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boules bites barCome in and boule, neue Boulebar in Tilburg. Foto: tilburg.com

 

Die ursprünglich schwedische Idee der Boulebar, Trinken, Essen, Boulen mit Familie oder Freunden, ist längst auch in Holland angekommen.

Unter dem Namen Jeu de boules bar gibt es in Utrecht ein Lokal dieser Art. das bouleaffinen Feierbiestern bei „Stokebrood med Vockingworst“ Erfüllung ihrer Kugelleidenschaft verspricht. Anders als in Schweden fehlt der Animateur, das Boulevolk bleibt unter sich. Geplant sind von der Gastronomiefirma BHG weitere Jeu de boules bars in größeren Städten, wie Eindhoven, Arnheim und Nijmegen, sodaß sich auch für deutsche Bouler ein Abstecher ins Nachbarland lohnen kann.

Auch Mooie Boules huldigt mit dem Slogan „Eten, boulen en borrelen met vrienden van vrienden“ diesem Konzept in Amsterdam, Rotterdam und Delft. Zeitgeistiges, hippes Ambiente verhilft auch hier dem behäbigen „Altmännerzeitvertreib“ zu neuer Blüte im Kreis von Partygängern und Feiervolk.

Nun lädt in Tilburg ein weiteres Etablissement diesmal unter dem Namen Boules Bites Bar mit elf Bahnen zum geselligen und „unterfüttertem“ Boulen nach Feierabend oder zwischendrin. Die Idee ist gleich, nur Anbieter und Name lauten anders. "Boules hatte lange Zeit das Image eines alten, verstaubten Spiels, aber wir steckten es in eine hippe Jacke", sagt Unternehmer Emile van Westing. Brotzeitbrettln, Finger- und Streetfood halten die Bouler*innen in französisch angehauchter Umgebung bei Kräften, Getränke aller Art bis hin zum 20-Liter-Fass bei Laune. Pro Boulebahn zahlt das spielfreudige Publikum 21,- € die Stunde, komplette Arrangements für bis zu 24 Personen sind möglich.

Für Rotterdam, Den Bosch und Breda avisieren die Betreiber für die nächsten Monate die Eröffnung weiterer Boules Bites Bars. Insgesamt plant die Betreiberholding mit Sitz in Utrecht 15 Filialen in den Niederlanden, teilweise von Franchisepartnern geführt.

Quellen: NJBB, Jeu de Boules Bar, Mooie Boules, Boules Bites Bar, DPG Media B.V., tilburg.com

In Deutschland hat die Systemgastronomie das Konzept scheinbar noch nicht entdeckt, wohl gibt es aber Gaststätten wie beispielsweise das Bistrot Hardy Kugel, das in Köln mit zwei Bahnen und gepflegter Küche der Idee nahekommt.


 

Schneebouler 630

Diese treffende und mehrdeutige Karikatur, passend zu Weihnachten, stammt aus der Ausgabe 10/98-1/99 des "ultimativen kugelmagazins" au fer. Die Zeichnung ist mit CS oder GS signiert, Jürgen Albers, der für das ehemalige "theoretische forum der boulistischen internationale" verantwortlich zeichnete, konnte uns den Namen des Künstlers nicht nennen, hat uns aber freundlicherweise den Abdruck gestattet. Vielleicht kann uns ein Leser mit dem Namen des Karikaturisten aushelfen.

23.12.2019 • Schnell reagiert: Einer unser Leser, gleichzeitig bekannter und profunder Kenner der deutschen Comicszene, hat das Rätsel um den Urheber der Karikatur schnell gelöst. Es handelt sich um "einen sehr frühen“ Gerhard Seyfried. Der mit dem Wilhelm-Busch-Preis ausgezeichnete deutsche Zeichner und Romanautor machte sich auch international einen Namen als „grafischer Chronist der links-alternativen Szene“.


 

Tolle Leistungen beim großen Schießen in Rumilly zugunsten der Wohltätigkeits-Organisation ILONA. Siehe auch nachstehender Bericht.

Die Aufgabe 10 Tireure / 1000 Schuß / 60 Minuten. Jeremy Pardoen (BEL) und Lucas Desport (FRA) glänzen mit sensationellen 97 Treffern bei 100 Schuß. Das Damenteam verbessert die Bestleistung 5/500/30 von 311 auf 347. Der Rekord der Herren aus dem Jahr 2016 kann jedoch nicht geknackt werden. Insgesamt erreichen alle Akteure 2751 Treffer, was eine genauso hohe Spendensumme für ILONA ergibt. 

Videos von der Veranstaltung: Nachwuchsteam und Damenteam

Hier alle Ergebnisse

Quelle: boulistenaute.com


 

 

Finnish skittles mika peiponen v2

Kyykkä, die handfestere Urform des finnischen Spieleprodukts Mölkky. Foto: Mika Peiponen, Wikimedia.

 

Kyykkä ist ein von Finnen und Kareliern seit Generationen gespielter Geschicklichkeitssport mit Holzstöcken und -klötzen, auch finnisches oder karelisches Kegeln genannt. Die Nordmänner betreiben das Spiel sogar in einer eigenen Liga. Seit den 90er Jahren wird dieses Traditionsspiel von einer Firma im südfinnischen Lahti, die sich natürlichen Produkten verschrieben hat, unter dem Phantasienamen Mølky, für den ausländischen Markt Mölkky genannt, kommerziell genutzt. Allerdings in einer ziemlich entschärften und leichter zu handhabenden Form.

Das nordische Holzsteckerlwerf-Produkt wurde und wird vom Markt gut aufgenommen und hat den Weg nach Rest-Europa und die Welt gefunden. Eine gewisse Verwandtschaft zum Petanque drängt sich auf, sodass ein innovativer Bouler von den Naturboulefreunden Ruit e.V. auf die Idee kam, für das Training die beiden Geschicklichkeitsspiele Boule und Mölkky zu kombinieren.

Statt mit dem im Mölkky üblichen Wurfholz, schmeißen die Ostfilderner nun zu Übungszwecken mit Boulekugeln auf die, wie es sich für sparsame Schwaben gehört, selbstgefertigten, hochkant gestellten und durchnummerierten 12 Holz-Zielstöckchen. Ziel der Übung, 50 Punkte zu erreichen, oder eine Zahl ganz nach Gusto. Eine gute Trainings-Idee, dieses Spiele-Hybrid des findigen Schwaben aus Ruit.


 

Bildschirmfoto 2019 12 08 um 12.25.24"Trainings-Video" auf Boule-Praxis.de

 

Seit Frühsommer des Jahres ist ein vom DPV "freundlich empfohlenes" Trainingshandbuch der Autoren Norbert Koch und Michael Weise im schmalen Sektor der Bouleliteratur auf dem Markt.

Die von verschiedenen DPV-Funktionären seitdem immer wieder eifrig beworbene Loseblattsammlung mit dem etwas irreführenden Namen „Boule-Praxis“ ist eine Aneinanderreihung meist bekannter Petanque-Trainingsübungen und -spiele von banal bis kompliziert, ergänzt durch ein Übungsmerkheft. Zur Ehrenrettung der Autoren sei erwähnt, dass sie selbst im Begleittext schreiben, "das Rad nicht neu erfunden zu haben". Dem kann nicht wiedersprochen werden. Der Preis ist mit 89.- € plus 7,00 € Versand stattlich, auch wenn immer wieder, wie jetzt zur Vorweihnachtszeit, mit Nachlässen geworben wird.

Wer außer den Autoren Koch und Weise noch an der Entstehung beteiligt war, ist nicht auszumachen, weil sich das Werk, mangels ISBN-Nummer und wegen komplett fehlender einschlägiger Angaben im Impressum, nicht ausweisen kann. Ein "Kaspar Hauser" des Buchmarkts, wenn man so will.

Zusammen mit dem gedruckten „Praxisleitfaden“ bezahlt und erwirbt der Käufer auch das exklusive zugangsgesicherte Anrecht auf "Alle Ideen" im bewegten Bild auf einem eigenen "Videokanal":

"ALLE Übungen zeigen wir in Videos. In einem geschützten Bereich sind diese für Euch als Besitzer der Praxishilfe verfügbar"

Ein halbes Jahr nach Erscheinungsbeginn stehen für die 78 im Druckwerk beschriebenen Übungsanleitungen (Ideen) 20 Videos zur Ansicht bereit.

Eine Videomaske unter dem Reiter "Die Praxis" mit der irritierenden Unterschrift "Hier schon bald die Videos", zeigt ein Filmchen mit der oben abgebildete Zellophaniermaschine bei der Arbeit. In einem weiteren Video auf der Homepage bewirbt der DPV-Vizepräsident C. Roderig das Bouelpraxis-Projekt.

Dieser Artikel wurde nachträglich geändert und ergänzt. Siehe auch den folgenden neueren Beitrag des Verfasser Roland Netter "Gegendarstellung in eigener Sache".

Nachtrag: (21.12.2019) Zwischenzeitlich haben die Verkäufer der Übungsanleitungs-Sammlung die o.g. Behauptung: "Alle Übungen zeigen wir in Videos" auf ihrer Homepage gelöscht und schreiben nun "Viele Übungen....". Im Header der Vertriebshomepage wird jedoch immer noch behauptet "Videokanal mit allen Ideen... für Besitzer der Praxismappe". (Zum besseren Verständnis, die Anbieter bezeichnen Ihre Trainingsanleitungen als Ideen). Bis zum jetzigen Zeitpunkt, ca. 6 Monate nach Verkaufsstart, werden jedoch nur 20 Videos bereit gestellt. Das Druckwerk wird weiterhin vom DPV freundlich empfohlen.


 

Bourg Saint Andréol Les Joueurs de boulesPaul Signac, Bourg Saint Andeol, Les joueurs de boule, 1926, Foto: artnet

 

Der 1863 geborene französische Maler und Grafiker Paul Signac, war neben Georges Seurat einer der bedeutensten Vertreter des Pointillismus.

Ob sich der Künstler selbst auch als Pointeur beim Boulespiel betätigte, ist nicht leider überliefert, wohl aber zeigen einige Ölbilder und Skizzen einen starken Bezug zum französischsten aller Spiele.

Der gebürtige Pariser war bereits zu Lebzeiten eine Berühmtheit und ab 1915 gar Offizieller Marinemaler der Französischen Marine im Offiziersrang. Den Militärs war es offensichtlich egal, daß sich Signac in seinen frühen Jahren zum Anarchismus hingezogen fühlte und mit Bilderspenden die Idee eines Lebens ohne Hierarchien unterstützte.

Der Autodidakt, der auch zunächst dem Impressionismus mit seiner Spontaneität nahestand schwenkte immer mehr um zu einer, einem offiziellen Marinemaler angemesseneren, strengen und durchkomponierten Malweise. Signac starb im August 1935.

Die in Signacs späterer Zeit entstandene Aquarell-Skizze zeigt Boulespieler in Bourg Saint Andeol. Die kleine Stadt am Unterlauf der Rhone, ist im französischen Boulekalender mit dem gleichnamigen International auch noch in jüngster Zeit präsent.

Mickael Bonetto, Jeremy Fernandez und David Rivera gewinnen am 29. September 2019 gegen Valentin Beulama, Dylan Cano und Jaques Dubois mit 13:1. Hier eine Videoaufzeichnung des Endspiels.


 

Marterl cambodioise 6345365862563708928 nEin Marterl (Bildstock) von ganz besonderer Ästhetik und Sinnhaftigkeit hat der Kambodschanische Petanqueverband, wohl zur geflissentlichen Erbauung, auf dem Gelände der Petanque-WM aufgestellt. Foto petanque england.


 

U23 2019Die finnischen Sensations-U23-Europameister Antti Pasanen (21), Teo Ektröm (17) Elmo Yli-Vainio (19) und Niklas Palmquist (20) bei ihrer Ankunft in Helsinki.

 

„Es ist das Schöne am Sport, dass er immer wieder für Wunder gut ist. Eines dieser Mirakel ist uns bei der EM der Espoirs in Saint Pierre les Elbeuf widerfahren.“

So schrieb uns Eva Fredriksson-Haramo, die PR-Beauftragte des finnischen Verbandes SPL auf unsere Frage, wie denn der sensationelle Sieg der finnischen Espoirs bei der EM in Saint Pierre les Elbeuf zu erklären sei.

Fünf Wochen ist es nun bereits wieder her, dass die U23-EM im französischen Saint Pierre les Elbeuf mit dem sensationellen Sieg des krassesten aller Aussenseiterteams endete. Mit etwas Verspätung haben uns nun die Antworten auf unsere Anfrage an den finnischen Verband erreicht. Hier das Interview.


 

KoupreyOffizielles Plakat für die Petanque-WM in Kambodscha. Abb. FIPJP.

 

Die kambodschanischen Sportbehörden haben mit dem südostasiatischen Wildrind Kouprey eine „sehr wahrscheinlich ausgestorbene Art“ zum Maskottchen der Petanque-Weltmeisterschaften erkoren.

Berichten zufolge, wurden im Jahr 1982 letztmals drei Exemplare der scheuen Rinder an der thailändisch-kambodschanischen Grenze gesichtet, der damalige Versuch sie einzufangen scheiterte wegen der verminten Umgebung. Ein gemeinsames Bemühen, das Aussterben des Tieres zu verhindern, wurde durch Kriege und die politische Situation in Südostasien zunichte gemacht. Der Kouprey gehört damit zu den vielen Arten, die, weil sie fast unbemerkt lebten, auch fast unbemerkt starben.

Dass dem wohl durch Menschenhand ausgerotteten Tier die "Ehre" zuteil wird, als verniedlichtes Maskottchen für eine Petanque-Sportveranstaltung zu fungieren, wirkt zumindest diskussionswürdig und degradiert die arme Kreatur nachträglich auch noch zum Nutzvieh.

In der Sprache der Einheimischen hat der Name Kouprey oder Kouproh die Bedeutung Graues Rind. Ein Fehlgriff ist damit auch die dunkelbraune Farbgebung des Symbol-Tieres für die Frauen- und Jugend-WM. Dunkelbraun waren nur die erwachsenen Bullen, Kühe und Jungtiere trugen ein graues Fellkleid.

PS: Animalinfo.org schreibt: „Der Hauptgrund für den Niedergang des Koupreys war die unkontrollierte Jagd durch die Einheimischen und das Militär, insbesondere während der drei Jahrzehnte dauernden Kriege und Aufstände in Indochina.“ Die Kolonialmacht Frankreich hat also nicht nur das Spiel Petanque nach Indochina gebracht, sondern war, wie es scheint, auch Mitverursacher für das Aussterbens des nunmehrigen Petanque-Werbeträgers Kouprey.


 

IMG 20191011 190008 BURST001 COVERUnser PCN-Bouleplatz, Neuburgs Karlsplatz im Dämmerlicht, mit Blick nach Süden. Das linke imposante Gebäude in der Häuserzeile an der Amalienstrasse, die ehemalige Hofapotheke, beherbergt in seinem Gewölbekeller den international renommierten "Jazzclub Birdland Neuburg". Schönere Boulodromes dürften selten sein. Foto: Ulli.


 

Der DPV veröffentlicht den Spielplan des DPV-Länderpokal 2019 vom 9. bis 10. November im niederländischen Heerlen.

Bayerns Equipe trifft in der ersten Runde am Samstag auf das Team LV Nord. Titelverteidiger Nordrhein-Westfalen hat Freilos. Der geplante Gegner, der LV Berlin fehlt, über die Gründe der Abwesenheit schweigt sich der DPV aus.

Das chronische Leiden des Petanquesports, der Nachwuchsmangel, dürfte die Berliner niedergestreckt haben. Ein Blick in die DPV-Statistik 2019 lässt dies erahnen. Der LV Ost, obwohl ähnlich schlimm gebeutelt wie die Hauptstädter, schleppt sich trotzdem nach Holland und spielt das strapaziöse Spiel mit.

serveimageVielleicht handelt nun der DPV ähnlich flugs, wie bei seiner "sportlichen" Entscheidung zur Bundesliga-Aufstiegsfrage und ringt sich zu einer neuen Interpretation des Absatzes 2 Mannschaften 2.1 der Richtlinie Deutscher Länderpokal durch. Im Sinne des Sports, zu Gunsten Berlins. Eine Art Notopfer Berlin, die Älteren kennen das.

Veterans für Jugend, "Präsis" anstatt Espoirs, wäre die Lösung. Dann könnten auch die Berliner wieder mitmachen. Es sollte eigentlich niemand beim großen DPV-Jahresabschluss-Fest fehlen müssen, das wäre doch Schade.

Nachtrag: Heute, Sonntag abend, macht uns ein Leser darauf aufmerksam, daß die Berliner angeblich ein Junior- und Espoir-Team hätten stellen können und andere Gründe für das Fehlen der Hauptstädter beim LP verantwortlich seien. Welche nun genau, wird leider nirgendwo vermittelt. Schlimm genug, dass dem Häuflein junger spielbereiter Bouler, von Berlins LV, aus welchen Gründen auch immer, die Tour vermasselt wurde. An der insgesamt prekären Lage im Jugendbereich ändert sich nichts. Weder beim LV Berlin noch im gesamten deutschen Petanquewesen. 

Nachtrag zum Nachtrag: Berlins Espoirs Sebastian Junique und David Berndt haben den personalschwachen LV Nord unterstützt und als bestes U23-Team des LV abgeschnitten. Ende gut, alles gut?


 

beaujolais spaBeaujolais. Gut für die Haut, viel Säure, wenig Tannin. Foto: thespinoff.co.nz

 

Die deutsche Petanqueturnierserie Grand Prix d’Allemagne ist für dieses Jahr fast absolviert, ein Turnier fehlt noch.

Zwischen dem vorletzten Turnier, den Groß-Gerauer Bouletagen am 29. September und der letzten noch ausstehenden Veranstaltung, dem Beaujolais Cup beim Club Bouliste de Berlin am Samstag, 23. November klafft jedoch eine ungewöhnliche siebenwöchige Lücke.

Der späte Termin ist dem Namensgeber des Sportereignisses geschuldet, dem Beaujolais Primeur oder Nouveau, einem extrem jungen Rotwein aus dem burgundischen Beaujolais, der als einziger französischer Wein bereits im Jahr seiner Herstellung verkauft werden darf. Dem Wein wird mit allerlei Kunstkniffen bei der Gärung auf die Sprünge geholfen, um ihn rasch trinkfertig zu bekommen. Allein dieser Umstand verleiht dem Getränk seine Prominenz und sein Renommee. Die Traubensorte Gamay selbst, aus der der Wein gekeltert wird, ist in Burgund für gehobene Rotweine nicht zugelassen.

Seit 1985 gilt die Regelung, dass der Wein am dritten Donnerstag im November erstmals in die Gläser darf. In der Hochzeit der Beaujolais-Hysterie vor ca. 50 Jahren rasten sich englische Dandys in ihren Sportwagen oder Privatflugzeugen mit dem Jungwein im Gepäck auf ihrem Weg aus dem Beaujolais nach England durchaus schon mal zu Tode. Im Bestreben, als erste im Kreis der Clique mit dem Jungwein anstossen zu können, termingerecht. Im Berliner Bouleclub rast man sich vernünftiger Weise nicht zu Tode, sondern verschiebt den ersten Ausschank um zwei Tage.

Namensgeber für das Weinbaugebiet und den Wein Beaujolais ist das ehemalige Herrscherhaus Beaujeu, das die Region zirka 400 Jahre beherrschte. Womit nun auch endlich erklärt ist, wie man den Beaujolais mit dem Boulespiel in Verbindung bringen kann. Schönes Spiel.

Die aktuelle Rangliste des GdA führt der Herxheimer Benjamin Lehmann an, vor den drei Düsseldorfern Faci, Lonken und Niermann.


 

1519726618.8389 finale im petanque winter cup in freistadtReinzvolle Boulearena im österreichischen Freistadt. Foto www.tips.at

 

Schade, daß in unseren Breiten noch weniger Leute Boule schauen, als spielen.

Der Petanque Sport Verein Freistadt, im oberösterreichischen Mühlviertel beheimatet, spielt in einem regelrechten kleinen Hallenstadion mit umlaufenden Zuschauertribünen, die sechs Reihen hoch aufragen. Fast wie für ein interessiertes Boulesportpublikum gemacht. Die Halle, einem Amphitheater nicht unähnlich, diente ursprünglich als Vorführ- und Versteigerungshalle für Nutzvieh und steht nun dem Petanqueverein als Sportstätte zur Verfügung. Schade nur, daß es die Mühlviertler Bouler versäumen, mit einer frei zugängliche Homepage an die Öffentlichkeit zu gehen. Es wäre vielleicht eine Möglichkeit die Zuschauerränge zu füllen und ein Publikum für den Petanquesport zu begeistern.

Ein Veranstaltungskalender für die österreichischen Turniere in 2020 ist noch nicht veröffentlicht, aber im kommenden Februar und März dürfte wieder der, auf 24 Teams limitierte, Hallencup für Doublettes stattfinden. Siehe Homepage des österreichischen Verbands.


 

IMG 0190..... aber nicht jeder Schwarzweiße muß auch gleich Schiedsrichter sein. Foto: PCN.


 

Fürth Team 1Foto BPV

Rechtzeitig zum Auftritt beim Länderpokal im November in Heerlen hat der BPV seinen Landeskader neu eingekleidet, zumindest obenrum.

Mit Hoodie und Poloshirt, im italienischen azurblau, vom FFPJP-Ausstatter und -Sponsor Uhlsport. Könnten nun glatt als Italiener durchgehen, unsere bairischen Kadermitglieder, wenn noch an den Beinkleidern und Sneakern gefeilt würde.

Ob unser bairisches Himmelblau (RAL5015) bei der Neugestaltung wenigstens zur Debatte stand, ist nicht bekannt. Die neuen Klamotten gibt es im freien Verkauf. Für 44,99 €, steht es jetzt jedem Bouler frei, sich als "BPV-Landeskader" zu fühlen.


 

marevnaL’Homme aux boules de Pétanque á Juan-les-Pins, Antibes. Öl auf Leinwand, Marie Marevna, 1937.

 

In Frankreich heißt sie kurz Marie Marevna. Zu sperrig war wohl der korrekte Name der 1892 geborenen russischen Malerin, Marija Bronislawowna Worobjowa-Stebelskaja.

Maxim Gorki gab ihr einst den Spitznamen Marevna, nach einer russischen Märchenfee, der ihr zeitlebens blieb und mit dem sie ihre Bilder signierte. Auch das 1937 entstandene Ölbild L’Homme aux boules de Pétanque á Juan-les-Pins, Antibes.

Braque, Chagall, Cocteau, Ehrenburg, Modigliani oder Picasso waren Zeitgenossen der Marevna, die 1915 begann, in dem von ihr als Dimensionalismus bezeichneten Stil, Kubismus und Pointilismus zu verbinden. Die Marevna teilte das Schicksal vieler talentierter Frauen, der in einer Männerumwelt die Anerkennung versagt blieb. Sie starb 1984.

Juan-les-Pins, einst nobles Seebad an der Côte d’Azur, gehört zur Gemeinde Antibes und zog die Reichen und Schönen und die Künstler in der großen Zeit der Marevna an. Heute beherbergt Juan les Pins die angeblich größte Hotelruine der Welt, das 1927 erbaute, ehemalige Grand-Hotel Provençal, in dem auch die Malerin verkehrte. Auf 12 Petanque-Terrains in Juan-les-Pins wird hingegen nach wie vor Boule gespielt.


 

IMG 20191011 190340Boule zur Blauen Stunde. In fast mystisch anmutendem Dämmerlicht hat uns Ulli beim Spiel auf dem Karlsplatz fotografisch eingefangen. Im Hintergrund die Hofkirche zur Lieben Frau, links die Freitreppe des historischen Rathauses.


 

8de143e9754d0e3d0667c03b9d5c2a41ee87d773„Le chef“, der Ex-Spielmacher des SV Werder Bremen, Johan Micoud, glänzt auch im Petanque mit starker Technik. Zusammen mit anderen französischen Sportgrößen, wie 800-Meter-Weltmeister Pierre-Ambroise Bosse oder Radsportler Cyrille Guimard, bereichert er das Beiprogramm der Trophée L’Equipe. Im Team "Steps" zusammen mit Mickael Bonetto und Fußball-Kollege Olivier Rouyer verpasst er aber den Einzug ins Halbfinale des "Promi"-Turniers. Foto Yoann Brandt / L'Equipe


 

IMG 0370 kleinZukünftige Pflichtausstattung für den bairischen Bouler?

 

Gerüchten zufolge sehen Petanque-Insider gute Chancen für eine zukünftige Alkohol-und Nikotinpflicht bei Bouleveranstaltungen in Bayern. Wie dem PCN zugesteckt wurde, seien angebliche Feldversuche beim dritten Spieltag der Südbayernligen in Kaufbeuren positiv verlaufen.

Der Nachweis einer Leistungssteigerung durch Alkoholgenuß lasse sich nun auch an Spielergebnissen und Tabellenständen ablesen, heißt es aus berufenem Munde. Wie man hört, wollen sich die weißblauen Oberbouler nicht länger nachsagen lassen, daß in ihrem Regelwerk mit keinem Wort auf Alkohol und Nikotin eingegangen wird. Einem Insider zufolge, sind glasklare Vorschriften über Alkohol-Mindestwerte und Konsumdauer in Vorbereitung. Schiedsrichtern beispielsweise, solle jede Möglichkeit gegeben werden, um mit harter Hand gegen Abstinenzler vorgehen zu können. „Wir dürfen nicht zulassen, daß durch verantwortungslose Alkoholverweigerer unser schöner Sport Schaden leidet und Ergebnisse verfälscht oder gar auf den Kopf gestellt werden“, so der Informant, der anonym bleiben will.

Auch zum Thema Jugendliche und Alkoholschutz soll das neue Regelwerk sehr deutlich werden: "Alc over kids" lautet die neue Devise. „Jugendliche haben auf dem Bouleplatz nichts zu suchen, Gottseidank sei das Thema dank jahrzehntelange Kärrnerarbeit fast schon obsolet“. „Potente Sponsoren, für die zukünftigen alkoholischen Pflichtgetränke seien bereits gefunden“, so der "Whistleblower," man wird deshalb von einer Erhöhung der Verbandsbeiträge absehen können.

Das Gerücht, daß insgeheim mit Boule ohne Kugeln und nur mit alkoholischen Getränken experimentiert würde, mochte unser Informant nicht bestätigen.


 

Warum das DPV-Veterans-Team bei der EM nur dreimal gegen Dänemark antreten durfte, erschließt sich dem interessierten Boulefreund nicht.

Wann lenken die Veranstalter endlich ein und ermöglichen mit einem neuen Turniermodus die sehnsüchtig erwartete Endlosschleife? DEU - DAN, DAN - DEU, DEU - DAN, DAN - DEU, DEU - DAN, DAN - DEU, DEU - DAN, DAN - DEU - DAN, DAN - DEU, DEU - DAN, DA ……………...........................


 

Casa empatica IMG 0315Sternbild des Orion spiegelbildlich. Boulekugeln als Kunstobjekt im Pavillon Uruquays auf der Biennale in Venedig. Foto PCN.

 

Der von Yamandú Canosa gestaltete Pavillon Uruquays auf der 58. Biennale in Venedig ist als „inclusive and empathic total landscape“ angelegt und steht unter dem Motto La casa empática.

Die vier, nach den Himmelsrichtungen ausgerichteten Wände des Hauptraumes beschreiben mit ihren installierten Bildern, Wandmalereien und Objekten eine Gesamtlandschaft, die Begriffe wie Territorium, Grenzen, Vermischung, Zugehörigkeit, Instabilität und Unterschiedlichkeit thematisieren. Den Himmel dieser Welt, bildet ein Deckengemälde mit der Darstellung des Sternzeichens Orion, das sein Spiegelbild am Boden wiederfindet, geformt mit nagelneuen Boulekugeln.

Daß der Künstler unseren Sport damit als den Himmel auf Erden beschreibt, ist wohl eine gewagte Interpretation, macht aber den Pavillon des kleinen südamerikanischen Landes für Bouler auch zu La casa simpática.


 

Circle coverAbb. Bucheinband, Verlag Kiepenheuer & Witsch.

 

Nein es geht nicht um unseren häufig verschmähten starren Abwurfkreis.

Der us-amerikanische Autor Dave Eggers beschreibt in seinem Roman Der Circle vielmehr das Leben in der schönen neuen Welt des transparenten Internets. Eggers erzählt in seiner Geschichte um die jobsuchende Mae Holland die, auch von zahlreichen Boulern gerne und ausgiebig genutzte, Facebook-Twitter-Instagramm-whatsapp-Welt zu Ende. Erschreckend! Huxleys „Schöne neue Welt“ reloaded, meint die Frankfurter Allgemeine und Schriftstellerin Juli Zeh fordert: Jeder muss das Buch lesen.

Der Circle, Roman von Dave Eggers, übersetzt von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann, Verlag Kiepenheuer & Witsch, Taschenbuchausgabe, ISBN 978-3-462-04854-4, Preis 10,99 €.

Achtung „Socialmedia“-User, das Buch kommt ohne hashtags und Bilder aus, beschreibt auf fast 560 Seiten auch komplexe Sachverhalte und ist in zusammenhängenden Kapiteln und logischen Sätzen verfasst.


 

Saufen für petanqueJannik Schaake beschreibt in einem lesenswerten Bericht auf PA seine Erfahrung als Schluckspecht bei den Deutschen Meisterschaften im Einzel und Tir de precision. Unterhaltsam und beängstigend, denn Gleiches praktizieren wahrscheinlich hierzulande und anderswo zigtausend boulende Trinker jede Woche bei offiziellen Wettbewerben landauf landab. Hängen es nur nicht an die große Glocke.

Bis Anfang 2018 stand Trinkalkohol auf der WADA- und NADA-Liste der verbotenen Substanzen im Sport. 0,0 Promille war die Obergrenze im Wettkampf. Getrunken wurde trotzdem, weil unsere Verbände auch vormals schon beim Regelwerk und den Kontrollen versagten, bzw die Verantwortung weiterreichten.

Alkohol wurde, wie jeder Trinker weiß, von der Liste gestrichen, allerdings mit der Maßgabe, daß die Verbände eine Akoholkonsum-Regelung im Sinne des Sports finden müssen. Der europäische Verband C.E.P. hat reagiert und schreibt beispielsweise das Verbot von Alkohol während der Spiele um den EuroCup in der bespielten Halle vor und eine Höchstpromillegrenze bei den Teilnehmern/innen. Auch eine Kontrollregelung existiert. Wie bei uns im Straßenverkehr bedeuten 0,5 Promille die Europapetanque-Obergrenze. Wer mehr hat, bekommt die rote Karte. Der DPV und seine Mitgliedsverbände sind dieser Verpflichtung zum eindeutigen und umfassenden Reglement bislang nicht nachgekommen. Die Wischiwaschi-Regel 4 in der DPV-Richlinie zur Durchführung von Deutschen Meisterschaften vom 7. Mai 2018 gibt dem DPV und seinen Schiedsrichtern jedenfalls jegliche Handhabe um nichts zu tun. Ein bedüdelter Jannik Schaake hat es vorgeführt.

So sehr Alkohol auf offiziellen Petanquesportfesten in aller Munde ist, in den einschlägigen Vorschriften unserer Dachverbände ist er ziemlich verpönt. Umgekehrt sollte es sein. Will man es sich nicht mit der trinkenden Mehrheit verscherzen? Alle Verantwortlichen wissen, daß Alkohol glasklares Doping in unserem Sport ist, deshalb muß dringend etwas getan werden. Zumindest auf unseren offiziellen Veranstaltungen, wo es um Punkte, Tabellen, Ehre, Meisteritel und den einen oder anderen materiellen Vorteil geht, muß Petanque alkoholfrei und im Übrigen auch absolut regeltreu werden, dann können wir und der DPV anfangen, wirklich von Sport zu sprechen. In anderen Sportarten funktioniert es auch. Vielleicht beginnen dann verantwortungsbewusste Eltern ihre Kinder auch mal zum Petanque zu schicken.

Unser alter deutscher Sinnspruch, Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps, sollte endlich Niederschlag in unseren Sportregularien finden und von mutigen Schiedsrichtern und Veranstaltern umgesetzt werden. Allez DPV und Allez Vereine.

Daß legere Boulespiel im kleinen Kreis zur Unterhaltung mit dem einen oder anderen Schlückchen darf und muß trotzdem weiter möglich sein, das ist nicht Sport, das ist Kultur. Zum Wohl.

Unsere Leser mögen uns verzeihen, daß wir eine bereits 2017 veröffentliche Zeichnung ein zweites Mal "aufwärmen", aber sie passt recht gut.


 

Ein traditionsreiches sogenanntes Spaßturnier in der Region, mit Barfußspielern, Schlappen, Bier und Zigaretten, dafür lizenzfrei, aber doch mit reichlich lizenzierter Prominenz,  und „richtigem“ Schiedsrichter. Grad schee is...

KO-Runde-B-Turnier, Spielstand 12:9, Die 13 liegt für A. Die Spieler von A und B bewegen sich nach vorn um das Kugelbild zu begutachten und die 13 zu bestätigen. Noch bevor Einvernehmen erzielt werden kann, ballert ein Spieler von der Nachbarbahn querab eine weitere Kugel ins Kugelbild. Schweinchen und Kugeln fliegen durcheinander. Die Mannschaften sind konsterniert, statt Spiel aus, Spiel durcheinander.

Auf Vorhaltungen gibt der "Boulefreund" in reiferem Alter von der Nebenbahn zu, mit voller Absicht, aber nur aus Spaß geworfen zu haben. Er konnte einfach nicht anders, so der Spaßvogel und was soll die Aufregung, er habe sich doch entschuldigt. Mannschaft B schaltet schnell und meint, 13 wäre ja sowieso nicht gelegen und dringt auf Neuaufnahme. Team A macht gute Mine zum bösen Spiel, will nicht Spaßverderber sein, schluckt die Kröte, bringt aber nun nichts mehr auf die Reihe und verliert noch mit 12:13. Nun hat auch Team B seinen Spaß, zieht feixend von dannen und steigt auf in die nächste Runde.

Da behaupe noch einer, Boule wäre ein langweiliger Sport.


 

boulometreLe Boulomètre, votre arbitre de poche. Das Boulometer, dein Taschenschiedsrichter heißt eine App für IOS und Android, die Maßband und Tirette ersetzen will.

Der User nimmt eine Foto von der Kugelsituation auf, das Programm betägtigt den Auslöser automatisch dann, wenn sich Handy oder Tablet in der Waage befinden. Auf dem entstandenen Photo darf der User nun Schweindl und zu messende Kugeln mit Ringen markieren, bestätigen, fertig, das Programm zeigt die Reihenfolge der Kugeln durch Zahlen an, die Eins blinkt. Wir haben es mit bis zu 4 zu messenden Kugeln ausprobiert. Funktioniert gut

Die Schwachstelle ist die Einstellprozedur für den Messvorgang. Es ist ziemlich friemelig auf dem Smartphone die Markierungskreise exakt um Schweindl und Kugeln zu platzieren. Auf dem Tablet mit seinem größeren Bildschirm ist die Handhabung etwas einfacher, das hundertprozentige Zentrieren der Markierungskreise klappt häufig aber nicht. Meist schnappt der Kreis haarscharf daneben ein, dann ist auch das Messergebnis haarscharf daneben.

Bei zwei, drei Millimetern Abstandsdifferenz zwischen den Kugeln zum Schweinchen kommt die App somit ins Schleudern. Bei fünf bis zehn Millimetern Unterschied entscheidet das Programm noch richtig, auch wenn der User nicht supergenau markiert und eingestellt hat.

Ein rüstiger Rentner erledigt in der Zeit, die man fürs Appmessen benötigt, das Prozedere auch analog. Vor allem wenn es ganz genau gehen muß sind Maßband/Gliedermaß und die Tirette nicht zu ersetzen. Die althergebrachten Apparate erfüllen das Messen schneller und präziser als die App. Liegen die zu messenden Kugeln zudem weiter als 50 cm vom Stöpsel entfernt wird es schwierig für das Programm ein Gesamtbild zu erfassen.


 

Stempel small hellblau

 

  • SA 17.10.2020, Dachau • Guter 7. Platz für unser PCN-Vater-Sohn-Doppel Dieter und David beim „Allerkleinsten Pokal von Dachau 2020“. Nach 4 Runden System Swiss und 2 KO-Runden der besten Vier gewinnen Peter Widmann/Heinz N.N. (Helios Augsburg-Kissing) gegen Christian Ott/Raju Rohde (MKWU/BouPa). Platz Drei für Annette N.N./Bernd N.N. (Helios Augsburg-Kissing). 18 Teams gönnten sich das coronagerechte Vergnügen. Quelle Sigi Khuon.

     
  • Regio-Cup 2020

    Runde 1
    MI 15.07. Ingolstadt vs Lenting 3:2 (57:43)
    SO 05.07. Eichstätt vs Neuburg 3:2 (50:53)
    Runde 2
    SO 09.08. Lenting vs Eichstätt 5:0 (65:32)
    SO 09.08. Neuburg vs Ingolstadt 1:4 (41:56)
    Runde 3
    SO 13.09. Lenting vs Neuburg 3:2 (53:49)
    SO 13.09. Eichstätt vs Ingolstadt 1:4 (51:62)
    Tabelle
    1
      PC Ingolstadt
    3:0
    11:4
    175:135
    2
      BF Lenting
    2:1
    10:5
    161:138
    3
      BK Eichstätt
    1:2
    4:11
    133:180
    4
      PC Neuburg
    0:3
    5:10
    143:159
     
    Finale
    ND SO 27.09. Ingolstadt vs Lenting 4:1 (63:36)
    Kleines Finale
    ND SO 18.10. Neuburg vs Eichstätt 5:0 (65:27)
    Der Sonderpreis Breitensport geht an die BK Eichstätt, die in allen Runden mit Abstand die meisten Spieler*Innen eingesetzt hat.
     
     
  • Inzidenz-Alarm im Landkreis ND-SOB • Wie die NR in ihrer heutigen Ausgabe, DO, 15.10., mitteilte, wurde mit 52 Coronainfektionen die Alarmgrenze im Landkreis ND-SOB überschritten. Auf Nachfrage teilte uns das LRA mit, dass derzeit für Veranstaltungen eine Obergrenze von 50 Personen gilt. Weil aber die Fallzahlen weiter steigen muss unter Umständen mit weiteren Einschränkungen gerechnet werden. Siehe Allgemeinverfügung des LRA. 

     
  • CdFdC • Nach der Massenveranstaltung „Mondial La Marseillaise“ im französischen Risikogebiet Provence-Alpes-Côte d’Azur steht der Corona-Hotspot Marseille mit der Austragung der Endrunde des Coupe de France des Clubs an diesem Wochenende erneut im Rampenlicht. Acht Clubteams haben es von den ursprünglich über 3.000 angetretenen Mannschaften in die Finalrunde geschafft. „Retortenclub“ FIP Frejus mit den Überfliegern Lacroix, Rocher Saunier, Robineau, Montoro, Renaud etc. ist absoluter Favorit vor Bron und Metz. Titelverteidiger Lyon Canuts hat es schon vorzeitig im Derby gegen Bron zerbröselt. Boulistenaute überträgt live. Quelle FFPJP

     
  • Niemand will es • Der französische Veranstalter Quarterback hat nach der Turnierserie Masters de Petanque und dem Nationenturnier Trophée d’Équipe nun auch die diesjährige Ausgabe der Trophée des Villes für Städtemannschaften wegen der aktuellen Entwicklung der Coronapandemie abgesagt. Geplant war das Turnier für 32 Teams in Grand Synthe/Dünkirchen am nördlichsten Zipfel Frankreichs in der Region Hauts-de-France. Quelle: Quarterback.

     
  • Corona schläft nicht • Hier ein Blick in die mittlerweile 7. Infektionsschutz-Maßnahmenverordnung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege vom 1.10, gültig bis 18.10. sowie in die aktualisierten Handlungsempfehlungen des BLSV

     
  • BHZ-Cup • Der TV Fürth 1860 1 versvollständigt die Runde der Finalteilnehmer beim diesjährigen Pokalwettbewerb des BPV. Die Sechziger setzten sich in Burgthann mit drei Siegen in der Gruppe Mitte gegen die Noris Cochonets, den BC Würzburg und die sieglose Ratisbonne durch und treffen nun am 25. Oktober in Burgthann auf Mechenhard 1, MKWU 1 und FT Hof. Quelle BPV

     
  • Sport mit Corona • In seinen ausführlichen Handlungsempfehlungen für Sportvereine erläutert der BLSV die derzeitigen Möglichkeiten im Sport in Bezug auf die aktuelle Corona-Vorschriftenlage. Stand 28.09.2020

     
  • Viertelfinale BHZ-Cup • Die FT Hof landet auf dem Gelände des TV Fürth 1860 einen überlegenen Sieg in der Endrunde der Gruppe Nord gegen zwei Burgthanner Teams und die BG Lauf. Die Südgruppe gastierte in Landsberg, Dauerfavorit MKWU1 setzt sich ungeschlagen gegen den BC Lindenberg, MKWU2 und den Augsburger BC durch. Der 1. BC Mechenhard hat sich bereits Anfang September in Marktheidenfeld die Finalteilnahme durch Siege gegen die Schweinfurter KL sowie zwei Teams der BF Niedernberg gesichert. Die Ergebnisse der Gruppe Mitte stehen noch aus. Quelle BPV

     
  • Die PCoop Sauerlach gewinnt die Vorrunde des Südbayern-Cup vor der SG elf München. Beide Teams streiten nun in einem Endspiel um den Titel. Helios Augsburg und Öllerschlössl/Bad Aibling matchen sich im Kleinen Finale um Bronze. Quelle petanque-suedbayern.de

     
  • Großer Furthschritt • Der PC Furth im Wald gewinnt in Wetzelsberg das Finalturnier des Ostbayern-Cup vor dem SV Wetzelsberg und zwei Teams von Ratisbonne Regensburg. 10 Teams aus 5 Vereinen hatten eine Vorrunde in zwei Gruppen bestritten. Quelle https://www.petanque-suedbayern.de/

     
  • Jetzt noch breiter • Bereits im 37. Jahr seines Bestehens installiert der DPV, Spitzenverband des hierzulande fast ausschließlich als Breitensport betriebenen Boulespiels, einen Breitensportausschuss. Das fünfköpfige Gremium traf sich erstmals anlässlich der „Fête de la Pétanque“ vergangene Woche in Fürth. Verantwortliche Breitensportbeauftragte oder gar DPV-Vizepräsis Breitensport sucht der Boulefreund im ansonsten breitgefächerten DPV-Funktionsträgerkatalog allerdings weiterhin vergebens. (Quelle DPV)

     
  • Teildeutschlandcup • Drei von 10 Landesverbänden zeigten dem DPV die kalte Schulter und verweigerten an den vergangenen zwei Wochenenden und der Woche dazwischen die Teilnahme an einer eher diskussionswürdigen Veranstaltungsreihe mit sogenannten Deutschlandcups und der Fête de la Pétanque in Fürth. Beim Pokalwettkampf der Veteranen siegte der LV Hessen, der Cup der Senioren und Espoirs sah das Saarland vorn. Der BPV bejubelte die Veranstaltung als „Bundesdeutschen Erfolg auf einzigartiger Linie“, die beiden weissblauen Equipen erreichten jeweils Platz 3. Quellen DPV/BPV

     
  • Knete für die Fête • Die Förderung von Spitzensportmaßnahmen der Bundessportfachverbände nimmt in der Sportförderung des Bundesministeriums des Innern eine zentrale Stellung ein. Finanzielle Unterstützung erhält unser Spitzenverband DPV beispielsweise für Trainings- und Lehrgangsmaßnahmen oder Sichtungsveranstaltungen. Klick 

     
  • Bayerns Vorzeigespielerin Luzia Beil, ehedem MKWU München ist zu den „Preissn“ gewechselt und spielt neuerdings für boule devant berlin. Erster Erfolg in der Hauptstadt ist eine Finalteilnahme bei der Berliner Landesmeisterschaft im Triplette zusammen mit Lars Schirmer und Sebastian Junique. Beim sogenannten Deutschland Cup in Fürth läuft Luzi für den Berliner LV (LPVB) auf. Quelle LPVB

     
  • Bayernhoidzamm Cup mit Modusänderung im Viertelfinale. 4 regionale Vierergruppen spielen das Viertelfinale „Jeder gegen Jeden“ an jeweils einem Ort aus. Dabei treten jeweils 1 Triplette, 1 Doublette und 1 Simple pro Mannschaft an. Die Gruppensieger bestreiten ein Finalturnier.

     
  • Neustrukturierung der BPV-Landessportkader. In Zukunft gibt es im bairischen LV nur noch einen einheitlichen Leistungskader Senioren und einen Leistungskader 55+. Die Kategorien „Erweiterter Kader“ und „Spieler im Blick“ werden abgeschafft. Quelle BPV

     
  • Kein Gebirgsturnier • Die Petanqueabteilung des SV Kochel hat die für 12. und 13. September geplanten Gebirgsturniere in Kochel wegen nicht umsetzbarer Hygieneauflagen abgesagt.

     
  • Hoffähig • Die Petanqueabteilung der FT Hof plant für den 29. August auf dem Vereinsgelände ein Petanque-Turnier für Triplettes, limitiert auf 20 Formationen. Gespielt werden sollen 3 Runden System Swiss, danach geht es KO weiter in A und B. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!