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SO 21.07. Tromm • DM 2:2 mixte, zweiter Tag

Der LV Baden-Württemberg bringt 10 Teams ins Achtelfinale. NRW und Berlin(von 3) sind zweimal dabei, dazu je ein Team aus dem Saarland und aus Hessen. Die letzten bairischen Teams, Bay03 Herrmann / Herrmann und Bay06 Probst / Probst scheiden am Samstag im 1/16-Finale aus.

AF: Susi Fleckenstein, mit Abdoulaye Diol als BaWü18 am Start, hat die Pause seit gestern nicht gutgetan. Nach nur 7 Gegenpunkten insgesamt in 4 Spielen am ersten Tag, muss sich die Lindenbergerin gegen BaWü32 Dantung / Cailloin mit 9:13 geschlagen geben.

Eileen Jenal und Sönke Backens BaWü15 spielen überzeugende KO-Runden, nach 13:0 Schaake/Schaake, 13:3 Bohnhoff/Faci (TitelverteidigerInnen) und 13:2 Bouchendouha/Graf stehen sie gegen Weißbäcker / Gotha-Jecle im Viertelfinale. Weiter berzeugend auch der LV Baden-Württemberg. Insgesamt, 6 von 8 Teams im Viertelfinale kommen aus dem Ländle. Rugar/Born Hess01 und Kersten/Wierzoch NRW14 vervollständigen das Feld.

VF:
Kersten / Wierzoch NRW14 13:12 gegen Rugar / Born Hess01
Weißbäcker / Gotha-Jecle BaWü03 3:13 gegen Jenal / Backens BaWü5
Schwander / Hirte BaWü07 13:10 Hess / Müller BaWü08
Lehner / Skiba BaWü12 13:6 gegen Dantung / Cailloin BaWü32

HF:
Jenal / Backens gegen Kersten / Wierzoch 13:2
Schwander / Hirte gegen Lehner / Skiba 1:13

Finale: Lehner / Skiba 13:4 gegen Jenal / Backens

Überraschend deutlich endet das Finale. Andre Skiba, Mixed-Meister von 2014, gewinnt mit seiner jugendlichen Partnerin Mercedes Lehner (2018 Vizemeisterin Tir), verdient und klar mit 13:4 gegen Eileen Jenal und Sönke Backens, die nicht so recht ins Spiel finden. Für Backens ist es der vierte Vizetitel, Jenal nun zweimal Vizemeisterin. Das Siegerduo homogener und in diesem Finale niemals in Gefahr, die 14-jährige Mercedes verdient sich ihren ersten Stern.

Der DPV überträgt live auf Youtube • Die Ergebnisse.


 

SA 20.07. Tromm • DM 2:2 mixte

Bairische Teams nach Abschluss der Poule- und Barragerunden:
Direkt in A: Bay01, Bay02, Bay03, Bay06, Bay07, Bay08 und Bay11. BaWü18 mit Exmeisterin Susi Fleckenstein (Lindenberg) und Abdoulaye Diol.
Über Barrage in A: Bay09,
Über Barrage in B: Bay10, Bay12, Bay13,
Direkt ins B: Bay04, Bay05, Bay14

8 von 14 bairischen Teams in der ersten KO-Runde. Kein Zugewinn an Qualitäts-Startplätzen für das kommende Jahr. Bemerkenswerte Ergebnisse: Bay12 Weihrich/Wischert - Müller/Assane RhPf07 13:0 in der 1. Runde und 2:13 in der Barrage. Weitere 13:0-Resultate für Beil/Stentenbach gegen Petrosi/Petrosi Saar04 und Probst/Probst gegen Nord01 Hasse/Mildahn. Bay13 (!?) Hochwimmer/Hochwimmer zweimal 0:13. Bay03 Herrmann/Herrmann zweimal 13:12 (Ost01 / BaWü13).

A-Turnier KO-Runde 1/32:
2 sind weiter:
Bay03 Herrmann/Herrmann 13:4 gegen Saar02 Schröder/Schröder.
Bay06 Probst/Probst 13:8 gegen Kalies/Kalies Ost02.
BaWü18 Fleckenstein/Diol 13:0 gegen Hartel/Zimmer BaWü13.
6 scheiden aus:
Bay01 Beil/Stentenbach gegen Rajakumar/Rajakumar BaWü11 9:13.
Bay02 Kuball/Probst 7:13 gegen Weßbecher/Lauche Berl01
Bay07 Bischoff/Novina-Jelas 4:13 gegen Fennel/Hodonou Berl03.
Bay08 Kittipong/Rottmüller 8:13 gegen Kersten/Wierzoch NRW14.
Bay09 Mari/Siebentritt 5:13 gegen Hess/Müller BaWü08.
Bay11 Bockelmann/Milautzki 6:13 gegen NRW05 Bell/Mattes.

KO-Runde 1/16:
Alle bairischen Teams scheiden aus: Bay03 Herrmann/Herrmann 1:13 gegen Hess01 Rugar/Born, Bay06 Probst/Probst gegen Koch-Birkmeyer/Scholten-Maghs 7:13.

Stark: Susi Fleckenstein und Abdoulaye Diol schon wieder 13:0, diesmal gegen Margathe/Häuptle BaWü28. VorjahresmeisterInnen ausgeschieden: Bohnhoff/Faci verlieren 3:13 gegen Jenal/Backens BaWü. Baden-Württemberg bringt 10 Teams ins Achtelfinale. NRW und Berlin(von 3) sind zweimal dabei, je ein Team aus dem Saarland und aus Hessen.

B-Turnier, bairischen Teams

VF: Bay04 Kenyeres / Löffler 8:13 gegen Heblich / Dahl Saar07
AF: Bay05 Groß / Groß 4:13 gegen Laukart / Laukart BaWü14
1/16F: Bay12 Weihrich / Wischert 0:13 Beton / Weiser BaWü09
1/16F: Bay14 Ott / Simmelbauer-Ott 5:13 gegen Seitz / Panitz Hess07
1/32F: Bay10 Dudaric-Jelas / Ress 11:13 gegen Kitzmann / Cittlau BaWü20
1/32F: Bay13 Hochwimmer / Hochwimmer 0:13 gegen Helms / Gebauer NRW08

Ergebnisse

 


 

66873801 2807518645957205 8242308589125894144 oHaben gut lachen, Team France gewinnt die vierte Etappe der Masters de Pétanque in Romans-sur-Isère. Foto: Quarterback.

 

DO 18.07.2019 • Romans-sur-Isère • Vierte Etappe der Masters de Pétanque

VF. Die Revanche der Italiener gegen Team Rocher für das 0:13 Gemetzel in Agen schien zu glücken. 11:5 führen die Azzurri, nach 5 Punkten für den Tir-Weltmeister bricht Italiens Widerstand, Endstand 11:13. Auch Team Puccinelli macht Drama gegen Fazzino. Führung Puccinelli, Aufholjagd Fazzinos zum 8:8, dann 5-Punkte-Hammer für Schluss. Team Gasparini wackelt ein bischen gegen Team locale mit Bruno Le Boursicaud, gewinnt aber 13:8. Marokko gelingt zu Beginn der HF-Begegnung 3 Punkte, danach nicht mehr viel, Team France souverän zum 13:4.

Die neuerdings vieldiskutierte Legerfrage? Das VF sieht bei den Siegern wieder den spezialisierten Leger: Robineau L 13/14, S 0/0, Lucien L 19/19, S 0/0, Lamour L 19/24, S 1/1, Feltain L 14/18, S 1,5/2.

In der Platzierungsrunde der Verlierer  wird gekämpft. Die Equipe Locale landet gegen Team Fazzino einen 13:12 Prestigeerfolg und im Treffen der Nationalteams punktet Marokko gegen Italien ebenfalls mit 13:12.

HF. Team Puccinelli weiter stark, nach 11:4-Vorsprung und 5 Punkten für Team Gasparini, Endstand 13:9. Im zweiten Semifinale revanchiert sich Team France überraschend deutlich für die knappe HF-Niederlage in Chateaurenard und zersägt Team Rocher in 4 Aufnahmen mit 13:2. In Agen noch auf hohen Rossen....

Im Finale ist der Höhenflug des Vorjahressiegers vorbei, Team France in der Besetzung Robineau / Sarrio / Bonetto lässt dem Trio Puccinelli / Feltain / Durk beim 13:4 keine Chance.

Tabelle: Team France nun mit 5 Punkten Vorsprung vor Team Rocher, deutlich dahinter Italien, Pucinelli und Marokko, Gasparini gibt die Rote Laterne an Fazzino ab. Ausgeschieden ist der jedoch noch nicht, Vielleicht gelingen noch Punkte in Clermont, Cluses und natürlich im heimischen Montluçon.


 

cindy imageCindy Peyrot, Foto midilibre.

 

Nach ihrem 13:0-Finalsieg bei der Französischen Meisterschaft 2:2 der Frauen verstieg sich der Artikelschreiber bei Boulistenaute.com noch zum, vermutlich als Kompliment gemeinten, Kommentar, Cindy Peyrot würde wie ein Mann spielen.

Am vergangenen Nationalfeiertagswochenende trat Cindy nun den Beweis an, dass sie besser als viele Männer spielen kann und gewann zusammen mit Michel Hatchadourian und Franck Polo das International d’Ajaccio, gegen alles andere als Laufkundschaft. Henri Lacroix, Dylan Rocher und Philippe Pietri mussten mit 6:13 im Finale klein beigeben.

In der Geschichte der Qualifikationsturniere für das Masters de Petanque ist dies der erste Sieg einer Frau und eine faustdicke Überraschung. In einem Bouleland, das gerne den kleinen Unterschied zelebriert, bereitet so ein Sieg manch Herren sicher Bauchweh.

Im zweiten Großturnier des Wochenendes, dem Souvenir Mario Foyot in Capbreton bezwang Christian Fazzino zusammen mit Sebastien Rousseau und J.C. Jouffre das Trio Jean-Pierre Tugaut / Lofti Lahmaza / Cedric Mazurie deutlich mit 13:6. Quelle boulistenaute.com

Das Classement Qualificatif für das nächstjährige Masters führt nun Christian Fazzino (44 P.) vor Dylan Rocher mit 40 und Henri Lacroix mit 36 Punkten an.


 

Hauptrunde:
Im Endspiel des Hofgartenturniers München sind Franzosen fast unter sich.
Die Elsässer Mickael und Etienne Feyertag und Jean Pfeffer setzen sich mit 13:9 gegen Marco Kowalski (Petterweil), Valentin Beulama und Steeven Chapeland (beide Arlanc/F) durch.

Regine und Markus Kosche sowie Philipp Butzmann von den Boulefreunden Lenting spielen bei den Großen mit und steigen ohne Niederlage bis in die 4. Runde des Hauptfeldes auf. Das Achtelfinale verpassen sie knapp. In seinem ersten Poulewettkampf besiegt das Lentinger Trio sensationell die späteren Halbfinalisten San, Dragan und Georgi. Chapeau, die Boulefreunde sind damit "Tabellennachbarn" des Bundestrainers mit seinen Nationalspielern Strokosch und Gharany. Jutta Thaller-Neumaier und Erika Rottmüller beide PC Ingolstadt mit Partnerin Barbara Beil (Weilheim) überstehen die Barrage in ihrem Poule nicht.
196 Teams waren in 49 Poules am Start.

94 Teams schrieben sich für das B-Turnier ein, 54 Teams verblieben nach einer Ausscheidungsrunde in der Consolante A, 40 Mannschaften machten in der Trostrunde B weiter.

Trostrunde A:
Sascha und Lara Koch (beide Malsch) sowie Toufik Faci (Düsseldorf) gewinnen das Finale gegen Patrick Fournier, Aziz Chouchi (beide Röthenbach) und Moncef Sliti (MKWU).
Erika Rottmüller (PCI) scheidet mit Jürgen Killi und Cornelia Rall (beide MKWU) im Achtelfinale aus.

Trostrunde B:
Michael, Walter und Anette Wagner (alle Niedernberg) trösten sich am besten und setzen sich gegen Andre Skiba (Freiburg TS), Philipp Geis, Markus Hammer (beide Sandhofen) durch.
Wilfried Bogner PC Neuburg erreicht das Viertelfinale zusammen mit Karin Bader und Gehard Vogel (MKWU). Das Trio verpasst das HF hauchdünn nach hartem Kampf. Quelle MKWU.

Alle Ergebnisse. Videos auf Youtube.

PS 1: Zwei der Sieger des HGT 2019, M. Feyertag und J. Pfeffer sind, wenn man so will, mit Partner Fabrice Yvanes unfreiwillige Paten des MdP-Sieges des Teams Puccinelli im Jahr 2018. Siehe unser Bericht aus dem letzten Jahr vom MdP in Illkirch, der im übrigen wieder zum HGT 2018 führt.

PS 2: Wen der Münchner Hofgarten nicht nur als Boulebahn interessiert, dem sei der Film von Dieter Wieland aus der legendären Reihe „Topographie“ des BR empfohlen (Video auf Youtube).


 

FFPJP CDF TV 2019

Schnelle Truppe. Die Sieger William Stohr, Christian Eckmann und Alain Farjon. Foto FFPJP.

 

MI/DO 10./11.07 • CdF 3:3 veterans • Charnay-lès-Macon (Saone-et-Loire). William Stohr, Christian Eckmann und Alain Farjon hatten es besonders eilig den diesjährigen französischen Titel 3:3 Veterans zu gewinnen.

Im Finale des Championnats der Ü60 machte das Trio aus dem Departement Seine-et-Marne superkurzen Prozess mit ihren bemitleidenswerten Gegnern Norbert Richard, Michel Arnal und Samuel Simon Murcy (Pays de la Loire). 13:0 in drei Aufnahmen lautete das Ergebnis mit dem für die Verlierer depremierenden Spielverlauf von 6:0 / 10:0 / 13:0. Dabei hatten die Unterlegenen im Halbfinale noch überzeugend das Team Christian Lagardes aus dem Turnier geworfen.

Fanny in drei Aufnahmen scheint derzeit Mode zu sein, wie die Final-Ergebnisse beim CdF 2:2 fem. am vorletzten Wochenende oder bei der 3. Etappe der MdP vor 10 Tagen (Rocher vs Italien) anschaulich machen.

Alle Ergebnisse der Veteranenmeisterschaft.


 

la joie de lequipe messonnier qui remporte la finale du mondial la marseillaise a petanque 2019. 4340022Die Sieger von links: Joe Casale, Adrien Delahaye und Patrick Messonier. Foto: N. DEBRU / France TV

 

In einem spannenden und hochklassigen Finale holt sich Patrick Messonier (52), zusammen mit seinen beiden siebzehnjährigen Mitstreitern Adrien Delahaye und Joe Casale den Sieg bei der 58. Ausgabe der Mondial la Marseillaise à Pétanque.

Mit 13:8 bezwingt das ungleiche Trio die Équipe Simon Cortes, Alain Adel und Christophe Bacchin mit 13:8. Zwar zog das Team Cortes 3:0 weg, danach punkteten die späteren Sieger dank der überragenden Legeleistung Messoniers. Als der Leger in Aufnahme 8 kurz schwächelte, kam prompt der Rückschlag mit 4 Punkten für Gegner Cortes. Danach pendelte sich das Spiel wieder zugunsten Messoniers ein. Die Jugendlichen Delahaye (Milleu) und Casale (Tireur) nervenstark als es drauf ankam. Das Terrain, ein gefundenes Fressen für Leger.

Der Spielverlauf: 0:0 / 1:0 / 2:0 / 3:0 / 3:1 / 3:4 / 3:7 / 3:9 / 7:9 / 7:11 / 8:11 / 8:11 / 8:13

Für Patrick Messonier ist es nach 2015 der zweite Triumph bei der „Mondial“. Was die wenigsten wissen, er ist Gründer der Kugelmarke mit dem Stierlogo Toro Petank, die von WeltklassespielerInnen wie Caroline Bourriaud, Claudy Weibel oder Damien Hureau geworfen wird. Adrien Delahaye ist Jugenvizeweltmeister von 2017 und Joe Casale gewinnt U18 Gold und Silber in Almerimar 2018. Der unterlegene Simon Cortes war der Höchstdekorierte im Finale, Weltmeister 2005, zweifacher Französischer Meister, Gewinner der Masters de Petanque und zweifacher Sieger bei der Trophée des Villes. Christophe Bacchin vom A.B. Catalans wird in einer Rangliste seines Departements-Verbandes 66 auf Rang 18 geführt und Alain Adel (L. Honneur) Club Gruissan / CD Aude rangiert auf Platz 36.


 

375370c01bdc06b5ef38b52191cb74f0 L 1Über 4500 Dreier-Équipen stehen im Hauptwettbewerb am Start. Der Modus ist denkbar einfach, wer verliert, scheidet aus. Die Finalisten gehen am Ende über 11 Runden.

Direktübertragungen von der 58. Ausgabe der Mondial la Marseillaise à Pétanque aus dem Parc Borély gibt es von France TV. Deren drittes Programm für die Region PACA sendet live. Dazu präsentiert der Sender Aufzeichnungen, Informationen und Nachrichten vom weltgrößten Bouleturnier.

Einen Live-Ticker, Berichte, Auslosungen und wirklich alle Resultate findet der Sportfreund bei der Online-Ausgabe der Publikation LaMarseillaise, www.lamarseillaise.fr

Marco Foyot, sechsfacher Marseillaise-Sieger und einer der ganz großen Favoriten auf den Sieg verabschiedet sich, welch Ironie, in der sechsten Runde. Keine siebte Runde und auch kein siebter Titelgewinn für den Ex-Weltmeister.

Foto www.lamarseillaise.fr

Robineau/Cano/Usai weiter im Geschäft, auch Mickel Bonettos Team noch überzeugend dabei. Die Teams von Maiky Molinas (im 1/64 gegen Malbec) und Vorjahressieger Puccinelli (1/32) scheiden aus.

Im 1/16tel kommt das Ende für das Team Robineau, Team Malbec verliert im Achtelfinale, von den Promis kämpft sich nur Bonetto durch.

Die Karten werden neu gemischt, hier die Paarungen des VF. Die Sieger heißen Messonier, Bonetto, Dubois und Cortes.

HF: Patrick Messonnier, Adrien Delahaye, Joe Casale besiegen das höher eingeschätze Trio Mickaël Bonetto, Daniel Rizo, David Riviera und bestreiten das Finale gegen die Équipe Simon Cortes, Christophe Bacchin, Alain Adell die sich gegen das Trio Dylan Dubois, Francky Lafleur, Noel Lacroix durchzusetzen vermag.

Damen: Corinne Mattei, Lucette Espinas und Marie Albertini werfen das Nationaltrio Caroline Bourriaud, Allison Rodriguez und Celine Lebosse im Halbfinale aus dem Grand Prix Féminin Derichebourg 2019. Das andere Semi sieht die Équipe mit Daisy Frigara, Cindy Peyrot und Sandrine Herlem gegen Team Chambero als Sieger.

Das heutige Programm zum Abschluss:
14h30 : Finale des GP Féminin Derichebourg, Mattei vs Frigara 4:13.
20h30 : Finale der Mondial La Marseillaise à pétanque 2019, Messonier vs Cortes 13:8

Beteiligte deutsche Spieler listet www.ptank.de auf.


 

SA/SO 06./07.07, Rumilly, CdF 2:2 fem.

Die 17-fache französische Meisterin Angélique Colombet mit Partnerin Isabelle Calchera, Meisterduo von 2017, ist wohl die prominenteste Pouleverliererin, hat aber mit Celine Lebosse eine namhafte Leidensgenossin.

Die Runde der 64 absolvieren alle Favoritinnen. In der Runde der 32 verabschieden sich Herlem (EM 1:1) / Marcourel aber auch Aubriot / Tronche. Die hochgewetteten Cindy Peyrot, Nadja Djabri, M.-C. Virebayre, Ch. Darodes und die Vorjahresmeisterinnen Baussian-Protat / Maillard treffen sich u.a. im Achtelfinale.

AF: Djabri / Kozohorsky müssen gehen, wie auch überraschend Darodes / Poinsot. Im Top-Act des VF unterliegen Virebayre / Lapoutge gegen Peyrot / Biau eindeutig mit 3:13. Baussian-Protat / Maillard sind ab sofort Exmeisterinnen nach ihrer Niederlage gegen Langlais / Roussel. HF: Peyrot / Biau gewinnen 13:3 gegen Jaquet / Douet, Endspielgegnerinnen Apolline Garrien / Chantal Salaris aus Burgund.

Im Finale lassen Cindy Peyrot und Nadege Biau überhaupt nichts anbrennen. Mit 13:0 bereiten sie den Überraschungsfinalistinnen Apolline Garrien / Chantal Salaris einen schmerzhaften Abgang.

Für Peyrot ist es nach dem Titel 3:3 fem. von 2015 die zweite französische Meisterschaft, Biau krönt sich erstmals.


 

SA 06.07, Rumilly, CdF 1:1 masc.

Jeremy Darodes und der neue Mixtemeister und 1:1-Meister von 2007 Christophe Trembleau überstehen ihre Poules nicht.

Die erste KO-Runde der 64 bedeutet Endstation für weitere Prominenz wie Mickael Bonetto, Christophe Sevilla (Meister 2011) oder den Vizemeister von 2018 Manuel Motteyen, da lohnt sich diesmal die lange Reise aus Guyana nicht. Die Runde der 32 überstehen alle Favoriten, mit Ausnahme von Daniel Rizo, dem Champion 2005. Topbegegnung im Achtelfinale Michel Hatchadourian gegen Henri Lacroix. Auch Weibel, Doerr, Rocher, Machnik, Uytterhoeven oder Philippson stehen im „Huitième“.

AF: Der „Roi“ ist derzeit nicht gut drauf. Keine Titelverteidigung für Henri Lacroix, denn Michel Hatchadourian beißt ihn mit 13:9 weg. Alle anderen schon oben genannten Favoriten kommen weiter. VF: Claudy Weibel ist für Michel Hatchadourian der nächste Appetithappen, 0:13, auch Doerr, Uytterhoeven und Rocher im HF: Hier frisst Hatchadourian mit Rocher den nächsten großen Namen und steht gegen Frankreichs Jungstar David Doerr im Finale, der mit Uytterhoeven den letzten Belgier aus dem Bewerb wirft. Finale: David Doerr wird für Hatchadourian die krönende Nachspeise auf einen grandiosen Hauptgang. 13:11 und der erste Einzeltitel.

Der Frankoarmenier ist bereits französischer Meister 3:3 von 2016, siegreich beim Masters de Petanque 2018 und Coupe-de-France-Sieger mit C.A.S.E. Nizza 2018.


 

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Fanny in 3 Aufnahmen, die neue Definition von Triplette. Von links Philippe Suchaud, Dylan Rocher und Emmanuel Lucien. Foto: Masters de Petanque.

 

DO 04.07. Masters de Pétanque • 3. Etappe • Agen.

Eine Équipe Fazzino ohne den Meister stockt gegen Marokko beim 13:4 das magere Punktekonto von 2 auf nun 7 Punkte auf. Mehr ist nicht zu holen, denn HF-Gegner Team Rocher spielt sich mit 13:4 klar ins Finale. Mit dem gleichen Ergebnis gegen die Équipe Locale gelingt vorher auch schon der Sprung ins HF.

Der 13:4-Resultate nicht genug, auch Italien behält so deutlich in seinem VF gegen Team Gasparini die Oberhand. Team France tut sich schwerer, beim 13:10 leisten Pucinelli und Co in 15 Aufnahmen stärkeren Widerstand. Den lässt auch die Squaddra Azurra im 2. HF des Tages nicht vermissen, spreizt sich zum Schluß hin noch ordentlich ein und schlägt die Bleues 13:11, auch weil die Italiener insgesamt besser legen und weil Pointeur Biancotto sein Pendant Montoro klar dominiert. Da hilft die weitaus bessere Schußquote den Franzosen nichts.

Das Finale Rocher gegen Rizzi ist vorbei, ehe es begonnen hat. In drei Aufnahmen (weniger geht nicht) zerlegt die Èquipe des Tir-Weltmeisters jene des Tir-Weltrekordlers innerhalb einer Viertelstunde in ihre Einzelteile. Eine Demonstration, die zeigt, wem denn nun eigentlich der Titel Team France zusteht.

Die Mannschaften Marokko und Gasparini holen sich in der Barrage noch jeweils zwei  Punkte.

Team France und Team Rocher punktgleich mit 20 Zählern auf Platz 1 vor den Nationalteams aus Italien (17) und Marokko (14) .


 

Ein Bericht auf der Homepage des DPV vermeldet eine Neuausrichtung der Spielstrategie deutscher Formationen bei zukünftigen internationalen Auftritten.

Deutsche Teams sollen demnach in Zukunft initiativ, aggressiv und erfrischend offensiv spielen. Dazu wird der Kader umgebaut, nicht ins Konzept passende Spielertypen sind fürderhin entbehrlich. Jan Garner, Jannik Schaake und Pascal Keller, müssen, weil angeblich zu defensiv ausgerichtet, den DPV-Spieler-Pool verlassen.

Andre Skiba, Raphael Gharany, Moritz Rosik und Marco Lonken, eher dem Typ Schiesser zuzuordnen, verkörpern dagegen den für die neue Offensivstrategie geeigneten Phänotyp und wurden bereits für die EM in Bulgarien nominiert.

Wird das neue DPV-Konzept Schule machen? Hat der typische stabile, stoische Leger ausgedient und müssen sich jetzt die Lacroix, Darodes oder Pucinelli um ihre Zukunft sorgen und in Schreckstarre verfallen, wenn sie auf ein DPV-Team treffen? Weil gerade Masters de Petanque läuft, haben wir kurz die Statistiken der Viertelfinalspiele der 3. Etappe in Agen leicht aufbereitet und zusammengefasst um die Rolle des Legers und des Legens dort deutlich zu machen. Klick hier


 

 

FFPJP CDF DMS 2019 2Die Französischen Meister im Doublette mixte 2019, Emilie Dubouchaud und Christophe Trembleau, CD Loiret. Foto: FFPJP.

 

SA/SO 29./30.06 • CdF 2:2 mixte in Limoges • Ein Platz auf der Boulistenaute-Favoritenliste ist bei französischen Meisterschaften in diesem Jahr bislang gleichbedeutend mit einem Platz auf dem Schleudersitz.

Schon im CdF 3:3 Männer blieben alle Topgesetzten vorzeitig auf der Strecke, lediglich Bonetto/Fernandez/Riviera schafften es als Achte der Favoritenliste zu Vizemeisterehren. Beim Championnat fürs gemischte Doppel erwischte es die Etablierten noch schlimmer. Für die an Nummer sieben gewetteten Sandrine Poinsot und Damien Hureau bedeutete als letztem Topduo das Halbfinale Endstation. 10:13 gegen Audrey Bandiera und Rocky Ratqueber (CD Haute Garonne) sind allerdings keine Schande.

Beji/Molinas (2), die Bezwinger der Titelverteidiger Germain/Dath (3) im Sechzehntel, sagen selbst Adieu im Viertelfinale. Saunier/Rocher (1) verabschieden sich unerwartet im Achtel, Laurent/Laurent (5) und Porzer/Hatchadourian (8) im Sechzehntel, Virebayre/Rosati (4) und Denaud/Loy (6) bereits in der Runde der 64.

Im Endspiel stehen nun die Virebayre/Rosati- und Saunier/Rocher-Rausschmeißer Emilie Dubouchaud und Christophe Trembleau, Departementsmeister Loiret 2015 und 2017.

Finalgegner sind die mit französischen und europäischen Titeln geschmückte Audrey Bandiera und Rocky Ratqueber, bislang vorwiegend „departemental“ glänzend. Ein VF bei einem CdF stehen für ihn im Fahrtenbuch.

Emilie Dubouchaud und Christophe Trembleau liegen im Endspiel schnell mit 0:10 hinten, wehren aber das Fanny ab und kämpfen sich ins Spiel. Beim Stand von 7:12 stossen sie ihre Gegner Audrey Bandiera und Rocky Ratqueber rigoros ins Zwölferloch, lassen keine gegnerischen Punkte mehr zu und holen sich nach sensationeller Aufholjagd mit 13:12 die erste gemeinsame Landesmeisterschaft. Gemischtes Doppel ist scheinbar immer für spektakulären Sport gut.

Bemerkenswert: Emilie besitzt derzeit keine Elite-Lizenz, sondern ist „nur“ mit der License Honneur am Start.

Nachtrag: Für C. Trembleau ist es der 4. französische Meistertitel. 1993 Meister bei den Cadets, 2000 zusammen mit Laurent Petit Meister 2:2 und 2007 Champion 1:1. Quellen: FFPJP und Boulistenaute


 

Mit einem Sieg in der letzten Doublette hätte sich der Augsburger BC im Spiel gegen den PCNC Nürnberg noch auf einen sicheren Nichtabstiegsplatz retten können.

Vor der abschließenden Spielrunde der Bayernliga 2019 lagen sechs (6) Mannschaften mit drei gewonnenen Begegnungen nur durch Spiel- und Punktverhältnis getrennt auf den Plätzen 4 bis 9. Augsburg konnte wegen des schlechtesten Spieleverhältnisses nur ein Sieg weiterhelfen. Es hat nicht sollen sein, die Begegnung gegen den Bayernligadino aus der Noris ging knapp 2:3 verloren und so rettete die Datschiburger Niederlage vorerst den Oettingern die Klasse.

Bemerkenswerte Bayernliga: Ein hochüberlegener „Jugendmeister“ Mechenhard auf Platz 1, ein Zwei-Team-Mittelfeld mit Niedernberg und BouPa auf den Plätzen zwei und drei und danach eine Armada von Abstiegskandidaten auf den Plätzen vier bis zehn. Ausgeglichenheit ist ja gut, aber so?

Bemerkenswert auch der zeitnahe Ergebnisdienst auf der BPV-Homepage, da konnte man richtig mitfiebern.

Regensburg sicher und Augsburg vorerst, steigen in die Landesliga Süd ab und beinflussen dadurch den dortigen Auf- und Abstieg. Die LL Nord bleibt vorerst unberührt. Aber erst nach Abschluß der Bundesliga, MKWU 1 liegt derzeit auf einem Abstiegsrang, und der Bundesliga-Aufstiegsrunde werden Auf- und Abstieg in Bayerns Ligagefüge endgültig geklärt sein.


 

IMG 0386Boulespiel auf dem "Proviantplatz" in Ingolstadt. Foto: Marion.

 

SA 22.06.2019 • Letzter Spieltag der LL Süd mit drei Spielrunden in Ingolstadt.

Bereits nach der der vorletzten Runde standen die Absteiger Tegernheim und Etterzhausen fest. Und eigentlich auch die fünfte Mannschaft der MKWU als Meister. Das ausgerechnet Absteiger Etterzhausen der 5. noch die Tour vermasseln würde hielt niemand für möglich.

In der letzten Spielrunde nach Regenunterbrechung spielten die Ostbayern sich den Frust vom Leib und Münchens Fünfte mit 4:1 an die Wand. Damit war der satte Vorsprung bei Siegen und Spielen weg. MKWU 3 hatte durch einen Sieg gegen Sauerlach gleichgezogen. 7 gewonnene Beggegnungen und 31:14 gewonnene Spiele standen für beide Teams zu Buche. München 3 erzielte sogar mehr Gesamtpunkte, aber mit 7 Differenzpunkten mehr hatte MKWU 5 um eine Winzigkeit die Nase vorn. MKWU 4 mit ebenfalls sieben Siegen bei 30 gewonnenen Spielen liegt ganz knapp geschlagen auf Rang 3.

Weilheim, Landsberg und Sauerlach bilden mit jeweils fünf gewonnenen Begegnungen das sehr solide Mittelfeld. Von den Gastgebern gewann PCI 2 gegen Sauerlach und hielt sich mit insgesamt 4 gewonnenen Begegnungen gut. PCI 1 im Vorjahr noch überraschend Vizemeister hat den möglichen Klassenerhalt den zwei Siegen gegen die Absteiger, aber auch dem Gewinn des Vereinsderbys am ersten Spieltag zu verdanken. Steigen allerdings zwei Teams aus Süd-/Ost-Bayern aus der Bayernliga ab, käme auch die Erste der Schanzer in Schwierigkeiten. Endgültig geklärt sein werden Auf- und Abstieg erst durch den weiteren Verlauf der Bundesliga und der Bundesliga-Aufstiegsrunde..

Hier alle Spielergebnisse der Saison und die Abschlußtabelle. Die Unterlagen stellte uns Liga-Spielleiter Sam Semmler zur Verfügung, Danke.

 


 

Bertuch fabelwesenDer mythische Vogel Phönix, der verbrennt und aus seiner eigenen Asche zu neuem Leben erwacht. Abb. wikimedia commons.

 

Lügt Statistik? Den ganzen Sinn oder Unsinn der eigentlich recht unterhaltsamen Statistiken, die in dieser Saison auf der MdP-Homepage die Spielergebnisse begleiten, zeigt sich bei der HF-Begegnung zwischen Team France und der Équipe Rocher.

In beiden Kategorien, Schießen und Legen hat die „neue“ ÉdF in der Addition die besseren Werte, aber beim entscheidenenden Endresultat liegen die Weltmeister um Philippe Quintais nach hartem Kampf über 18 Aufnahmen trotzdem mit 13:12 vorn und schaffen den Sprung ins Finale.

Hier kommt ein chancenloses Team Marokko, das in seinem HF locker Italien eliminiert, in fünf Aufnahmen (einmal geht der Stöpsel) mit 0:13 unter die Räder. Das zweite Fanny des Tages übrigens, nach dem 13:0 der Tagessieger gegen die Équipe Locale in Runde Eins. Nach dem desaströsen, punktelosen Auftritt in Nevers, kommt die Équipe Rocher damit zurück wie Phönix aus der Asche. Die Frage ob die Hereinnahme von Philippe Suchaud für Emmanuel Lucien dieses Wunder bewirkte, kann der Boulefreund möglicherweise nach ausführlichem Studium der Statistiken beantworten.

Eine 12:11-Führung und das Recht vorzulegen, kann, das zeigen Spiele auf sehr hohem Niveau, durchaus eine schwere Hypothek sein. Wir kennen es als Zwölferloch. Neben der Équipe de France im HF macht diese Erfahrung auch Christian Fazzino mit seinem Team im VF gegen Italien. Daß der alte Fuchs ausgerechnet in Chateaurenard, der Burg des Fuchses komplett ohne Punkte bleibt, gestattet uns nun dieses Wortspiel.

Neben Fazzinos Truppe gegen Team Gasparini bleibt auch die Équipe Locale gegen Puccinelli/Durk/Hervo sieg- und punktelos.

Team Frankreich führt auch nach der HF-Niederlage mit 15 Punkten weiter das Classement der MdP an, überraschenderweise vor Team Marokko sowie den punktgleichen Teams Italia und Rocher. Team Fazzino am Schluß mit 2 Punkten.


 

Mit dem Logo des Fußballchampionsleague-Siegers Liverpool FC auf der T-Shirtbrust siegte sich Team BaWü13 mit Sönke Backens, Mathias Laukart und Tobias Fehrenbach fast sensationell durch Poules und KO-Runden der Deutschen Meisterschaft in Bad Pyrmont.

Siege beispielsweise über das Saar02-Frauenteam mit seinem One-Unit-Schützling Eileen Jenal, über das BaWü Spitzentrio Koch, Koch, Schaake oder die Titelverteidiger Faci, Niermann, Schumacher führten den ehemaligen DPV-Kaderspieler samt Mitstreiter direkt ins Endspiel der DM. Im Finalspiel gegen die favorisierten Robin Stentenbach, Florian Korsch und Moritz Rosik hatten Backens und Co. immer wieder ihre Chancen und hätten verdient den Titel gewinnen können, aber ein einziger Fehlschuß zur Unzeit kann nun mal im Boule den Unterschied zwischen +5 oder -1 machen. Einmal zögerlich kann einmal zuviel sein. Am Ende steht der dritte Vizetitel für Backens, für Laukart der Zweite, für Fehrenbach der Erste. Den Finalverlierern zum Trost, das Liverpoolwappen steht nicht nur für große Siege, sondern auch für eine spät vergeigte Meisterschaft in der Premier League.

Endspielergebnis 13:10 für das Trio aus Godesberg/Düsseldorf. Die Meister absolvierten übrigens ihren Poule supersouverän mit 26:0 und fertigten auch im Halbfinale das Saar05 Trio Racz, Fisch, Gotha-Jecle zu Null ab, die wiederum in der Runde zuvor den BaWü02-Cracks Orth, Wagner und Reichert ein Fanny verabreichten. Was für ein Wechselbad.

Das beste Bayernteam Bay04, ein verkapptes DPV-Kadertrio mit Löh, Lonken und V.Probst, scheidet im 1/16tel-Finale mit 12:13 gegen BaWü05 mit Hogh, Cecillo, Akbaraly aus.

Alle Ergebnisse auf DPV aktuell


 

Letztes Jahr wurde es vom Verband noch strengstens untersagt, dieses Jahr gab die FFPJP endlich nach und Verbandschef Joseph Cantarelli ließ sozusagen alle Viere gerade sein.

Die Halbfinales der Odyssée der Champions in Montpellier im Tête-à-tête wurden noch mit 3 Kugeln pro Teilnehmer gespielt, wie auch die Vorrunde, in der sich u.a. Henri Lacroix mit 13:7 gegen Weltmeister Maiky Molinas für die knappe 12:13 Niederlage im WM-Endspiel revanchierte. Im Finale ließ dann die Ausnahmegenehmigung des Verbandes das langersehnte Experiment mit vier Kugeln Wirklichkeit werden.

Im spannenden 4-Boules-Endspiel nutzte der erfahrene Bruno Le Boursicaud die neue "Kugelfülle" am besten und setzte sich mit 13:11 gegen Dylan Rocher durch. Der neue "Odysseus", Nachfolger des Vorjahresieger Philippe Quintais, hatte im HF Tyson Molinas besiegt, Dylan Rocher konnte den Vizeweltmeister Henri Lacroix ausschalten.

Die Odyssey des Champions de Montpellier, ein Tête-à-tête-Einladungswettbewerb mit 12 aktuellen und ehemaligen Weltmeistern  fand im Rahmen des Großturniers Mondial de la Pétanque Montpellier im Geschäfts- und Vergnügungsviertel Odysseum der okzitanischen Metropole am Mittelmeer statt.

Ergebnisse der Mondial in Montpellier Männer und Frauen.


 

Sieben von 11 Teams überstehen die Poules bei der DM 3:3 in Bad Pyrmont und steigen ins A-Turnier auf, wo es im KO-Modus weitergeht. Die weißblaue Equipe zeigt sich damit bärenstark und setzt die Vorgaben von Sportchef Ress brav um. Der Lohn, statt 11, darf der BPV nun 13 Teams zur nächstjährigen 3:3-DM schicken.

Bay02 (Herrmann/Hermann/Ress), Bay07 (Möslein/D.Probst/Rosentritt) und Bay10 (Becker/M.Beil Bischoff) gewinnen ohne Niederlage ihre Poules und stehen direkt in der KO-Runde.

Bay03 (Bauer/Behrens/Phophan), Bay04 (Löh/Lonken/V.Probst), Bay05 (Bockelmann/Mari/Sommer) und Bay09 (Annel/Hoppe/P.Zuschlag) nutzen die Barrage als Leiter zum Aufstieg.

Bay01 (Kempf/Kammnig/Nguyen) und Bay06 (C.Probst/M.Probst/S.Probst) verlieren in der Barrage und steigen ab nach B.

Bay08 (Heuft/Platz/Wied) und Bay11 (E.Siebentritt/A.Möslein/Schnatz) scheitern nach zwei Begegnungen in ihren Poules und können auch im B-Turnier weitermachen.

KO-Runde der besten 64 im A-Turnier
Bay04, Bay07 und Bay09 siegen und erreichen damit die Runde der letzten 32

Ihre Spiele verlieren Bay02, Bay03, Bay05 und Bay10 und scheiden aus.

Ergebnisse anderer bairischer SpielerInnen: Luzi Beil MKWU(Berl02 mit Schirmer/Halbach) verliert im 1/32stel-F gegen Hessen01. Patrice Vigneau aus Lindenberg verliert mit BaWü21 in der Barrage seines Poules

Erste KO-Runde 64 B-Turnier
Bay01 verliert und scheidet aus
Bay06, Bay08 und Bay11 ziehen mit Siegen in die Runde der letztem 32 ein.

A-Turnier, Runde der 32 • Bay07 verliert mit 6:13 gegen NRW08, und Bay09 zieht gegen BaWü13 mit 5:13 den Kürzeren. Auch das DPV-Trio Löh/Lonken/V.Probst das unter bairischer Flagge als Bay04 segelt, scheidet aus. Damit ist im AF kein bairisches Team mehr vertreten.

B-Turnier, Runde der 32 •  Bay08 und Bay11 gewinnen ihre 1/16tel -Finales und stehen im AF, das nur Bay11 übersteht und ins VF einzieht.


 

40495152 2125650517477358 7478716781750648832 oMasters de Pétanque in Nevers. Hier ein Foto aus dem Vorjahr, mit den großen Abwesenden der diesjährigen Ausgabe, Henri Lacroix und Team Madagaskar. Foto: Quarterback / Masters de Petanque.

 

Der Mai gehörte international der 5fach-Weltmeisterschaft und in Frankreich den vielen Departements- und Regionalmeisterschaften. Am 5./6. Juni steht nun wieder großes Boulekino auf dem Programm. Die 20. Ausgabe der Turnierserie Masters de Pétanque startet mit ihrer 1. Etappe in Nevers.

Der Veranstalter, die Sportagentur Quarterback aus Marseille, wähnt die Turnierserie gar als Champions League des Pétanque. Zu Recht?

Daß ausgerechnet zur Jubiläumsausgabe der größte Champion des Metiers, Henri Lacroix, obwohl sportlich qualifiziert, nicht dabei ist, schmälert die Attraktivität. Die Gründe des Fernbleibens sind unbekannt. Ausgebrannt wirkt „le roi“ nicht, wie die WM zeigte. In Erinnerung ist aber ein Interview des 10-fachen Weltmeisters auf Boulistenaute.com, in dem der Meister Azemas FIPJP harsch kritisiert, weil sie eine Teilnahme an olympischen Spielen ohne das traditionelle 3:3 Format plante. Ob hier nun ein großes Ego einem anderen großen Ego gram ist? Es darf spekuliert werden.

Schwarzafrikanische Champions fehlen komplett. So quartierte Quarterback bereits im Herbst des vergangenen Jahres die sportlich qualifizierten Madegassen aus, lange bevor die FIPJP dem Verband von der „Großen Insel“ den Garaus machte. Obwohl kommerzielle Veranstaltung, sind die Verflechtungen der Masters mit FFPJP und FIPJP eng. Quarterback selbst preist FIPJP samt Präsidenten als große Förderer der Idee des Masters.

Auch die Abwesenheit asiatischer Weltklassespieler, speziell der Thais, schmälert den Wert des Formats, hier schiebt aber eher der autokratische thailändische Verband selbst seinen Sportlern einen Teilnahmeriegel vor. Bei den Kambodschanern dürfte es ähnlich sein. Der untergetauchte, als kommender Star gefeierte Hicham Boulassal aus Marokko, fehlt als Attraktion hauptsächlich seiner teilnehmenden Nationalequipe, unersetzliche Weltklasse ist er noch nicht.

Ob durch die nationalen Equipen, mit Ausnahme eines Team France, die individuelle Klasse im Teilnehmerfeld wächst, sei dahingestellt. International zusammengesetzte Equipen mit den wirklich Besten aus Frankreich und aus aller Welt, wären für die globale Enthusiastengemeinde ungleich reizvoller. Das Siegerteam von 2017 mit Fazzino (FRA), Weibel (BEL), Rizzi (ITA) und Andriantseheno (MAD) verkörperte die Idee total. Welt- und Kontinentalmeisterschaften sind eigentlich Bühne genug für Nationalteams.

Alle Einzelheiten zu den Masters de Pétanque 2019 auf 36 Seiten Pressedossier.


 

Welchen Nutzen sich die 1. Münchener Kugelwurf Union aus ihrer Wahlwerbung für einen Bewerber zum Europaparlament vor der Europawahl versprach, bleibt ihr Geheimnis, der Vereinsname bekommt damit aber zweifellos eine doppelte Bedeutung.

Dem Spitzenkandidaten einer bairischen Regionalpartei lieh der Münchner Bouleclub nach eigener Darstellung bereitwillig Personal und Know-how für einen Werbeauftritt und gönnte ihm auch noch ein kleinen Bericht auf der Vereinshomepage. Langfristig sind Vorteile aus derartigen Hilfsdiensten natürlich nicht ausgeschlossen.

Kurzfristige Hilfe, vor allem höherer Mächte, hätte der Bundesligamannschaft der MKWU in Raunheim eher gutgetan. Nach drei äußerst knappen 2:3-Niederlagen gegen Niedersalbach, Bad Godesberg und Düsseldorf sackten die Bouler aus Bayerns Landeshauptstadt am 2. Spieltag der Petanquebundesliga in der Tabelle mit 1:5 Punkten fast bis ans Ende durch und belegen nun einen Abstiegsplatz. Nur der  bislang sieglose Aufsteiger BC Tromm ist mit 0:6 Punkten schlechter platziert. Überraschend vorne und als einzige Mannschaft ungeschlagen, Aufsteiger PF Saarbrücken.


 

Stempel small hellblau

 

  • SA/SO 21./22.09.2019 Schüttorf, 17. DM 3:3 der Frauen. Das Finale im B-Turnier bestreitet BaWü06 mit Würthle, Janke und Krieger gegen Nord03 mit Emken, Fuhrmann, Pryzwarra

     
  • EM Tir de précision VF und HF: Frankreichs Christophe Sarrio zieht im Viertelfinale gegen Dores POR den Kürzeren, der wiederum im iberischen Halbfinale gegen Martin ESP ausscheidet. Rizzi ITA schaltet Ferrandez MON und Marchandise BEL aus und fordert im Finale den Spanier.

     
  • EM 3:3/Tir M  Vorrunde 3:3: DEU - BEL 1:13, DEU SLK 13:0, DEU - BUL 13:0, DEU - SCO 13:0, DEU - NED 13:8. Poule-Zwischenrunde: DEU - ISR 13:6, DEU - SLO 7:13, DEU - BEL 3:13. Damit ist Team DEU ausgeschieden und erzielt zusammen mit 7 weiteren Teilnehmern einen 9. Rang. Tir/Quali: DPV-Starter Marko Lonken erzielt in der Qualifikationsrunde 23 Punkte. Mit 36 Punkten im zweiten Durchgang fehlen in der Addition 6 Punkte zum Erreichen der Endrunde. Endergebnis Platz 10.

     
  • Albena hatte bereits 2015 die Petanquemänner zu Gast. Die damaligen 3:3-Europameister hießen Loy, Rocher, Hureau und Lacroix aus Frankreich. Schweiz, Monaco und Spanien auf den Plätzen. Rizzi ITA schoß sich bei den Tireuren zum Titel, Logan BEL, Rocher FRA und Valent SLK folgten dahinter.

     
  • LV Bayern erfolgreich bei der DM Jugend • Einmal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze für Bayerns Nachwuchs bei dem DM in Diefflen. Dazu kommt noch Gold für Gabriel Huber in einer NRW-Junior-Formation. Alle Ergebnisse, detailliert, jetzt auch frei zugänglich auf der Homepage des DPV. Ganze Arbeit von Jan Mensing.

     
  • Frankreich auf Kurs • Nur 12 Punkte insgesamt machen die 5 Vorrundengegner Frankreichs, wobei Slowenienen und Schweden(!) komplett leer ausgehen. Belgien zieht sich mit 8 Punkten sehr respektabel aus der Affäre, Spanien und der Slowakei gelingen jeweils nur 2 Punkte. Wales bekommt im Poule 1 ein Fanny in drei Aufnahmen. Danach spreizt sich der noch amtierende Europameister Holland zwar stärker ein, muß aber Fazzino, Foyot und Lagarde letzlich mit 13:9 ziehen lassen. Wer soll die Franzosen noch stoppen? Die Viertelfinals: FRA - ESP, FIN - POL, SWE - GER, MON - NED.

     
  • EM 3:3 55+ Albena / BulgarienMO • DEU feiert Siege gegen Griechenland 13:3, und Dänemark 13:11 und erleidet eine Niederlage gegen den EM-Bronzemedaillisten 2017 Monaco mit 6:13. DI • 13:8 gegen Belgien und 13:1 gegen England ergeben Platz 5 für den DPV in der Vorrunden-Abschlußtabelle. Ohne Niederlage ist nur FRA. In der Poulezwischenrunde revanchiert sich Dänemark im ersten Spiel in Gruppe 4 mit 13:6 gegen DEU für die 11:13 VR-Niederlage. Gegen Lettland gelingt dem DPV anschließend ein 13:5. Weil Finnland gegen Dänemark 13:12 gewinnt, kommt es nun zum dritten Aufeinandertreffen mit dem skandinavischen Nachbarn. Das DPV-Team dreht den Spieß wieder um, gewinnt mit 13:9 in der Barrage und steht im Viertelfinale gegen SWE. Chapeau!

     
  • Allgemeines Nörgeln über den frisch aufgeschütteten Boden in der Sporthalle in Albena, weil Kugeln hüpfen oder sich in den Kies eingraben. Nach Artikel 5 der offiziellen Petanqueregeln der FIPJP wird Petanque auf jedem Boden gespielt. Je schwieriger um so besser, sollte man meinen, es ist schließlich EM. Wenn der darunterliegende Schwingboden Schaden leidet, haben demnächst höchsten die heimischen Volleyballer Grund zur Klage. Warum bei Sonnenschein und 30 Grad Außentemperatur überhaupt in der Halle gespielt werden muß, weiß vermutlich nur die CEP. Das wäre jedenfalls ein Grund zu Nörgelei.

     
  • Italien räumt ab • Bei der Raffa(Boccia)-EM in Innsbruck / Österreich, in der vergangenen Woche, dominieren die Athleten aus dem Mutterland des Bocciasports mit 4x Gold und 1x Bronze in den 5 Kategorien (Einzel, Doppel M und W und Mixed). Gastgeber Österreich gelingt ein Sieg durch Niki Natale im Frauen-Einzel. Die Europameisterschaften bedeuteten gleichzeitig für die sieben Bestplatzierten in jeder Disziplin die Qualifikation für die WM 2021. Bericht und Ergebnisse

     
  • Petit Prix • Der Große Preis von Frankfurt am 17. August ist das letzte Turnier, das in der Berichterstattung des Grand Prix d’Allemagne Berücksichtigung findet. Inzwischen sind bereits 4 weitere Turniere der Serie absolviert. Aktualität geht anders.

     
  • SO 15.09. Ensdorf (Saar) • Zapperment Lothar Fetzner, Gerhard Polzer und Werner Janzer, allezamt von der Boule SG Wilde 13 Stutensee (BaWü), heißen die Deutschen Meister 55+ im Triplette 2019. Im Finale besiegen sie das Trio Hess04 mit Andreas Dorsch, Farouk Brahimi und Frank Lückert mit 13:4. Das B-Turnier entscheiden die Saarwellinger Avaria-Espinoza, Heyden und Hoffmann (Saar04) mit 13:5 gegen Schaefer, Liebscher und Millich (BaWü28) für sich.

     
  • Resultate von den 25. Deutschen Petanquemeisterschaften Jugend sind nur für Zuschauer direkt vor Ort in Diefflen erhältlich und exklusiv für Kunden des hinlänglich bekannten US-Datenhändlers. 58 Teams bei Jugendlichen und Kindern treten an. Aufgepimpt wird das spärliche Jugendfeld durch 16 Teams mit jungen Erwachsenen (U23). Man wird sich wohl gedacht haben, daß sich da die Berichterstattung für eine breite Öffentlichkeit auf der DPV-Homepage nicht lohnt. Lieber Kräfte bündeln für wackelige Amateurvideos vom kommenden Altmännerevent in Bulgarien.

     
  • SA 07.09. Viktor-Pfeifer-Turnier Schwabmünchen. Etwas verspätet, aber immerhin, die Ergebnisse:
    1.   Kader Schätzlein/Jürgen Killi (Weilheim/MKWU)
    2.   Thuong van Dang/Tuan Tran (SMÜ/Augsburg)
    3.   Ting/Lai (Augsburg)
          Michael Meinike/Kahled Labidi (München)
    5.   Sebastian Lechner/Vincent Behrens (MKWU)
          Tek/Jürgen Wachowski (ABC/Freilassing)
    7.   Max Beil/Christian Faimann (Sauerl./Lindenb.)
          Toni Phophan/Hao Nguyen (Augsb./Weilheim). Quelle Heinz Reisser

     
  • SA 28.09.2019 • 6. Naabtaler Herbst-Turnier in Etterzhausen. 2:2, Poule, KO A/B, Lizenzpflicht, 5 € Startgebühr p.P.

     
  • SO 22.09.2019 • Der RPC Dornstadt veranstaltet wieder sein mittlerweile 13. Goldkugel-Turnier in Nördlingen. Alle wichtigen Angaben HIER

     
  • Der BPV legt Geschäftsstellenleitung und Lizenzverwaltung zusammen und sucht ein/e Geschäftsstellenleiter*in auf Basis der Ehremamtspauschale. Stellenbeschreibung und Bewerbungsadresse hier.

     
  • Reisen bildet, Fernreisen bildet mehr - Das DPV-Männerteam darf bei der kommenden EM in Albena erstmals das neue, von Deutschlands Trainerriege erdachte, offensive Spielkonzept bei einem internationalen Großturnier in die Tat umsetzen. Die Verantwortlichen können dabei jedoch nicht die Früchte ihrer Arbeit ernten. Der Chef des Ganzen sowie sein Assistent haben eine plötzliche Liebe zum Frauenpetanque entdeckt und opfern sich für eine Fernreise nach Kambodscha auf.

     
  • SO 08.09.2019, Bayerische Meisterschaften 3:3 Frauen in Burgthann • Frankens Frauen Forn, Andrea Deiters, Waltraut Nowak (TV Fürth) und Hilu Welker (Burgthann) gewinnen. Marlene Raux, Heidrun Karpinski (PCNC) und Nelly Krug (ZZ Nürnberg) auf Platz 2. Christina Bonsack, Anne Winterling und Inge Reichold-Meye (Burgthann) werden Dritte. 13 Trios waren am Start. Quelle Moni Krämer.

     
  • SA 07.09, Donau Doublette beim PC Straubing, Josti und Uwe Bütter (FC Tegernheim) besiegen in einem engen Finale, bei widrigen äußeren Bedingungen, Conny Pilgrim und Jochen Keil (ZZ Nürnberg) mit 13:12. Gemeinsam Dritte, Petra und Gerhard Groß (Schnackenwerth) sowie Lola und Markus Hermann (PCNC). Quelle: PeSue

     

petanque club neuburg

 

Spiel und Training beim PC Neuburg vom 31. März bis 27. Oktober: Dienstag und Freitag ab 17 Uhr auf dem Karlsplatz. Gäste, Anfänger, Profis, Kinder, Senioren, Frauen, Männer sind stets willkommen! Wir haben immer ein paar Kugeln zur Ausleihe parat und geben gerne einen "Schnellkurs".

Kleine Bitte an unsere Gäste, die mit dem Wohnmobil anreisen


Regeln am Arsch vorbei

Termine in Neuburg und um Neuburg herum!


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