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Matthias Ress, Ex-Sportreferent (2 Jahre) und Noch-Kassenprüfer im Bayerischen Petanqueverband sattelt nach "10 Jahren in der Gastronomie" beruflich um.

M. Ress ist Sohn des als "Ehrenamtler" im BPV hinlänglich bekannten und bestens vernetzten Siegfried Ress und spielt nach eigenem Bekunden seit 25 Jahren Boule. Wie der DPV in einen „Interview“ bekannt gibt, übernimmt der Dreissigjährige von der neugegründeten SG Petanque München den Posten des bezahlten Sportdirektors im Verband.

C. Roderich, Verbands-Berichterstatter und M. Ress’ zukünftiger Vorgesetzter: „Bereits zum 03. Mai 2021 wird die Position des DPV-Sportdirektors zunächst zweigleisig besetzt werden“. Ob sich dabei Noch-Sportdirektor Hatzenbühler und Ress ein Gehalt für die zweigleisige Übergangszeit teilen oder beide bei vollem Lohn eine Stelle besetzen, ist dem DPV-Bericht nicht zu entnehmen.

M. Ress hat, wie er selbst ausführt, bereits im Vorjahr beim DPV wegen eines Postens vorgefühlt. Man kann nur gratulieren, dass es so schnell, noch dazu mit einer bezahlten Stelle geklappt hat.

Sein neugefasstes Berufsziel formuliert der Jungdirektor im "Interview" so: „nochmals einen anderen Schritt zu gehen und mich in Richtung Studium im Fach Sportmanagement weiterzubilden“.

Jetzt staunt aber der Laie: 30-Stunden-DPV-Job und ein Sportmanagementstudium mit womöglich nochmal minimum 30 Stunden die Woche? Gigantisch! Quelle DPV


 Am Samstag, den 17. April, fand der jährliche CEP-Kongress statt. Zum zweiten Mal in Folge wurde der Kongress digital über ZOOM organisiert.

Neben der Verabschiedung des Protokolls des Kongresses 2020, der Jahresrechnung 2020, des Budgets 2022, der Berichte aus verschiedenen Ausschüssen, des internationalen Transferprozesses wurde auch der Vorschlag für eine Satzungsänderung angenommen.

Die Mitgliederbefragung hat gezeigt, dass sich die CEP Sorgen über die zukünftige Entwicklung der Mitgliederzahlen in Bezug auf Jugend (U18) und Espoirs (U23) macht. Die CEP wird dies in den kommenden Monaten in einer eigenen Arbeitsgruppe bearbeiten.

Der Höhepunkt des Kongresses war jedoch die Präsentation unserer Vorsitzenden Lieke Vogels über die Organisation der Europameisterschaft Tête-à-Tête, Doublets und Mixed "Auf der Parade" in 's-Hertogenbosch im Jahr 2022. Die Präsentation stieß auf durchwegs positive und begeisterte Reaktionen. Alle Länder freuen sich sehr auf das Jahr 2022, um nach 's-Hertogenbosch zu reisen.

Der Beitrag stammt aus dem April-Newsletter des NJBB, Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

CEP-Jahresberichte 2021/2020/2019 sind auf der Homepahe der CEP unter documents einsehbar, ebenso die Kongress-Sitzungsprotokolle von 2020 bis 2004.


In erster Lesung hat der Bundestag am Mittwoch, 14. April 2021, den Gesetzentwurf der Bundesregierung „zur europäischen Vernetzung der Transparenzregister und zur Umsetzung der Richtlinie 2019 / 1153 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Juni 2019 zur Nutzung von Finanzinformationen für die Bekämpfung von Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und sonstigen schweren Straftaten“ (Transparenzregister- und Finanzinformationsgesetz, 19/28164) debattiert. Der Entwurf wird nun im federführenden Finanzausschuss weiterberaten.

 Transparenzregister soll auf Vollregister umgestellt werden

Das Gesetz stellt das deutsche Transparenzregister vom bisherigen Auffangregister auf ein Vollregister um. Damit soll dem Register künftig – anders als in der bisherigen Auffangregisterlösung, die für den Großteil der deutschen Gesellschaften auf anderer Register weiterverweist – der wirtschaftlich Berechtigte bei allen Rechtsträgern in Deutschland direkt und unmittelbar entnommen werden können. Die Bundesregierung will damit nicht nur die datenseitigen Voraussetzungen für die europäische Vernetzung der Transparenzregister schaffen, sondern vor allem auch die praktische und digitale Nutzbarkeit des Transparenzregisters erheblich steigern. Aus ihrer Sicht stellt das einen weiteren wesentlichen Schritt in der Stärkung des deutschen Systems der Geldwäschebekämpfung dar. (hau/14.04.2021)

Meldepflicht für Vereine an das Transparenzregister

Das Gesetz bringt damit für Vereine Verpflichtungen. So soll künftig eine Meldung über die Zusammensetzung des Vorstands entsprechend der Eintragung im Vereinsregister plus Meldung über den „wirtschaftlich Berechtigten“ an das Transparenzregister unter Vorlage einer Kopie des Lichtbildausweises der anmeldenden Person (Vereinsvorstand) nötig sein.

Der DOSB möchte nun, dass neben der bereits möglichen Gebührenbefreiung auf Antrag auch die Transparenzregister-Meldepflicht zumindest für gemeinnützige Vereine flachfällt. Im obersten Sportverband ist man ist der Meinung, dass sich das Transparenzregister weiterhin seine Daten selbst aus dem Vereinsregister und bei den zuständigen Finanzbehörden holen könne.

„…zumal Geldwäsche in diesem Bereich nach unserem Kenntnisstand ohnehin keine Rolle spielt, weil die Einnahmen und Ausgaben mindestens alle drei Jahre vom Finanzamt geprüft werden“ so Präsident Alfons Hörmann in einem Schreiben an den BMF Herrn Olaf Scholz. Angeblich empöre die zusätzliche Meldeaufgabe einige ehrenamtliche Vereinsvorstände derart, dass sie sich „künftig nicht mehr für Ihre Aufgabe zur Verfügung stellen“.

Man möchte, Alfons Hörmann gerne zustimmen, gäbe es da nicht leise Zweifel an der Aktualität der Vereinsregistereinträge.

Quellen: DOSB, BMF, Deutscher Bundestag


Martin Schmidt Vizepräsident Sport im Deutschen Petanque Verband muss einem Bericht auf der Verbandshomepage zufolge die Hälfte seines Aufgabenbereichs abgeben.

 

Martin Schmidt Vizepräsident Sport im Deutschen Petanque Verband muss einem Bericht auf der Verbandshomepage zufolge die Hälfte seines Aufgabenbereichs abgeben.

DPV-Vizepräsident Kommunikation Roderig nimmt ihm ab sofort die Leitung des Bereichs „Internationaler Sports“ ab. Die Beweggründe für den Wechsel bleiben weitgehend im Dunkel. Die Organisation des „Nationalen Sports“ unter erschwerten Pandemiebedingungen darf Schmidt aber noch erledigen, bevor sich Roderig im kommenden November, als Schmidtnachfolger zur Wahl stellt.

Auch der angestellte Sportdirektor Hatzenbühler hat den Laufpass bekommen. Er „soll dem Deutschen Pétanque-Sport an anderer Stelle, mit modifiziertem Profil u.a. im DBBPV, gerne erhalten bleiben“. Ein(e) Nachfolger*In wird bereits per Stellenausschreibung gesucht.

Nach der, so vom DPV bezeichneten „Kurskorrektur“ im Vorjahr, durch die der Verband fast den kompletten Trainerstab und einen Großteil des Männerkaders verlor, muss nun auch die sportliche Leitung gehen. „Nichts ist beständiger als der Wandel" schreibt der DPV. Das Zitat wird so ähnlich dem griechischen Philosophen Heraklith zugeschrieben, der aber auch meinte, "dass der Weg auf und ab ein und derselbe sei". Quelle: DPV

Die Aufgaben von Vize Sport und Sportdirektor*In


Vaudoise

Bouler müssen nun doch draußen bleiben. Keine Petanque-WM in der Eishockeyarena des Lausanne HC. Foto: www.lfm.ch

 

Wie die FIPJP berichtet, wird es nun wieder nichts mit der Senioren-WM 3:3 in Prilly/Lausanne im Schweizer Waadtland.

 

Wie die FIPJP berichtet, wird es nun wieder nichts mit der Senioren-WM 3:3 in Prilly/Lausanne im Schweizer Waadtland.

Die für 15.-18. Juli geplante Veranstaltung in der chicen Lausanner Vaudoise Arena muss nun, nach 2020, wegen der weiterhin wütenden Coronapandemie, bereits zum zweiten Mal abgesagt werden.

Sogar ein bissl olympisches Flair hätte der Sportkomplex am Genfer See den Boulern bieten können, als Austragungsort der Olympischen-Jugend-Winterspiele von 2020. Die Jungolympioniken durften noch, bevor die Pandemie nach Europa überschwappte und amateursportlichen Großereignissen den Garaus machte.

Die FIPJP ist Pech gewohnt und der WM-Ausfall ein echtes déjà-vu. Die nach Tahiti vergebenen Titelkämpfe 2014 für Senioren-Triplettes mussten wegen des Ausbruchs der Ebolaseuche in Westafrika erst auf 2015 verschoben und anschließend komplett abgesagt werden.

Für DPV-Ass Raphael Gharany („Ich will Weltmeister werden“) wird es damit zumindest in dieser Saison mit dem WM-Titel noch nicht klappen. Er könnte sich allerdings mit dem Sieg bei einer Europameisterschaft, zumindest vorerst, schadlos halten. Nur knapp 150 km von Prilliy/Lausanne entfernt soll vom 23. bis 26. September auf „richtigem“ olympischen Boden das CEP-Championnat für Senioren im Triplette stattfinden. Das französische Städtchen Albertville in den Savoien, Austragungsort der Olympischen Winterspiele 1992, stünde für die Bouler bereit.

Die nächste Dreier-WM hat die FIPJP für 2022 nach Cotonou ins westafrikanische Benin, bis 1960 französische Kolonie, vergeben. Nicht auszuschließen, daß die WM-Vergabe als Zuckerl und Wiedergutmachung für den Vizeweltmeister von 2016 im madegassischen Antananarivo gedacht ist. Der Equipe von Benin und anderen qualifizierten schwarzafrikanischen Mannschaften war 2018 von den kanadischen Behörden die Einreise zur bislang letzten 3:3-Senioren-WM im quebecischen Desbiens verwehrt worden.

Das geplante WM-Petanquodrome in Cotonou soll nach Meinung der FIPJP das größte und schönste in ganz Afrika werden. Kein Wunder, hat doch der Weltverband neben vielen guten Ratschlägen auch gleich das passende Pariser Konstruktionsbüro für den Bau im fernen Afrika bei der Hand.

PS: Fast hätten wir es vergessen, parallel zur WM 3:3 findet seit 2000 stets auch die WM im Präzisionsschießen am gleichen Ort statt.


Vor der diesjährigen OMV geriet das Vereinsregister plötzlich in den Fokus, weil raus kam, dass im Jahr 2008 vom Verband verschwitzt wurde, eine Satzungsänderung eintragen zu lassen. Aber braucht es die Bürokratie eigentlich?

 

Vor der diesjährigen OMV geriet das Vereinsregister plötzlich in den Fokus, weil raus kam, dass im Jahr 2008 vom Verband verschwitzt wurde, eine Satzungsänderung eintragen zu lassen. Aber braucht es die Bürokratie eigentlich?

Ja, Sinn und Zweck des Vereinsregisters ist es, Übersicht über die tatsächlichen und rechtlichen Verhältnisse des Vereins zu geben und damit für Sicherheit des geschäftlichen Verkehrs zu sorgen. Nach § 55a BGB kann das Vereinsregister auch elektronisch geführt werden.

Gemäß § 59 Absatz 1 BGB meldet der Vorstand den Verein/Verband zur Eintragung an. Der Anmeldung sind Abschriften der Satzung und der Urkunden über die Bestellung des Vorstands beizufügen.

Nimmt der Verein später Änderungen der Satzung und Änderungen der Vertretungsbefugnis des Vorstands vor, oder die Zusammensetzung des Vorstands ändert sich, muss das Vereinsregister entsprechend geändert werden. Die Änderungen sind in notariell beglaubigter Form anzumelden. Satzungsänderungen werden erst wirksam, wenn sie im Vereinsregister angemeldet wurden.

Für 9 Euro Gebühr darf jeder Interessent nach Anmeldung einen Blick in das elektronisch geführte Vereinsregister beim Amtsgericht Nürnberg werfen. Unter VR 2183 ist dort ein Bayerischer Petanqueverband registriert.

Als einzeln vertretungsberechtigte und für die Sicherheit des geschäftlichen Verkehrs verantwortlichen Vorstandsmitglieder werden aktuell und schwarz auf weiss die Herren Michael Dörhöfer, Martin Brey und Karlheinz Lößl aufgeführt.

Damit ist unser Landesverband ja in bewährten Händen.

 

Nachtrag: Mit der Verlinkung des o.g. originalen Registerauszugs hat der Verfasser Roland Netter wahrscheinlich (*nach Meinung des BPV-Vorstands in justiziabler Weise) gegen Bestimmungen der DSGVO verstossen, weil damit personenbezogene Daten veröffentlicht wurden. Das ist möglich. Der Link wurde deshalb vom Verfasser deaktiviert, bis geklärt ist, was in welcher Form veröffentlicht werden darf. Der Verfasser bittet die betroffenen Personen um Entschuldigung. *nachträglich eingefügt.

Noch ein Nachtrag: der PCN hat nun doch nicht so sehr gegen die DSGVO verstossen, weil nur öffentlich zugängliche Daten weitergegeben wurden. Aber die Vorschriften des Copyrights hat der PCN mit der Veröffentlichung eines Originaldokuments nicht beachtet. Deshalb bekommen unsere Leser beim Klick auf den obigen Link nun nur noch eine formlose Abschrift des umstrittenen öffentlichen Registerauszuges zu Gesicht. Die Geburts- und Wohnortangaben fehlen, weil sie nichts zur Sache tun. Ein erklärender Text ist den Angaben voran gestellt.


proxy image noumeaBouler in Noumea, der Haupstadt Neukaledoniens. Größter Club vor Ort ist unser Namensvetter der PCN. Foto: Taiwan news

 

In den Jahren 2018 und 2020 wurden in der „Französischen Überseegemeinschaft mit besonderem Status“ Neukaledonien Unabhängigkeitsreferenden abgehalten. Die Einwohner hatten zu entscheiden, ob die südpazifische Inselgruppe weiterhin unter der Territorialhoheit des französischen Staates verbleiben oder unabhängig werden solle.

 

In den Jahren 2018 und 2020 wurden in der „Französischen Überseegemeinschaft mit besonderem Status“ Neukaledonien Unabhängigkeitsreferenden abgehalten. Die Einwohner hatten zu entscheiden, ob die südpazifische Inselgruppe weiterhin unter der Territorialhoheit des französischen Staates verbleiben oder unabhängig werden solle.

Mit 57 Prozent (2018) und 53 Prozent (2020) der Stimmen wurde beide Male gegen eine Unabhängigkeit gestimmt. Die melanesischen Ureinwohner stellen 44% der Bevölkerung. Die europäischstämmigen meist französischen Zuwanderer haben einen Anteil von ca. 34%.

2022 steht nun die dritte vereinbarte Abstimmung an und kollidiert mit den ursprünglich für 2021 geplanten aber wegen der Pandemie auf 2022 verschobenen FIPJP-Einzel- und Doppelweltmeisterschaften. Weil das Abstimmungsergebniss nun noch knapper ausfallen könnte, sind politische Spannungen und Störungen nach Meinung der FIPJP nicht auszuschliessen.

Der Weltverband hat aus diesem Grund einen Deal arrangiert und dem Bewerberverband für 2023 dem Dansk Petanque Forbund die WM-Ausrichtung schon im Jahr 2022 angeboten. Die flexiblen Dänen haben zugesagt und sind nun ein Jahr früher WM-Gastgeber. Die turnusgemäße WM 2023 könnte dann nach dem Willen der FIPJP und wenn es die politischen Verhältnisse zulassen dann vielleicht doch noch in Nouvelle-Caledonie stattfinden.

Quellen FIPJP und wikipedia


Ein regelmäßiger TOP auf Mitgliederversammlungen ist die Entlastung des Vorstands. Mit der Entlastung des Vorstands verzichtet die Mitgliederversammlung auf rückwirkende Schadensersatzansprüche gegenüber dem Vorstand und spricht ihn von der persönlichen Haftung frei.

 

Ein regelmäßiger TOP auf Mitgliederversammlungen ist die Entlastung des Vorstands. Mit der Entlastung des Vorstands verzichtet die Mitgliederversammlung auf rückwirkende Schadensersatzansprüche gegenüber dem Vorstand und spricht ihn von der persönlichen Haftung frei.

Wenn der Vorstand entlastet wird, ist das gleichbedeutend mit einem Vertrauensbeweis gegenüber dem Vorstand. Aber, diese Entlastung gilt nur für Sachverhalte, die der Mitgliederversammlung auch bekannt waren. Eine Entlastung ist kein genereller Freifahrtschein.

Einen Anspruch auf Entlastung gibt es nicht. „Ich hab meine Arbeit gut gemacht, jetzt muss mich die Mitgliederversammlung auch entlasten.“ So oder so ähnlich denken viele Vereinsvorsitzende. Das ist verständlich, aber falsch.

Richtig ist: Weil der Gesetzgeber die Entlastung des Vorstands nicht ausdrücklich im Gesetz geregelt hat, hat er nur dann einen Anspruch auf Entlastung, wenn die Satzung hierfür eine Grundlage bietet (OLG Köln NJW-RR 1997 S. 483).

Grundsätzlich gilt: der Bericht des Vorstandes auf der Mitgliederversammlung muss umfassend sein und die Mitglieder über alle Angelegenheiten informieren, die zur sachgerechten Beurteilung der Geschäftsführung des Vereins erforderlich sind. Nur eine vollständig informierte Mitgliederversammlung kann die Entlastung des Vorstands beschließen. Und auch nur unter diesen Voraussetzungen kann der Vorstand seine Entlastung beanspruchen.

Allein der Umstand, dass die Satzung für ordentliche Mitgliederversammlungen unter anderem auch den Tagesordnungspunkt „Entlastung des Vorstands“ vorsieht, begründet noch nicht einen Anspruch auf Entlastung.

Text/Quelle: https://www.vereinswelt.de/entlastung-vorstand

PS: Nach demokratischer Gepflogenheit entscheidet die Mitgliederversammlung als Gesamtheit. Einzelne Mitglieder der Versammlung sind dem Vorstand über ihr Abstimmungsverhalten natürlich keine Rechenschaft schuldig.


Virtueller FFPJP-Kongress 19./20.3.2021: Bereits bei der Wahl des 21-köpfigen Lenkungsausschusses der FFPJP erreichte der zu diesem Zeitpunkt noch amtierende Präsident Joseph Cantarelli nur mit Müh und Not die nötigen Stimmen um gerade noch so als 21. Mitglied in das Gremium zu schlüpfen.

Virtueller FFPJP-Kongress 19./20.3.2021: Bereits bei der Wahl des 21-köpfigen Lenkungsausschusses der FFPJP erreichte der zu diesem Zeitpunkt noch amtierende Präsident Joseph Cantarelli nur mit Müh und Not die nötigen Stimmen um gerade noch so als 21. Mitglied in das Gremium zu schlüpfen.

Ein deutlicher Fingerzeig offenbar, denn zur folgenden Präsidentenwahl trat der Amtsinhaber nicht mehr an. Der neue Präsident der FFPJP heißt somit Michel Le Bot, der als einziger Kandidat mit ca. 70% der Stimmen gewählt wurde. Le Bot war bereits seit 2017 Vizepräsident des Verbandes. Vorgänger Cantarelli hatte den Chefposten zwei Jahre inne.

Das Credo des Neuen: Transparenz, Konsequenz, Kohärenz und Offenheit im und für den Dialog.

Quelle boulistenaute.com


Mit großer Ungeduld wird von der französischen Petanquewelt die Wahl des nächsten Präsidenten der FFPJP, beim Nationalkongress am kommenden Wochenende in Evian erwartet.

Mit großer Ungeduld wird von der französischen Petanquewelt die Wahl des nächsten Präsidenten der FFPJP, beim Nationalkongress am kommenden Wochenende in Evian erwartet.

Auf den neuen/alten Chef wartet eine Herkulesaufgabe, denn die Pandemie gefährdet die Petanquesport- und Turnier-Organisationen und -Institutionen im Mutterland des Petanquesports in ihrer Existenz.

Die beiden Kandidaten, Titelverteidiger Joseph Cantarelli (74) und Herausforderer Michel Le Bot (64) sind der Szene in- und auswendig bekannt. Kritische und sachorientierte Publikationen versorgen ein weitgehend politisiertes und interessiertes Petanquepublikum mit unabhängiger Information. Die Diskussion wird in den einschlägigen Medien sachorientiert und offen geführt. Weil es hauptsächlich um Geld geht, verbietet sich bräsiges Geschwurbel. Die FFPJP bemüht sich um größtmögliche Transparenz. Beide Kandidaten sprechen Klartext, wobei sich der Amtsinhaber, eine Hausmacht hinter sich wissend, arroganter gibt, als der eher populistische und ausführlichere Le Bot.

Der französische Petanquesport ist stark kommerzialisiert, mit jedem Turnierausfall versiegt ein Geldstrom. Der Verband der Turnierveranstalter fordert seit langem eine Neuorganisation des gesamten Turnierwesens, damit sich in den Hochzeiten der Saison die Veranstalter nicht gegenseitig die Butter vom Brot nehmen müssen. Eine fast unlösbare Mammutaufgabe. Parallel dazu schrumpft die Zahl der lizenzierten Spieler*Innen. Dabei ist der Verband dringend auf seine Lizenznehmer angewiesen. Im Coronajahr 2020 musste der Verband einen Rückgang von 20.000 Mitgliedern hinnehmen. Bei aktuell gut 280.000 Mitgliedern kann man sich auch leicht Gewinn und Verlust ausrechnen.

Aus dem Gesamtpreis für einen französischen Lizenzausweis fließen der FFPJP 12 € zu, 18,50 € gehen an den Departementsverband und 4,50 € an den Regionalverband. Die Anteile, die sich die Clubs nehmen, können variieren. Die Einnahmen aus dem Lizenzverkauf machen 75% des Gesamtbudgets des Nationalverbandes aus, 25% stammen aus anderen Töpfen wie Ausbildungsentgelte, Anmeldegebühren und Subventionen usw..

Damit ist die FFPJP im Gegensatz zu anderen französischen Sportarten, die sich im Durchschnitt zu 50% aus anderen Quellen bedienen können ganz besonders vom goodwill ihrer Lizenznehmer abhängig. Das beim letzten Präsenzkongress in Troyes beschlossene Prestigeobjekt Neues Nationales Petanque Zentrum, für das bereits eine Erhöhung der Verbandsbeiträge um 2 Euro notwendig ist, wird nun wahrscheinlich10 bis 15 Millionen Euro kosten, anstatt der ursprünglich veranschlagten 7 Millionen. Wird eine weiteres Notopfer fällig? Der Aufschrei wäre groß. Die FFPJP ist auf jeden Sous angewiesen. Allein die festen Ausgaben der FFPJP belaufen sich auf 1,5 Millionen €. Wie Verbandsschatzmeister Jean-Marie Maraux in einem Interview darlegt, gehen alle 2020 eingesparten Gelder in 2021 ausschliesslich als Zuschüsse und Beihilfen an jene Organisatoren und Ausrichter, die 2020 finanzielle Ausfälle zu verkraften hatten. Ein Steilpass für den Amtsinhaber, aber ein Riesenloch in der Verbandskasse,

Die FFPJP kämpft gegen die Pleite, zu beneiden ist der neue Amtsinhaber jedenfalls nicht. Dabei wird das größte Problem des französischen Petanque längst noch nicht ausreichend thematisiert. In einer Welt, in der 50% der Weltbevölkerung mit immer mehr Vehemenz ihr Recht einfordert, ist ein Sportverband, mit einem Männeranteil von fast 85% ein Anachronismus und zum Aussterben verurteilt.

Quellen FFPJP, boulistenaute.com, Planète Boules Nr.38


Veranstalter Quarterback will es nach der abgesagten Ausgabe 2020 wieder riskieren und stellt das Programm für die Saison 2021 vor. Die 22. Edition der großen Petanque-Sommershow "Masters de Pétanque" soll vom 23. Juni bis 9. September stattfinden.

Veranstalter Quarterback will es nach der abgesagten Ausgabe 2020 wieder riskieren und stellt das Programm für die Saison 2021 vor. Die 22. Edition der großen Petanque-Sommershow "Masters de Pétanque" soll vom 23. Juni bis 9. September stattfinden.

Die Creme de la creme der Petanquewelt wird wie üblich in sieben anspruchsvollen Etappen gegeneinander antreten um die vier besten Teams für das spektakuläre "Final Four" am 9. September zu ermitteln.

Publikum soll „unter Beachtung der sanitären Protokolle“ zugelassen sein, für die Enthusiasten zu Hause überträgt der Sportsender L'ÉQUIPE.

4 Städte richten dieses Jahr zum ersten Mal eine Etappe der „Masters“ aus, mit tollen Lokalitäten wie der Capitainerie du port in Saint-Tropez, der Rotonde in Thaon-Les-Vosges, der Ile du Gaou in Six-fours-les-Plages oder dem Ufer der Saône in Trévoux.

Romans-sur-Isère, Montluçon und Nevers sind bewährte Gastgeber und haben bereits Ausrichterroutine. Die Arena fürs Final Four steht noch nicht fest, die Besetzung der Teams erfährt das Publikum demnächst wieder scheibchenweise im spannungsfördernden Wochenabstand.

Neuer Sponsor der Mastersserie ist die Zeitung La Provence. Quelle Quarterback

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Andrej Jost, Betreiber der Info-Homepage petanque-südbayern.de plant für 2021 erneut die Ausrichtung eines "Südbayerncups" für Petanque-Mannschaften.

Andrej Jost, Betreiber der Info-Homepage petanque-südbayern.de plant für 2021 erneut die Ausrichtung eines "Südbayerncups" für Petanque-Mannschaften.

Nicht erforderlich: Die Mitgliedschaft im BPV oder eine DPV-Lizenz. Im Gegensatz zum BPV-Pokal werden allen teilnehmenden Teams mindestens 3 Matches in der Vorrunde garantiert. Regionale Vierergruppen sollen wie in einer Liga die Sieger und Teilnehmer für die nachfolgenden südbayernweiten KO-Runden ausspielen.

Den Pandemie-Erfordernissen wird Genüge geleistet, generell treffen sich nur jeweils zwei Teams an einem Ort. Die Anmeldung läuft bis 11. April 2021. Die Modalitäten erfahren Interessierte hier.

Im Vorjahr gewann die Petanque Coop Sauerlach die erste Ausgabe des Südbayerncups. Die geplante Veranstaltung erinnert an den ebenfalls privat organisierten Vorläufer des heutigen BPV-Pokals, den von 2007 bis 2009 dreimal ausgetragenen Südbayerischen Ligapokal. Mit guten Erinnerungen für den PC Neuburg übrigens: 2007 gelang ein 2. Platz, 2009 der Sieg jeweils gegen stärkste südbayerische Konkurrenz.

Bleibt zu hoffen, dass der vom PC Neuburg im Vorjahr ins Leben gerufene Regio-Cup für die Region um Ingolstadt als Vorrundengruppe in den Südbayerncup integriert werden kann.


Metamorphose • Auf wundersame Weise verändert hat sich der Bericht „Neue Kandidaten für den Vorstand“ vom 11. Februar 2021 von Martin Runz auf der Homepage des BPV.

Aus der ursprünglich als Kandidatin für den Finanzvorstand genannten Claudia Rall ist nun, ohne jeglichen Hinweis auf die klammheimlich erfolgte Änderung im Beitrag, plötzlich eine kommisarisch eingesetzte Finanzvorsitzende Claudia Rall geworden.

Vielleicht ein dezenter Hinweis auf die angestrebte Arbeitsweise des Vorstands?

Nachtrag: Der BPV hat reagiert und teilt in einer Zusatzzeile nunmehr mit, dass er den o.g. Beitrag auf seiner BPV-Homepage am 18.02. geändert hat. Der Leser erfährt allerdings nicht, was alles inhaltlich verändert wurde.


Nadazertifikat für neroDie Nationale Doping Agentur NADA stellt auf ihrer Homepage für alle interessierten Personen aus der Welt des Sports ein kleines Lernprogramm zum Thema „Gemeinsam gegen Doping“ bereit.

In gut 30 Minuten können sich Lernwillige aller sportlichen Leistungsstufen die Basics zum Thema aneignen und gleich anschließend in einem 10-Fragentest unter Beweis stellen, dass sie den vermittelten Stoff begriffen haben. Korrekte Antworten auf die Fragen belohnt die NADA mit einem „Zertifikat“.

Um mitmachen zu können ist lediglich eine, von allen Altersklassen leicht zu bewältigende, Registrierung nötig. Der Verfasser hat es schon mal auf die Schnelle gewagt und kann nun endlich mit Begriffen wie TUE oder NEM etwas anfangen.

Empfehlenswert für alle Bouler*Innen, die gern Wettkämpfe bestreiten.

https://www.gemeinsam-gegen-doping.de/


Die Fête de la Pétanque 2020 vom DPV gegen viel Widerstand veranstaltet, hat im Vorstand des BPV großes Durcheinander verursacht. Im Streit um die Teilnahme musste sich BPV-Präsident Raimund Schmitt, frisch im Amt, von Vorstandskollegen überstimmen lassen. Er trat umgehend zurück, wegen der in seinen Augen falschen Entscheidung und der damit verbundenen zweckfremden Geldverwendung. Auch Schiedsrichterobmann Kurt Lößl tat es ihm gleich, ebenso wie kurz darauf auch Sportreferent Markus Probst. Dass Finanzvorstand Giorgio Pomillo nach einjähriger Tätigkeit aus familiären Gründen aufhören muss, macht die Situation nicht angenehmer.

 Eine von aussen erkennbare Aufarbeitung der Vorgänge fand nicht statt. Die verbliebenen Vorstandsmitglieder haben sich umgehend auf Breitensportreferent Gottfried Schaaf als stellvertretenden Schmitt-Nachfolger geeinigt und sind zur Tagesordnung übergegangen. Personal für fünf Arbeitsbereiche soll nun bestimmt werden, zur virtuellen OMV am 28. März ruckelt rechtzeitig das Personalkarussell wieder an.

Erfreulich, für den Posten des Finanzvorstands hat sich mit Andrej Jost bereits ein geeigneter Kandidat gemeldet. „Josti“, Mitglied beim BCI Röthenbach, ist als respektierter BPV-Schiedsrichterobman den bayerischen Boulern in guter Erinnerung und im Verband gut vernetzt. Als kaufmännischer Leiter und Gesellschafter einer Maschinenbaufirma bringt er den nötigen Sachverstand und die Qualifikation für unser Kassenwesen mit. Mit Cornelia Rall von Goggolori Weilheim hat eine zweite Kandidat*In Interesse bekundet. Als Kirchengemeinderatsmitglied verfügt sie sicherlich über Erfahrung im Verbands-/Vereinswesen.

Darf man den Gerüchten glauben, bewirbt sich Kurt Lößl, bis zu seinem Ausscheiden als guter Referent beleumundet, erneut für das Amt des Schiedsrichterobmannes. Mit seinem sachorientiertem und ausgleichenden Temperament sicher eine gute Wahl.

Gottfried Schaaf, seit einem halben Jahr kommissarisch im Amt, meldet nach einem BPV-Bericht nun auch offiziell dauerhaftes Interesse an. Er weiß vermutlich was er sich „antut“ und dass eher ein moderierender Charakter als ein „starker Mann“ nötig sein wird. Als Bausachverständigem dürfte ihm an konstruktiver Arbeit und an einer „guten Statik“ im Verband aber gelegen sein.

Schaafs Nachfolger auf dem Posten des Breitensportreferenten möchte laut BPV der kommisarische Boule-Abteilungsleiter im SV Germering, Michael Gallenberger, werden. Der SVG ist neu im Verband und neben dem 1. BC Germering nun eine zweite Boule-Adresse am Ort.

Eine/n SportreferentIn zu finden scheint hingegen ein Problem zu sein. Nach Matthias Ress’ wehleidigem, mit unbelegten Vorwürfen garnierten Abgang nach zwei Jahren, schmiss Nachfolger Markus Probst schon nach einem halben Jahr hin. Sportsgeist und Durchhaltevermögen sollten Bewerber*Innen eigentlich mitbringen, passabel Boule zu spielen dürfte als Qualifikation nicht ausreichen. Nachhaltige Sportpolitik im  Verband ist mit Kurzarbeiter*Innen und Halbjahresjobber*Innen schwer vorstellbar.

Nächstbesten Interessent*Innen Aufgaben nachzuwerfen, weil sich sonst niemand findet? Keine gute Idee! Ohne Diskussion Posten zu verhökern oder im Nebenzimmer auszuschnapsen, auch nicht. Transparente Verbandsarbeit ist mit "Grauen Eminenzen" und "heimlichen Drahtzieher*Innen", die Kritiker*Innen als NestbeschmutzerInnen und Kritik als Lügen abtun, schwerlich machbar. Ebenso wenig mit Gewohnheitsfunktionär*Innen die hinter dem Schutzschild „Ehrenamt“ jeder Qualitätsdiskussion aus dem Weg gehen. Auch wer glaubt, mehreren Ehrenämtern gewachsen zu sein, macht zwangsläufig irgendwann nur halbe Sachen.

Schwierige Entscheidungen. Dass eine Online-Veranstaltung mit ihren enorm einschränkenden Besonderheiten die geeignete Umgebung darstellt, wird von zahlreichen Stimmen im BPV angezweifelt. Diskussionen in virtueller Umgebung können aus mehr als nur technischen Gründen ziemlich unbefriedigend ablaufen. Nicht nur vereinzelt wird die virtuelle Mitgliederversammlung als ungeeignet abgelehnt. Aber, wo es Benachteiligte gibt, sind Nutzniesser nicht weit.

Roland Netter


 


Der DPV hat seinen Kaderspieler*Innen je einen Satz Spielkugeln des französischen Sportartikelverkäufers S.A.S. TORO samt Rucksäckchen als „zusätzlichen Rückenwind in eine erfolgreiche Saison 2021 nicht nur auf internationalem Parkett“ geschenkt.

Der DPV erklärt: BMI und der DOSB erteilten für das Jahr 2020 eine Sondergenehmigung zur Verwendung von Fördermitteln, Einmalig durften in die entsprechenden Anträge auch Sachmittel mit aufgenommen werden. Der DPV hat dies zur individuellen Ausstattung der Sportlerinnen und Sportler genutzt“. Den Aktiven sei's vergönnt. Was es mit der ebenfalls angeschafften „Auswahl weiterer Trainingshilfen“ auf sich hat, blieb unerläutert.

Die von der DPV-Kommunikationsabteilung dazu gelieferte Geschichte von der „besonders anspruchsvollen Saison 2020 … und den sich weiter drehenden Rädern beim Anspruch in Fitness, Taktik und Technik auf der Höhe zu bleiben“ als Begründung für die Großzügigkeit des BMI, dürfte aber eher Fiktion sein.

Das Pandemiejahr bot wenig Möglichkeiten zum Geld ausgeben. Fehlanzeige bei Meisterschaften und kostspieligen Fernreisen. Eine Zwickmühle, in Anbetracht der 2020 bereitgestellten Rekordsumme. Geld ausgeben ist bekanntlich auch Tätigkeitsnachweis. Zur Not offensichtlich auch Boulekugelgeschenke. Eine letzte Möglichkeit mit freundlicher Genehmigung des Steuerzahlers. Der darf zudem dankbar sein, laut DPV kam Toro Petank dem DPV entgegen und „gewährte großzügig Rabatt“. Beträge werden nicht kommuniziert.

Die Beschenkten lässt der DPV, gerahmt vom Toro-Logo dankbar lächeln und verweist darauf, dass der Verkäufer den Rabatt „ansonsten mit keiner weiteren Verpflichtung gekoppelt hat“. Warum sollte er? Hier sponsort nicht ein Kugelanbieter den DPV, sondern der DPV nimmt in Zeiten rückläufiger Kugelumsätze einer Kugelfirma Ware ab und gibt dafür öffentliche Mittel.

Toro Petank ist eine junge Kugelmarke. Patrick Messonnier gründete die Firma 2016. Sitz ist Grans im Departement Bouches-du-Rhône. Für das minimalistische Stierlogo der Marke standen die schwarzen Stiere der nahen Camargue Pate. Messonnier ist Boulefreunden als zweifacher Gewinner der Mondial la Marseillaise à pétanque bekannt. Nach einem ersten Sieg 2015 dürfte vor allem sein Coup 2019 mit den französischen Jugendnationalspielern Joe Casale und Adrien Delahaye in Erinnerung sein.

Toro-Kugeln gibt es glatt oder mit einer Striage im Stil eines Tennisballs. Claudy Weibel, Caroline Bourriaud und Damien Hureau sind bekannte Influenzer der Marke. Speziell der Belgier macht auf den Kommerzplattformen fleissig Werbung für die Marke. Ob er beim DPV-Deal mit eingebunden war, ist nicht bekannt.

Toro bescheinigt seinen Bällen Fabriqué en France, lässt sich aber nicht über den Hersteller aus. Unter den Spezialisten auf www.boule-petanque.fr ist man sich aber ziemlich sicher, dass die Firma Boule V.M.S Plot aus Nogent, Hersteller der Kugelmarke MS, höchstwahrscheinlich auch die Torokugeln fabriziert.

Zwei unterschiedliche Qualitäten mit reduzierter Kaliberauswahl sind im Angebot:

Toro carbone 110, tres tendre, seit 2016 auf dem Markt, wäre nach Aussage der Spezis von www.boule-petanque.fr, die kleine Schwester der MS2110. Es gäbe aber keinen Hinweis, so ihre Aussage, "dass der weiche TORO-Ball auch über den HiTech-Innenaufbau der kostspieligeren MS-Schwester verfügt" und damit wohl auch nicht über deren sagenhafte Reboundeigenschaften.

Toro Inox 120, halbweich, ist seit 2017 im Verkauf. Hier rätseln die boule-petanque-Spezies über den MS-Zwilling, sprechen zwar die MS120 an, ergehen sich ansonsten in Vermutungen.

Toro Petank bietet seine Kugeln im Internet zu Preisen von 139,- bis 189,- € an. Auf eine formlose Anfrage sagte der Anbieter dem Petanque Club Neuburg e.V. schriftlich bereitwillig einen Rabatt von 10% auf den Kaufpreis zu, bei Abnahme von 10 Ausstattungen. Ohne weitere Bedingungen.

Dem PCN nützt das Angebot indes nur theoretisch, denn er darf seine BZOL-Spieler*Innen nicht ohne weiteres durch Zuwendungen unterstützen. Liegt weder ein Aufwendungsersatz noch eine Vergütung vor, wären Geld- und/oder Sachleistungen an Sportler gemeinnützigkeitsschädlich.


Der Vorstand des Bayerischen Petanqueverband nutzt die Möglichkeiten des Gesetzes über Maßnahmen im Gesellschafts-, Genossenschafts-, Vereins-, Stiftungs- und Wohnungseigentumsrecht zur Bekämpfung der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie und plant für Anfang März eine virtuelle OMV.

Die o.g. Bestimmung erlaubt Vereinen und Verbänden bis zum 31.12.2021, auch ohne explizite Ermächtigung in der Satzung, die Online-Versammlung. Auf Mitgliedertreffen in natura darf in der Pandemie verzichtet werden.

Eine vorherige Satzungsänderung oder -anpassung verlangt der Gesetzgeber nicht. Sie kann auf die Zeit nach der Pandemie verschoben werden.

Der Vorstand des BPV hat dieses Projekt trotzem schon in Angriff genommen. In einem formlosen „erleichterten“ Verfahren ohne langwierige Einladung und Tagesordnung erhielten die im BPV organisierten Vereine im Februar die Gelegenheit über eine vom Vorstand formulierte Satzungsergänzung (und div. Punkte zur Geschäftsordnung) abzustimmen. Dabei wurde auf eine vorherige Debatte und Diskussion sowie die Möglichkeit des Einspruchs der Einfachheit halber verzichtet.

Die neue vom Vorstand formulierte Ergänzung in §10 der BPV-Satzung lautet:

Die Landesversammlung kann als virtuelle Sitzung über eine digitale Plattform abgehalten werden. Die Wahlmöglichkeit, ob eine Präsenz- oder virtuelle Sitzung stattfindet, beschließt der Vorstand.

Laut Mitteilung des BPV-Vorstands machten 75% der 72 weissblauen Boulevereine von diesem vereinfachten Abstimmverfahren, per Stimmzettel zu Händen der Geschäftsstelle, Gebrauch. Mit 94% der abgegebenen Stimmen wurde der Vorschlag des Vorstands akzeptiert. Über ein Protokoll, die Anzahl der Neinstimmen und Enthaltungen ist nichts verlautbart worden.

Damit steht es dem Vorstand des BPV in Zukunft frei, jederzeit virtuell tagen zu lassen, der Clou dabei, Begründungen oder bestimmte Voraussetzungen sind dafür nicht erforderlich.

Für die avisierte Online-OMV im März liegt noch keine Einladung und Tagesordnung vor, auch über den technischen Ablauf und das Verfahren ist bis auf die Bekanntgabe der geplanten Plattform MSteams noch nichts bekannt.

Im Vorfeld wies der BPV-Vorstand lediglich darauf hin, dass zur Teilnahme ein Smartphone genügen würde, bat aber die Vereine, „sich so abzustimmen, dass die Anzahl, derer die sich in die Plattform (zur vOMV) einwählen, auf ein Minimum reduziert wird“.

PS: Bayerische Vereine dürfen sich mit bis zu 3 Personen an einer OMV beteiligen, was im Idealfall zu über 200 Sitzungsteilnehmern führen könnte.

 


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Foto: NJBB

 

Seit Januar 2020 boulen die berechtigten Spieler*Innen des Niederländischen Jeu de Boules Bond mit einer digitalen Lizenz.

 

Wie Holländer*In an das digitale Dokument kommt, ist von Bezirk zu Bezirk verschieden. Einige Clubs geben Anweisungen an ihre Mitglieder, wie sie die digitale Spielberechtigung selbst herunterladen können, andere Vereinigungen haben die digitale Lizenz per E-Mail direkt an die Mitglieder geschickt oder eine Lizenz im Kreditkartenformat für die Mitglieder ausgedruckt.

In Zusammenarbeit mit einem externen Dienstleister hat der NJBB nun eine neue Scan-app entwickelt, mit der qualifizierte Turnierleiter und Schiedsrichter alle Erscheinungsformen der digitalen Lizenz auf Gültigkeit prüfen können. Dies geschieht durch einfaches Scannen eines QR-Codes auf der Lizenz.

Das Programm ist ein echtes Multitalent und fungiert mit umfassenden Features auch als Werkzeug für die Lizenzinhaber*Innen selbst, ist nützlich für den Vereinsfunktionär und Turnierleiter und schliesst einen Verbandsnachrichtendienst und Verknüpfungen mit "sozialen Medien" gleich mit ein.

Der NJBB betont dass die App, erhältlich für die Systeme Apple und Android, den Interessen seiner Lizenznehmer*Innen nach Privatsphäre Rechnung trägt.

PS: Wie in einem Beitrag auf boulistenaute.com zu lesen ist, verzeichnet der niederländische Bouleverband ca.15.000 Lizenznehmer*Innen mit einem Durchschnittsalter von über 69(!) Jahren. Damit gehört die Mehrzahl der holländischen Lizenzler einer Altergruppe an, der sich nach Aussage eines namhaften DPV-Funktionärs "das Internet als permanente Informationsquelle nicht erschließt“. Das erklärt wohl, warum in Deutschlands Verband noch fleissig geklebt wird.

Quellen: Newsletter des NJBB, Übersetzungshilfe DeepL, boulistenaute.com


 


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Doch etwas anders als das übliche Blechschachteldesign. Das neue gigantische Boulodrome in Douasis/FRA. Foto: lachroniquebtp.com

 

In unseren kontaktbeschränkten Zeiten mutet die Nachricht vom Baubeginn eines Boulehallenungetüms von 8000 m² Grundfläche reichlich bizarr an.

In Sin-le-Noble bei Douai in der Region Hauts-de-France entsteht die derzeit größte Boulehalle der Welt, mit sagenhaften 170 Metern Länge. Die bisherigen Marktführer „Henri Salvador“ mit 4250m² in Saint-Pierre les Elbeuf und Christian Fazzino in Montluçon mit 4485 m² erscheinen dagegen als bescheidene Hütten.

Große Glasflächen sollen für ein hervorragendes Innenlicht sorgen. Eine feste Tribüne und zwei mobile Tribünen bieten Platz für bis zu zweitausend Zuschauer rund um das Carree d’honneur. Der gesamte Innenraum beherbergt 64 Bahnen, 128 weitere Bahnen im Freien ergänzen das Spielflächenangebot. Damit empfiehlt sich Douai als Ausrichter für größere Veranstaltungen. Eine französische Meisterschaft ist von der FFPJP bereits für 2023 geplant.  

Die Gebietskörperschaft Communauté d'agglomération du Douaisis (Douaisis Agglo) unweit der belgischen Grenze nimmt, unterstützt vom Frz. Staat (2 Mio. EUR), der Region Hauts-de-France (3,3 Mio. EUR) und dem Ministerium des Nordens (900.000 EUR), stattliche 5 Millionen Euro für das Projekt in die Hand. In den Räumlichkeiten soll auch der Abteilungsausschuss und das FFPJP-Regionalkomitee untergebracht werden. Die Einweihung des Bauwerks ist für Ende 2021 geplant. Ein Name steht noch nicht fest.

Die neue Halle ist garnicht so weit weg, von Düsseldorf nach Douasis fährt man ca. dreieinhalb Stunden mit dem Auto.

Quellen: boulistenaute.com und lachroniquebtp.com


 


Funktionäre des DBBPV und des DPV haben es offensichtlich verstanden, den Präsidenten des Deutschen Olympischen Sportbundes, Alois Hörmann, davon zu überzeugen, dass Petanque in GÄNZE Individualsportart ist.

 

Funktionäre des DBBPV und des DPV haben es offensichtlich verstanden, den Präsidenten des Deutschen Olympischen Sportbundes, Alois Hörmann, davon zu überzeugen, dass Petanque in GÄNZE Individualsportart ist.

Nein, nicht nur verständlicher Weise Tir de precision und Tête-à-tête, sondern auch die Formationen Doublette und Triplette fallen nach DBBPV- und DPV-Lesart nunmehr unter diese Kategorie.

Sind Zweier- oder Dreierteams jetzt als eine Person zu betrachten oder haben die Mitglieder einer Spielformation nichts mehr miteinander zu tun? Kein Mensch mit Sachverstand wird die Zweiteilung unseres Petanques in „sport individuel“ und „sport collectif“ in Frage stellen auch nicht unter Aspekten der Pandemie.

Es ist sicherlich nachvollziehbar, dass viele von uns darunter leiden, dass sie ihrem Sport derzeit nicht in der gewohnten Weise nachgehen können. Aber haben wir es wirklich nötig, mit billigen Hütchenspielertricks, jedes sich bietende Schlupfloch zu nutzen um einen Vorteil gegenüber anderen zu erlangen? Haben wir während der Pandemie vergessen, dass auch im Petanque Fairness und Solidarität eine Rolle spielen?

Jeder echte Bouler wird sich, auch wenn es schwer fällt, auf derartige Definitions-Winkelzüge nicht einlassen und geduldig bessere Zeiten, mit dann wieder uneingeschränktem gemeinsamen Spaß am Spiel, abwarten.

Hier zur Meldung des DPV

Roland Netter


 


 

petanque club neuburg

 

Ein kleiner Zeichentrickfilm erklärt Petanque.

Informationen zu Petanque in Neuburg


Gemeinsames Spiel wird derzeit vom Verein nicht angeboten.

Individuelle Sportausübung ist gem. den gesetzl. Bestimmungen aber möglich.

Infos dazu auf der Homepage des LRA ND-SOB

Laut LRA ist kontaktfreier Sport ab 10.5. unter freiem Himmel unter Vorlage eines negativen Tests möglich!


 Voraussichtl. Termine 2021
Südbayernliga
BPV-Pokal
BM und bay. Turniere
DM / Nat. / Int.


Ich will Mitglied des PCN werden!

 


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