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Duitse Landenwedstrijd - Länderpokal am 3. und 4. in Heerlen/NL
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Swinging_birdsAbb.links: https://heerlenmurals.nl/collin-van-der-sluijs/

Heerlen, die ehemalige Bergbaustadt in der niederländischen Provinz Limburg, gilt als die „StreetArt-Hauptstadt der Niederlande. 70 Wand- und Fassadenmalereinen quer über die Stadt verteilt, kann der Interessierte Kunstliebhaber mit dem „Wiel“ erradeln. https://de.wikipedia.org/wiki/Heerlen. Ob Collin van der Sluijs Petanque im Hinterkopf hatte, als er sein Mural „Swinging Birds“ schuf, ist nicht überliefert. https://heerlenmurals.nl/collin-van-der-sluijs/ Möglich ist es schon, erinnert sein Wandgemälde in Heerlens Plaarstraat doch schon schwer an eine turbulente Petanquepartie.

So turbulent wie wir es am kommenden Wochenende auch im Boulodrome des Club de Petanque am Varenbeukerweg im Norden Heerlens erwarten, wenn in der künstlerisch bedeutungslosen aber dafür sehr geräumigen Halle zum zweiten Mal nach 2017 der große DPV-Ländervergleich 2018 läuft. Der 1992 eröffnete Zweckbau hat auf 950 Quadratmetern momentan 27 Spielbahnen von 3 x 12 Metern. Eine 90 Quadratmeter-Kantine und eine Zuschauerplatform von 160 Quadratmetern machen die Halle etwas wohnlich. Maximal 7 Meter lichte Höhe erlauben das eine oder andere Hochportee. Mit dem großzügigen Außenbereich steht Platz in Hülle und Fülle für große Veranstaltungen zur Verfügung. http://clubdepetanqueheerlen.nl/2_0%20beschrijving%20accomodatie.htm   

Der Bundesdeutsche Länderpokal hat Tradition, 1992, gewann in Essen NRW vor Hessen und dem Saarland, den Vergleich, im letzten Jahr hatte BaWü die Nase vorn, vor Niedersachsen und Saarland. Die Dauersieger NRW und Baden-Württemberg teilen sich mit bisher je 10 Erfolgen die Länder-Krone. Unser weißblauer Verband konnte trotz stetiger Verbessungen hier noch nicht so recht reüssieren, ein dritter Platz 2007 in Rastatt war das höchste der Gefühle. Im letzten Jahr sprang ein 4. Platz heraus, allerdings überragte dabei das glänzende Frauenteam, das in allen 9 Begegnungen ungeschlagen blieb. Ob es diesmal „witblauwje boven“ heißt? Unsere Equipe für Heerlen hat Chancen muß aber auf bewährte Kräfte wie beispielsweise Susi Fleckenstein, Esther Hahlbom, Raphael Gharany, Benni Wied oder Vincent Probst verzichten. Die Favoriten auf den Sieg kommen wie immer aus dem „Ländle“ und aus NRW. Hier die Mannschaftsaufstellungen: http://deutscher-petanque-verband.de/die-mannschaftsmeldungen-zu-laenderpokal-liegen-vor/Der DPV berichtet zeitnah: http://deutscher-petanque-verband.de/dpv-laenderpokal-2018/

Die weißblaue Equipe macht sich mit folgenden Deelnemers auf den Weg:
Jugend: Lea Dörhöfer, Dominique Probst, Filip Dudaric, Gabriel Huber
Espoirs: Laurent Vigneau, Paul Möslein, Christoph Probst
Damen: Karola Herrmann, Stefanie Schwarzbach, Carolin Wienrich, Luzia Beil
Herren 2: Christian Faimann, Siegfried Ress, Markus Probst, Matthias Ress
Herren 1: Matthias Mock, Nicholas Mari, Andreas Kreile, Philipp Zuschlag http://www.petanque-bayern.de/news-details/laenderpokal-2018.html

Apropos: Die niederländerischen Boulefreunde vermieten Ihre Halle bestimmt gern, aber ein Deutscher Petanqueverband  sollte doch irgendwann wieder in der Lage sein, ein bundesweites Großturnier auf heimischen Terrain zu veranstalten. Da darf die Völkerfreundschaft ausnahmsweise mal hinten anstehen. Wenn das Geld nicht reicht, müssen Politik und Wirtschaft mit ins Boot geholt werden. Eine Mehrzweckhalle mit 64 Bahnen womöglich mit angegliedertem Leistungszentrum wären ein Traum.