fünfzehnten 3:3-Weltitelkämpfe im Triplette als Spieler sein.

Sein erster Auftritt schloss „Le Duc“ 1990 zusammen mit Milcos und Wattiez in Monaco mit einem dritten Rang ab. Der erste Titel gelang aber bereits ein Jahr später mit Schatz und Simoes in Andorra. Weitere Triplette-Titel folgten 1993, 1995, 1996, 1998, 2001, 2002, 2003 und dann erst wieder 2018. Mit weiteren Bronzmedaillen 1997 und 2000 sowie Silber 1992 und 2002 hat Quintais bei jeder Triplette-WM, bei der er mitmachte somit auch Edelmetall gewonnen.

Vergessen werden soll nicht, dass der in Chartres geborenen Rechtshänder das französische Triplette-Team bei den Championnaten 2007 und 2008 als Coach mit zum Titel führte. Quintais' Lieblingsposition ist Milleu, er angelt gern und als Leibspeis' präferiert er "côte de bœuf". Diese Saison ist er beim Petanque Club St Pierre d'Oléron engagiert. Quellen: wikimpedia, boulistenaute, FFPJP.


 

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  • Der Plan • Der DPV hat eine Terminliste National für seine geplanten Veranstaltungen im Neuen Jahr 2021 veröffentlicht. Die Reihenfolge der Meisterschaften hat sich gegenüber „normalen“ Jahren verändert. Ein sogenanntes DPV Boule-Event vom 13. bis 15. August in Hachen ist neu aber nicht näher beschrieben.

     
  • 69 Petanquevereine • listet der BPV zum Jahresende als Mitglieder auf seiner Homepage. Klarer Boule-Hotspot ist Nurnberg mit 5 aufgeführten Clubs, die Landeshauptstadt nur zweiter Sieger mit 4 Vereinen. Ansbach, Augsburg, Fürth, Regensburg und Schweinfurth sind jeweils zweimal dabei.

     
  • Weissblauer Jahresrückblick • Mit 2020 geht ein bemerkenswertes bayerisches Boulejahr zu Ende. Sportlich tat sich wenig, wirklich langweilig ist es trotzdem nicht gewesen. Andrej Jost hat auf seiner Homepage www.petanque-suedbayern.de auch heuer wieder seinen bayerischen Jahresrückblick online gestellt. Der Verfasser der PCN-Homepage durfte sich mit ein paar Worten am Aufsatz beteiligen und möchte damit auch seine Zustimmung zu dieser Reminiszenz zum Ausdruck bringen.

     
  • Weihnachtsgeschenk • Santa Claude (Azema) legt der französisch- und englischsprachigen Boulegemeinde überraschend ein überarbeitetes Pentanque-Regelwerk auf den weihnachtlichen Gabentisch. Allerhand hat sich geändert. Bouler*In darf beispielsweise jetzt auf die Kugel spucken, muss aber zwingend stets die Lage des Schweindls markieren. Bummelant*Innen wird die Zeit verknappt, Wurfkreise dürfen sich nun näher rücken und Schweindl näher an die Karreegrenze. Alle Neuerungen 'raus zu finden bleibt der Findigkeit der Leser*Innen überlassen. Eine Übersetzung fürs deutsche Publikum muß noch warten.

     
  • Lobpreis • In einer wahren Eloge unter dem Titel „Danke schön“ nimmt DPV-Vizepräsident Roderich den internationalen Tag des Ehrenamts (5. Dez.) zum Anlass, ganz unbescheiden zu allererst den Blick des Boulevolkes auf die selbstlose und aufopferungsvolle Tätigkeit der zirka 100-köpfigen DPV-Spitzenfunktionärsriege und damit auch auf sein eigenes Amt zu lenken. Ehre wem Ehre gebührt, was täte die Welt ohne DPV-Funktionäre, wofür sonst hätte die UNO den Volunteer Day for Economic and Social Development lanciert. Quelle DPV

     
  • Wieder aufgestockt • DPV nimmt Tobias Müller und Daniel Reichert in seinen ausgedünnten Männerkader auf. Möglichkeiten für einen Einsatz bei einer internationalen Meisterschaft für den DPV bestünden für die beiden Horber bei der WM 3:3 / 15-18 Juli in Prilly/Schweiz und/oder bei der EM 3:3, / 23-26. Sept. in Albertville/Frankr. Im Frühsommer. Im Zusammenhang mit der Entlassung der Bundestrainer Zuschlag und Peter, hatten die Nationalspieler Moritz Rosik, Marco Lonken, Christoph Fisch, Sascha Löh und Manuel Strokosch im Frühsommer dem DPV die Mitarbeit aufgekündigt und dadurch den Kader arg dezimiert. Quelle DPV

     
  • Noch’n Shop • Nun hat auch der DPV seinen Onlineshop für boulelebensnotwendige Überflüssigkeiten wie Kaffeebecher, Basecaps und Hoodies eröffnet. Unerwartet kritisch äußerst sich allerdings DPV-Pressewart Roderig zur neuen Internetkommerzklitsche. „Das könnt Ihr Euch schenken“ seine Headline zum DPV-Online-Shop. Mit Blick aufs belanglose Sortiment kann man vorbehaltlos zustimmen. Quelle DPV-Homepage

     
  • Wieder da • Nach kurzer Abstinez ist der PC Ingolstadt wieder online.

     
  • BPV Liga 2021 • Der BPV plant für das kommende Jahr 2021 auf Grund der pandemischen Ausnahmesituation einen modifizierten Ligabetrieb. An einem entsprechenden Konzept wird derzeit nach Aussage des Präsidenten Gottfried Schaaf im Verband gearbeitet. Ob die Kontakte zwischen den Spieler*Innen nun durch einen gestrafften Spielmodus oder durch schlankere Ligaspieltage an mehr Orten mit weniger und evtl. kleineren Teams minimiert werden sollen, ist bislang nicht bekannt.

     
  • Männermordend • Nach Präsident Raimund Schmitt und Schiedsrichterobmann Kurt Lößel hat die schwere Arbeit im Vorstand des BPV scheinbar nun das dritte Mitglied der weissblauen Petanqueführungsriege innerhalb von nur neun Monaten verschlissen. Der im Februar gewählte Sportreferent Markus Probst ist spurlos aus der Vorstandsliste auf der BPV-Homepage verschwunden. Der behäbigen Kommunikationsabteilung des BPV hat es darob die Sprache nun vollends verschlagen. Nachtrag: Wie der BPV berichtet, stellt nun auch Finanzvorstand Giorgio Pomillo nach nur einem Jahr sein Amt zur Verfügung.

     
  • Gelöscht • Die „Interessengemeinschaft“ Petanque Club Ingolstadt löscht zum 05. November 2020 ihren Internetauftritt http://www.pc-ingolstadt.wg.am/index/. Über eine neue Homepage oder anderweitig gestaltete Vereinsinformationen für die Öffentlichkeit ist derzeit nichts bekannt. Die gut über 40 Ingolstädter Bouler sind innerhalb des BPV mit je einem Team in der Landesliga Süd und in der Bezirksoberliga Süd spielberechtigt. Quelle PCI

     
  • Dunkelrote Ampel • Der aktuelle 7-Tage-Inzidenzwert liegt im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen derzeit bei 111. Für Veranstaltungen im Freien gilt weiterhin eine Obergrenze von 50 TeilnehmerInnen. Quelle LRA ND-SOB.

     
  • Hof sensationell • Den sogenannten Bayernhältzamm-Cup des BPV gewinnt völlig überraschend das Team der Freien Turnerschaft Hof im Finale gegen den favorisierten Bundesligisten 1.BC Mechenhard 3:2. Im „kleinen“ Endspiel siegt München gegen Fürth. Im HF des Finalturniers in Burgthann hatte sich Hof gegen TV Fürth 1860 und Mechenhard gegen den BuLi-Absteiger 1. MKWU durchgesetzt. Für die Pokal-Endrunde griffen die Veranstalter auf den bewährten Pokal-Austragungsmodus 2x3:3/3x2:2 zurück. Quelle FT Hof

     
  • SA 17.10.2020, Dachau • Guter 7. Platz für unser PCN-Vater-Sohn-Doppel Dieter und David beim „Allerkleinsten Pokal von Dachau 2020“. Nach 4 Runden System Swiss und 2 KO-Runden der besten Vier gewinnen Peter Widmann/Heinz N.N. (Helios Augsburg-Kissing) gegen Christian Ott/Raju Rohde (MKWU/BouPa). Platz Drei für Annette N.N./Bernd N.N. (Helios Augsburg-Kissing). 18 Teams gönnten sich das coronagerechte Vergnügen. Quelle Sigi Khuon.

     
  • Regio-Cup 2020

    Runde 1
    MI 15.07. Ingolstadt vs Lenting 3:2 (57:43)
    SO 05.07. Eichstätt vs Neuburg 3:2 (50:53)
    Runde 2
    SO 09.08. Lenting vs Eichstätt 5:0 (65:32)
    SO 09.08. Neuburg vs Ingolstadt 1:4 (41:56)
    Runde 3
    SO 13.09. Lenting vs Neuburg 3:2 (53:49)
    SO 13.09. Eichstätt vs Ingolstadt 1:4 (51:62)
    Tabelle
    1
      PC Ingolstadt
    3:0
    11:4
    175:135
    2
      BF Lenting
    2:1
    10:5
    161:138
    3
      BK Eichstätt
    1:2
    4:11
    133:180
    4
      PC Neuburg
    0:3
    5:10
    143:159
     
    Finale
    ND SO 27.09. Ingolstadt vs Lenting 4:1 (63:36)
    Kleines Finale
    ND SO 18.10. Neuburg vs Eichstätt 5:0 (65:27)
    Der Sonderpreis Breitensport geht an die BK Eichstätt, die in allen Runden mit Abstand die meisten Spieler*Innen eingesetzt hat.
     
     
  • Die PCoop Sauerlach gewinnt die Vorrunde des Südbayern-Cup vor der SG elf München. Helios Augsburg und Vorwärts Öllerschlössl auf den Plätzen. Im Großen Finale "dahoam" 1. gegen 2. am 11.10. siegt die PCoop mit 4:1 klar gegen die SG elf und holt sich den Pokal. Augsburg und Öllerschlössl/Bad Aibling verzichten auf die Austragung des Kleinen Finales um Bronze. Quelle petanque-suedbayern.de

     
  • Inzidenz-Alarm im Landkreis ND-SOB • Wie die NR in ihrer heutigen Ausgabe, DO, 15.10., mitteilte, wurde mit 52 Coronainfektionen die Alarmgrenze im Landkreis ND-SOB überschritten. Auf Nachfrage teilte uns das LRA mit, dass derzeit für Veranstaltungen eine Obergrenze von 50 Personen gilt. Weil aber die Fallzahlen weiter steigen muss unter Umständen mit weiteren Einschränkungen gerechnet werden. Siehe Allgemeinverfügung des LRA. 

     
  • CdFdC • Nach der Massenveranstaltung „Mondial La Marseillaise“ im französischen Risikogebiet Provence-Alpes-Côte d’Azur steht der Corona-Hotspot Marseille mit der Austragung der Endrunde des Coupe de France des Clubs an diesem Wochenende erneut im Rampenlicht. Acht Clubteams haben es von den ursprünglich über 3.000 angetretenen Mannschaften in die Finalrunde geschafft. „Retortenclub“ FIP Frejus mit den Überfliegern Lacroix, Rocher Saunier, Robineau, Montoro, Renaud etc. ist absoluter Favorit vor Bron und Metz. Titelverteidiger Lyon Canuts hat es schon vorzeitig im Derby gegen Bron zerbröselt. Boulistenaute überträgt live. Quelle FFPJP

     
  • Niemand will es • Der französische Veranstalter Quarterback hat nach der Turnierserie Masters de Petanque und dem Nationenturnier Trophée d’Équipe nun auch die diesjährige Ausgabe der Trophée des Villes für Städtemannschaften wegen der aktuellen Entwicklung der Coronapandemie abgesagt. Geplant war das Turnier für 32 Teams in Grand Synthe/Dünkirchen am nördlichsten Zipfel Frankreichs in der Region Hauts-de-France. Quelle: Quarterback.